Erfahrungen mit Leishmaniose
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Hallo ihr Lieben,
Ich habe seit kurzem eine Hündin aus Spanien, die einen erhöhten Leishmaniose-Titer hat . Die Krankheit ist bei ihr bisher nicht ausgebrochen, sie wurde vom Tierarzt gecheckt und ist kerngesund.
Teilweise wird ja sogar vermutet, dass die Podencos immun gegen diese Krankheit sein sollen.Jedenfalls, sie befand sich bevor sie zu mir kam bereits 4 Monate auf einer Pflegestelle in Deutschland und wurde von einer deutsche Tierärztin durchgecheckt, die ihr vorsichtshalber aufgrund des erhöhten Titers Allopurinol verschrieben hat.
Zur Zeit gebe ich ihr diese noch.In Zukunft würde ich sie aber gerne von einer Tierheilpraktikerin behandeln lassen um irgendwann auf die Tabletten zu verzichten.
Die Homöopathie war die einzige Therapiemöglichkeit bei meinem an chronischer Borreliose erkrankten Pferd, daher habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht.Nun suche ich andere Hundehalter, die auch Leishmaniose-positive Hunde haben und mir von ihren Erfahrungen berichten können.
Wie behandelt ihr eure Hunde, womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?
Gebt ihr dauerhaft Allopurinol, habt ihr Erfahrungen mit dem Absetzen der Tabletten?
und und undIch würde mich freuen, wenn sich einige Betroffene melden würden.
Gruß, noname
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Hallo Noname
Vorest mal Glückwunsch zu Deinem Neuzuwachs. - Ich finde es grossartig, dass auch positiv getestete Fellnasen so eine tolle Change kriegen. Hut ab für Deinen Entschluss !
Ich stehe selber sehr positiv der Homöopathie gegenüber. Da ich jedoch einen Hund an Leishmaniose verloren habe, hätte ich sehr grossen Respekt davon, das Allopurinol abzusetzen. - Bin jedoch gespannt auf die Antworten und Erfahrungen anderer.
Viel Spass mit Deiner Hündin und alles Gute
Gruss
Sabine -
Ich habe zwar keine persönlichen Erfahrungen, aber es gab hier mal einen ausgezeichneten Beitrag zum Thema von einem User, der leider nicht mehr aktiv ist:
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…maniose#6780777
Vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter.
LG Andrea
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Hi Du!
Mein Pattex hat auch Leishmaniose.
Viele "Spanier" haben diese Krankheit auch schon in der zweiten oder dritten Generation. Es ist leider schwer, die wirklich "wahren" Infos rauszufinden, wie die Krankheit entsteht, was das Hauptproblem is...Eine positive Hündin kann negative Babies bekommen oder auch positive usw.Jedenfalls bei Pattex ist es so:
Er wurde fast haarlos und völlig fertig gefunden, hat ne heftige Dröhnung Allopurinol bekommen, dann wurde es besser, inzwischen ist es so gut, dass er nur noch an den Ohrspitzen kahl ist.
Dann hatte ich vor kurzem aus dem Ausland eine Hündin mit grenzwertigem Leishmaniose-Titer und die gaben mir aus Spanien Miltefor(t)an mit, ein neues Mittel, das es in D noch nicht gibt und das in Spanien grade erst zugelassen wurde. Es soll wohl noch besser helfen als Allopurinol und nicht so doll auf die Organe gehen.
Bei der kleinen Hündin wurde dann ein Monat pausiert und jetzt kriegt sie 3 Monate Allopurinol. Dann werden wir ja sehen, wie die Werte sind.
Pattex geht es gut soweit, sein Wert bleibt stabil.Ihr müsst regelmässig Bluttests machen, es gibt sicher homöopathische Mittel zur Unterstützung (die mich auch interessieren würden!), aber ich finde es superwichtig, dass die Behandlung von einem TA überwacht wird, der sich auskennt!!!
Soweit erstmal...
LG -
Hallo!
Also wir haben seit letzten Herbst unseren Tigger aus Spanien, der uns als negativ getestet vermittelt wurde.
Als es ihm aber ziemlich schnell wirklich ziemlich schlecht ging ( totale Mattheit, ständiges Erbrechen), sind wir gleich zum Tierarzt und ich kann nur sagen: zum Glück zu einem, der wirklich Ahnung hat!
Er hat sofort alle Mittelmeerkrankheiten nochmal getestet und sowohl Babesiose als auch Leishmaniose festgestellt.
Die Babesiose war schon so weit im Körper verbreitet, daß Tigger ohne Behandlung nicht mehr lange gelebt hätte, aber so konnten wir die Krankheit mit sofortiger Infusionsbehandlung stoppen und heilen.Leishmaniose ist bekannterweise leider nicht heilbar, aber ich vertraue unserem TA voll und ganz mit folgender Behandlungsmethode:
Allopurinol lebenslang täglich geben, damit die Leishmanioseerreger sich im Blut sozusagen "nicht ausbreiten", dabei aber 1-2 mal im Jahr den Titer und die Blutwerte kontrollieren- vor Allem die Nierenwerte!
Als dann bei der letzten Kontrolle der Leishmanientiter doch ziemlich hoch war, alle anderen Werte aber perfekt, hat der TA eine Behandlung mit Glucantime-Infusionen vorgeschlagen, die zwar teilweise die Nieren belastet, aber bei rechtzeitiger Anwendung und unter strenger Blutwertkontrolle gant tolle Erfolge erzielt.
So, und in genau dieser Behandlung, die sich über 3-4 Wochen hinzieht, stecken wir gerade ( 2 Spritzen fehlen noch, dann ist Schluß) und ich muß echt sagen, Tigger verträgt es super und ist fit und munter wie immer
Es ist nämlich so:
Falls die Leishmaniose doch mal ausbrechen sollte, zerstört sie Stück für Stück u.a. die Nieren. Die Behandlung mit Glucantime, die auch die ausgebrochene Krankheit sehr gut bekämpft, geht aber auch sehr auf die Nieren, was der TA mit folgenem Spruch kommentiert hat: " Das wäre, als wenn man den Teufel mit dem Beelzebub bekämpfen wollte", also eigentlich chancenlos.
So haben wir diese Behandlung bei perfekten Blutwerten vorweggenommen und sehen durchaus die Chance, den Erreger damit komplett einzudämmen.
Allopurinol sollen wir dennoch weitergeben, der TA meinte: "Auf keinen Fall absetzen!".Ich weiß, das ist ein sehr komplexes Thema, aber wir für uns denken, wir sind auf dem richtigen Weg und werden richtig vom TA unterstützt und beraten.
Bestimmt gibt es viele andere Meinungen, aber wenn ich unseren Tigger so anschaue, geht´s ihm einfach blendend und niemand könnte auch nur erahnen, daß er so eine blöde Krankheit mit sich rumschleppt.
Wir würden jederzeit wieder einen Hund aus Spanien nehmen, das sind soooo liebe Geschöpfe :yes:Auf jeden Fall brauchst Du einen guten TA, und ein Heilpraktiker ist mit Sicherheit nie verkehrt, da habe ich auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir wollten nur vorab die medizinischen Möglichkeiten ausschöpfen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Alles Gute für Dich und Deinen Neuzuwachs, habt viel Spaß und mach Dir nicht zu große Sorgen - auch "Leishmanienhunde" können uralt werden!
Liebe Grüße, Monika
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Hallo noname,
auch bei meiner Kessy ist jetzt Leishmaniose positiv getestet worden. Und auch bei ihr hat die TÄ gesagt, dass sie Allopurinol lebenslang nehmen muss.
Wir sind mit der Diagnostik auf Grund verschiedener Laborwerten zwar immer noch nicht fertig (heute morgen schon wieder Blutabnehmen
), aber meine TÄ ist mit DEM Spezialisten in dem Bereich (Dr. Nauke) in direktem Kontakt. Von ihm ist auch die Aussage das Medikament keinesfalls einfach abzusetzen.
Berate dich am besten mit dem TA. Ein guter Heilpraktiker ist bestimmt auch von Vorteil.
Ich kann dir noch das Leishmaniose-Forum bzw. die Seite Parasitus ex.de für weitere Informationen empfehlen (falls du das nicht schon längst entdeckt hast ) . Hier wird fast ausschliesslich dieses Thema behandelt. Ich habe selbst auch noch nicht alles gelesen, aber schon viele Neuigkeiten erfahren.Alles Gute und hoffentlich bleibt deine Süße von der Krankheit verschont.

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