Brauch mal dringend eure Meinung! Spieler oder Beißer?

  • Hallo!
    Problem ist folgendes. Am WE wollen wir abends für 2-3 Stunden weg und mein MAnn hat seine Mutter gefragt, ob sie auf unsre tochter aufpasst. Bisher war das nie ein Problem. Jetzt sagte aber meine Schwimu, das sie sich nur bei uns zuhause hinsetzt, wenn Wilma nicht da ist :schockiert:

    Vorgeschichte ist die, das Wilma wohl beim letzten mal als meine schwimu da war, ständig vor ihr rumgehüpft ist (Vorderkörper runter und Hintern hoch) und gebellt hat, dabei die Zähne wohl gefletscht hat und gekläfft hat. Meine schwimu saß mit unsrer Tochter auf der Couch und hat gepuzzelt. Sie hat dann immer gesagt: Wilma AUS und NEIN, aber es hätte nix genützt. Unsre Tochter hat WIlma gegenüber auch immer einen ziemlichen Kommandoton und hat dann auch noch mitgemischt, ist sogar aufgestanden und Wilma hat (nach Aussage meiner Schwimu) geschnappt.

    So, jetzt weiß ich nicht was ich davon halten soll. Ich kann aufgrund der mir geschilderten Situation nur schlussfolgern, das Wilma spielen wollte. Denn wenn sie mit mir spielen will, ist die Körpersprache meist auch die o.g.! Und die Zähne fletscht sie dann auch und bellt, etc.
    und das "schnappen" kenne ich auch. Sowohl bei unsrer Tochter als auch bei uns. Wenn Wilma mit uns spielt, kneift sie immer mal. Sie packt dann ganz leicht HAnd oder Arm, allerdings wirklich so leicht, das weder bei uns noch bei unsrer Tochter je auch nur ein Zahnabdruck zu sehen war.

    Meine Schwimu hat es nicht ganz so mit hunden (schlechte Erfahrung als Kind), hat allerdings keinerlei Probleme wenn wir dabei sind.

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich das ganze vielleicht doch zu locker sehe. Also das mit Wilmas spielerei. Oder ob das was ich als Spielerei sehe, vielleicht doch Vorboten für was "schlimmeres" sind :schockiert: ???

    Ich sollte vielleicht noch erwähnen, das ich auf dem Hundeplatz das spieen zur Auflockerung mit Wilma meist unterlasse, weil sie dabei eben auch sofort mit der Kneiferei anfängt und sich auch sofort so aufpusht, das ich danach kaum noch mit ihr arbeiten brauch.
    Sie ist auch recht misstrauisch Fremden gegenüber, wobei sie meine schwimu definitiv kennt und auch oft genug sieht (mind. 1-2 mal wöchentlich). UNd ich habe das Gefühl das sie recht eifersüchtig auf unsre Tochter ist, wenn ich nach hause komme und unsre Tochter begrüsse, dann versucht sie sich immer dazwischen zu drängen, was ich ignoriere, bzw wenn es zu heftig wird, mit eínem strengen AUS ahnde.....


    (Toll! Ich hatte mir geschworen, mich kurz zu fassen, hat ja wieder blendend funktioniert!)

    LG, Simone

  • Hallo,

    für mich hört sich das an, als ob Wilma ihren Platz im Familienrudel weitaus höher einschätzt als gut wäre.
    Ich würde diese ziemlich rüde Spielaufforderung konsequent unterbinden. Es wird generell nur gespielt, wenn ich (der Chef :lachtot: ) das will, und sie ein ordentliches Verhalten an den Tag legt.
    Wenn sie dieses Aufforderungsverhalten von sich aus bringt, sollte sie ein strenges Nein hören, bellt sie dann noch mehr oder weiter würde ich sie auf ihren Platz verweisen, bis sie sich beruhigt. Als Belohnung dann ein Leckerli oder etwas spielen. (Zu Beginn nur Leckerlis)
    Außerdem würde ich nicht auf jedem Spaziergang spielen, sie sieht das momentan als ihr Recht bespielt zu werden und fordert das auch ein.
    Aus meiner Erfahrung, würde ich sagen dass die Zwickerei und die Eifersucht auf deine Tochter sich wahrscheinlich steigern wird.
    Ich würde auf jeden Fall eine Hundeschule aufsuchen um am Grundgehorsam (auch wenn sie sonst gut folgt, geht auch darum dass ihr Respekt vor dir wächst und sie ihre Rudelposition erkennt), und an den speziellen "Auffälligkeiten" (fieses Wort, ich weiß) gezielt arbeiten.
    Von dem was du schreibst, nehme ich an, dass du das auf jeden Fall in den Griff kriegen kannst.

    LG

    Zuckermaus

  • Hallo Wilmalotte.Für mich hört sich das eher an wie eine Spielauforderund.Macht unserer auch so.Ich glaube nur das es mit dem zwicken und knabbern nicht in Ordnung ist.Hat unser auch lange gemacht bis wir begriffen haben das es nicht geht.Wir machen das so:fordert er uns zum Spiel auf ,wird er ignoriert(es wird nur gespielt wenn ich es will),
    wenn es beim Spielen passiert das er schnappt wird das Spiel sofort beendet und Hund ignoriert.So hat unser es gelernt.Hat aber einige Zeit gedauert. :D Ich hoffe das ich weiter helfen konnte :roll:

  • Was Wilma da an den Tag legt ist unerzogenes, schlechtes Verhalten.........der Schwiegermutter kann man's nicht verdenken wenn sie da nicht babysitter spielen moechte.

    Und vor allem wenn ein kleines Kind noch mit im Haus lebt muss an Wilma's Manieren flott gearbeitet werden!! Schnappen und fletschen geht gar nicht.

  • Also bei der Sache mit der Spielerei hab ich mich wohl nicht genau genug ausgedrückt.
    Wenn sie diese "Spielaufforderungen" an den Tag legt, gehe ich konsequent nicht drauf ein. gespielt wird (zumindest mit mir und meinem Mann) grundsätzlich nur dann, wenn wir es wollen. Dann allerdings ist sie sofort gepusht ohne ende. Zerrspiele hab ich schon im Alter von Wochen komplet in der Schublade "geht gar nicht" abgelegt.
    Hundeschule machen wir seit Welpenstunde.
    Was die Spielerei mit unsrer Tochter angeht ist es eben so, das die Kleine (3 Jahre) natürlich zu jeder Zeit drauf anspringt und Wilma das auch immer sehr zu schätzen weiß und es auch immer gern probiert.
    Solange alles ohne Gekläffe und Gezwicke abgeht, hab ich die beiden bisher auch immer gelassen. Wenn es mir dann zu heftig wird, kommt auch sofort das Kommando NEIN, auf das Wilma auch umgehend reagiert und dann werden die beiden erstmal wieder getrennt.
    Wer allerdings Kleinkind und HUnd zuhause hat, kann mir vielleicht nachfühlen, das das theoretisch immer leichter ist, als in der Praxis... :ops:

    Eigentlich geht auch sonst niemand auf diese Spielaufforderungen ein, deshalb weiß ich eben nicht, wie ich das anstellen kann, oder ob dieses Verhalten sich einfach in den nächsten Monaten von allein erledigt??

    ich kann mein schwimu auch verstehen, das auf jeden Fall. Aber was kann ich tun, das WIlma das Gekläffe und diese Schein-Schnapperei unterlässt :???:

  • Hallo ;)

    mh ist jetzt nicht gerade die Lösung fürs Kurzfristige, aber ich glaube ja, das ihr beiden öfter mal wegwollt und Schwimu auf Kind und Kegel aufpassen soll. Hast du schon mal versucht deine Schwimu in die Hundeerziehung mit einzubinden?

    Ich seh halt das Ding darin, Wilma hört auf dich, dein Männe, aber Schwimu weiß nicht so recht, wie sie mit so einer situation richtig umgehen soll, oder wie sie solche Sachen deuten soll. Daher würde ich vorschlagen, sie mit in die Erziehung der kleinen Lausin mit einzubinden, damit Wilma halt auch hier konsequent weiter geführt wird.

    Wenn weder du noch Männe da seid, die Tochter auf die Spielaufforderungen so anspringt, braucht das halt da dann auch in eurer Abwesenheit weiterführende Erziehung. du weißt ja, sind die Katzen aus dem Haus, tanze die Mäuse auf dem Tisch ;)

    Liebe Grüsse
    Pandora

  • Hm, Schwimu mit einbeziehen wäre sicher angebracht, aber da sehe ich komplett schwarz. Wie gesagt, hat meine Schwimu sowohl inder Kindheit als auch nochmal im Erwachsenenalter die ein oder andere schlachte Erfahrung mit Hunden gemacht. Und auch ansonsten hat meine Schwimu zwar nix gegen Tiere an sich, aber sie muß sie auch nicht unbedingt haben.... :/ Für sie ist das alles in erster LInie Arbeit und Stress und davon hat und hatte sie mehr als genug. Kann ich auch absolut verstehen.

    Aber der Tipp ist im Prinzip sicherlich gut, wenn ich mir so recht überlege wie meine Eltern (als absolut hundeerfahrene Menschen) mit Wilma umgehen....hätten meine Mutter oder mein VAter hier gesessen, da hätte Wilma wahrscheinlich ganz schnell klein beigegeben....

    Aber meint ihr ich muß mir ernsthaft Gedanken machen, das aus einem solchen Verhalten doch irgendwann mal ein "Ich-führe-hier-das-Zepter" Hund werden kann? :gott:

  • Zitat

    Hm, Schwimu mit einbeziehen wäre sicher angebracht, aber da sehe ich komplett schwarz. Wie gesagt, hat meine Schwimu sowohl inder Kindheit als auch nochmal im Erwachsenenalter die ein oder andere schlachte Erfahrung mit Hunden gemacht.

    Generell ein ganz schlechter Stand, um Hund, Kind und Schwiegermutter allein daheim zu lassen....
    Hier solltest du, glaube ich, Muttern langsam und mit viel Gefühl an Hundi heranführen. Und umgekehrt.
    Evtl. Ansatzpunkt:
    Muttern mit Hund alleine im WZ lassen. In einem anderen Teil des Hauses / der Wohnung bleiben und eingreifen, wenn was nciht so läuft, wies laufen soll.

    Sonst könnt ihr demnächst abendliche Ausgänge mit SchwieMu als Babysitter vergessen :D

  • Zitat

    Sonst könnt ihr demnächst abendliche Ausgänge mit SchwieMu als Babysitter vergessen :D

    Nöö, da haben wir (im Gegensatz zu vielen anderen) echt mordsmässiges Glück. Sowohl die Eltern meines MAnnes als auch meine Eltern wohnen nur paar (hundert) Meter weiter. Und unsre Tochter schläft auch meistens wenn wir weg wollen bei den Großeltern. kommendes WE haben wir nur sowohl Fr. und Sa. "Pflicht-Termine" und wenn ich unsre Tochter an beiden Tagen ausser HAus schlafen lasse, dann meint sie wieder hier ginge der Oma/Opa- Freifahrtschein einfach so weiter :D

    Also das nicht mehr weggehen können ist da echt mein kleinstes Problem. Für mich ist es halt schlimm zu hören, das meine schwimu Angst hat mit Hund und ohne uns hier zu sitzen :schockiert:

  • Und wenn du Kind bei Schwimut lässt und Wilma Lausin bei deinen Eltern? Geht das vielleicht?

    Wenn Schwimu echt ein Problem mit Wilma hat, wäre es vielleicht besser das so zu handhaben, wenn deine Eltern damit kein Problem haben, statt Babysitting Hundesitting zu übernehmen.

    So kannst du auch wesentlich beruhigter deine Termine mit Männe wahrnehmen und musst dir nicht ständig gedanken machen und deiner Schwimu ist auch geholfen.

    Wäre das ne Lösung?

    Liebe Grüsse
    Pandora

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