Kind(er) und Welpe...
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....mhm...hatte mir das irgendwie anders vorgestellt.
Oder erwarte ich zuviel?

Seit gut einer Woche ist unsere Maus nun bei uns...klappt auch alles sehr gut soweit...
Meine Kids sind 10 und 8 Jahre alt-das Thema Hund war schon ewig durchgesprochen,haben uns im Vorfeld alles wirklich gut überlegt-uns kundig gemacht usw(eben alles was man so macht bevor man sich entschliesst ein neues Familienmitglied aufzunehmen)
Nun ist es so das meine Kinder irgendwie so"nix" mit Emily anfangen können(ok"nix" ist vielleicht übertrieben),
Mal zum Beispiel:
Kind kommt aus der Schule...Hund freut sich...Kind schleicht am Hund vorbei...keine Begrüssung garnix :/Wenn ich dann sage:Sag doch mal Hallo(nicht überschwenglich ,sondern eben wenigstens etwas) kommt dann"Ja wie denn-ich hab die Hände voll" :motz:
Dann...Hund kommt mit Spielzeug angelaufen:Kind guckt.....aber das wars dann auch schon...erst auf mein"anregen"("guck mal,Emily will mit dir spielen") wird dann mal ein bisschen mit dem Ball hin und her gerollt....
Auf der Hundefreilaufwiese das Gleiche...Kinder stehen mehr oder weniger rum und Hund,mein Mann und ich flitzen rum

Oder auch sonst-vor allem mein Sohn ist irgendwie total zurückhaltend-ich dachte ja eigentlich eher ich müsste die Kids bremsen dass der Hund mal bissl Ruhe hat.
Ist die Situation einfach zu neu?
Wie ist es bei euch mit Kindern und Welpen??
Was kann ich machen?Oder muss man einfach mal Zeit ins Land gehen lassen??
LG
Tanja - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Hi,
meine sind jünger und ich musste sie bremsen...ich denke aber nicht, dass es gut ist, wenn die Kidner animiert werden..ala guck doch mal, wie süß sie ist oder schau, sie möchte gestreichet werden. Selbst mein großer, der unsere Hunde über alles liebt, hat seine Tage und Momente , wo er nichts von seinen Freunden hören und sehen will....ich kann mir vorstellen, dass wenn Dein Kind nachhause kommt, ges einfach gesehen werden will. Es möchte erzählen , wie der Tag war und nicht gleich gefordert sein mit dem ach so süßen Welpen zu spielen..stell dir vor, du kommst nach Hause, den schweren Ranzen auf dem Rücken in den Händen noch den Sportbeutel...auf dem Nachhauseweg hat Dich die olle Jasmin, die eine Reihe vor dir sitzt noch gehänselt und die Lehrerin hat Dich ungerecht behandelt. Und dann kommst du nach Hause, bist kaum drin und musst schon hören: begrüß doch den Hund, der ist sooooo süß...... Du hast ja gar nicht die Chance,erstmal rein zu kommen, abzuschalten, dir den Frust von der Seele zu reden und selbst auf die Idee zu kommen den Hund zu begrüßen...zu viel animieren kann dann leicht ins gegenteil umschalten...so nach dem motto: imer nur der hund der hund der hund und wo bin ich....wahre freundschaft ensteht von allein und kann nicht erzwungen werden., warte mal ab, je weniger du forderst (auch unbewusst) umso eher wird es was....du kannst es auch mal versuchen, dass du erzählst, wie frech sie war , damit sie nicht immer nur die kleine süß ist...darauf fährt meiner total ab..dann sag ich: Stell dir mal vor, was passiert..die kleine Annie ist vielelicht eine keine freche Maus... und dann lacht er und findet es toll, dass auch der hund, wie er selbstmal quatsch machen darf.
Ich würde auch nicht "zwingen" dass sie sofort mit dem Hund spoielen müssen weil ER den ball anschleppt...Der Hund muss reagieren und der HH und die Kidner müssen agieren, sonst kann es auch leicht dazuführen, dass die Rangfolge kippt.
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Hallo!
Wie Annie schon meint, die Kinder sollten nicht animiert werden! Lass sie selber machen... Wenn sie sich interessieren, super, wenn nicht, dann kannst du sie keinesfalls zwingen!! Also kannst du leider nicht viel machen. Sehr schade dass deine Kinder so uninteressiert sind.
Ich hoffe ihr habt den Hund nicht angeschafft weil die Kinder unbedingt einen haben wollten?! Dann wäre das was anderes...
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Hallo Tanja,
ihr habt ein neues Familienmitglied, um das sich jetzt alles dreht. Rausgehen, spielen, schmusen oder einfach nur beobachten, wie sich die kleine Maus selbst beschäftigt. Hundefernsehen ist einfach das Größte. Ständig fallen Sätze wie:"Och, guck mal wie süß!" "Schau mal, was sie nun macht, ist das nicht niedlich?" Man ist den ganzen Tag mit dem kleinen Fellknäuel am Machen und am Tun, dass es leicht passieren kann, dass die Kinder eifersüchtig werden.
Meine Tochter ist 12 Jahre alt und hat auch manchmal solche Anwandlungen. Sie ist dazu ein Einzelkind und musste uns nie teilen. Und so toll, wie der Hund auch ist, sie schaut ganz genau, dass sie nicht zu kurz kommt.
Meine Tochter ist immer die Erste zu Hause und geht dann mit dem Hund die Mittagsrunde. Meistens bin ich dann da, wenn sie wiederkommen. Ich begrüße immer zuerst meine Tochter und dann erst Mali. Und erst beschäftige ich mich mit Alicia. Wir essen Mittag, quatschen über die Schule oder was ich heute in der Kita so erlebt habe, besprechen den weiteren Nachmittag und die Hausaufgaben usw.. Und dann habe ich Zeit für meine Mali-Maus.
Ihr habt nun ein drittes "Kind" bekommen um das sich viel gekümmert werden muss, aber Kinder können sehr sensibel darauf reagieren, wenn sich jetzt alles nur noch um den Hund dreht. Ihr braucht denke ich, auch einfach Zeit um euch alle aneinander zu gewöhnen und euch kennenzulernen.
Stephi
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Hallo Julia!

Nein-der Hund wurde NICHT angeschafft weil ihn die Kinder unbedingt wollten...das ist eine wirklich gut überlegte Familienentscheidung gewesen...meinem Mann und ich war/ist schon klar dass sowas nie gut geht

Wir haben auch ganz bewusst gewartet bis die Kinder eben etwas "älter" sind-von daher ist das schon alles OK.
Danke auch den anderen Antwortern-ich denke ich bin einfach etwas"verdutzt",weil wir uns alle natürlich TOTAL auf Emily gefreut hatten und eben die Kinder "ganz wild" waren und kaum abwarten konnten bis sie endlich eingezogen war...
Ihr habt alle recht-ich denke es wird sich finden-für meinen Sohn ist die Situation ja auch krass...schliesslich war er bis vor kuzem der Kleinste

Werde mich nun ganz bewusst zurückhalten und auch (unbewusst) nix mehr"fordern".
Übrigens gehen die 2 mit in die Welpenschule und sie machen auch mit Emily die Übungen...denke das ist auch ein guter Weg
LG
Tanja -
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Ich weiß nicht, wie sonst eure Kinder so sind, verlieren sie schnell den Spaß und das Interesse an etwas neuem? Hatten sie schon mal Tiere? Ich denke, wenn ein Kind noch nie mit einem Tier aufgewachsen ist, braucht es erst einmal Zeit bis sich eine Beziehung entwickelt. Meine Tochter wird 9 und sie ist mit Hund aufgewachsen. Da mußte ich eher bremsen, auch alles andere Getier, was wir so haben, klar wird manchmal ein langes Gesicht gemacht, wenn erst mal der Stall saubergemacht werden muß, und danach gespielt wird. Aber zuerst wird nach der Schule der Hund begrüßt und dann ich
Laß die Initiative von den Kids ausgehen und wenn sie sich nicht erwärmen, na gut, es ist euer Hund und seid nicht zu enttäuscht. Tiere sollten nie ausschließlich für Kinder angeschafft werden.
Waren eure Kinder denn dabei, als ihr euren Hund ausgesucht habt? Habt ihr gemeinsam nach einer Rasse gesucht? Was ist euer Hund denn für einer?Viel Spaß mit eurem neuen Familienmitglied!
Liebe Grüße,
Nicky -
Huhu!

Ja,die waren dabei und wir haben alles gemeinsam entschieden-Emily ist ein Mix...aus was weiss keiner so genau (ich will auch als ein Bild einstellen,aber da kommt immer "Bild ist zu gross" und ich als absoluter Computer-Laie hab keine Ahnung wie ich das Bild verkleinern kann??!)und kommt vom Tierschutz.
Nein,sie verlieren eigentlich nicht so schnell das Interesse-im Gegenteil sie sind Beide recht"hartnäckig" und ziehen alles was sie so anpacken und wollen auch durch(deshalb ja meine Verwunderung).
Es ist das allererste Haustier
Meine Eltern hatten bis vor 2 Jahren einen Hund...DEN kannten sie aber nur als"Erwachsenen Hund"...ein Welpe ist da schon was ganz anderes....Umso mehr ich drüber nachdenke desdo mehr "versteh" ich meine Kids-ich glaub es waren einfach nur falsche Erwartungen MEINERSEITS

Danke jedenfalls für eure Meinungen!!
LG
Tanja
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