ist sie zu wild?
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Hallo,
ich hab mal ne Frage...
Molly ist 5 mon. und freut sich immer ganz dolle wenn sie andere Hunde trifft. Unsere Bekannte hat einen Rüden von 3 Jahren.
Er freut sich zwar immer wenn unsere kleine kommt ist aber auch sehr schnell wieder genervt von ihr
Er bellt dann und versucht sie zurecht zu weisen was ihm nie gelingt.
Molly lässt sich davon nicht beeindrucken und springt immer freudig vor seiner Nase rum, will ihn immer vollsabern und "umarmen".
Ich bin der Meinung das Hunde das immer unter sich klären sollen.
Aber manchmal treffen wir halt auch andere bekannte Hunde und die HH sind der Meinung das ich sie auch mal stören sollte wenn ein anderer Hund das nicht möchte, denn es ist meistens so das sie sich wirklich von dem knurren und bellen der anderen nicht stören lässt.
Wie seht ihr denn das und wie verhaltet ihr euch denn in solchen Situtationen? - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hm, also ich glaube schon dass Hunde das untereinander klären. Wenn sie genervt sind zeigen sie es schon, manche sind gutmütiger und manche nicht. Ich würde da nicht eingreifen, wir Menschen wissen doch garnicht wann ein Hudn wirklich gestört ist.
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Hallo.
Also ehrlich gesagt habe ich hier auch so einen nervigen kleinen " Feger".
Er ist zwar schon 7.5 Monate, aber auch er nervt oft andere Hunde mit seinem Spieltrieb, dem gesabbere und dem rum gehüpfe.
Bis jetzt habe ich es so gehandhabt, dass ich ihn gelassen habe. Meistens haben die älteren Hunde ihm gezeigt, wenn es ihnen zu viel wurde. Allerdings habe ich ihn aber auch schon abgerufen in seinem Eifer, wenn ich gemerkt habe das der andere Hund genervt ist und ihn nicht zurecht weist.
Ich denke ein gutes Mittelmaß ist hier angebracht.lg Angelika
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Hallo!
Bitte, bitte genau hinschaun. Und wenn du siehst, dass der andere Hund masslos überfordert mit deiner ist, sie abrufen.
Mein Berny ist leider oft "Opfer" solcher durchgedrehten Junghunden, und er HASST es (okay, er wiegt ja auch nur 8 kg und ist schon 12, und er gerät irgendwie immer nur an Doggen oder HSH Junghunde). Und das Problem ist, dass ein kleiner Hund, auch wenn er energisch zurechtweist, nicht unbedingt ernstgenommen wird. Und er ausser verzweifeln und immer aggressiver werden (nix mehr knurren und Zähne zeigen, hilft eh nix, lieber gleich schnappen oder gar beissen) nix tun kann.
Aus diesem Grund rufe ich meine 6 Monate alte Huskyhündin sofort ab, wenn ich merke der andere Hund wird immer gestresster aber schafft es nicht sie effektiv zurechtzuweisen.
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Huhu, mein kleiner Hüpfer (naja, so klein ist er ja nicht mehr) macht mit seinen 4.5 Monaten auch dieses Theater.
Da der junge Mann aber noch sehr groß werden will, versuche ich schon, das zu unterbinden, weil ich ihn sonst in ein paar Wochen schlicht und ergreifend nicht mehr halten kann, wenn er meint, er müsste seinen Hundefreunden entgegenspringen.
Aus diesem Grund versuche ich gerade, Merlin beizubringen, dass er sitzen muss, wenn wir einen Hund von weitem sehen, und erst aufstehen und begrüßen darf, wenn ich ihm das "Ok" dazu gebe.Leider haben die Hundehalter, die mir dann so begegnen, oft gar kein Verständnis dafür, das ärgert mich dann doch ziemlich. Natürlich möchte Merlin spielen, bleibt dann geradeso sitzen, ich freue mich schon, dass die Erziehung fruchtet, und dann lässt der andere HH seinen Hund einfach auf Merlin losspringen und dann kennt mein Kleiner natürlich auch kein Sitz mehr.
Manchmal sage ich dann auch zu den Leuten, dass sie ihren Hund bitte wegnehmen sollen, da sie mir meine Erziehung kaputt machen; mein Hund soll einfach lernen, dass er erst dann spielen darf, wenn ich es ihm erlaube. Die reagieren dann oft total dämlich, sind eingeschnappt oder erzählen mir, dass man seinen Hund nicht auf diese Art erzieht und lassen ihre Hunde munter weiter um Merlin rumhüpfen.Von daher würde ich an deiner Stelle, wenn du vom anderen Besitzer darum gebeten wirst, auf jeden Fall den Hund etwas bremsen. Generell denke ich schon, dass Hunde das unter sich regeln und ich finde es auch gut, wenn ältere Hunde die jüngeren etwas maßregeln und ihnen durch Knurren oder auch mal leicht Knapsen Benehmen beibringen.
Wenn er Besitzer das allerdings nicht möchte, würde ich das auf alle Fälle respektieren. -
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Hallo liebefee,
Deine Frage würde ich mal so umtexten: Wo fängt mobben an?
Wenn Deine Kleine souveränen Althunden und auch jüngeren, welche ihren Spielmodus haben, begegnet, dann kann man sie das durchaus untereinander ausmachen lassen. Die wissen schon, wann sie ihr einen richtigen Dämpfer geben.
Wenn sie allerdings auf Hunde jeglichen Alters trifft, die sich ihr gegenüber nicht wirklich zu erwehren wissen, sie diejenigen auch "umarmt", d.h. körperlich angeht, und sie nicht abläßt, obwohl für alle Beteiligten offensichtlich ist, dass das Gegenüber (Hund wie Halter) das überhaupt nicht mag, dann solltest Du unbedingt einschreiten, Deine zu Dir rufen und das Spiel abrechen.
Das ist nicht nur im Sinne der anderen Hunde und HH (gehört sich einfach so), sondern auch in Deinem Sinne. Denn sie muss lernen, wann es zu viel ist und wann Schluss ist. Und da man nicht verlangen kann, dass diese Erziehung jeder andere Hund ganz selbstverständlich für einen übernimmt, ist es Deine Aufgabe, da für ein gesundes Mittelmaß zu sorgen.
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Meine 14 Monate alte Hündin ist genauso. Sie leckt jedem Hund der zu ihr kommt (oder sie zu dem, ballert ja gleich zu jedem hin) das Maul ab :^^: Wenn die grummeln interessiert sie das eigentlich nicht wirklich aber sie hört nach einiger Zeit auf und deswegen unterbinde ich das nicht. Die meisten Hunde sagen ihr schon wenn es ihnen zu viel wird.. Allerdings macht sie das nur bei großen Hunden. Woran liegt das? Sie ist auch ziemlich unterwürfig und setzt sich sofort hin. Hat das lecken etwas damit zu tun? Das sie beschwichtigen will oder so? Wenn sie bei kleinen Hunden mal zu stürmisch wird hole ich sie zu mir. Sie darf mit manchen kleinen Hunden nicht mehr spielen weil die Besitzer Angst haben das sie denen ernsthaft wehtut (sie spielt mit vollem Körpereinsatz und immer mit den Pfoten und das bei 30kg und das kommt bei einem Yorki oft ned so gut :^^: )
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Danke für eure Antworten.
Ich achte natürlich schon darauf das sie nicht anfängt zu mobben oder so und nehme natürlich auch rücksicht wenn ein HH sagt das sein Hund das nicht möchte.
Beim Spazieren frage ich auch vorher immer vorher ob sie spielen darf.
Das gehört denk ich einfach zum guten Ton.Mir hat mal jemand gesagt das das an den Lefzen lecken auch bedeuten kann das der Hund der geleckt wird als Ranghöer angesehen wird?
Ob es stimmt weiß ich nicht.Aber es ist ja schön zu wissen das auch andere solch ein "Flummi" zu Hause haben

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Zitat
Mir hat mal jemand gesagt das das an den Lefzen lecken auch bedeuten kann das der Hund der geleckt wird als Ranghöer angesehen wird?
Ja, das stimmt. Wenn ein Hund einen anderen intensiv an den Letzen leckt, dann ist das ein typisches Beschwichtigungssignal nach dem Motto: Tu mir nix! Und ich vertraue Dir bedingungslos! (Denn immerhin schnuselt der Hund direkt an den Zähnen des anderen herum :D).
Einhergehend ist auch für gewöhnlich die körperliche Haltung des Hundes: zwar ein wenig geduckt, so dass die Schnauze des anderen mit dem Kopf von unten geleckt wird, aber durchaus ist ein leichtes Schwanzwedeln zu entdecken, was dann schnell in übermütiges Gehüpfe und Spielaufforderungen ausarten kann, wenn das Gegenüber es mit einem Augenzwingern durchgehen läßt.

Dieses Verhalten zeigen Welpen bei ihrer Mami (und dem Rudel, in dem sie aufwachen) sehr intensiv und eigentlich verliert es sich mit dem Heranwachsen. Ein Hund, der es noch mit 1-2 Jahren bei fremden Hunden zeigt, ist wahrscheinlich sehr unsicher, warum auch immer.
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Hi,
ich würd schon einen Welpen von einem anderen Hund wegnehmen, wenn der Besitzer schon sagt, dass man den Hund doch bitte wegnehmen soll oder wenn mein Welpe nicht aufhört mit seinem wilden Gehopse und der andere Hund sich nicht zu helfen weiss.
Ich hätte nämlich einfach Angst, dass der andere Hund dann vor lauter Genervtheit zubeisst anstatt vorher den Kleinen mit anderen Mitteln wie Knurren in seine Schranken verweist oder verweisen kann.
Ist bei uns z. Z. auch so in der Hundeschule. Da stürzt sich immer ein Labbi-Welpe auf unseren Welpen und lässt nicht von Napoleon ab und kaut drauf rum usw. So ist dann an Spielen oder Lernen für Napoleon nicht mehr zu denken, weil er irgendwann so die Schnauze voll hat und sich unterm Rollstuhl versteckt.
Da lernen wir auch gerade einzugreifen, wenn wir merken, dass Napoleon das alleine nicht zu regeln weiss und wenn wir merken, es wird zuviel.
Er quietscht nämlich nie, knurrt nicht zurück, kneift nicht sondern wirft sich einfach ergeben auf den Boden und lässt Alles resigniert über sich ergehen.Das kann´s ja auch nicht sein.
Daher bin ich froh, wenn der Welpenkurs beginnt und die kleinen Halbstarken in den Junghundkurs aussortiert werden und im Welpenkurs noch der Althund vom Trainer dazukommt.
Lieben Gruß
Carina
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