Angst vor anderen Hunden

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    Hallo


    Ich bin noch nicht so erfahren und möchte euch einfach mal um Rat fragen,


    also meine kleine ist jetzt 5 Monate, wenn wir spazieren gehen und auf andere Hunde treffen zieht sie immer die Rute ein und flüchtet. Sie hat aber öfter Kontakt zu anderen Hunden. Seit sie 10 Wochen alt ist besuchen wir die Welpenschule und gehen so auch jeden Tag mit dem Nachbarshund spazieren. Den hat sie aber gestern von Weitem auch nicht erkannt und wollte wieder flüchten.


    Was soll ich tun?

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  • Hallo Finja!


    Ich denke nicht, dass man eine Pauschallösung jetzt angeben kann.
    Eher hab ich noch ein paar Fragen oder Tipps, worauf du vielleicht achten solltest:
    - Wie kommt sie in der Welpenschule mit den anderen Hunden zurecht?
    Wird sie da vielleicht unauffällig gemobbt? Oder ist die Gruppe zu groß für sie?
    - ist sie vom Typ her eher unterwürfig schon, oder hat sie einfach nur Panik vor anderen Hunden?


    Hmm, ich würde jetzt zumindest einfach mal dazu raten, ihr Selbstbewusstsein durch verschiedene Hundespiele (z.B. Zerrspiele) zu stärken...


    LG Susi

  • Antwot auf deine Fragen:


    Ich denke schon das sie eher unterwürfig ist. Mit den anderen Hunden kommt sie ganz gut zurcht aber sie braucht erst immer Zeit um warm zu werden. Die Gruppe dort idt relativ groß (12 Welpen). Das sie irgendwie gemobbt wird konnte ich jetzt nicht beobachten.?

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  • Was machst du wenn sie Angst kriegt? Versuchst du sie zuberuhigen? Streichelst du sie etwa? Kniest du dich hin? Oder ignorierst du sie dann?


    Fragen über Fragen....

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hündin? Rüde? Aus dem Tierheim/Straßenhund/gut sozialisierte Zucht? Bekommt sie zuhause bei Dir die Hauptaufmerksamkeit? Zerrspiele, bei denen sie am anfang immer gewinnt sind eine gute Idee. Außerdem vielleicht noch Superkommando (für 'ich mache etwas richtig richtig und bekomme super Superleckers') einführen und viel mit ihr trainieren - vor allem Sachen, die sie kann am anfang und ende mit viel Lob und Leckers (wenn sie oder er drauf steht) - Selbstbewußtsein stärken!

  • Was verstehst du unter flüchten? Läuft sie einen großen Bogen? Ich glaube du hast einen genialen Hund, der allen anderen nur Hunden signalisiert: "Ich tu euch nichts, bitte tut mir auch nichts!" Meine Hündin hat das in den ersten Monaten genauso gemacht. Sie lief immer einen großen Bogen um andere Hunde und spielte fast mit keinem. Jeder sagte, sie sei total ängstlich. Stimmte gar nicht. Sie sprach nur genial hündisch. Und es entspricht ihrem Rassetyp. Du kannst deinen Hund nicht zwingen auf andere zu zu gehen. Muß sie auch nicht. Wenn sie älter wird, macht sie es bestimmt anders. Heute hat meine Hündin einige Freunde, da ist sie total ausgelassen. Ansonsten geht sie ihre eigenen Wege, wenn ihr einer zu Nahe kommt und zu lange aufdringlich ist, wird er auch zurechtgewiesen. Treffen wir aber auch Machos oder mehrere Hunde läuft sie immer einen großen Bogen von bis zu über 50m. Heute weiß ich, dass das aus dem Hundeblickwinkel total richtig ist und ich lasse es zu, wenn das Gelände entsprechend ist. Wenn ich an den Hunden vorbei bin, kommt sie von selbst. Auch wenn dein Hund langsamer wird, wenn er andere Hunde trifft, ist das nur richtig. Laß es zu, seh deinen Hund aus der Hundesicht und zwing ihm ja keine menschliche Verhalten an. Ein Hund muß nicht mit allen spielen! Wir können auch nicht mit jedem. Sei stolz darauf, dass dein Hund nicht auf andere Hunde losgeht und ihnen den Kampf ansagt! Ich rate dir das Buch "Calming Signals" von Rugaas. Dazu gibt es auch einen Video. Super! Ich kenne deinen Hund nicht, aber ich glaube, sie ist prima. Was hast du für eine Rasse?

  • Hallo,


    zuerst mal wechsele Deine Welpenstunde! 12 Welpen sind mindestens 6 zuviel vor allen, wenn Deine Maus unsicher ist. Das ist keine Welpenstunde sonder Stress auch wenn sie spielt. Der Trainer hat einen guten Stundenlohn aber das ist auch schon alles Positive an 12 Welpen in einer Stunde. :bindagegen:


    Zum Thema Mobben in der Welpenstunde: Bei 12 Welpen kann man davon ausgehen, dass man da gar keinen Überblick mehr hat. Mobben kann auch ein Blick sein oder sie wirft sich ständig hin oder sie ist beim "Fangespielen" immer die gejagte....
    Sie sollte in eine Gruppe von 4 bis 6 Welpen und wenn es machbar ist in eine Gruppe ohne sehr starke, selbstbewusste Welpen die ihre Stärke über die Schwäche Deiner Maus aufbauen lernen.


    Wenn Du mit ihr spazieren gehst und sie schon ängstlich wird, weil sie einen fremden Hund sieht, dann fang ihn einfach ab (nett mit Schnalzen oder "Na DU") und begrüß ihn zuerst. Es kann sein, dass sie dann schon lockerer wird, weil Du den fremden Hund als ungefährlich eingestuft hast und Deine Entscheidung richtig war. Sie wird vielleicht beeindruckt sein und auch mutiger. Laufe aber dennoch weiter, so dass sie ihn los wird, wenn sie Dir folgt. Sie solltest Du nicht weiter beachten. Signalisiere ihr aber ruhig mit „Fein“ oder so, wenn Du ihr verhalten gerade toll findest.
    Kommt sie aber zu Dir und läuft vor den anderen Hund weg, dann halte ihn auf mind. 1 m weg von Dir. So lernt sie, dass sie eigentlich keine Angst haben braucht aber wenn sie welche hat, dass sie der Situation nicht schutzlos ausgeliefert ist. Sie wird dadurch mutiger, denn sie hat ja ggf. ihre "Schutzmutti". Keine Angst ihre Angst wird dadurch nicht vergrößert, denn Du bestärkst sie ja nicht darin, sondern bietest ihr nur einen Raum (Radius um Dir 1 m) in dem sie sich sicher fühlen kann und das ist für dieses Alter wichtig. Hundemütter würden auch nicht zulassen, dass ihre Welpen belästigt werden. Sie würden die Kleinen auch nicht trösten, sondern die „Verfolger verjagen bzw. auf Distanz halten.



    VLG Verena

  • Dann hoffe ich mal, dass die dann besser ist.
    :gut:
    Tipp: eine Welpenschule sollte nicht mehr als 6 (ausnahmsweise 7) Welpen in einem Kurs haben, die Welpen sollten kontrolliert nicht willkürlich spielen, zu starke sollten ab und zu raus genommen werden und zu schüchterne ab und zu allein nur mit einen oder zwei nicht so starken Welpen spielen, damit sie nicht lernen immer nur zu verlieren und Angst aufbauen.


    VLG Verena und viel Glück

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