Wir sind am Donnerstag beim TA - Die Nieren...

  • Hey...

    wie bestimmt schon ein paar wissen stellte vor 2 Jahren eine Tierärztin fest, dass seine Nierenwerte leicht verändert waren...Sie meinte aber, wir sollten uns keine Sorgen machen, Medikamente seien nicht notwendig und man bräuchte das nicht weiter zu beachten...
    Am Donnerstag sind wir nun bei einer neuen Tierärztin, da der Verdacht besteht, dass eine fortgeschrittene Schädigung der Nieren vorliegt...
    Ich hatte dieser Tierärztin damals vertraut und hätte ich das gewusst, dann hätten wir viel früher etwas machen können und gemacht....

    Ok, es ist noch nichts sicher, aber es kann gut sein und ich hab echt wahnsinnige Angst vor dem Ergebnis...
    Hat jemand Erfahrungen mit Nierenproblemen bei Hunden und wisst ihr wie hoch die Lebenserwartung dann ist?

    Noch dazu kommt, dass ich echt bald nicht mehr weiß, was da noch kommen soll...Bowie hat ja auch schon eine Futtermittelallergie gegen Rinder- und Schweinefleisch, ist gegen gewisse Gräser allergisch, bekommt immer sehr schnell Ausschlag, wenn er unter Streß steht etc etc...
    Es tut mir ja selbst so leid, dass er so viele Probleme hat und niemand ihm so wirklich helfen kann....

    Ich weiß noch nicht mal mehr, welchem Tierarzt man noch vertrauen kann...

  • was fütterst du denn?

    ich kenne jemanden, die sich auf nierenprobleme bei hunden spezialisiert hat (im internet), wenn du magst, stell ich die verbindung her...

    als mein 14jähriger rocky probleme mit den nieren bekam, war es leider schon zu spät, die therapie hat nicht mehr angeschlagen...

    mein 2 jährige flipa hingegen hatte auch schlechte nierenwerte und die habe ich durch futterumstellung in den griff bekommen...

    bei niere kommt es sehr darauf an, wie weit sie schon geschädigt ist oder auch nicht....

    ich drück dir die daumen, dass die ergebnisse nicht so negativ ausfallen,

    liebe grüße,

    anja

    (edit: hier ein link zum nierenforum: http://boxermaus.forumieren.de/ )

  • hey...

    danke...
    hat euer Tierarzt etwas gesagt, in wie fern sich die Lebensdauer dadurch verringert?

    also bei uns meinte die Tierärztin am Tel nur, dass wenn Syptome auftreten meistens schon 60-70% der Nieren nicht mehr arbeiten und deshalb seien Nierenprobleme beim Hund auch so ernst zu nehmen....

    Jetzt sollen wir 24 schauen, wieviel er trinkt...weil eigentlich, wenn er keine extremen Anstrengungen hat und es nicht extrem heiß ist, dann sollte er nur um die 2600 ml trinken....

    Wenigstens hat er gestern abend etwas gefressen und hat auch wieder etwas gespielt....Es geht ihm ja auch sonst nicht extrem schlecht, er ist halt nur sehr ruhig geworden, frisst viel gras und kotzt das wieder aus, pinkelt je nach dem total lange oder halt sehr häufig, das ist immer so im Wechsel...

    Naja, morgen früh ist es so weit, dann müssen wir dem armen Kerl leider Blut abnehmen lassen (er hat ja so riesige Angst bei Tierärzten), aber da müssen wir durch......

  • Hallo,

    das die Nierenfunktion eingeschränkt ist, wird in der Tat meist erst bemerkt, wenn eine Schädigung von 60-70% vorliegt. Eine Heilung gibt es nicht, da sich die Nieren nicht mehr regenerieren können.
    Es gibt aber durchaus Therapien, durch die der Hund über Jahre sehr gut klar kommen kann. Allerdings liegt das auch immer an dem Hund selbst. Bei unserer Hündin wurde im Alter von 13 Jahren festgestellt, dass die Nieren nicht mehr so recht wollen. Sie hat ein Medi bekommen, dass den Blutdruck senkt, gleichzeitig haben wir auf eine Nierendiät umgestellt. Das Medi hat schnell angeschlagen und zusammen mit der Nierendiät ging´s ihr über ca. 1 Jahr recht gut.
    Leider haben sich dann die Nierenwerte dramatisch verschlechert. Gefressen hat sie fast gar nichte mehr. Oftmals ist den Hunden richtig schlecht, weil die Nieren die Giftstoffe nicht mehr verarbeitet bekommen. Sie bekam dann eine Infusion, um die Giftstoffe aus dem Körper zu spülen. Danach gings ihr wieder richtig prima, aber leider nur wenige Tage. Danach gings ganz schnell bergab und wir haben uns entschlossen, sie dann zu erlösen. Wir hätten auch weiterhin regelmäßig Infusionen machen können, viele Hunde kommen damit prima zurecht. Aber für Bootch war das nun gar nichts. Sie hat während der Infusion dermaßen Streß aufgebaut, hat nur gelitten und weiteres Leid wollten wir ihr ersparen.
    Wir haben dann eine Hündin übernommen, die einen total gesunden Eindruck machte. 4 Wochen lang ist sie als kleiner Sonnenschein durch unser Leben gehüpft und an einem Abend von jetzt auf gleich, brach sie zusammen. Die endgültige Diagnose war ein Nierentumor, der aufgeplatzt ist und auch schon gestreut hatte und somit inoperabel war. Wir haben sie auch erlöst. Die Blutwerte haben selbst am Tag des Zusammenbruchs nicht auf ein Nierenleiden hingewiesen. Die zweite Niere hat also wunderbar funktioniert.
    Ich habe eine Bekannte, deren Hund bekommt seit Jahren regelmäßig die Infusionen für die Nieren und kommt damit richtig prima klar.

    Eine Angabe zur Lebenserwartung kann man schlecht sagen, dazu müssen erstmal die aktuellen Blutwerte vorliegen. Und dann kann auch über eine entsprechende Therapie nachgedacht werden.

    Bei eingeschränkter Nierentätigkeit ist die Umstellung auf eine Nierendiät immer wichtig. Ob nun fertige Spezialprodukte oder selbst kochen, muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist, dass auf bestimmte Dinge verzichtet wird. Soweit ich mich erinnern kann, war natrium- und proteinarme Kost angesagt. Aber das wird Dir der TA viel besser sagen können, wenn denn die Nieren wirklich ein Problem sind.

    Viele Grüße
    Silke aus HH

  • Hey...

    Silke

    danke =)

    morgen ist es endlich so weit, dann wissen wir auch Sa oder anfang nächste Woche was Bowie genau hat....
    Ich darf immer noch nicht daran denken, was es alles sein kann und wie es wird, wenn wir erfahren, was mit ihm los ist....

    Er ist doch ein Teil unserer Familie und ich hab echt Angst, dass er etwas schlimmes hat...Klar, jedes Lebewesen muss irgendwann einmal gehen, aber ich finde, wenn eine Krankheit daran schuld ist, ist es schwerer, als wenn man weiß das Tier ist einfach eingeschlafen und das auf dem natürlichsten Weg überhaupt :(

    Wenn ich an Basti damals denke, er musste mit 11 Jahren eingeschläfert werden, weil es ihm auf einmal so schlecht ging und das war so schlimm... Man lässt ja so ungerne ein Tier einschläfern, weil oft ist einschläfern ja auch mit vorhigen Schmerzen verbunden, die man dem Tier damit dann endlich nehmen möchte....

    Ich hoffe einfach nur, dass wenn es etwas is, dass es nicht alzu schlimm ist und er noch einige Jahre bei uns bleiben kann...

  • Hallo DarkAngel,

    bevor Du Dich nun komplett verrückt machst, warte doch erst mal ab, was die Untersuchung ergibt. Und selbst wenn Bowie Probleme mit den Nieren hat, bedeutet das nicht gleich sein Todesurteil. Solange seine Werte noch "therapiebar" sind, besteht die Chance, dass er damit noch einige Jahre vor sich hat. Das kommt aber auch darauf an, wie Bowie sonst so drauf ist.
    Bootch wollte zuletzt trotz ihrer wirklichen schlimmen Nierenwerte unbedingt leben, sie hat echt gekämpft.

    Ich kann Deine Sorge wirklich sehr gut nachvollziehen. Wir haben letztes Jahr innerhalb von wenigen Monaten drei Hunde verloren. Grisha&Bootch waren alt und es war absehbar, dass sie ihren Leiden irgendwann erliegen werden. Es waren aber unsere ersten Hunde und der Abschied in beiden Fällen echt hart.
    Bei Finja, die ja nur ganz kurz bei uns war, konnten wir uns nicht mal verabschieden, weil wir sie aus der Narkose der Not-OP nicht mehr haben aufwachen lassen. Das war noch schlimmer.

    Noch heute bin ich sehr traurig, wenn ich an die drei denke. Auf der anderen Seite bin ich aber auch sehr dankbar, dass es die Möglichkeit gibt, Tiere von ihrem Leiden zu erlösen, auch wenn es für uns Menschen fast immer der falsche Augenblick ist.

    Viele Grüße und Kopf hoch!
    Silke aus Hamburg

  • Hey...

    danke =)
    ja, ich werde auch schauen, dass ich mich dann etwas ablenke und auch nach morgen...
    wir sind am Freitag erst mal mit seinen 2 besten Hundefreundinnen verabredet und dann sind wir zum grillen eingeladen, das heißt also schon einmal etwas Ablenkung und gemeinsame Zeit....

    Ich genieße einfach jeden Tag mit ihm und bin auch so froh, dass uns das Schicksal da zusammengebracht hat...Ich war ja wegen ihm dann auch schon mit 17 ausgezogen, weil ich wusste, dass wir zusammen gehören und ich ihn nur zu mir holen konnte mit einer eigenen Wohnung.....Ist schon komisch...Schon Jahre bevor ich ihn überhaupt kennenlernte hatte ich mal einen Traum, dass ich einen großen, braunen Hund hätte, mit kurzem Fell und der über eine Wiese rannte und naja, Bowie ist auch braun, hat kurzes Fell und ist groß :)
    Ich liebe ihn einfach und für uns ist die Familie ohne ihn auch nicht komplett, so dass er eigentlich überall mit dabei ist...Selbst auf unserer Hochzeit war er bei uns und ich hätte es auch nie anderster gemacht...

  • Mein Charly ist 9 Jahre alt und an den Nieren erkrankt.
    Das wurde im Januar dieses Jahres festgestellt. Seine Nieren waren zu diesem Zeitpunkt schon zu 70% betroffen. Seither bekommt er eine Spezialdiät. Die Nierenwerte haben sich ganz leicht verbessert, allerdings hat der Tierarzt jetzt noch eine Borreliose festgestellt, die mit Antibiotika behandelt werden muss. Das wiederum schädigt wieder die Nieren.
    Ist ein echter Müll!
    Aber es geht ihm zur Zeit recht gut.
    Ich drück die Daumen, das der Blutbefund, negativ ist.


    Liebe Grüße Conny

  • Hey...

    also da auch Bowie die Tierärztin nicht wirklich mochte, werden wir bei ihr die Behandlung noch zu ende machen und dann einen anderen Tierarzt aufsuchen....

    Bei Bowie wird ein großer Blut Check-up gemacht und auf Sarcoptesmilben untersucht...
    Die Laborbefunde werden wir Montag oder Dienstag bekommen....

    Behandelt wird er zur Zeit schon gegen die Milben und wir werden dann wie gesagt anfang nächste Woche mehr wissen und erfahren, was mit ihm genau los ist :(

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