• Hallo, ich muss jetzt auch mal ein kleines Problem schildern.
    Bestimmt gab es diese Frage schon tausendmal, aber es ist doch jede Situation anders.
    Also mein Aussie Welpe Hudson ist jetzt 15 Wochen alt und wirklich ein total lieber, braver Kerl (bis jetzt! :D ).
    Ein Problem haben wir bzw. meine Mutter aber doch. Hudson freut sich immer total wenn jemand nach Hause kommt und springt meine Mutter dabei immer an. Er macht das nur bei ihr. Zu Anfang hat er uns alle Angesprungen, aber mit Ignorieren und erst begruessen wenn er sitzt macht, haben wir anderen Familienmitglieder das in den Griff bekommen, nur meine Mutter eben nicht. Hudson springt sie von vorne, auch von hinten oder von der Seite an und zerkratzt ihr die ganzen Beine. Sie weiss sich dann nicht mehr zu helfen und sperrt Hudson dann in einen anderen Raum ein, wenn ich nicht da bin. Nach 5 Minuten etwa laesst sie ihn wieder rein und dann springt er nicht mehr. Sondern sitzt und laesst sich streicheln.
    Meine Mutter ist von dieser Situation total genervt. Heute wollte Hudson ihr ins Gesicht springen. Und sie ist total ausgerasstet.
    Hudson verfaengt sich dann beim Anspringen oefter in ihren Roecken und macht diese so kaputt.
    Probiert haben wir schon, ignorrieren, wegdrehen und mit Leckerlie in der Hand den Hund unten halten.
    Wir wollen Hudson nicht wehtun, oder ihn irgendwie durch Unwohlsein vom Springen abhalten.
    Kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben, wie meine Mutter sich verhalten kann, das Hudson das Anspringen endlich laesst.
    Wie gesagt, er macht das nur bei meiner Mutter. Wie schaffen wir es, das die Begruessungsfreude ohne Springen geaeussert wird?
    Danke schonmal fuer die tipps.
    LG
    Gammur und Hudson

  • oh gammur, genau dasselbe Problem habe ich auch.. sie hat schon etliche feinstrümpfe von mir dadurch zerrissen oder jackenärmel kaputt gemacht, da könnte ich auch jedesmal ausflippen. Habs auch schon mit den Varianten probiert, die du aufgezählt hast. Momentan mache ich es so, dass immer wenn ich die leine nehme und sie an mir hochspringt ich erst nein sage und wenn sie es dann wieder macht, lege ich die leine weg und gehe gar nicht mit ihr (also erst 10 min. später oder so ) . Es hat sich seitdem vermindert, aber aufgehört hat es noch nicht. Sehr guter Thread

  • Dann bin ich ja froh, das ich wir nicht die einzigen sind. Meine Mutter war heute so genervt von der Situation, das sie mir vorgeworfen hat ich waere nicht streng genug mit Hudson.
    Aber bei mir, meinem Freund, meinem Bruder, meinem Vater und der Freundin meines Bruders springt er ja nicht mehr.
    Hab mir ueberlegt ihn vielleicht mit einem Ball oder so abzulenken, was meint ihr? Wenn Hudson im Vollspeed auf meine Mutter zulaeuft, ob sie einfach mal einen Ball in die andere Richtung werfen sollte und ihn so vom springen abhaelt? Muss sie mal ausprobieren.
    Ueber Tipps waere ich aber immer noch dankbar.
    LG
    Gammur

  • Hallo Gammur,

    ja echt guter Thread. Unser Aussie ist genau so alt, und er macht auch keine Probleme bis auf das besagte Anspringen.

    Er hat schon sehr viel gelernt und auch "Nein" ist ihm mittlerweile ein ziemlich sicherer Begriff. Aber das Anspringen vor Freude lässt er leider auch bis jetzt nicht sein. Vor allem, wenn er mal kurz alleine war freut er sich so doll, dass er uns am liebsten bis ins Gesicht springen würde.

    Wir ignorieren ihn dann natürlich auch, drehen uns auch weg oder drücken ihn mit einem deutlichen "Nein" von uns. Nach kurzer Zeit hört er dann meistens auf, aber eben erst dann!

    Vieleicht bekommen wir ja noch andere Tips von Welpenhaltern, vieleicht müssen wir aber einfach weiter konsequent sein, und irgendwann haben sie es kapiert.

    Bin gespannt wer uns hier weiterhelfen kann!

    LG
    Kirsten

  • Hi ihr,

    mit dem ignorieren müsste es eigentlich klappen. Kein Hund hält über einen längeren Zeitraum ein Verhalten aufrecht, dass ihm keinen Erfolg bringt.
    Das Problem dabei ist, dass es wirklich konsequent!!!! durchgezogen werden muss. Also kein Anblicken, kein "Nein", nichts. Wirklich so tun, als wäre da kein nerviges Fellbündel, dass einen begrüßen möchte.

    Und ganz wichtig: auch wenn der Wuff sich hingesetzt hat, noch ignorieren. Am besten funktioniert es, wenn sie erst beachtet werden, nachdem sie sich komplett beruhigt haben und womöglich noch schmollend ins Körbchen legen. Dann ruhig noch ein paar Minuten alltäglichen Dingen nachgehen ohne den Hund zu beachten und dann erst zu einem rufen. Also nicht zu ihm gehen, sondern ihn kommen lassen.

    Wenn Muttern also schimpft oder ihn wegsperrt ist das auch eine Form der Aufmerksamkeit, wenn auch negative, und hat nichts mehr mit ignorieren zu tun.

    Eine andere Möglichkeit ist es, dem Hund ein gewolltes Anspringen mit "Hopp" beizubringen und mit "Runter" wieder abzubrechen. Die Belohnung gibt es dann erst, wenn "Runter" (also alle vier Pfoten wieder auf dem Boden) korrekt ausgeführt wurde. So lernt der Hund die Bedeutung dieses Wortes verstehen.

    Eine dritte Möglichkeit wäre, eine Hand mit der Handfläche nach unten oder den Ellbogen so zu halten, dass der Hund dagegen springt und in diesem Moment "Nein" oder "Runter" zu sagen. Wichtig ist dabei allerdings, dass es für ihn zwar unangenehm sein darf, aber bitte nicht wehtun. Also diese Möglichkeit nicht unbedingt dann in Betracht ziehen, wenn man schon sauer auf den Hund ist.

    Letzten Endes ist Hudson 15 Wochen alt. Da gibt es halt noch eine Menge zu lernen. Und hilfreich ist es sicherlich, Leckerchen bereit liegen zu haben, die er sofort bekommt, wenn er nicht springt.

    Aber das A und O ist gerade hier die Konsequenz. Vielleicht klappt es genau deshalb bei den anderen Familienmitgliedern :-)

    LG,
    SaFla

  • Hallo Ihr,

    manche Unarten sind wirklich absolut nervig. Wir hatten(!!!!jubel!!!!) das mit Füßezwicken...*grusel*
    Hätte da auch noch eine Idee beizusteuern:
    Deine Mutter öffnet die Tür - Auge auf Hundi, Hudsons Reaktion - Freukoller - sofort Tür wieder zu. Auch eine Form des Ignorieren. Als nächstes geht einer von euch rein - gleicher Ablauf aber Hudson macht brav sitz. Leckerle.
    Jetzt noch mal Mama.
    Klappt sicher nicht von jetzt auf gleich. mehrfaches Training am Tag ist hier sicher nötig :???:

    Einfach mal ausprobieren.

    Viel Glück und weiterhin gute Nerven.

  • Danke SaChi und SafranFlaffy, das bestaerkt mich schon mal in meiner Meinung mit dem Ignorieren. Werde ich meiner Mutter mal sagen, das sie Hudson auch nicht begruessen soll, wenn er dann endlich sitzt.
    Ich will einfach nicht das sich dieses Verhalten verfestigt. Ich will nicht, das Hudson Menschen anspringt und versuche gezielt dagegen zu wirken.
    Klappt wie gesagt auch bei jedem, nur bei meiner Mutter nicht.
    LG
    Gammur

  • Da sagst du was. Hast du schon mal versucht einen Paedagogen zu erziehen? Ich sag es dir ausichtslos. :irre:
    Werde mein bestes versuchen. Trotzdem wenn jemand noch einen tipp hat, in Bezug auf das Anspringen,immer her damit.
    Bin fuer jeden Rat dankbar.
    LG
    Gammur

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