Unsicherheit wird größer

  • weißt du etwas über seine Vorgeschichte?
    Warum wurde er abgegeben?
    Wie bist du damals - als "Anfänger "- mit dem knurrenden und (angst-)aggresivem Hund umgegangen?

    Ich glaube wirklich, dass seine Unsicherheit tasächlich mit der Änderung deines (nicht mehr ungeduldigen) Verhaltens zu tun hat. Villeicht läßt sich hier über DF ein Trainer in deiner Nähe finden. :???:
    Oder jemand mit Ahnung, der sich das mal vor Ort anschauen kann. So über die Ferne läßt sich das nicht wirklich 100% beurteilen. Man müsste hierzu dich UND deinen Hund zusammen sehen, um das tasächliche Bindungsverhältnis auszuloten.

    Würde dir wiklich sehr gerne weiterhelfen. :/

  • Sorry, aber das sind die üblichen Probleme, die sich nach solchen Fehlern Monate später einschleichen. Ich mach dir keinen Vorwurf, du sagst selbst, du wusstest es nicht besser. Aber die Quittung bekommst du jetzt leider.

    Du bist allerdings für deinen Hund nicht wirklich berechenbar. Wenn du sauer bist - und sei es wegen des Postboten - knickt er ein.

    Und auch mich würde interessieren, was du mit

    Zitat

    mach auch kaum rangordnung, nur das nötigste

  • Nein ich weiß nix über ihn. Er wurde am Tierheimtor angebunden gefunden.

    Ich gebs zu ich hab mich völlig schlecht informiert einen Hund angeschafft und hab auf andere HH gehört, was ein Fehle rwar. Ich hab ihn unterworfen,bis er nahc mir geschnappt hat. Von da an hab ich sein Verhalten ignoriert und es wurde sehr viel besser. Er fasste Vertrauen und ich konnte anfangen mit ihm zu arbeiten.
    Ich hab mittlerweile ein gutes Verhältnis zu meinen Hund, wenn man ihn seine Zeit lässt ist er wirklich ein toller Hund. Das weiß ich und ich weiß auch das ich mir beim start vielelicht vieles versaut habe.

    Und wenn ich nicht mit ihm zurechtkommen würde, könnt ich heute wohl kaum ganz gelassen unter leuten gehen ohne angst haben zu müssen er schnappt zu. Er ist teilweise alltagstauglich, nur halt wenn er seine phase kriegt und unsiche rund ängstlich wird. dann verlasse ich aber uahc die situation, aber es braucht lange bis er sich beruhigt. oft mehrere stunden.

    Er war auch schon immer unsicher, abe rne zeitlang war er fast garnicht mehr unsicher, er war richtig ausgeglichen. Seine Ängste sind also sicher nicht tief verankert... wirklich erst seit einiger zeit kriegt er ab und zu mal wieder so ne phase.

    glaub mir mv ist wirklich dünn besäht mit Trainern.
    Die Hundeschule hier in der Stadt hat meinen Hund verboten kontakt zu Rüden aufzunehmen und hat ihn bei versuchter Kontaktaufnahme mit nen Wassereimer begrüßt, die hab ich daher verlassen
    Der Trainer hie rin der Stadt meint erstmal, dass alle Hunde sich seinen unterwerfen müssen (wird meiner nicht machen bvor er nicht verletzt ist) und hat mich mal bei nen privaten zufälligen Treff aufs übelste beschimpft, als ich ihn bat seine Hunde zurückzu rufen, die sich auf meine stürzen wollten
    Ich hab kein Auto und kann daher nicht in eine andere Hundeschule fahren

    Wenn mir allerdings jemand nen guten Trainer hier in der Nähe empfehlen könnte immer her damit, bin allerdings auch nicht die reichste, das sag ich gleich. heißt nicht, dass ich nix investiere.

    edit.
    mit der nötigsten rangordnung meine ich eigentlich nur, dass er nicht Aufmerksamkeit kriegt wann er es will, sondern wenn ich es will
    wenn ich nämlich in meienr familie gucke, dann seh ich ständig wie der hund seinen willen durchsetzt (das macht er wirklich geschickt)
    sowas gibts bei mir nicht.
    ich unterwerfe ihn sicher nicht, daraus hab ich gelernt.
    er darf bei mir auch auf das bett und die couch mit meienr erlaubnis. wenn er die nicht bekommt, klegt er sich woanders hin und gut ist. meinen vater würd er was husten, da macht er es einfach, hat aber auch allerdings keine konsequenzen, von der seite meines vaters. meistens setz ich es dann durch, wo ein mahnender blick oder seinen namen mahnend nennt ausreicht. er ist wirklich leicht zu beeindrucken, wenn man sich mal durchgesetzt hat
    ich leg mehr wert drauf, die bindung zu stärken
    Ich kann ihn auch alles abnehmen und er gebt auch alles her ohne zu murren, was auch widerrum nur ich machen kann. die meisten anderen knurrt er an
    und wenn ich ihn was abnehm ist er auch nicht unsicher, in keinster weise

  • Du hast Recht - in MV ist es mit Hundeschulen schlecht bestellt.... Ich kann dir momentan keine Adresse nennen, werde mich aber, wenn du das möchtest, erkundigen.

    Wenn du sagst, Bindung stärken ist dir wichtig, wie arbeitest du daran?

    Es ist ziemlich schwer und auch nicht ganz ungefährlich, auf die Entfernung Tipps zu geben, ohne deinen Hund (und dich) gesehen zu haben.

    Magst du mal schildern, wie du mit ihm arbeitest, wie euer Tagesablauf aussieht, wer noch mit dem Hund zu tun hat usw.

    LG
    cazcarra

  • Das wäre wirklich sehr nett von dir =)

    Ich hab keinen festen Tagesablauf, da ich im Schichtdienst arbeite und somit Dienstabhängig ist.

    Aber mal so im groben.
    Nach dem Aufstehen gehen wir 30 -60 minuten spazieren (mit Unterordnungsübungen, die er sehr gerne macht)
    Fütterung meistens per Hand (wie das bei Barf halt möglich ist)
    ich geh arbeiten, dazwischen geht mein Vater mal mit ihm spazieren, mal nicht......-- muss ich nix zu sagen, mein Vater zieht nicht mit)
    nach der Arbeit geh ich meist 2 Stunden mit ihm spazieren (acuh mit Auslastung in Form von Unterordnung, Apportieren, Wildnisagilty)
    Zu Hause hat er dann zeit wieder auszuruhen und ich mach hier offt Suchspiele mit ihm oder übe Tricks (was er auch mit Begeisterung macht)
    Abends dann noch mal ne Stunde spazieren
    Dann wieder Fütterung
    Schlafen (er darf im Bett schlafen)

    Bindung stärk ich über viel positive Bestärkung, Handfütterung und Schmusen (er ist ne echte Schmusebacke, zeigt aber wenn er genug hat), Suchspiele, er darf im Bett schlafen mit Erlaubnis (wo er aber nach ner weile alleine verschwindet, weil ich im Schlaf doch viel wälze)

    Wenn ich wirklich unberechenbar für ihn bin, würde er dann so oft Körperkontakt suchen? Er leigt nämlich am liebsten an meinen Beinen angelehnt

    es ist also nicht so, dass ich meinen Hund nicht auslaste (was bei nen JRT-Mix schwer fällt)

    auch wenn ich ihn schon 9 moante habe, bin ich noch immer unerfahren

    Es ist aber nicht so, dass er hier zitternd in der ecke sitzt. Nicht das jemand nen falschen eindruck hat


    Ich danke dir für deine Mühe cazcarra =)

  • Koyuki

    nur mal so als Faustregel: man braucht immer mindestens so lange ein neues Verhalten anzutrainieren, wie man vorher das alte geduldet hat.

    In Deinem Fall - DU hast Dein Verhalten doch erst vor 2-3 Monten geändert, er wird also noch unsicher sein weil er Dich eben anders kennengelernt hat.
    Ich halte auch nicht ganz so viel von ignorieren, Dein Hund braucht Deine Führung. Sag ihm einfach was Du willst, ermutige ihn oder bremse ihn - jenachdem eben. Gib ihm ein Kommando was er schon gut ausführen kann und lobe ihn dafür - SO baut man Sicherheit auf.
    Mach "Abenteuer"-Wanderungen mit ihm, stell ihn vor neue Herrausforderungen, die er aber gut bewältigen kann (über einen Baum springen, durch einen Tunnel gehen ... irgenwas was Euch unterwegs begegnet)
    Wenn er schon zittert bloss weil Du einatmet - dann lach ihn aus, schnapp ihn Dir und knuddel ihn kurz. Vielleicht läßt Du das tiefe Einatmen auch mal bleiben.

    Du wirst außerdem noch länger brauchen weil Deine Familie nicht so recht mitzieht - Dein Hund die Spielregeln also quasi nur bei Dir befolgen muss. Den Anteil Deiner Geduld schuldet aber eigentlich Deine Familie Dir, nicht Dein Hund - der muss es nur ausbaden.

    Mach Dir ein Konzept: was soll der Hund lernen, in welcher Reihenfolge?
    Was ist im Alltag besonders wichtig?
    Schreib mal für sich selber auf was Dich im Augenblick stört, und wie ein Training in Teilschritten dagegen aussehen könnte - ein Trainingstagebuch.
    Das hilft Dir auch über Trainingstäler zu kommen und den Mut nicht zu verlieren.

    lg
    susa

  • Das ignorieren mach ich mittlerweile nicht mehr, ich habs anfangs gemacht, mit dem Ziel, dasss er selbst kontakt aufnehen möcjhte^^ klappte ja auch wunderbar

    das mit dem auslachen versuch ich das nächste mal aml^^
    es ist aber nicht so, dass er sofort unsicher wird, wenn ich tief einatme, nur wenn er was macht, was er nicht soll

    und ich bau ja auf diese weise, wie du sagst sicherheit auf, aber wie gesagt in letzter zeitist er wieder unsicher
    seit 9 Moanten bring ich ihn bei, dass er sich vor ner bordsteinkante hinzusetzen hat. das hat er auch wirklich ohne probleme gemacht. er war schon das normalste der welt, zur straße zu gehen und sich davor hinzusetzen.... wenn wir uns jetzt ne straße nähern, wird er meistens )(nicht immer) wieder unsicher, dreht sich ständig um und zögert
    Im Augenblick geh ich daher nur zusammen mit ihm an die straße ran und warte gemeinsam mit ihm, aber verstehen tu ichs trotzdem nicht

    Das mit meiner Familie hat sich bald erledigt, da ich ausziehe ende des jahres^^ dann gibts da schon mal keine probleme mehr

    Das mit dem Trainingskonzept werde ich mal machen, danke dir

    @ carina^^
    grob gesagt, ist das einfach den grundgehorsam üben

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