Anfälle meiner Hündin
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Fianka -
2. September 2008 um 22:35
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Hallöchen,
ich habe mit meiner 5jährigen Labradorhündin folgendes Problem:Vor ca. 3 Monaten war sie im Garten und ich rief sie, aber sie kam nicht. Ich schaute nach ihr, rief sie nochmal und da rannte sie plötzlich torkelnd und in Panik los, in mein Blumenbeet. Von da dann auf die Mitte des Rasens, wo ich sie zu fassen kriegte. Sie zitterte, konnte nicht richtig stehen. Ich beruhigte sie, lies sie kurz los und schon schoss sie in die Wohnung und rannte gegen die Wand, dann in ihr Körbchen. Sie war völlig unkontrolliert. Ich habe sie dann sofort zum Tierarzt gebracht, bis sie im Auto war, zog und zerrte sie an der Leine. Beim TA angekommen ( ca. 1 Min Fahrt) war sie ganz ruhig, eigentlich wieder normal. Sie blutete über dem Auge und hatte sich eine Kralle ausgerissen.
Der Ta untersuchte sie und konnte nichts feststellen. Er tippte auf epileptische Anfälle.
Etwas später fuhren wir zur genaueren Untersuchung in die Tierklinik und auch da konnten sie nichts feststellen, Blutwerte waren total in Ordnung. Allerdings stellten sie bei meinem Hund HD fest.
Dann hatte sie alle 2 Wochen Anfälle, aber nicht so wie beim ersten MAl, sondern sie verkrampfte und konnte sich nicht mehr bewegen, blieb aber stehen. Vom TA bekam ich Krampflösende Mittel, die helfen sehr gut, nach ca. 2 Min ist es vorbei und mein Hund ist ganz müde und wieder normal.
Jetzt kommen die Anfälle alle 2 Monate einmal, oder wenn sie sie schmerzen hat, zB bin ich ihr leider einmal voll auf die Pfote getreten, weil ich sie nicht sah, da begann sie zu zittern und wollte nur noch in ihr Körbchen. Bei den Anfällen versucht sie auch immer irgendwie ins Körbchen zu kommen.
Insgesamt ist sie schreckhafter, vorsichtiger geworden und mag nicht mehr in enge Räume gehenWisst ihr, was es sein könnte? Ich glaube nicht unbedingt an epileptische anfälle, sie scheint eher schmerzen zu haben und sich dadurch zu verkrampfen. Könnte es mit HD zusammenhängen?
Eine ganz weit hergeholte Idee habe ich noch: Seitdem unsere Katze gestorben ist, hatte sie nur noch einen Anfall und zwar einen Tag nachdem ich ihr DiscounterLeckerlis gab. Vorher fraß sie immer Katzenfutter. Könnte das ihrgendwie eine Reaktion auf eine Zutat sein, vielleicht eine Allergie?
Ich weiß nicht mehr weiter, der TA sagt, sie könne Tabletten bekommen, die sie gnaz ruhig machen, wie bei Narkose,aber das will ich (noch) nicht, so lange ich ihr mit dem anderen Mittel gut helfen kann.
Wenn ihr irgendeine Idee habt, was es sein könnte, bitte sagt es mir.

Danke und liebe Grüße, katrin
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Hi,
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ich würde dir empfehlen einen kompetenten TA oder eine Klinik aufzusuchen.
Manchmal muss man mehr als einen TA aufsuchen, bis man den Richtigen gefunden hat, der auch die richtige Diagnose stellt.Und noch eine Sache, was fütterst du so deinem Hund

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Hallo, ich füttere meinem Hund Royal Canine r/d. Und wir waren nun schon bei 3 TAs und die wussten alle nichts. Und eben auch in eineer großen Klinik.
Lg, Katrin
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Hallo Katrin,
...an Deiner Stelle würde ich eine Tierklinik aufsuchen und die
Hündin neurologisch untersuchen lassen.
Kopf-CT, Wirbelsäule etc.
Schildere den Ärzten die Anfälle und lass Dich dahingehend beraten.liebe Grüsse ... Patrick
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Auf jeden Fall muss eine Diagnose her, sonst kann man ja nicht gezielt behandeln.
Einfach so Medis geben auf Verdacht, finde ich nicht gut.
Vielleicht melden sich noch andere User die was dazu sagen können.RC ist leider nur ein mittelmäßiges Futter zu einem teuren Preis.
Einen Labrador würde ich getreidearm ernähren, da sie zum Zunehmen neigen und wegen der Knochen und Gelenkproblematik.
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Wir haben schon anderes Futter versucht, auch spezielles für Labradore. Das konnte sie nicht ab und auch als wir ihr light Futter gaben oder selbsgemachtes Futter ( Gekochtes Fleich, rohes Fleisch, Kartoffeln, Flocken), begann sie sich zu kratzen. Mit dem r/d lebt sie nun ganz gut.
Ich weiß in und um Neumünster keinen weiteren guten TA. Und bei den guten war ich schon, die gaben eben zur Behandlung Krampflösende Mittel.
Wenn euch noch ein guter TA in der Nähe NMS bekannt ist, dann teilt es mir bitte mit.Wie teuer sind denn solche Untersuchungen? Ich habe nicht so viel Geld, aber ich würde alles geben um meinem HUnd zu helfen.
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Zitat
Hallo Katrin,
...an Deiner Stelle würde ich eine Tierklinik aufsuchen und die
Hündin neurologisch untersuchen lassen.
Kopf-CT, Wirbelsäule etc.Ich auch.
Hat sie denn irgendwelche Wesensveraenderungen die Du bemerkst, Tage oder Stunden vor diesen Anfaellen?
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Nein, sie zeigt keine Veränderungen, nicht mal ganz kurz vor den Anfällen. Deswegen kann ihr ihr ja auch nicht schon helfen, sie ins Körbchen bringen oder sie irgendwie anders beruhigen.
Ach ja, eine Wirbelsäulenuntersuchnung habe ich schon machen lassen, da ist aber alles ok.
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Warum glaubst Du nicht das es Epilepsie sein koennte? Die Symptome passen doch alle grob ins Krankheitsbild.
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Zitat
Wir haben schon anderes Futter versucht, auch spezielles für Labradore. Das konnte sie nicht ab und auch als wir ihr light Futter gaben oder selbstgemachtes Futter ( Gekochtes Fleisch, rohes Fleisch, Kartoffeln, Flocken), begann sie sich zu kratzen. Mit dem r/d lebt sie nun ganz gut.
Man sollte sich schon etwas mit dem Thema Futter und Fütterung auseinandersetzen, um zu wissen was man seinem Hund gutes tun kann.
Vielleicht liest du dich mal durch die Rubrik Fertigfutter und Barf, um dein Wissen zum Thema zu erweitern.
Zum Wohle deines Hundes.
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