Der Hündin meiner Freundin gehts sehr schlecht..

  • Hallo Ihr!!

    Ich hatte heute einen furchtbaren Tag und er ist noch nicht vorbei... Und es geht nicht um meinen Gizmo (Gott sei Dank)...

    Heute morgen bekam ich einen völlig hysterischen Anruf meiner besten Freundin. Ihr Hund habe über Nacht dreimal gekrampft und sie hat wohl versucht einen Tiernotdienst zu finden und sogar mit einem Veterinäramt telefoniert.Aber auch die haben keinen Notdienst finden können.Warum Sie mich nicht angerufen hat, ist mir (und Ihr auch) ein Rätsel. Naja, jedenfalls hab ich Sie und die Hündin (17 stolze Jahre alt) in mein Auto gepackt und wir sind dann um Zehn zu meinem Tierarzt. Der armen Micky hat man angesehen, was Sie durchmachen musste die Nacht. Und das Zahnfleisch war auch richtig weiss! Und als wir dann endlich dran kamen, wollte ich Micky in den Behandlungsraum führen und da kam dann der Vierte Anfall :( Es war wirklich schlimm. Meine Freundin ist heulend weggelaufen. Ich konnte es irgendwie verstehen. Ich weiss nicht, wie ich reagiert hätte, wenn das mein Hund gewesen wäre... Ich habe Sie dann mit dem TA zusammen auf den Tisch gehoben und er hat eine hochgradige Herzinsuffiziens festgestellt. Es wurden allerlei Tests, Röntgenbilder etc. gemacht. Währenddessen hatte Micky noch einen Anfall.. Auch bei dem bin ich bei Ihr geblieben, weil meine Freundin es einfach nicht konnte. Wir haben Micky dann da lassen müssen. Sie hat dann, kurz bevor wir gefahren sind noch ein sechstes mal gekrampft. Es war wirklich ganz ganz schlimm und ich glaub diese Bilder verfolgen mich noch lange. :/

    Jedenfalls wundert es mich sehr, das man Ihr vorher nie etwas angemerkt hat, obwohl Sie wohl ein wirklich riesiges Herz hat und einfach schlimme Probleme beim Atmen hat. Bis heute Nacht war davon nie etwas zu merken. Jetzt liegt die Maus beim TA in einem ruhigen Raum und bekommt Infusionen und weitere Medis. Heute Abend um 7 sollen wir wieder kommen. Dann entscheidet sich, ob Micky überhaupt nochmal nach Hause kommt. Ich bin ziemlich traurig. Meine Freundin hängt sehr an dem Tier, aber leider gehört(e) Sie zu den Menschen, die meinen, solange mein Hund nichts hat oder ich nichts merke, gehts auch nicht zum TA. Auch nicht zum Check und das macht mich auch irgendwie sauer. Aber ich sage dazu erstmal nichts. Ich glaube nach den Worten vom TA ist Ihr das selber klar geworden *seufz*...

    Ich musste mir das mal von der Seele schreiben, denn die Bilder spuken mir immer durch den Kopf... Drückt der muckeligen Micky die Daumen, ja?! Ich hoffe Sie darf nochmal mit Heim...

    :/

  • Schön, dass du ihr so zur Seite stehst.
    Du kannst deiner Freundin Kraft und Trost geben.

    Bei aller Traurigkeit, ich finde es prima, dass der Hund gesundheitlich unauffällig stolze 17 Jahre wurde.

    Natürlich ist der Schock jetzt groß.
    Viel Kraft für alle Beteiligten,
    Friederike

  • wirklich sehr nett von dir, deiner freundin und dem hund beizustehen.
    kann mir vorstellen, dass dir das auch an die nieren geht.

    ich wünsche dem hund natürlich gute besserung, aber bei diesem alter wünsche ich ihm auch, dass wenn er gehen will, er in ruhe und frieden ohne schmerzen und qualen gehen kann.

  • Ich finds klasse das du deiner Freundin bestehst!

    Ich weis wie es ist wenn man einen Hund krampfen sieht.
    Unser Felck hatte einen Hirntumor und ist über die Regenbogenbrücke gegangen.
    Es ist wirklich grausam das mit anzuschauen...

    Ich wünsch euch alles alles Gute und viell darf Micky ja nochmal nach Hause!

  • Hallo Wiebke,

    schön, wieder mal was von dir zu lesen, auch wenn es aus solch einem Anlass ist.
    Ich sitzte schon wieder mit glasigen Augen und nassen Augenwinkeln am PC. :(

    Natürlich drücken wir der Micky alle Daumen und Krallen :aspirin:

    Aber sieh es doch mal so:
    Micky hatte ein tolles und hoffentlich erfülltes 17 jähriges Hundeleben.
    Sie ist wohl von der "robusten" Art und hatte scheinbar zeitlebens keine größeren med. Probleme.
    Warum also soll man einen Hund, der gesundheitlich unauffällig ist, dauernd damit piesacken, dass man ihn zu irgendeinem Check zum TA schleppt ?
    Das ist doch auch Stress für das Tier.

    Liebe Grüße von
    Bruno + Heike

    die deinen Einsatz toll findet und jetzt Daumen drückt.

  • Hallo Ihr Lieben!!

    Also! Die Micky-Maus ist wieder Zuhause :)
    Sie wurde gestern bis zum Geht-Nicht-Mehr entwässert und bekommt jetzt Herztabletten. Heute hat Sie nochmal eine Infusion bekommen und Sie hat auch seit gestern Mittag nicht mehr gekrampft. Sie sah vorhin eigentlich ganz fit aus. Der TA sagt, wenn Sie die nächsten Tage weiter so übersteht, könnte Sie auch noch 20 werden! Aber erstmal warten wir jetzt die kommende Woche ab. Jedoch sieht es ganz gut aus.

    Heike, meine Freundin wusste seit 10 Jahren, das Ihr Hund ein schwaches Herz hatte. Deshalb war ich da ein bisschen stinkig. Der TA hat Sie auch ein bisschen angefahren, denn das Ganze hätte halt schon längst behandelt werden müssen. Jetzt hat Sie dadurch ein Lungenödem.Aber ich habe jetzt auch nichts dazu gesagt. Der TA hat das gemacht und das soll ja auch reichen. Sie wird wohl daraus gelernt haben.

    Und ich weiss: Jeder macht es so, wie er es für Richtig hält. Da kann man nichts dran machen und ich bin jetzt einfach froh, das es Micky wieder so viel besser geht!

    Danke für Eure liebe Anteilnahme :)

  • Noch einmal gut gegangen, wie ein bekannter Bergsteiger immer zu sagen pflegte.
    Ich wünsche der alten Lady noch eine gute Zeit.

    Wenn sich alles wieder ein wenig beruhigt hat, kannst du dir deine Freundin mal zur Brust nehmen und ein paar klare Worte sprechen.
    Dafür hat man schließlich Freunde. ;)

    Liebe Grüße,
    Friederike

  • Schön das es Micky besser geht.

    Aber - bei dem Gedanken wie Sie gelitten haben muss - ein Lungenödem ist wie innerliches Ertrinken, also diese schwere Atemnot verbunden mit Erstickungsgefühlen wird mir richtig schlecht!

    Da kann ich nicht mehr sagen "Jeder macht es so, wie er es für Richtig hält!", da würde ich, wenn es meine Freundin wär, eine ganz klare Ansage machen.

    LG

  • Zitat


    Heike, meine Freundin wusste seit 10 Jahren, das Ihr Hund ein schwaches Herz hatte. Deshalb war ich da ein bisschen stinkig. Der TA hat Sie auch ein bisschen angefahren, denn das Ganze hätte halt schon längst behandelt werden müssen.

    Huhu Wiebke,

    das wusste ich ja nicht.
    Dann muss ich dir absolut Recht geben.
    Wenn eine solche Diagnose gestellt wurde gehört das Tier regelmäßig kontrolliert und behandelt.
    Aber ich bin richtig froh, dass es der alten Lady wieder besser geht.
    Hoffentlich hat sie noch eine schöne Zeit vor sich.
    Dem Frauchen wird der Schock wohl in die Glieder gefahren sein. - Vll. war das ja heilsam. (hoffentlich)

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