Scheiße, Kaninchen erwischt!
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Gast24530 -
26. Juli 2008 um 10:06
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Es ist gut, dass sich hier Gedanken gemacht werden, denn auch mir tut das Kaninchen leid, aber Unfälle passieren halt, und wenn es kein Hund ist, ist es dann der Fuchs, und der lässt nicht aus!Der Fuchs gehört - im Gegensatz zum Hund - in das Ökosystem. Übrigens machen Mäuse 90 % der Nahrung aus. Natürlich auch Kaninchen, Vögel und Regenwürmer. Aber auch das ist eine andere Baustelle, die nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat.
Zitat
Der einzige Rat, den ich der Themenstarterin hier geben kann, ist, wie bisher mit dem Hund zu arbeiten, informiert hat sie sich ja schon. Dass jetzt ein Jäger aus diesem Junghund wird, kann ich mir nicht vorstellen. Besonders, da er zuhause ja auch Kaninchen hat und da keine Auffälligkeiten zeigt.Wenn jeder Hundehalter es so halten würde - bei einer Zahl von rund 5.300.000 oder mehr Hunden in Deutschland könnte man sicher schnell errechnen, wie es um den Wildbestand aussehen würde.
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26. Juli 2008 um 15:19
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Scheiße, Kaninchen erwischt! - Vor einem Moment
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Zitat
Dein Hund hat übrigens drei, vier streng geschütze Vögel getötet. Du scheinst gar nicht zu wissen, was so etwas bedeutet - von den empfindlichen Strafen, die einem aufgelegt werden, red ich gar nicht. Dieser unsinnige Tod durch Deinen freilaufenden, wildernden Hund gefährdet Populationen, Projekte - andere Menschen reissen sich den Hintern auf, Arten zu erhalten.
Das das hintere "N" fehlt, macht aber noch lange keine Vögel aus den Kaninchen
ZitatPaco hat schon 3 oder 4 Kaninche gebracht, jetzt ist Schleppe angesagt um das Jagen abzugewöhnen!
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Ich habs schon editiert ;-)
Las Kraniche *g*.
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ich glaube hier waren kaninchen und keine kraniche gemeint...also auch keine artgeschützten vögel sondern hoppelhasen. machts nicht besser aber deswegen von einer gefährdung des wildbestandes oder gefährdung des ökosystems zu reden, ist vielleicht ein bisschen übertrieben.
nichts desto trotz stimmt es: das jagen muss dem hund abgewöhnt werden. vielleicht jagt er jetzt hasen hinterher, morgen ist es vielleicht der kranich und übermorgen ein weglaufendes kind.... erziehung ist angesagt!
ich wünsch dir viel erfolg - bleib konsequent. dir bleiben jetzt nur harte monate mit der schleppleine übrig, um ihm das wieder auszutreiben.
liebe grüße,
lilly
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Zitat
Ich habs schon editiert ;-)
Las Kraniche *g*.
Okidoki!

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Mein Herz schlägt eben auch für Wildtiere - ich kanns nicht ändern.
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Wenn jeder Hundehalter es so halten würde - bei einer Zahl von rund 5.300.000 oder mehr Hunden in Deutschland könnte man sicher schnell errechnen, wie es um den Wildbestand aussehen würde.
Wahrscheinlich würde dann endlich die Abschußquote der Jäger gesenkt!
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Ich denke, wenn meine Hunde ein Tier reissen würden, also gejagd haben, also selbstbelohnendes Verhalten gezeigt haben, würde ich mehr an der Unterordnung arbeiten, sodass ich sie immer abrufen kann, auch wenn da ein Schweinsbraten auf dem Weg liegt, und sie an die Schleppe nehmen, bis die Erziehung fruchtet, und ich würde mich sehr wohl über Anti-Jagd-Training informieren, um den Anfängen zu wehren, sodass so etwas nie wieder passiert.
Besser Vorsicht als Nachsicht.
Man kann einem Jäger keinen Vorwand machen, wenn er jagende Hunde erschiesst.
Einen jagenden Hund kann ich nie wieder frei laufen lassen...
Übrigens hätte ich meinen Hund irgendwo angepflockt und zuerst nach dem Wildtier gesehen, um es zu versorgen!
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Zitat
Jetzt habe ich mir alle Antworten hier durchgelesen und möchte mal meinen "Senf" dazugeben.
Der Hund ist 6 Monate! und quasi über das Kaninchen gestolpert. Den Reflex, dann zuzupacken, kann man wohl nicht wegerziehen o.ä., weder mit AJT noch mit sonst etwas. Das einzige, was man antrainieren kann, ist das auslassen, und das hat er doch auch gemacht. Und mehr noch, er ist danach sofort zu seinem Frauchen gelaufen. Was will man mehr?
Ich kenne kaum einen Hund in meiner Nachbarschaft, der wirklich losgelassen hätte, und noch viel weniger, die dann ihre "Beute" im Stich gelassen hätten und zum Frauchen gekommen wären.
Noch einmal: der Hund ist 6 Monate und schon so gut erzogen wie viele in ihrem ganzen Leben nicht!
Es ist gut, dass sich hier Gedanken gemacht werden, denn auch mir tut das Kaninchen leid, aber Unfälle passieren halt, und wenn es kein Hund ist, ist es dann der Fuchs, und der lässt nicht aus!Der einzige Rat, den ich der Themenstarterin hier geben kann, ist, wie bisher mit dem Hund zu arbeiten, informiert hat sie sich ja schon. Dass jetzt ein Jäger aus diesem Junghund wird, kann ich mir nicht vorstellen. Besonders, da er zuhause ja auch Kaninchen hat und da keine Auffälligkeiten zeigt.
Dem kann ich nur zustimmen.
Ich vermute ganz stark, daß das noch ein Jungkanninchen war. Ich vermute auch, daß der Hund das Kanninchen zwar gepackt hatte, aber nicht gerissen. Denn dann hätte man (meiner Erfahrung nach) da Spuren finden müssen. Es kann also gut sein, daß der Hund nicht in dem Sinne gejagt hat, sondern sondern einem Sammlertrieb gefolgt ist.
Ich kenne das von unserem Hund, der jagdlich geführt wurde und auch zur Jagd eingesetzt wurde. Normalerweise tötet er (Bisamratten z.B. auf die er u.a. angesetzt war, weil die eine Plage hier sind), aber er hat auch schon zweimal junge Kanninchen angeschleppt, ohne diese zu verletzen. beide Male war an dem Ort die verendete Mutter zu finden. Beide Male haben wir versucht, diese aufzuziehen (von dem Jäger, der ihn auch führt). Leider waren sie zu jung.
Dein Hund ist noch jung, er kennt Kanninchen. Ich denke, der typische Jagdtrieb, wo der Hund nicht mehr abrufbar ist, war nicht vorhanden.
Daher mein Ratschlag: Beobachten, ihn darauf trainieren, daß er nichts ohne deine Zustimmung macht (hat bei uns funktioniert. Er fragt immer, ob er jagen darf oder ins Wasser oder hinter dem Ball hinterher oder...)
und ganz wichtig: Trainiere Deine Reaktionsschnelligkeit. Es gibt gewisse Anzeichen, die zu sehen sind, wenn ein Hund gleich losgehen will, um hinter etwas herzusprinten. Erhöhte Aufmerksamkeit von seiner Seite aus, etc. Lerne die Zeichen kennen, und sollte er doch mal losspringen, reagiere schnell, sieh irgendwie zu, daß Du seine Aufmerksamkeit wieder erlangst. Bei uns hat es geholfen im Notfall (ich wiederhole mich wohl hier, tut mir leid), die Leine hinterher zu werfen und zu rufen. Ein Schlüssel ist auch ein gutes Hilfsmittel. Der Hund erschrickt durch das Geräusch dicht hinter ihm und ist von seinem eigentlich Ziel abgelenkt. Diesen moment nutzen und ihn auf Dich fixieren.
Momentan würde ich ihn auch nicht irgendwo hinlassen, wo es für mich nicht einsichtig (hohes Gras z.B.). Du kannst nicht sehen, was sich da versteckt und es können unliebsame Überaschungen sein.
Das sind jetzt nur Notfallpläne, für den Fall, daß er doch mal durchgehen sollte und nicht an der Schlepp ist. Ein gezieltes Training ist natürlich nicht zu ersetzen.
Aber mach Dir jetzt nicht so den Kopf. Er ist zurückgekommen und hat reagiert. Da mußt Du jetzt nur ansetzen.
Viel Erfolg!
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Zitat
Wenn jeder Hundehalter es so halten würde - bei einer Zahl von rund 5.300.000 oder mehr Hunden in Deutschland könnte man sicher schnell errechnen, wie es um den Wildbestand aussehen würde.
Wahrscheinlich würde dann endlich die Abschußquote der Jäger gesenkt!
Die auf Wild oder auf Hunde ?
Da der allgemeine Tenor dahin tendiert, dass Hunde sich ruhig ausleben sollten und ich das Gefühl habe, hier ziemlich allein mit meiner Meinung (für den Naturschutz) zu stehen, hüpfe ich aus diesem Thread raus.
Gottseidank bin ich nur noch bis Montag zuhause "gefangen" ...
Nettes Wochenende noch
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