der Hovawart-Thread

  • Mein Helfersyndrom meldet sich.

    Nachdem du bereits 2 Jahre überlebt hast, wirst du um die notwendige liebevolle Konsequenz in im Miteinander wissen.

    Mir hat der Hundesportverein in dem mehrheitlich Hovawarte waren, sehr geholfen.

    Die Gemeinschaft mit anderen Hunden, Warten trotz sprudelnder Energie, richtige Belohnung, Arbeiten dürfen...

    Hovis sind Dickschädel und sie sind gescheit, wissen wie sie Nachlässigkeit des Halters für sich nutzen.

    Was bereitet dir gerade Sorge?

  • Hallo du,

    wie lieb von dir! Ja, ich hab recht schnell gemerkt, dass das kleine Satansbraten sind 😂

    Richtig Sorgen habe ich zum Glück nicht, wir sind schon auf einem richtig guten Weg und in vielen Sachen bin ich sehr stolz auf meinen Wuselbär. Gute Gene haben da mitgemischt und die Züchterin hat vieles richtig gut gemacht.

    Aber ist natürlich nicht alles super, ist ja ein Jungrüde 😂 also Leinenführigkeit ist echt noch ein großes Thema, gerade wenn was richtig interessantes in der Nähe ist. Und leider reagiert er natürlich auf alles was rennt… und wir haben Katzen, Mader, Fuchs, Goldschakal und Rehe hier. 🙄


    Letztens habe ich ihm vom startenden Graureiher abgerufen bekommen, den Tag drauf hing er dabei jaulend in der Schleppleine - also langweilig wird’s nicht.


    Er glaub und vertraut mir, das merke ich immer wieder und atme in den anderen Situationen einfach tief ein und aus 🤭


    Was gibt es von Erwin für Junghundegeschichten, die sich rausgewachsene haben?


    Liebe Grüße

  • Er ist natürlich ruhiger geworden, spielt weniger robust, will öfter gestreichelt werden, besteht auf "Gute-Nacht-Sagen" und hat so seine Rituale, die er im zarten Alter von Zwei noch nicht hatte.

    Im Garten wird weniger aus-und eingegraben. Er ist Wärter der Gartenvögel, die er als Welpe noch scheuchen wollte. Er hatte von Anfang an eine mangelnde Zuneigung zu Boxern, Berner Sennenhunden und schwarzmarkenen Hovawarten. Die ignoriert er jetzt.

    Wasser darf nur bis zum Bauch gehen. Da hat sich nichts geändert.

    Wir kommunizieren leise, verbal mehrsprachig und mit Gesten und Blicken. Das musste er lernen. Ging fix.

    Besteck bunkert er keines mehr im Korb, auch keinen Zellstoff, Geschirrtücher und dgl.

    Waren früher noch alle Gassiwege höchst interessant, bevorzugt er jetzt die gut frequentierten, an einem Tag 2x das Gleiche lesen, mag er nicht.

    Jagen wäre für ihn durchaus spannend gewesen. Da musste ich viel üben.

    Nur mal so ein kleiner Auszug eines sehr bewegten Lebens.

    Wie heißt dein Hund?

  • Hallo, ich bin neu in diesem Forum und wenn alles klappt wird im April, Mai 2026 ein Hovawart Welpe bei mir einziehen.

    Ich recherchiere schon seit knapp 8 Jahren über die Rasse und ich fühle mich in dem Theorie teil richtig gut, nur ist bekanntlich die Theorie immer etwas anderes als die Praxis.
    Der Hovawart wird mein erst Hund auch wenn er als nicht so ersthund tauglich eingestuft wird.... Meine Persönliche Meinung ist das ein jeder Hund und ich meine wirklich ein jeder Hund liebevolle erziehung, liebevolle Konsequenz und Grenzen braucht.

    Wie gesagt ich hab sehr viele Bücher über die Rasse gelesen, Bindung und Beziehung gelesen und auch sehr viel über Training usw. also Theroetisch fühle ich mich Sattel fest für einen Hovawart.

    Das einzige was mich etwas verunsichert ist der Altag mit Welpe/Hund.
    Da ich eben keine Praxis habe würde ich gerne von euch erfahren wie so eine Typischer Alltag aussieht.
    Was mich auch noch wahnsinnig Interessiert, ist wo habt ihr Spielzeug und Kauartikel für eure Hunde her und habt ihr gleich von Anfang an dem Welpen das Ganze Haus oder die Ganze Wohnung Frei gegeben oder das immer nur so stückweiße.

  • 1. Hallo, ich bin neu in diesem Forum und wenn alles klappt wird im April, Mai 2026 ein Hovawart Welpe bei mir einziehen.

    2. Der Hovawart wird mein erst Hund auch wenn er als nicht so ersthund tauglich eingestuft wird.... Meine Persönliche Meinung ist das ein jeder Hund und ich meine wirklich ein jeder Hund liebevolle erziehung, liebevolle Konsequenz und Grenzen braucht.

    3. Das einzige was mich etwas verunsichert ist der Altag mit Welpe/Hund.

    4. Da ich eben keine Praxis habe würde ich gerne von euch erfahren wie so eine Typischer Alltag aussieht.

    5. Was mich auch noch wahnsinnig Interessiert, ist wo habt ihr Spielzeug und Kauartikel für eure Hunde her

    6. und habt ihr gleich von Anfang an dem Welpen das Ganze Haus oder die Ganze Wohnung Frei gegeben oder das immer nur so stückweiße.

    1. herzlichen Glückwunsch!

    2. unser Hovi ist der beste Hund ever. Aber man muss eben schauen, von welchem Verband er kommt. Vom RZV = die sind oft sehr triebig und können anstrengend sein. Vom HZD = sind fast immer gechillter und ruhiger, und oft von Fell und Körperbau her schöner.

    3. der ist ja wegen der Rasse nicht zwangsläufig anders. Meiner geht seit der 11. Lebenswoche mit mir täglich ins Büro, liegt gerade wieder mal neben mir ausgestreckt, Nase (natürlich) direkt unterm Drehkreuz vom Bürostuhl.

    4. Morgens ist meine Frau dran, geht mit ihm eine mittlere Runde. Danach Frühstück (für den Hund) und wir gehen ins Büro. Da treibt er sich idR durchs ganze Haus, holt sich die Liebe und die Leckerli ab die er zu hause (natürlich!) nicht bekommt, wenn es das Wetter zulässt bewacht er den Hof, daran findet er besonderen Gefallen. Letztens war er sogar mit mir im Außendienst. Nachmittags bin ich mit langer Runde inkl Spielen dran, aber davor beim Nach Hause kommen führt er mich erstmal zum Sofa und muss 5 Min knuddeln. Dann springt er halt bis abends in den Füßen rum, wacht im Hof, verfolgt den Freund unserer Tochter durchs Haus und passt auf dass der nirgends dran geht, oder liegt auf seiner Fensterbank (ja, wir haben eine in Kniehöhe und 50cm Tiefe). Abends vorm ins Bett Gehen bin ich nochmal dran mit raus gehen, beim Fernsehen kommt er manchmal mit nem Spieli und animiert einen von uns. Lange zeit war ich 1-2x im hundeverein und habe Agility und Hoopers gemacht - das ist aus privaten Gründen eingeschlafen. Entgegen der Ausführungen von Herrn Rütter ist es kein Problem ihn überall mit hin zu nehmen, er verschwindet zB beim Essen gehen direkt unter Tisch und Bank und taucht - von vereinzeltem Peilen unter der Tischtuchkante und abzählen der Anwesenden - dort verschwunden bis zum Bezahlen (das sage ich ausdrücklich so - kommt die Bedienung zum Zahlen ist er vorm Tisch, nach dem Motto "jetzt können wir ja gehen". Ich empfinde ihn als absolut problemlosen Begleiter in allen Situationen, der aber doch sehr deutlich zu Fremden werden kann wenn die mich oder gar meine Frau/Tochter dumm ansprechen. Was stellst Du Dir vor?

    5. da wo es eben ins Auge fällt, dass es was geeignetes sein könnte. Kauholz vom Fressnapf, genauso die Zergeltaue. Stofftiere haben eine geringe Lebenserwartung, erstaunlicherweise sind die Werbegeschenke der Sparkasse zum Weltspartag robuster als die meisten aus dem Fachhandel. Ansonsten wird gern mit allem gespielt: Äste aus dem Wald, aus der Jackentasche geklaute Handschuhe, bereit gelegte Socken ...

    6. als Welpe durfte unserer nur sich im EG bewegen und in Hof/Garten, schlicht wegen der Treppen. Als älterer und Hund nach dem erlernen von Treppenlaufen darf er auch nach oben, aber nicht in den Keller und nicht in die Bäder. Ansonsten kannst Du das ja festlegen wie Du möchtest.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!