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Ende Juli ist es soweit und noch soooo viele Fragen....

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    Hallo,


    mein Freund und ich, haben seit längerer Zeit vor eine Rauhhaardackelhündin zu uns zu holen (Welpe).
    Da dies unser erster Hund ist, habe ich natürlich noch soooo viele Fragen :gruebel:
    Momentan sind wir noch auf der Suche nach einem Züchter, habe schon mit einigen Kontakt und werde dort auch mal hinfahren und mir das vor Ort anschauen.
    Es gibt ja immer solche und solche. Das habe ich bei meinen 2 Papageien schon gemerkt.
    Wenn Dackeline da ist, habe ich erstmal 3 1/2 Wo Urlaub und hoffe, dass ich in dieser Zeit Dackelchen ein wenig daran gewöhnen kann, alleine zu bleiben. Fange dann gleich wenn sie da ist mit ein paar Minuten an, also wenn sie sich eingewöhnt hat :lol:
    Ich bin ja schon soooo aufgeregt.
    Ab wann sollte ich denn mit ihr in die Welpenschule gehen?
    Und wie oft bekommt sie ihr Futter am Tag? 4 mal ist das richtig?
    Wie kann ich sie denn an die Leine gewöhnen?
    Ich habe schon einiges an Büchern gelesen, aber davon gibt es ja soviele. Habt ihr vielleicht ein paar Ideen für mich, welche besonders gut sind in euren Augen?
    Und hat jemand von euch Erfahrungen mit Papageien und Hunden? Da bin ich ja mal gespannt.
    Ich habe hier gelesen, dass einige eine Box für ihren Welpen hatten. Soll das die spätere Transportbox sein oder ist das wieder eine andere?
    Hab viele Fragen, aber ich denke besser vorher als nachher :freude:


    Vielen Dank schonmal im Vorraus.


    Lg, sandugo :hallo:

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  • Hallo Du!


    Länger Urlaub wäre natürlich besser! ;) Und einen Welpen sollte man bis zur 12. Woche nie allein lassen! Erst dann würde ich gaaanz langsam anfangen mit dem Üben für das alleine sein!


    In die Welpenspielstunde (da ist meist noch keine Erziehung dabei) kannst du von Anfang an gehen! Ich würde mit einem kleinen Hund darauf auchten, dass nicht allzu große und rüppelige Junghunde dabei sind! Gibt immer mal wieder so ganz freche, die versuchen alles, was kleiner ist zu bevormunden... Manche lassen sich das dann eben gefallen!


    Zu den Papageien... wenn du deinen Hund von so klein auf bei dir hast, dürfte er keine Probleme mit den Vögeln haben! Das lernen sie schnell, dass die zur Familie gehören! Wie das mit Papageien ist - Keine Ahnung!


    Eine ganz tolles Buch gerade für die Welpenerziehung und das Verständnis für den Hund ist "Welpentraining" von Gudrun Feltmann v. Schroeder! Auch "Die Kunst mit dem Hund zu reden" ist ein tolles Buch von ihr! Allerdings ist das dann eher etwas wo mehr auf den Einfluss der Körpersprache des Menschen auf den Hund eingegangen und etwas weniger auf die Erziehung! Allerdings auch empfehlenswert!


    In "Welpentraining" ist es sehr schön aufgegliedert bis zu welcher Woche man dem Welpen was abverlangen darf und kann! Das ist gerade für einen "Hundeanfänger" super, weil man sich etwas orientieren kann! Frau Feltmann arbeitet viel über die Körpersprache, was dem Hund sehr entgegenkommt ;)


    LG murmel

  • Hallo,
    Ich kann mir vorstellen wie aufgeregt du bist.
    Aber ich werde mal gleich anfangen deine Fragen abzuarbeiten. In eine Welpenschule solltest du sofort gehen! Gerade in der ersten Zeit in der der kleine Welpe seine Mutter und die Geschwister noch sehr vermisst gibt es nichts wichtigeres als Kontakt zu gleichaltrigen Hunden zu haben. Aber achte bitte darauf, dass es eine wirklich gute ist, denn bist du an eine schlechte Welpenschule geraten und dein kleiner Dackelwelpe wird von viermonatigen Schäferhunden und Labrador Retrievern gemobbt ohne das der Hundetrainer einschreitet ("denn die Hunde machen das schon unter sich aus!")kann es dir passieren das dein Hund für alle Zeiten ein gestörtes Sozialverhalten anderen Hunden gegenüber aufweist.
    In den ersten Wochen vier Mal am Tag zu füttern ist sicher richtig, wobei du so ab drei Monaten auf drei Mal täglich umsteigen kannst.
    Den Welpen an die Leine zu gewöhnen sollte nicht so schwer sein, gerade wenn er von einem guten Züchter kommt. So war es z. B. bei meinem letzten Hund der schon mit acht Wochen ziemlich gut an der Leine ging, da er es schon beim Züchter kennengelernt hat.
    Eine Sache halte ich noch für besonders wichtig - nutze die Sozialisierungsphase bis zur 12. Woche. Wenn der Hund sich nach einigen Tagen bei dir sicher fühlt mach ihn mit allem vertraut, was er kennnenlernen sollte z. B. innenstadtbesuche, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel, laute, lärmende Kinder, Rollstuhlfahrer, andere Tiere etc.
    Die Frage nach guter Fachliteratur ist nicht so einfach zu beantworten, da es einfach zu viele gute (aber auch schlechte!) Bücher gibt.
    Was hast du denn bisher schon gelesen?
    Meiner Meinung nach sind natürliche alle Bücher von Eberhard Trumler, obwohl teilweise schon vor 25 Jahren erschienen absolute Klassiker. Als Standardwerk, dass jeder Hundehalter sein Eigen nennen sollte würde ich
    "Hundepsychologie" von Dorit Feddersen- Petersen empfehlen. Das Buch ist zwar stellenweise sehr wissenschaftlich und trocken geschrieben, mir ist aber noch kein anderes Buch in die Hände gefallen, das derart viele, wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über das Verhalten unserer Hund in sich vereint.
    Desweiteren würde ich dir noch zwei Bücher zur Hundeerziehung empfehlen: "... damit wir uns verstehen" von Thomas Baumann und "Der Wolf in Hundepelz" von Günther Bloch.
    Mich würde aber mal interessieren welche Hundeliteratur lest ihr anderen so, was könnt ihr empfehlen?
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

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  • Hallo Sandugo!
    Auch ich kann nachvollziehen, dass Du soooo aufgeregt bist..... :sport: Wir haben übrigens auch einen Rauhaardackel (Arnold 2 Jahre alt). Es sind tolle, kleine, zähe auf keinen Fall zu unterschätzende :gut: Hunde!
    Ich finde die beiden Bücher, die als Empfehlungen in Deinem Thread zu sehen sind, auch sehr empfehlenswert. Vor allem das von Jan Vennel "Mit Hunden sprechen" und auch das Buch von ihr "Mit Hunden leben". Hierin kannst Du viel darüber erfahren wie Du Dich gegen die "Übergröße" eigensinniger Rauhaardackel ganz ohne Gewalt durchsetzen kannst... und auch das Buch von Jan Nijboer ist gerade bei dieser Rasse, die ja zu den reinsten Jagdhunden zählen sehr empfehlenswert, da er schöne Alternativen zur "echten Hasenjagd" aufzeigt und mit einer Ersatzbeute, dem Dummy, arbeitet mit dem Du mit Dackeline dann Ersatzjagdspiele erlernen kannst.
    Ich finde es gut, dass Du bzw. Ihr Euch mehrere Zuchtstätten anseht. Ein sehr bemerkenswerter Film über die verantwortungsvolle Hundezucht und Sozialisierung von Hundenwelpen ist meiner Meinung nach die DVD "Von der Hand in die Welt" von Petra und Ralf Alef. In diesem Film wird sehr schön gezeigt auf welche Kriterien bei Auswahl des Züchters geachtet werden sollte. Wirklich sehr beeindruckend!
    Falls sich Fragen speziell zur Rasse von Dackeline ergeben sollten, schreibe mich gerne an.... Es sind einfach klasse Hunde :zustimm: !


    Liebe Grüße von Petra mit Freya, Arnold und Hadhi

    Liebe Grüße von der Chaos-Crew vom Deich!

  • Hallo,


    erstmal vielen Dank für die Antworten. :sport:
    Im Moment bin ich dabei erstmal alle Dackelbücher durchzuwälzen, die wirklich sehr sehr interessant sind.
    Dann habe ich noch einige, die Erziehung usw betreffen. Die genannten Bücher von euch werde ich mir auch mal zu Gemüte führen. :freude:
    Gerade lese ich das Buch "Lassie, Rex & Co" von Dr. Felicia Rehage / Eiko Weigand. (Ein sehr lustiges Buch)
    Ich werde Dackeline gleich am Anfang mit Tine u Rudi (meine zwei Graupapageien) bekannt machen. Mal gespannt :versteck: (die Beiden werden die Kleine erstmal aus sicherer Entfernung begutachten :D


    zu Petra:
    Finde ich ja schön, dass ihr einen Rauhhaardackel habt.
    Sieht man ja nicht allzu oft. Klar hab ich zur Rasse selbst auch noch ein paar Fragen, vor allem wie sieht ein Tagesablauf von euch aus? Ist er ein Schmuser?
    Wie habt ihr einen guten Züchter gefunden?
    etc.......
    Vielleicht können wir ja mal email addy tauschen, wäre schön.


    Lg, Sandugo :hallo:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo Sandugo, das Buch von Dr. Rehage haben wir auch :flower: und es ist wirklich lustig geschrieben und liest sich fast wie ein Roman.... Es ist wirklich sehr informativ. Wir haben es leider erst gekauft als Arnold schon bei uns war, aber er ist trotzdem ein cooler Bursche geworden :wink: ! Sind schöne Tipps drin gerade auch für den Anfang, wenn die Süßen noch so klein sind. Dann schleichen sich gar nicht erst dumme Gewohnheiten ein, die der Hund nachher falsch interpretiert. Unser Tagesablauf hat sich durch Arnold eigentlich gar nicht geändert. Das schöne an Teckeln ist ja, dass sie relativ klein sind und Du sie (wenn gut erzogen :wink: ) überall mit hinnehmen kannst, die fallen einfach nicht so auf. Ich arbeite nur 4 x 3 Stunden die Woche und mein Mann arbeitet so eine Art Schichtsystem, so dass wir Arnold noch nie 8 Stunden alleine lassen mussten :) . Geändert hat sich der Tagesablauf erst, als wir unsere beiden anderen Hunde (zwei Rhodesian-Ridgeback-Damen) dazu bekommen haben! Die sind nämlich nicht so wirklich klein und da freuen sich die Leute auch nicht immer, wenn wir sie mitbringen, daher müssen wir schon jeden Tag gut planen, damit keiner der Hunde zu kurz kommt. Aber es geht und es macht einen Riesenspaß!!! Ich schicke Dir mal schnell ein Foto von Arnold mit, dass ich gerade gestern gemacht habe. Meine E-Mail-Adresse ist übrigens daperu@online.de . Du kannst mich gerne anmailen. Ich würde mich freuen :freude: !
    Bis dahin liebe Grüße von Petra mit Freya, Arnold und Chaos-Hadhi


    Liebe Grüße von der Chaos-Crew vom Deich!

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