Freundin mit Problemhund!!!
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Hallo!
Ich will hier mal von dem Problemhund meiner Freundin berichten, vielleicht habt ihr ja ne Idee...
Also den Hund hat sie schon länger, es ist ein Labrador-Windhund-Mix, 4 Jahre alt, weiblich und kommt wohl aus dem Tierheim, wo sie wegen schlechter Haltung gelandet ist. Mit anderen Worten, null Erziehung, keine Regeln, sie macht was sie will.
Das äußert sich u.a. so:
1.) Wenn der Hund alleine ist, und ich komme nach Hause, dann ist entweder der Wohnzimmertisch leergefressen, oder sie hat irgendetwas anderes geklaut. Wenn sie nix findet, wird halt der Müllsack zerrissen und in der Wohnung verteilt. Sie frisst dann entweder verdorbene Reste oder einfach zuviel, kotzt dann in die Wohnung und legt sich anschl. auf die Couch oder ins Bett.
Kommentar von Frauchen: "Die kommt aus ner schwierigen Familie und kennt das nicht anders, das ist nunmal so."
2.) Wenn wir zuhause sind und dem Hund ist langweilig, dann setzt sie sich vor die Couch, oder nachts vors Bett, stiert uns stundenlang an und fiept. Wenn wir nicht darauf eingehen, dann zieht sie eine Art "Kür" ab, um auf sich aufmerksam zu machen. Die geht so:
- Vor die Couch setzen und fiepen
- Um den Couchtisch laufen
- Vor den Fernseher setzen und sich laut kratzen
- Um den Couchtisch laufen
- Vor die Couch setzen und fiepen
- s.o.Kommentar von Frauchen: "Platz." Wenn sie dem nicht nachkommt, dann eben nicht. Der Hund bestimmt. Also geht das mitunter den ganzen Abend bzw. die ganze Nacht so.
3.) Wenn wir mit dem Hund unterwegs sind, hört sie nicht für 5 Cent. Rennt weg, zieht an der Leine, läuft nicht bei Fuß, springt in verdreckte Tümpel etc. das volle Programm.
4.) Wenn wir unter Leuten sind, fällt der Hund alles an, was sich bewegt. Ob das andere Hunde sind (speziell Hündinnen), oder kleine Kinder auf Fahrrädern. Wenn ich die neulich an der Eisdiele nicht an der Leine gehabt hätte und sie so im letzten Moment nen Salto rückwärts gemacht hätte, ich bin 100% sicher, daß die eins der Kinder gebissen hätte.
Wir haben neulich Bekannte mit einem Kleinkind besucht. Wenn das Kind dem Hund zu nah kommt, fängt sie an zu knurren und geht weg. (Der Hund)Kommentar von Frauchen: Ja, da muß sich das Kind dran gewöhnen, daß der Hund mit Kindern nicht klarkommt. Alle sitzen drumrum und lachen, ich dachte ich krieg gleich zuviel. Sind denn alle nur noch blöde?????
5.) Wenn es klingelt, bellt sie los. Wenn man die Tür aufmacht, rennt sie bellend durchs Treppenhaus dem Besucher entgegen, egal wer das ist, auch wenn ich es bin. Gerne auch mitten in der Nacht.
Kommentar von Frauchen: Nix. Gar nix.
Das war ein kleiner Auszug, das könnte ich jetzt seitenweise weiterführen und mir fällt auch bestimmt noch was ein. Z.b. daß sie neulich dem Postboten ins Gesicht beißen wollte...
Jedenfalls will meine Freundin demnächst bei mir einziehen, ist auch kein Problem, aber mit diesem Hund geht das nicht lange gut.
Ich hab auch schon vorgeschlagen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, aber meine Freundin lehnt das ab, mit der Begründung, das sitzt zu tief im Hund drin, das bekommt man nicht mehr aberzogen. Ich hab eher das Gefühl, sie hält das alles nicht für schlimm. Bis der Hund atsächlich mal ein Kind beißt und die Anzeige ins Haus flattert...
Ich bin eigentlich ein Hundenarr, bin mit Hunden aufgewachsen und habe schon mein Leben lang Hunde um mich. Aber seit diesem Hund ist meine Liebe zu den Tieren schwer erschüttert, sowas hab ich noch nichtmal bei der Hundenanny im TV gesehen...
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17. September 2008 um 14:01
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Freundin mit Problemhund!!! - Vor einem Moment
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Hi,
hört sich ja alles nicht wirklich prickelnd an und scheint wohl auch nicht so ganz einfach zu sein. Lösungsmöglichkeiten und Änderungsmöglichkeiten gäbe es da sicher einiger - fachliche Hilfe wäre sicherlich angebracht.
Aber selbst auf die Gefahr hin, dass ich Dir jetzt ganz furchtbar auf die Füsse trete, habe ich doch den Eindruck, dass das Hauptproblem hier eher das Frauchen ist und nicht der Hund.
Alle wunderbaren und fachlich kompetenten Lösungen können nur zum Erfolg führen, wenn das Frauchen gewillt und fähig ist, diese umzusetzen. Solange hier für Deine Freundin gar kein Handlungsbedarf besteht und sie der Ansicht ist, dass man entweder nichts tun muss oder das sowieso keinen Sinn macht, hat das alles keinen Zweck. Selbst wenn die beiden bei Dir wohnen und Du mit dem Hund arbeitest, muss Deine Freundin doch mitziehen, sonst werdet ihr keinen Erfolg haben.
Ich würde hier in jedem Fall beim Frauchen ansetzen und versuchen, ihr verständlich zu machen, was beim Umgang mit dem Hund verändert werden sollte und welche Probleme Du im Umgang mit dem Hund siehst.
Wenn Deine Freundin einsieht, dass mit dem Hund gearbeitet werden muss, würde ich entweder eine gute HuSchu aufsuchen oder einen guten, kompetenten Trainer sich die Situation mal vor Ort ansehen lassen.Viel Glück
Birgit
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Also des hört sich nicht so gut an - ganz klar. Aber mal ehrlich um profesionelle Hilfe werdet Ihr nicht rum kommen, du bist dir wohl dessen schon bewusst. Such das Gespräch mit deiner Freundin und erklär ihr dass es unter diesen Umständen für Dich nicht tragbar ist, vor allem wenn ihr zusammen ziehen wollt. Des hört sich blöd an aber des kann auch durchaus eure Bezihugn gefährden. Und Hallo der Hund ist vier Jahre alt und wie´s sich anhört gar nicht blöd, dem kann man locker noch einiges beibringen. Das erfordert viel und lange arbeit und konsequenz. MAch Deiner Freundin klar dass Sie Verantwortung für ein Tier übernommen hat und das mit ALLEN Konsequenzen!! Es wird echt bestimmt nicht leicht, aber das Ergebnis zählt und überleg mal wie schön dass ist entspannt mit dem Wauzie, Du kennst das ja schon, zusasmmenleben zu können!!
Grüße
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Hallo allerliebste Mods
wollte gar nichts neues schreiben sondern meinen Eintrag von oben editieren
- Kann das bitte mal einer löschen - hab hier Mist gemacht :kopfwand: :kopfwand: :motz: :motz:
Lieben Dank von plonder Frau

Birgit
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Hallo,
'tschuldigung, aber ich mußte noch ziemlich grinsen, als ich Deinen Beitrag las und habe mich erst mal gefragt, ob der ernst gemeint ist. :irre: Ich gehe jetzt einfach mal davon aus.
Das ist kein Problemhund, sondern ein Hund, der sich wegen keiner Erziehung genau so benimmt, wie´s ihm gefällt.
Woher soll Hundi denn wissen, was er darf und was nicht, wenn man ihm das nicht beibringt. Mit Telekinese geht´s nun mal nicht. Und auswachsen wird sich das auch nicht.
Nur weil Hundi eine schlechte Vergangenheit hatte, muss man ihn doch nicht in Watte packen.Meine Tipps:
zu 1.) man läßt nun mal nichts Fressbares in der Wohnung liegen, wenn Hundi alleine ist. Mülltüten sind entweder zu entfernen oder so aufzubewahren, dass Hundi nicht dran kommt. Am besten Küchentür schließen.
zu 2.) ein gegebenes Kommando muss der Hund befolgen. Dafür gibt´s sowas wie eine Grunderziehung, die ein Hund genießen sollte, sonst tanzt er Euch auf der Nase rum. Hundi kann da gar nichts für, verantwortlich für die Erziehung ist der Hundehalter.
zu 3.) tja, ohne Erziehung kein Wunder.
zu 4.) wie 3.)
zu 5.) wie 3.)
Also, entweder entschließt sich Deine Freundin dem Hund endlich eine Erziehung zu geben, damit Hundi lernt was gut und schlecht ist. Wenn sie das nicht will und Eure Beziehung zu dritt eine Chance haben soll, kannst Du das ja vielleicht auch übernehmen.
Wenn nicht, dann werdet ihr mit einem unerzogen Hund leben müssen und ich befürchte, dass Hundi wahrscheinlich irgendwann im Tierheim landen wird, weil ihr total überfordert seit.
Also, hier seit Ihr gefragt. Dem Hundi ist überhaupt kein Vorwurf zu machen!Viele Grüße aus HH
Silke - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Na, herzlichen Glückwunsch

Was macht Deine Freundin überhaupt, um den Hund zu erziehen?
Gar nichts?Sie wird bei diesem Hund mit der Erziehung anfangen müssen, als wäre er gerade zu ihr gekommen. Das heißt, Grundgehorsamstraining wie Sitz, Platz etc.
Weiter muss sie dem Hund zeigen, dass sie diejenige ist, die bestimmt, wann der Hund auf die Couch darf etc und wann nicht.Konsequentes Verhalten seitens Deiner Freundin ist das A und O der Erziehung.
Sie weiß, dass der Tisch abgeräumt wird, wenn sie nicht da ist. Warum lässt sie überhaupt etwas herumliegen.
Den Hund daran zu hindern, den Mülleimer zu leeren, dürfte auch kein Problem darstellen. Tür zu!Um diesen Hund zu erziehen, bedarf es mehr, als den Rat dieses Forums.
Hundeschule wäre der beste Weg. -
Hallo
Ich kann meinen Vorredner nur recht geben.
Eine Frage hät ich jedoch noch. Wie lastet sie den Hund aus ? Macht sie, neben den täglichen Gassigängen, noch andere Aktivitäten mit ihm ?
Lg
Sabine -
Hallo,
ich sehe es auch so wie die anderen.
Erste Maßnahme sollte sein: Überzeuge Deine Freundin, dass hier etwas gewaltig schief läuft!
Zeig ihr auf was passiert wenn die Hündin ein Kind beisst, zeig ihr auf was passieren kann wenn der Hund mal einen Hühnerknochen stibizt und ihm dieser im Hals stecken bleibt.
usw.Wenn Deine Freundin nichts ändern möchte, dann kannst Du nicht viel ausrichten. Damit leben willst Du nicht, ich sag Dir ehrlich, ich könnte das auch nicht!
Sag ihr das auch mal ganz ehrlich ins Gesicht.
Mir kommt es so vor als wäre sie sich der Tragweite nicht bewusst.Wenn sie zustimmt, dann wäre ein Trainer, oder auch eine gute Hundeschule gar nicht schlecht. Dies wäre zumindest mal ein Anfang.
Ich wünsche Dir viel Glück und hoffe es wendet sich alles zum Guten
Liebe Grüße
Steffi
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Zitat
zu 1.) man läßt nun mal nichts Fressbares in der Wohnung liegen, wenn Hundi alleine ist. Mülltüten sind entweder zu entfernen oder so aufzubewahren, dass Hundi nicht dran kommt. Am besten Küchentür schließen.
Das Problem ist, ich kann den Hund nirgendwo lassen:
- Wenn sie im Schlafzimmer ist, legt sie sich ins Bett. Verboten!
- Wenn sie im Flur ist, hat sie direkten Zugang zum gelben Sack unter der Treppe
- Küche ist tabu, imO gehört da kein Hund rein und dieser ersr recht nicht
- Wenn sie im Wohnzimmer ist, liegt sie auf der Couch. Verboten!
- Ich hab noch ein Tierzimmer, da befinden sich allerdings Riesenschlangen drin, die würden dann mein Hundeproblem auf ihre Art lösen.Ich seh es auch nicht ein, die Wohnung umzubauen, damit der Hund keinen Unsinn machen kann. Ich muß mich doch nicht nach dem Hund richten, sondern eher umgekehrt, oder seh ich das falsch.
Frauchen faltet ihren Hund schon ordentlich zusammen, wenn er Mist gebaut hat. Das wars aber auch schon, weitere Konsequenzen hat das nicht.
Viele sagen auch, wenn ich nach Hause komme und der Hund den Müll zerfressen hat, dann ist es bereits zu spät für Konsequenzen, der Hund kann das dann nicht mehr verknüpfen. Aber was soll ich sonst machen? Wie soll ich denn bitte reagieren, wenn ich nach Hause komme und der Hund hat die Wohnung entstellt?
Es ist auch so, daß der Hund fast vorbildlich gehorcht, wenn ich mit ihr allein bin. Sobald Frauchen kommt, macht das Tier eine 180 Grad-Wende und ist nicht wiederzuerkennen.
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Zitat
Frauchen faltet ihren Hund schon ordentlich zusammen, wenn er Mist gebaut hat. Das wars aber auch schon, weitere Konsequenzen hat das nicht.
Viele sagen auch, wenn ich nach Hause komme und der Hund den Müll zerfressen hat, dann ist es bereits zu spät für Konsequenzen, der Hund kann das dann nicht mehr verknüpfen. Aber was soll ich sonst machen? Wie soll ich denn bitte reagieren, wenn ich nach Hause komme und der Hund hat die Wohnung entstellt?
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Den Hund zusammenzufalten bringt nur etwas, wenn Ihr ihn auf frischer Tat ertappt. Etwas anderes kann der Hund nicht nachvollziehen.
also, lasst es !ZitatEs ist auch so, daß der Hund fast vorbildlich gehorcht, wenn ich mit ihr allein bin. Sobald Frauchen kommt, macht das Tier eine 180 Grad-Wende und ist nicht wiederzuerkennen.
Ganz eindeutig, dass Hund sein Frauchen nicht für voll nimmt, weil es an der nötigen Konsequenz mangelt.
Da Du mit dem Hund klar kommst, solltest Du Deiner Freundin vielleicht etwas unter die Arme greifen und ihr plausibel machen, wie es in der Hundeerziehung läuft.
Alleinsein und Unsinn machen....wie sieht es mit einer Box aus?
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