Eure Fehler - oder beim "nächsten Mal....."

  • Wenn ich das so lese bin ich wirklich stolz auf mich und meine Lucie.

    Übe mit ihr öfter mal das frei laufen mit abrufen- klappt perfekt! Auch wenn mein Hundetrainer in der Welpenstunde meint, dass man den Hund erst nach ca. 1 Jahr frei lassen soll...ab und zu übe ich es trotzdem- heimlich :D

    Auch meinen Freund etc lasse ich nur angeleint mit ihr Gassi gehen...auf die hört sie zwar fast genauso gut, aber sie soll wissen, dass es mit mir mehr Spaß macht ;)

    Achja und alleine bleiben sind wir schon bei 2 Stunden. Dank Box klappt das super. Sie dachte immer, wenn sie in die Box kommt, wird geschlafen, weil sie da sonst immer nur nachts reinkommt. Also hat sie sich gleich hingelegt und geschlafen...kein Problem da mal schnell in ne Vorlesung zu hüpfen ;)

    Jetzt kann ich sie auch in der Wohnung alleine lassen...mal nen Büffelhautknochen dazu und vorher + danach mit ihr Gassi...klappt perfekt! Kommt mir immer total verschlafen entgegen :)

    Glaube sie ist auch ganz froh mal ihre Ruhe zu haben, da wir sonst ja 24 Stunden zusammen sind...

    Was ich anders machen würde?? Ihr weniger Kommandos beibringen...durch "Pfötchen" macht sie kaum noch Sitz OHNE Pfötchen...daher wird das erst einmal garnicht mehr geübt!

    So, dann liebe Grüße

    Meike und Lucie (Lilly und Milla)

  • huhu

    was ich anders machen würde?

    hmm, ich würde etwas mehr Wert auf die Leinenführigkeit legen, von beginn an und in jeder situation ;)


    was ich aber wirklich verändern würde, wäre, dass ich viiiiel mehr daran arbeiten würde, dass mein Hund "im Kopf flexibel" wird, gerade wenn er so n Spinner ist wie Chui...

    lg Christine

  • Zitat

    - Kira auch rechts gehen beibringen

    Darf ich fragen, wieso? *neugierigbin*

  • Rechts gehen denk, ich, wegen der Strasse/Autos, bei uns ist auch manchmal so, dass der Hund dann besser rechts geht (hauptsache der Straßenabgewandten Seite).

    Hmm, also ich würde absolut von Anfang an jegliches Jagdverhalten abtrainieren. Und an mehr gewöhnen von Anfang an (große Menschenmassen).

    Sonst klappts eigentlich recht gut und bin recht zufrieden, trotzdem ist mein Ersthund wesentlich leichter zu erziehen gewesen.

  • Zitat

    Rechts gehen denk, ich, wegen der Strasse/Autos, bei uns ist auch manchmal so, dass der Hund dann besser rechts geht (hauptsache der Straßenabgewandten Seite).

    Da hast du schon recht, aber wenn man als Fußgänger an einer Straße ohne Gehweg entlang geht, soll man ja auf der linken Seite laufen, also auf der Seite, auf der einem die Autos entgegen kommen. Entsprechend sollte der Hund dann ja auch links laufen.

  • Oh je, ehrlich gesagt hab ich die ersten Jahre so viel falsch gemacht, dass ich manchmal erstaunt bin das Chad heute doch noch so ein guter Begleiter geworden ist...

    Erstmal werde ich beim nächsten Hund direkt die Erziehung übernehmen udn nicht meine Ma rumpfuschen lassen. Dann wird der Welpe auch direkt freilaufen gelassen (das haben wir so lange nicht gemacht, bis der Hund in der Pubertät war...was dann passiert ist, ist offensichtlich... :kopfwand: )
    Zudem würde ich ihn an alle erdenklichen Situationen gewöhnen und das er da ruhig und gelassen zu sein hat: Wochenmarkt, Restaurantbesuch, Stadbummel usw....

    Und beim Freilauf würd ich schon von Anfang an darauf achten, das der Hund nicht selbstständig durch den Wald pirscht (wie Chad es seine ersten Jahre durfte...wodurch ich dann mit einem streunenden, jagenden Hund zu tun hatte :motz: )

    Ja da kommt schon einiges zusammen. Aber wie heißt es doch so schön? Aus Fehlern lernt man und beim nächsten Hund wird alles anders und mittlerweile weiß ich ja wies besser geht ;)

  • Zitat

    Darf ich fragen, wieso? *neugierigbin*


    - wenn der Bürgersteig nur auf der "falschen Straßenseite" direkt an der Straße ist, da mag ich sie nicht halb auf der Straße laufen haben

    - zum Fahrrad fahren muss sie rechts laufen

    - beim Dogdancing, Agility etc. muss der Hund ebenfalls auf beiden Seiten laufen können


    naja, waren so die Hauptgründe

  • Mmh, seit Chill hab ich für den Alltag keine Änderungen mehr im Sinn. Ich finde alles okay so wie es ist...

    Allerdings werde ich das Training an den Schafen ganz anders beginnen und weitermachen. Damit ich diese neuen und anderen Fehler dann später korrigieren muss... :ops:

  • Hi,

    wir bringen unserem jetzigen Hund von Anfang an alle möglichen Alltagssituationen bei, nehmen ihn überall hin mit. Er bekommt auch nie was vom Tisch, weil wir das Betteln nicht wollen.

    Ausserdem wird er an alle möglichen Tierarten gewöhnt mit denen er im Laufe seines Lebens zu tun bekommen könnte, damit er lernt: "Katzen, Meerschweinchen, Hasen usw sind Freunde und werden NICHT gejagt." Auch Kühe und Pferde soll er kennenlernen, zumindest so, dass man an einer Weide ohne Gekläffe und anschliessendem Wegrennen vorbeilaufen kann.

    Und: Freilauf wird von Anfang an geübt. Und er soll mit anderen Hunden ohne Angst spielen können und wird NICHT jedesmal panisch rufend auf den Arm gerissen, sobald ein größerer Hund ankommt.

    Alles Fehler, die wir beim ersten Hund gemacht haben es nicht rechtzeitig beizubringen.

    Wencke hatte zwar keine Panik vor Situationen aber Angst vor fremden Menschen. In der Wohnung hat sie die Leute echt ewig verbellt, bis man sie ruhig bekommen hat und ins Restaurant konnte man deshalb auch nie mit ihr. Aussedem hat sie gebettelt weshalb sie bei Feiern nie dabei sein durfte, weil sie permanent neben uns saß und gekläfft hat. Meine Oma hats natürlich auch noch unterstützt und ihr ständig was gegeben ( der Arme hat doch Hunger ) und so unsere Erziehungsversuche untergraben.

    Passiert uns bei Napoleon nicht mehr. Er kann jetzt schon mehr und ist jetzt schon mutiger als unsere Wencke in 14 Jahren Hundeleben.

    LG

    Carina

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