Hilfe! Hündin akzeptiert mich als Frauchen nicht so wirklich

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    Guten morgen an alle da draußen,
    ich hoffe Ihr habt gut geschlafen! :ja:


    Mein Freund und ich haben uns vor gut einer Woche eine 18 Wochen alte CockerSpaniel-Mischlingshündin zugelegt.


    Wir lieben unsere Heidi sehr, nur habe ich folgendes Problem, dass sie mich immer weniger als Frauchen akzeptiert!
    Es ist für mich okay, dass sie meinen Freund als Rudelführer Nr.1 ansieht,
    er verbringt ja auch mehr Zeit mit ihr,
    da ich beruflich nicht so flexibel bin,
    aber es ist nicht okay für mich, dass sie auf mein Rufen mittlerweile so gut wie gar nicht mehr reagiert und mich irgendwie schon fast ignoriert.
    Dabei beschäftige ich mich ja intensiv mit ihr...



    Bestes Beispiel gestern:
    Da ist mein Freund für 2 Stunden aus dem Haus gewesen und unsere Heidi sitzt knapp ne Stunde vor der Tür und winselt sich die Seele aus dem Leib.
    Da konnte ich sie noch so oft rufen, holen, mit ihr spielen, sie streicheln etc., sie lief immer wieder zur Tür und jammerte.
    Wenn ich jedoch gehe, interessiert sie das gar nicht.

    Bin ganz traurig deswegen, denn die Kleine ist mein Wunschhund.
    Ich hab das Gefühl sie will mich nicht...
    :frown:


    Kann mir jemand helfen?
    Was mach ich falsch?

    "Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht."
    Heinz Rühmann

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  • Hallo,
    ich kann mir vorstellen, dass das keine besonders glückliche Situation für dich ist.
    Ich kenne diese Probleme auch, bei uns ist es ähnlich, nur nicht ganz so ausgeprägt. Da ich die Hauptbeschäftigungsperson unserer beiden Hunde bin sind auch beide sehr auf mich bezogen und obwohl auch meine Freundin akzeptierter Rudelführer ist laufen unter ihrer Kontrolle viele Sachen nur unwillig, die bei mir gar kein Problem darstellen.
    Den einzigen Rat, den ich dir geben kann ist, beschäftige dich so intensiv wie möglich mit deiner Kleinen. Denn es kommt ja nicht nur darauf an, wie viel Zeit man quantitativ mit einem Hund verbringt sondern wie viel Zeit man qualitativ mit ihm verbringt.
    Versuch heraus zu finden was sie besondrs gerne macht z. B. Such- oder Apportierspiele, befasse dich intensiv mit ihrer Erziehung, versuche sie so oft wie möglich selbst zu füttern und bitte doch deinen Freund sich in deiner Gegenwart dem Hund gegenüber etwas zurück zu nehmen, damit sie einen Anreiz hat sich mit dir zu beschäftigen.
    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!
    Liebe Grüsse,
    Sleipnir

    Liebe Grüße,
    Björn und seine Gassimeute

  • Du arme! Bei uns läufts ähnlich wie bei Sleipnir, mir ist noch nicht ganz klar, ob unsere Hündin meinen Mann nicht doch als Gleichgestellten sieht. Das mit dem Füttern ist ein guter Tip, probier doch mal, Heidi aus der Hand zu füttern! Vielleicht helfen Euch beiden auch Bindungsspiele weiter, heißt: Spiele, bei denen Ihr auf dem Boden sitzt und sie mal unter Deinen Beinen durchkrabbeln muß, um Dich rumrennen oder auch mal auf Deine Knie hüpfen muß um z.B. ihr Lieblingsspielzeug oder ein Leckerlie zu kriegen.
    Ansonten hab ich bei Stephan und Luna gemerkt, daß z.B. beim Spazierengehen er besser mit ihr klarkommt wenn ich nicht dabei bin. Wenn er sie ruft und ich dabei bin wird sie in 80% der Fälle mich angucken und auf eine Bestätigung des Komandos warten oder ihn einfach ignorieren. Weil: die Chefin ist ja da, da brauch ich mir von nem Wurfgeschwister nix sagen lassen! Wie klappt das bei Euch wenn Du mit Heidi allein unterwegs bist? Läßt Du sie von der Leine? Kommt sie zu Dir zurück? Bin mal gespannt!


    Grüße, Ka

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  • is bei uns ähnlich, der hund bellt, wenn ich geh, obwohl mein freund da is...
    wird langsam besser, und ich kann dir eigentlich nur ähnliche tipps geben wie ghosteyed, diese bezugsspielchen sind sehr gut, das hat bei und auch geholfen, mal zwischen den beinen durch und immer mit viel leckerli bestechen. wir ham das auch so gemacht, dass mein freund abends mal mit dem hund ne halbe stunde in einem zimmer verbringt und sich aktiv mit ihm beschäftigt während ich in einem anderen raum mich ruhig verhalte und für den hund uninteressant bin. der hund kam zwar immer mal wieder um zu schaun was ich so treibe, aber herrchen und die leckerlis waren dann doch irgendwie interessanter.
    das mit dem füttern is auch wichtig, sieh zu, dass du sie fütterst und nicht dein freund, das wirkt manchmal wunder.
    ihr habt sie ja jetzt auch noch nicht lange, das kann sein, dass sich das alles mehr oder weniger von selbst legt und sie ist ja noch jung, ich denke, sie wird das schjon recht schnell kapieren.
    viel erfolg

  • Wenn dein Freund weggeht, sorgt sich euer Hund um ihn. Indem du dann versuchst ihn abzulenken, wird der Hund nur noch bestätigt, indem was er tut. Versuch mal deinen Hund dann zu ignorieren. Das ist hart. Auch wenn du heim kommst, dann ignorier ihn eine Weile. Und wenn du ihn dann rufst, dann gibts was. Leckerchen oder Ball spielen. Dann wirst du mit der Zeit immer spannender. Als unsere Hündin kam, hat sie meinen Sohn total ignoriert, eher sogar Angst vor ihm. 3 Wochen lang hat er sie nur aus der Hand gefüttert, sonst nichts. Heute sind die beiden die tollsten Kumpels. Also, versuch viel mit deinem Hund zu dpielen und gib ihm viele Leckerchen, aber immer nur dann, wenn die Situation günstig ist. Ansonsten ignorier das Verhalten, das wirkt mit der zeit. Und wenn er dann ruhig ist und von slber kommt, dann ganz doll loben! Dann wirds schon werden.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Das sie auf dein Rufen nicht mehr hört ist klar(sowie sich das immoment anhört). Du rufst sie, sie bleibt jedoch vor der Tür sitzen und lernt so dass wenn du sie rufst das eh nur PillePalle ist. Du darfst wie die anderen schon sagten sie auf keinen Fall darin bestätigen indem du dann spielst. Mach doch erst mal andere Gehorsamübungen wie Sitz, Platz usw. außerdem ist sie noch sehr jung, habt ihr ihr wirklich beigebracht was es heißt wenn ihr sie ruft? Nach einer Woche kann das noch gar nicht so gut sein das du sie aus solch einer Situation herausrufen könntest. MAcht langsam mit ihr, das gibt sich.


    Bei uns war es auch ein paar Tage so.Leo hat sogar angefangen Theater zumachen wenn ich nur die Treppe hochgeangen bin, wo er nicht mit hin darf. Ich konnte dann 2Stunden lang nciht runterkommen und meine mutter hat ihn unten auch ignoriert und dann war das auch wieder in Ordnung. Sie darf nur keinen Erfolg haben :!:
    Übt dein Freund mit ihr allein sein?

  • Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe!


    Das mit dem Ignorieren wenn sie an der Tür sitzt und winselt klappt ganz gut!
    Ich lasse sie dann dort einfach sitzen und wenn sie zu mir kommt, wird sie ganz doll gelobt.
    Schaut sie mich dann erwartungsvoll an, übe ich mit ihr ein wenig Sitz und Platz und verteile Leckerli wenn sie es fein gemacht hat.
    Auch mein Freund übt Distanz zu ihr, wenn wir alle zusammen sind.


    Ansonsten halt viel Spielen... sie liebt Apportierspiele...


    Zwar jammert sie immer wieder zwischendurch und lässt die Tür auch nicht aus dem Auge, aber es wird schon besser.
    Ich bin da ganz zuversichtlich.
    Am Samstag gehen wir mit ihr in die Hundeschule zur Junghund/Welpengruppe, mal sehen, was die uns dort noch so erzählen.
    Halt Euch auf dem Laufenden...


    Wie gesagt, Ihr habt mir bisher sehr geholfen... Dankeschön!


    Ach so, das mit dem frei laufen lassen geht mir ihr noch nicht, außer es ist ein zweiter Hund dabei, der gut hört.
    Sie hört ziemlich schlecht, auch bei meinem Freund.
    Das kommt auch noch, hoff ich...


    Grüße, Melanie

    "Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht."
    Heinz Rühmann

  • Is ja schön, daß das schon ein wenig besser klappt!


    Nur zum Freilauf: das müßt ihr üben, das bessert sich nicht mit der Zeit oder mit dem Ausbildungsstand von alleine! Je jünger der Welpe ist, desto einfacher ist es ihm das beizubringen. Wenn Eure Heidi erstmal wirklich selbständig wird und sich in ihrer Umgebung total sicher fühlt habt Ihr dann nämlich verloren, wenn sie noch nicht gelernt hat auf Zuruf zu kommen!!


    Am einfachsten ist das am Anfang mit einem Spielzeug oder Leckerlie, Ihr geht in die Hocke, streckt die Arme zur Begrüßung aus und lockt sie an und freut Euch dann ganz FÜRCHTERLICH wenn sie kommt!! Wichtig ist, daß Ihr Euch beim Herrufen nicht aus dem Stehen zu ihr nach vorne runterbeugt, empfinden die meisten Hunde als Bedrohung.


    Ach ja: und auch in der Wohnung bitte nie rufen, wenn Ihr sowieso wißt, daß sie nicht kommen wird, sie also gerade mit was WICHTIGEM beschäftigt ist...


    Habt Ihr eine Schleppleine für sie? Wäre vielleicht sinnvoll...


    Liebe Grüße!

  • Okay, werde ich gleich mal ausprobieren!


    Aber ich weiß leider nicht, was eine Schleppleine ist...?!


    Sind das die mit der Rückholfunktion?


    Grüße!

    "Man kann ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht."
    Heinz Rühmann

  • Hi Melanie!


    Ne Schleppleine ist ne 10 bis 15 Meter lange Leine, Kordel,... die man beim Hund Hund ins Halsband einklinkt und die er dann hinter sich herzieht. Sinn ist, daß Du auch aus einer gewissen Entfernung noch "Zugriff" auf dein Monster hast.


    Aber Vorsicht: die Schleppleine NIE einfach so mit der Hand vom Boden aufnehmen, fetzt der Hund am anderen Ende nämlich in dem Moment los und reißt sie Dir durch die Hand gibts Verbrennungen. Tritt einfach auf die Leine!
    Du kannst damit den Hund gut in einem gewissen Umkreis halten, entfernt er sich weiter rufst Du und trittst auf die Leine. Herholen dann entsrechend.


    Ich selbst hab immer ne 10 Meter lange Leine benutzt, da ist der Radius zwar nicht allzu groß aber Du hast im Wald/Unterholz mehr Probleme, je länger die Leine ist.

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