Wie langsam auf Hunde zugehen beibringen?
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Hallo ihr Lieben,
bräuchte doch bitte wieder mal eure Hilfe.
Ich hab schon in einem anderem Thread gepostet, dass Jenny ganz wild (im positiven Sinne) auf andere Hunde ist.Wenn wir beim Spazierengehen Hunde treffen, ist sie total auf diese fixiert, versucht an der Leine zu ziehen und hört mich nicht mehr.
Mir wurde der Rat gegeben, Jenny absitzen zu lassen und warten bis der andere Hund uns entgegenkommt. Machen wir auch, klappt super.
Allerdings, wenn der entgegenkommende Hund auf ca. 1/2 - 1 m bei uns ist, springt sie stürmisch auf, was ich aber nicht möchte. Ich möchte, dass sie ruhig aufsteht und den Hund begrüßt. Viele verstecken sich meist hinter Herrchen oder Frauchen. Sie reagiert leider in dem Moment auf mich.
Habt ihr Tipps für mich, wie ich ihr beibringen kann, langsam auf die Hunde zuzugehen?
Mir ist ausserdem auch aufgefallen, dass Jenny meist erst die Nackenhaare aufstellt, vorallem bei ängstlichen Hunden. Kann das sein, dass sie das Warten auf die Hunde irgendwie falsch verknüpft hat? Oder mach ich irgendwas falsch?
Kann es vielleicht sein, dass Jenny so reagiert, weil wir nicht in der Huschu waren, dass sie unbedingt zu jedem Hund hin und spielen möchte, weil sie in der Huschu doch mehr Kontakt hätte? Wir treffen zwar viele Hunde, aber die meisten haben kein Interesse oder Angst.

Danke schon mal für eure Antworten
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18. September 2008 um 14:12
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Wie langsam auf Hunde zugehen beibringen? - Vor einem Moment
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Zitat
Kann es vielleicht sein, dass Jenny so reagiert, weil wir nicht in der Huschu waren,
Das kann man nicht verallgemeinern.
Ist der Hund gut sozialisiert worden, ist eine Hundeschule nicht zwingend erforderlich.ZitatMir wurde der Rat gegeben, Jenny absitzen zu lassen und warten bis der andere Hund uns entgegenkommt. Machen wir auch, klappt super.
Allerdings, wenn der entgegenkommende Hund auf ca. 1/2 - 1 m bei uns ist, springt sie stürmisch auf, was ich aber nicht möchte. Ich möchte, dass sie ruhig aufsteht und den Hund begrüßt. Viele verstecken sich meist hinter Herrchen oder Frauchen. Sie reagiert leider in dem Moment auf mich.
Warum möchtest Du überhuapt den Kontak an der Leine?
viele Hunde verhalten sich an der Leine anders als im Freilauf.
Mit Leinenkontakt habe ich schon böse Erfahrungen gemacht und meide ihn grundsätzlich, es sei denn, ich kenne die anderen Hunde gut.
Versuche doch mal statt des Absitzens einen großen bogen um den anderen Hund zu laufen oder gehe ein paar Meter in die entgegengesetzte Richtung (Kommando Umkehren).
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Hallo Conny,
ich denke schon, dass Jenny gut sozialisiert ist, wenn nicht, woran würd ich das merken?
Ich möchte deshalb den Kontakt an der Leine, weil ich Jenny nicht freilaufen lassen kann, weil wir noch an ihrem Jagdtrieb arbeiten müssen. (Leider hört sie noch nicht auf mich, wenn sie Katzen, Hasen etc. sieht, auch nicht an der Leine)
Ausserdem sind bei uns die Hunde zum Großteil alle an der Leine, und bei Kontakt sollten doch beide abgeleint sein oder?.
Was würd mir das Ausweichen denn bringen, dann hätte sie doch gar keinen Kontakt mehr? :|
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Zitat
ich denke schon, dass Jenny gut sozialisiert ist, wenn nicht, woran würd ich das merken?Auf einen fremden Hund frontal zuspringen ist sehr unhöflich und das sehe ich nicht als gut sozialisiert an. Vor allem, wenn sie das auch bei Hunden macht, die deutlich Angst oder Ablehnung zeigen. Unter gut sozialisiert verstehe ich, dass ein Hund in der Lage ist, Begegnungen höflich zu gestalten und die Signale der anderen Hunde zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Ich würde den Hund nicht einfach absitzen lassen, sondern versuchen, seine Aufmerksamkeit zu bekommen.
Läuft dein Hund an der Schleppleine oder an der kurzen Leine?
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Mit der Sozialisierung sehe ich es so, wie Lucy Lou.
Zum thema Leinenkontakt kann ich Dir nichts anderes sagen als vorhin.
Viele Hunde führen sich an der Leine auf wie Irre, obwohl sie ohne Leine keinen Aufstand machen. Es mag daran liegen, dass sie sich durch die Nähe der HH stark fühlen oder aber keine Ausweichmöglichkeit sehen, wenn der fremde Hund ihnen bedrohlich erscheint.
Das Ausweichen bringt Deinem Hund Sicherheit und er bekommt nicht das Gefühl, seine Individualdistanz sei nicht gewahrt.
In der freien Natur gehen Hunde nie gerade aufeinander zu, sondern laufen einen Bogen.Das kann ich bei unseren Hunden im Freilauf gut beobachten.
Kommt uns ein fremder Hund entgegen, laufen sie erstmal einen Bogen, um die Lage zu checken.
Umkehren: Damit erreichst Du, dass Dein Hund die anderen nicht fixiert und sich auf Dich konzentriert. Du willst doch die Aufnmerksamkeit Deines Hundes
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Zitat
Ich möchte deshalb den Kontakt an der Leine, weil ich Jenny nicht freilaufen lassen kann, weil wir noch an ihrem Jagdtrieb arbeiten müssen. (Leider hört sie noch nicht auf mich, wenn sie Katzen, Hasen etc. sieht, auch nicht an der Leine)
Ausserdem sind bei uns die Hunde zum Großteil alle an der Leine, und bei Kontakt sollten doch beide abgeleint sein oder?.
Hallo.
Leinenkontakt ist generell nicht wirklich ratsam. Hunde können sich - wegen dem Halter am Ende der Leine - nicht frei entfalten und so reagieren, wie sie es ohne Leine getan hätten....Kennst du andere Hundehalter? Habt ihr nicht die Möglichkeit euch mal an einem Ort zu treffen, an dem es machbar ist, die Tierchen von der Leine zulassen?
der Hund sollte selbstverständlich Kontakt zu anderen HUnden haben.
Als "Übungsobjekt" wäre sicher ein ruhiger, ausgeglichener Artgenosse mit Geduld ganz gut geeignet.Die Methode den HUnd absitzen zu lassen, um auf den entgegenkommenden HUnd zu warten, finde ich auch nicht so gut.
Wie bereits gesagt wurde, laß deinem HUnd die Möglichkeit, seine Individualdistanz zu wahren und weiche entweder großzügig aus oder geh in die entgegengesetzte Richtung.Wichtig ist, dass du in solchen Situationen wert darauf legt, dass die Aufmerksamkeit des Hundes ganz bei dir liegt und du ihm verwehrst, den anderen Hund zu fixieren.
Darf ich fragen, was ihr für die Bindung im Allgemeinen tut? -
Guten Morgen,
kann leider erst heute antworten, da ich zu Hause (Gottseidank) keinen PC hab.
Lucy_Lou: wir haben Jenny mit ca. 3 Monaten aus dem Tierheim geholt, wir wissen über ihre ersten 3 Lebensmonate gar nix, weil sie angeblich ein Findelkind war. Eigentlich sollte der Hund ja die Hundesprache von der Mutter lernen, oder ist das instiktiv? Da hab ich leider keine Ahnung. Ich hab schon des öfteren das Gefühl, dass Jenny nicht erkennt, dass sie Ruhe geben soll, wenn der andere Hund zurückweicht. Ich zieh sie dann meist von Hund weg. Ob das die richtige Reaktion ist, weiß ich nicht.
Jenny ist an einer verstellbaren 2 m Leine.BorderPfoten: Ausweichen ist ein bißchen schwierig, es ist nur ein schmaler Weg auf dem wir spazieren, auf der einen Seite sind Maisäcker und auf der anderen Bahngleise.
Wenn ich umkehre, muß ich dann die Richtung beibehalten, oder kann ich erneut versuchen, dem anderen Hund entgegen zu gehen?
Ich muss auch dazu sagen, dass Jenny ja nicht böse (also "irre") an der Leine ist, sondern einfach zu neugierig und verspielt. Wir haben leider nur einen Hund mit dem sie im Garten frei spielen kann. Die anderen möchten nicht spielen (sind zum Teil schon älter)SaChi: Ich kenne zwei HH, mit denen wir regelmäßig Kontakt haben, wobei die eine HHin nicht zum üben geeignet ist bzw. der Hund (ihr Hund darf einfach alles)
Was die Bindung betrifft: wir machen UO, ich bringe ihr Tricks bei, spielen verstecken (allerdings nur im Garten), wir kuscheln, wir tollen umher - kann ich vielleicht noch etwas tun? Wobei ich aber nicht das Gefühl habe, dass unsere Bindung schlecht ist.Übrigens, das mit dem Absitzen, wenn andere Hunde entgegenkommen, hab ich hier aus diesem Forum

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Hallo,
das Problem mit dem Hundeleinenkontakt kenne ich.
Ich habe Filou auch erstmal zurückgehalten wenn er gezogen hat. Man spricht kurz mit dem anderen Halter und dann lässt man die Leine locker. Der Hund meint aber immer noch gegen den Widerstand (sprich gespannte Leine) ankämpfen zu müssen und schießt daher auf den anderen Hund zu.Dieses unhöflich wirkende Verhalten ist eigentlich keines, denn es ist oftmals durch die Leinenzieherei, hausgemacht.
Das beste wäre wenn Du sie nach dem Absitzen losleinen würdest, oder gar nicht erst zu dem anderen Hund lässt.
Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
BorderPfoten: Ausweichen ist ein bißchen schwierig, es ist nur ein schmaler Weg auf dem wir spazieren, auf der einen Seite sind Maisäcker und auf der anderen Bahngleise.
Gibt es keine andere Möglichkeit mit dem HUnd Gassi zu gehen?
Zitat
Wenn ich umkehre, muß ich dann die Richtung beibehalten, oder kann ich erneut versuchen, dem anderen Hund entgegen zu gehen?Wenn Du auf diesem engen Weg dem anderen Hund entgegenläufst, hast Du das gleiche Problem. Es ist einfach zu eng zum Trainieren
Bald werden die Maisfelder ja abgeerntet, dann kannst du besser einen großen Bogen laufen oder umkehren.
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Noch kurz etwas hierzu:
Zitat
Allerdings, wenn der entgegenkommende Hund auf ca. 1/2 - 1 m bei uns ist, springt sie stürmisch auf, was ich aber nicht möchte. ... Viele [Hunde] verstecken sich meist hinter Herrchen oder Frauchen.Mir ist ausserdem auch aufgefallen, dass Jenny meist erst die Nackenhaare aufstellt
Was würd mir das Ausweichen denn bringen, dann hätte sie doch gar keinen Kontakt mehr?
Die Frage ist, was bewirkt dein momentanes Vorgehen? Nackenhaare aufstellen kann auch ein Zeichen von allgemeiner Erregung sein, nicht zwangsläufig negativ. Wenn du aber Pech hast, schlägt es irgendwann in Leinenaggression um, weil sich zu viel Frust in ihr aufgestaut hat, durch viel wollen/viel Anspannung und wenig Positives. Die Frage ist somit auch, was hat Jenny von dem Kontakt, wenn der andere Hund sich versteckt oder gar giftig wird? Du denkst vermutlich, das ist ja nicht bei jedem Hund so und es gibt auch nette Kontakte. Und genau da bist du gefragt. Bestenfalls schaffst du es, dass dein Hund sich auf dich konzentriert und wenn du dir sicher bist, dass der Kontakt in Ordnung geht (der andere Hund sich also auch freut) gibst du sie frei. Ziel ist, dass dein Hund sich bei Hundebegenungen an dir orientiert und lernt, dass er ohne deine Freigabe sowieso keinen Kontakt haben wird. So bringst du auch allgemein viel mehr Ruhe rein. Dein Hund denkt nicht mehr bei jedem Hund "da muss ich hin!!!", sondern "mal sehen, was Frauchen dazu sagt. Bei allen Hunden, die wirklich freundlich interessiert an deinem Hund sind, kannst du sie ja nach wie vor hin lassen.
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