Freundin mit Problemhund!!!
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*räusper*
Das ist zwar ein Hundeforum und keines für allgemeine Lebens- oder Beziehungsfragen, dennoch kann ich mir einige Anmerkungen nicht verkneifen:
Du bist 32 Jahre alt und mit einer Frau zusammen, die einen vollständig unerzogenen Schatten hat. Beide solltet ihr erwachsen sein, auch wenn du das Alter deiner Freundin nicht verraten hast.
Wenn der Schatten da ist und das ist er nach deiner Aussage ja immer, bist du genervt. Also musst du doch immer genervt sein, wenn du mit deiner Freundin Zeit verbringst. Oder habe ich da irgend etwas falsch verstanden?Gassi-fahren mit dem Auto findest du blöd, machst es aber mit.
Du hast Angst, dass der Hund beißen könnte und tolerierst dennoch den ganzen Mist, den deine Freundin anstellt.
Mir scheint, weder der Hund noch die Frau kennen Grenzen und du bist nicht willens, deine Grenzen aufzuzeigen. Zumindest nicht der Frau und dem Schatten auch nicht, wenn die Frau anwesend ist.
Meines Erachtens ist es im zwischenmenschlichen und im hündischmenschlichen Zusammenleben unerlässlich, Grenzen zu setzen. Dabei gibt es relative, die vom subjektiven Empfinden abhängen (Hund im Bett und so), und absolute (Hund nicht mit dem Auto Gassi fahren .. ). Und auch im zwischenmenschlichen Bereich hat doch jeder seine absoluten und relativen Grenzen. Nur bei letzteren sollte man kompromissbereit sein, denke ich.
Ich weiß nicht, ob ihr nicht redet oder nicht die selbe Sprache sprecht oder woran es hapert.In deiner Situation würde ich jedenfalls nicht im Traum daran denken, mir diese grenzenlosen Wesen - und ich meine beide! - in die Wohnung zu holen.
Sorry für meine harschen Worte...
Ich wünsche euch oder jedem einzelnen von euch dennoch viel Glück

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18. September 2008 um 17:17
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Freundin mit Problemhund!!! - Vor einem Moment
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Kurze Antwort:
Aggressiv geworden ist der Hund gegen mich noch nie. Im Gegenteil, sie respektiert mich und tut genau was ich sage - wenn wir allein sind.
Und was sagt mein Nachbar? ...

Tja, mein Nachbar ist ihr Ex-Freund. Er hatte den Hund 2 Jahre lang am Hals und hat wohl auch tatkräftig zu der "Erziehung" beigetragen.
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Hi,
Zitat
Und was sagt mein Nachbar? ...
Tja, mein Nachbar ist ihr Ex-Freund. Er hatte den Hund 2 Jahre lang am Hals und hat wohl auch tatkräftig zu der "Erziehung" beigetragen.
also auch wenn mir beim Lesen der letzten 6 Seiten eher übel ist, als dass mir zum Lachen zumute wäre, aber jetzt musste ich grad grinsen. Bei der Kombi wünsch ich dir viel Spaß... Freundin mit seltsamen Ansichten, n unerzogener Hund und n durchgeknallter Ex-Freund als Nachbar... Mahlzeit.

Ich find den Vorschlag mit der Hundeschule als Vorabbedingung für den Einzug eigentlich ne gute Sache. Aer mal ehrlich, ich gewinne hier nicht wirklich den Eindruck als würdest du ernsthaft mit diesem Hund unter einem Dach leben wollen und ich frage mich, ob das nur an den Verhaltensweisen liegt oder ob ihr ein generelles Problem miteinander habt.
Wenn ihr wirklich zusammen ziehen wollt, klärt vorher die Bedingungen! Handelt aus, wie das alles zu laufen hat! Wirklich vorher, denn später hast du nur noch mehr Ärger... Wenn deine Freundin sich partout nicht auf die Bedingungen einlassen kann oder will, könnt ihr euch den Umzug sparen...Im Grunde kann echt nur wiederholt werden, was schon geschrieben wurde. Ich hab selbst nen Hund, der sehr extrem reagiert, wenn er kurzfristig aus irgendwelchen Gründen mal nicht richtig ausgelastet werden kann, daher kann ich dir sagen, dass das das A und O einer guten Hundeerziehung ist. Der Hund KANN gar nicht lernen, wenn er eigentlich total verblödet und er seinem Drang nicht nachgehen kann. Der Hund braucht Bewegung - in eurem Fall sogar RICHTIG viel, zudem natürlich auch ein bisschen was für den Kopf. Was ihr da machen könnt, wurde hier ja schon geschrieben.
Der Hund hat ein enormes Bedürfnis sich zu bewegen. Wie wäre es mit Radfahren? Wirkt bei meinem absolut überaktiven Jagdhundmix wundervoll.
Der Hund muss an die Leine. Ein Hund mit Jagdtrieb, der nicht abrufbar ist und aggressiv auf Kinder reagiert, Radfahrer und Postboten anfällt, muss gesichert werden! Wenn ihr im Waldgebiet seid, muss mindestens ne Leine dran (und ihr müsst laufen!), wenn ihr euch wo aufhaltet, wo andere Menschen sind --> Maulkorb!Ich seh jetzt schon, dass das nur in die Hose gehen kann....
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Zitat
Ich tippe mal drauf, daß sie das ganze Theater einfach nicht stört. Wenn der Hund z.B. seine Kür abzieht und stundenlang um den Tisch wandert, um sich anschließend vor dem Fernseher zu kratzen, dann stört sie das gar nicht.
Auf die Frage, ob sie nicht wie ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht, sagt sie nein, sie kennt das ja alles schon. Dolle Sache!Entweder sind das Nerven wie Drahtseile, oder ich weiß es auch nicht...
Ich muß leider dazu sagen, daß ihre Familie auch Hunde hat, die ganz genauso sind. Und wenn ihr Hund mal für ein Wochenende dort ist, weil wir unterwegs sind, dann könnt ihr euch vorstellen, wie es da zugeht. Ich sag nur Couch, Essen vom Tisch, Leckerlis usw...
Ich glaub das wird nie was.
Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig und du musst die Sache in die Hand nehmen. Ich würd allerdings erst nochmal ein Gespräch mit deiner Freundin suchen. Kann ja nicht sein, dass sie das überhaupt nicht juckt oder stört, oder? Ansonsten bleibt mir nur noch dir viel Erfolg zu wünschen und dir die Daumen zu drücken.
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Ich hab nicht alles gelesen (jaja ich bin faul ;)), aber wieso zum Geier stellst Du Dich nicht hin und sagst ganz klar, das es Dich nervt und das so nicht geht? :gruebel: (sorry falls du das schon beantwortet hast :ups:)
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo Toni
Wie verträgt sich euer Hund denn mit andere Hunden? Wäre es eine Möglichkeit mit anderen Gassi zu gehen und sich da vielleicht am lebenden Beispiel etwas abzuschauen? Dann käme sich deine Freundin nicht so als Schüler vor.

Und was mir noch einfiel. Gibt es auch etwas an dem Hund was du toll findest? Lobst du sie auch mal oder kritisierst du meist? Wenn ja, könnte deine Freundin auch innerlich so genervt sein, weil du an allem etwas auszusetzen hast, dass sie sich sträubt dir überhaupt zuzuhören. Verstehst du was ich meine?

Schau mal auf der Seite Spass-mit-Hund, dort findest du viele Beschäftigungsideen und vielleicht kommt über das spielerische bei deiner Freundin eine Motivation die Hündin zu erziehen und ihr etwas beizubringen.
VG Yvonne
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Naja, der Nachbar ist aus verständlichen Gründen bald weg, 4 Wochen noch...
ZitatLobst du sie auch mal oder kritisierst du meist?
- Ich lobe wie verrückt, wenn sie mal etwas richtig gemacht bzw. keinen Mist gebaut hat. Sie freut sich dann wie verrückt. Sowas ist natürlich toll und so würde man sich das wünschen, leider äußerst selten, sie gibt halt zu 99% Anlass zum meckern.
ZitatWenn ja, könnte deine Freundin auch innerlich so genervt sein, weil du an allem etwas auszusetzen hast,
- Das ist wohl auch tatsächlich der Fall.
ZitatVerstehst du was ich meine?
- Ja.
Zitataber wieso zum Geier stellst Du Dich nicht hin und sagst ganz klar, das es Dich nervt und das so nicht geht?
- Hab ich gestern. U.a. hab ich auch die Vorschläge aus dem Forum angeboten. Ergebnis:
-- Raum mit Treppenklappe: Nein, der Hund wird nicht "eingesperrt". Sie ist es gewohnt, sich in der Wohnung frei bewegen zu können (also muß das natürlich auch so bleiben). Wenn man sie dort einsperrt, zerkratzt sie das Geländer, jault und bellt. Abgelehnt.
-- Hundebox: S.o. der arme Hund. Abgelehnt.
-- Hundeschule: Der Hund ist bereits zu alt, die Verhaltensweisen sind so verinnerlicht, das kriegt man nicht mehr raus. Punkt. Außerdem gibt es sowieso niemanden, der das hinbekommen würde. (Gut zu wissen.) Abgelehnt.
Mir bleibt jetzt nix anderes mehr übrig, als sämtliche Verantwortungen abzulehnen. Ab jetzt ist meine Freundin allein dafür zuständig, daß der Hund weder den Müll zerfetzt, noch auf dem Sofa oder im Bett liegt. Wie sie das macht, ist mir völlig egal. Wenn etwas passiert, ist die Anzeige an meine Freundin adressiert, nicht an mich.
Da meine Vorschläge nicht beherzigt werden, halte ich mich von nun an aus der Sache raus. Ich stelle lediglich die Bedingungen, die einzuhalten sind. Wie das umgesetzt wird, ist mir egal. Wenn es nicht funktioniert, müssen die beiden halt wieder ausziehen, fertig.
(Als wir das mit Pauken und Trompeten ausdiskutiert hatten, sind wir ins Bett, und ratet mal, wer da drin lag...)
Ich sehe leider keine andere Möglichkeit mehr. Gegen eine Wand zu reden, bringt mir bzw. dem Hund auch nix. Ich werde aber den Vorschlägen zur Hundebeschäftigung auf jeden Fall nachkommen, da sollte wohl niemand etwas gegen haben.
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Zitat
Mir bleibt jetzt nix anderes mehr übrig, als sämtliche Verantwortungen abzulehnen. Ab jetzt ist meine Freundin allein dafür zuständig, daß der Hund weder den Müll zerfetzt, noch auf dem Sofa oder im Bett liegt. Wie sie das macht, ist mir völlig egal. Wenn etwas passiert, ist die Anzeige an meine Freundin adressiert, nicht an mich.
Da meine Vorschläge nicht beherzigt werden, halte ich mich von nun an aus der Sache raus. Ich stelle lediglich die Bedingungen, die einzuhalten sind. Wie das umgesetzt wird, ist mir egal. Wenn es nicht funktioniert, müssen die beiden halt wieder ausziehen, fertig.
Hast Du ihr das auch so deutlich gesagt??
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Natürlich, so seh ich das.
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Zitat
- Ich lobe wie verrückt, wenn sie mal etwas richtig gemacht bzw. keinen Mist gebaut hat. Sie freut sich dann wie verrückt. Sowas ist natürlich toll und so würde man sich das wünschen, leider äußerst selten, sie gibt halt zu 99% Anlass zum meckern.
Hallo Toni
Ich meinte eher ob du denn Hund auch mal gegenüber deiner Freundin lobst.
Ihr also auch sagst was dir an dem Hund gefällt und was sie bisher gut gemacht hat.
Macht doch mal beide eine Liste was ein Hund für euch darf und können muss und was nicht. Völlig unabhängig voneinander, dann tauscht die Listen aus, denkt einen Tag über die Liste des anderen nach und setzt euch am nächsten Tag für eine gemeinsame Liste zusammen. Den Tag Bedenkzeit um die Gemüter zu beruhigen und eine sachliche, und keine oder wenig emotionale, Diskussion zu führen.Mit 4 Jahren kann man einem Hund noch viel beibringen.
Es dauert zwar etwas länger bis der Hund die Kommandos lernt, aber alles ist möglich.VG Yvonne
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