Erblindung; Befürchtung bestätigt

  • Zitat


    Leider hat sich die Diagnose bestätigt, er hat eine Netzhautatrophie / beginnende PRA

    "Blöde Frage": Kann das denn nicht wie beim Menschen "gelasert" werden??
    :???: Beim Menschen geht das ja auch... oder ist das was anderes??

    LG Jena

  • Da kann man weder was lasern, operieren oder sonst wie behandeln.

    Der Sehnerv und die Netzhaut degenerieren, haben also immer weniger Funktion/Sehkraft, die Zellen gehen zugrunde.
    Das ist eine vererbliche Erkrankung gegen die kein Kraut gewachsen ist, meist mit 5-8 Jahren ausbricht und dann nach 1-2 jahren zur völligen Erblindung führt.

    Übrigens wurde Quintus im Alter von 1,5 Jahren im Rahmen der Zuchttauglichkeitsprüfung darauf untersucht; ohne jeder Beanstandung. Und jetzt hat er es doch. Bei der PRA steckt man halt nicht drin.
    Ich bin jetzt nur froh das er nie gedeckt hat (hab die ZTP nur just vor fun gemacht) und wengstens den Mist nicht noch weiter vererbt hat.

    Ich glaube eine vergleichbare erkrankung gibts beim Menschen nicht.

  • Hi,
    meine Hündin hatte vor 2 Jahren eine Netzhautablösung. Die TÄ haben
    mit viel cortison gearbeitet, weil das den Augeninnendruck erhöht, da-
    durch "bappte" die Netzhaut wieder an.
    Laut Aussage der TÄ hätte sie den Rest des Lebens Cortison bekommen
    müssen, damit sie nicht blind wird.
    Das passte mir nicht. wir sind an eine super THP gekommen.
    Sie bekommt seit 2 Jahren weder Cortison, noch muss sie andere
    Medikamente nehmen. Sie ist nicht blind !

    LG Anke

  • Bei einer Netzhautablösung kann man auch operieren oder lasern.
    Schön das deine maus noch sehen kann.
    Wie ist es denn zu der netzhautablösung gekommen?

    Das fustrierende an der PRA ist halt das man überhaupt nichts machen kann ausser sich damit abzufinden und das beste draus zu machen.

  • Also ausschlaggebend war wohl die Borreliose Impfung.
    Ich hab in enen anderen Forum - es gab dort ein Thema "Borreliose
    Impfung - Impfschäden" gelesen. Dort schrieben die Leute, dass die
    Impfschäden die nach der Impfung auftraten, alle was mit den Augen zu
    tun hatten.
    Meine Hündin wurde zuletzt im Mai 2006 dagegen geimpft, im Juni hatte
    sie die Netzhautablösung. (Es wird dir kein TA bestätigen, dass das von
    der Impfung kommt !).

    Ich kann dir gerne die Adresse von unserer THP geben.
    Laut Aussage der TÄ war bei meiner Hündin alles okay (es wurde großes
    Blutbild gemacht, usw.) - die THP hat aber einiges gesehen, was sonst
    noch im argen war u. dazu beitrug.

    LG Anke

  • Hallo,

    ich habe dir ja auch in dem Vorgängerthread zu diesem Thema geschrieben. Gut, dass ihr jetzt Gewissheit habt, schade, dass sich der Verdacht bestätigt hat.

    Aber wie schon gesagt wurde, stellen sich Hunde gut darauf ein, nix sehen zu können. Jetzt kannst du die Zeit nutzen, um wichtige neue Befehle einzuüben und vielleicht auch um einfach schonmal deine Umwelt auf "Problemzonen" abzuscannen.

    Mein Hund lebt gut damit und lässt sich mittlerweile sehr gut lenken. Was mir aber gerade diese Woche passiert ist und worauf ich dich nochmal aufmerksam machen möchte ist, dass ihr beim Tierarztbesuch (oder anderen Situationen, in denen der Hund von Fremden angefasst wird) vorsichtig sein solltet. Unser Fritzchen war immer lieb beim Tierarzt, hat nie geknurrt oder geschnappt, sondern alles mit sich machen lassen. Seit sie blind ist, wird sie zunehmend grummeliger und ängstlicher beim Tierarzt. Diese Woche hat sie nach der Tierarzthelferin geschnappt, weil die einfach so nach ihrer Schnauze gegriffen hat zum Festhalten. Selbst schuld, sowas macht man auch beim sehenden Hund nicht. Fritzchen bleibt jetzt nur noch ruhig, wenn ich sie ganz allein festhalte, einfach dabei sein reicht nicht mehr, sie muss mich fühlen.

    Ich wünsche euch alles Gute!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!