Anton leidet an Autoimmunerkrankung

  • :hilfe: Ich brauche dringend Hilfe, damit mein Berner noch lange ohne Schmerzen leben kann. Seit seiner Welpenzeit hat Anton Durchfälle. Wir waren mehr in der Klinik und beim Arzt als in der Hundeschule. Zum Schluß mußten wir Anton im Februar diesen Jahres den Bauch eröffnen lassen um auszuschließen, das er an Lymphknotenkrebs erkrankt ist. Dieses hat sich nicht bestätigt. Sein Darm ist von innen her auch in einem einigermaßen passabelen Zustand. Die Entlassungsdiagnose: Autoimmunschwäche :ka: Seit dem hat er alle vier 'Wochen blutige Durchfälle, die in reinen Blutlachen enden. Eine Kombination aus Kortison und Langzeitpenecellin hält diese Attaken dann in Schacht, und alles ist gut... Ca. alle vier bis sechs Wochen geht es von Vorne los. Jetzt hat sich alles verändert. Plötzlich am Dienstag morgen konnte Anton sein Maul nicht mehr öffnen. Er hatte so starke Schmerzrn, das wir ihne sedieren mußten um zu untersuchen. aus der Seierung ist er nur schwer erwacht. Er hat ein sehr starkes Schmerzmittel bekommen, aber es half nicht. Dann drei Tage Kortison und Schmerzmittel... Seit Samstag ist die Öffnung wieder gegeben. Seit Sonntag bekommt er täglich 75mg Prednisolon. Leider wohl nicht abdeckend gegen seine Schmerzen, denn er hat heute (aus Schmerzen) zugebissen. :hilfe: Also wieder Schmerzmittel vom TA. Sein rechter Hinterlauf steift auch ein. Sein Gesicht wird ganz schmal und seine Augenlieder hingen stark runter...
    Meine Frage: Hat jemand damit Ahnung, ist es eine Autoimmunschwäche???
    Ich will ihn nicht verlieren, aber leiden lassen, damit ich ihn behalte, will ich auch nicht...
    Liebe Grüße Tanja

  • Ehrlic gesagt, kann ich dir nicht weiterhelfen. Aber deine Geschichte berührt mich so sehr, dass ich hier doch einige Worte schreiben will.

    Ginge es nur um die Durchfälle, dann hätte ich dir geraten, es mal mit dem Barfen zu versuchen. Man liest so oft, dass Hunde mit Darmerkrankungen oder generell mit Allergien und anderen Immunschwächen durch das Barfen wieder gesund wurden. Aber auf die plötzlich auftretenden Schmerzen im Kiefer kann ich mir keinen Reim machen. Auch auf das Versteifen im Bein nicht. Was sagt denn die Tierklinik dazu? Wurde mal ein CT gemacht? Vielleicht Infusionen gelegt?

  • Leider kann ich diesem Thema nichts wirklich helfendes beisteuern. Was Du beschreibst klingt schrecklich und ich wünsche Euch von Herzen, dass Ihr eine Möglichkeit findet, Deinem Hund zu helfen. Wir drücken wirklich alle Daumen und Pfoten!
    Wie alt ist denn Dein Hund?
    Hast Du die Möglichkeit, eine zweite Meinung bei einem anderen TA bzw. Tierklinik einzuholen.
    Bevor Du irgendeine Entscheidung triffst, würde ich versuchen mehr Infos und verständliche Erklärungen zum gesundheitlichen Zustand Deines Hundes zu bekommen.
    Deine Sorgen und Gedanken kann ich aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen und verstehen. Man möchte, dass der Hund jede Chance bekommt, die es gibt. Dafür muss man aber erst mal wissen, was die Ursachen sind, was es für Möglichkeiten zur Behandlung gibt und wie die Zukunftsaussichten für den Hund sind. Entscheiden muss man dann selbst.
    Hoffentlich findet Ihr einen kompetenten, verständnisvollen und gespächsbereiten TA, der Euch weiterhilft!

  • Ich würde auch noch mal in eine andere Tierklinik fahren.
    Wurde denn schon das Blut untersucht? Autoimmunschwäche/Krankheit feststellen lassen.
    Vielleicht den Ta mal auf auf einen Tumor im Körper, mal die Zeckenkrankheiten ( Borrelliose, Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose), HD oder ED, Hepatitis, Giardien (weiß nicht ob es solche Anzeichen dafür sind) darauf ansprechen. Ich sag nicht das es eins von denen ist. ich würde nur mal den Ta fragen ob es sein könnte und was für Untersuchungen noch sinnvoll sind.
    Viel Glück und wir drücken euch die Daumen und Pfoten, dass die Ursache schnell gefunden wird und behandelt werden kann.

    Lg
    Sacco

  • Zitat

    :hilfe: Ich brauche dringend Hilfe, damit mein Berner noch lange ohne Schmerzen leben kann. Seit seiner Welpenzeit hat Anton Durchfälle. Wir waren mehr in der Klinik und beim Arzt als in der Hundeschule. Zum Schluß mußten wir Anton im Februar diesen Jahres den Bauch eröffnen lassen um auszuschließen, das er an Lymphknotenkrebs erkrankt ist. Dieses hat sich nicht bestätigt. Sein Darm ist von innen her auch in einem einigermaßen passabelen Zustand. Die Entlassungsdiagnose: Autoimmunschwäche :ka: Seit dem hat er alle vier 'Wochen blutige Durchfälle, die in reinen Blutlachen enden. Eine Kombination aus Kortison und Langzeitpenecellin hält diese Attaken dann in Schacht, und alles ist gut... Ca. alle vier bis sechs Wochen geht es von Vorne los. Jetzt hat sich alles verändert. Plötzlich am Dienstag morgen konnte Anton sein Maul nicht mehr öffnen. Er hatte so starke Schmerzrn, das wir ihne sedieren mußten um zu untersuchen. aus der Seierung ist er nur schwer erwacht. Er hat ein sehr starkes Schmerzmittel bekommen, aber es half nicht. Dann drei Tage Kortison und Schmerzmittel... Seit Samstag ist die Öffnung wieder gegeben. Seit Sonntag bekommt er täglich 75mg Prednisolon. Leider wohl nicht abdeckend gegen seine Schmerzen, denn er hat heute (aus Schmerzen) zugebissen. :hilfe: Also wieder Schmerzmittel vom TA. Sein rechter Hinterlauf steift auch ein. Sein Gesicht wird ganz schmal und seine Augenlieder hingen stark runter...
    Meine Frage: Hat jemand damit Ahnung, ist es eine Autoimmunschwäche???
    Ich will ihn nicht verlieren, aber leiden lassen, damit ich ihn behalte, will ich auch nicht...
    Liebe Grüße Tanja


    Hallo,

    was Deine Durchfälle angeht, Du hast eine PN. Du kannst sie auf jeden Fall lesen.

    Was die Sache vom letzten WE angeht. Für mich hat d. eine nix mit dem anderen zu tun.

    Bitte fahr in eine wirklich gute Klinik.

    Sicher kann hier ein User weiterhelfen. Wenn nein dann fahr hier hin :

    http://www.tierklinik-hofheim.de

    Die Symptome die Du beschreibst, also Maul, Schmerzen, Augenlider. Für mich besteht da der Verdacht auf Tetanus. Ich will Dir keine Angst machen, aber da muss jetzt schnell eine gescheite Diagnose her.

    Ist der Hund lichtempfindlich und sehr verhaltensauffällig.

    Schau mal hier :

    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ghlight=tetanus


    L.G. Burgit

  • Hallo,

    der erste Teil Deiner Schilderung klingt irgendwie wie bei unserem Hund. Das mit den blutigen Durchfällen in mehr oder minder periodischer Folge wurde dann auch immer als "Durchfall" behandelt, Welpen fressen ja auch jeden schei**, so die meisten Tierärzte. Nur unserer hat nix aufgenommen und gefressen vom Boden....

    Bis man dann feststellte, dass sich eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung dahin verbirgt. Hätte man damals das sofort erkannt, wäre er heute sicherlich nicht so empfindlich in Bezug aufs Fressen... Mein Rat daher, lass eine Blutuntersuchung machen, speziell in Richtung Bauchspeicheldrüse und das auch zu verschiedenen Zeiten. Es kann durchaus sein, dass die Bauchspeicheldrüse mal besser mal schlechter funktioniert und dann die Ergebnisse mal gar nicht so schlecht aussehen und dann mal wieder drastisch. Zumal Du ja schreibst, dass es periodisch auftritt.

    Unserer ist heute 10 Jahre alt, zwar mager, aber topfit. Futter bekommt er das vielverrissene vom Tierarzt (Sci**** ****)) plus Enzyme. Bei allem was wir zufüttern, müssen wir unter 6 % Fett bleiben, aber wenn man es weiss, kann man damit leben.

    Die anderen Symptome haben denk ich mit der Ursprungserkrankung nicht unbedingt zu tun, vielleicht steckt was anderes dahinter oder es kommt von den Schmerzen.

  • Hallo Tanja,
    zu dem Thema vom Wochenende kann ich leider auch nichts kluges, hilfreiches beisteuern. Da ich seit 4 Wochen auch so ein Ärztemarathon mache, kann ich mit Dir und vor allem mit Deinem armen Hundi mitfühlen! :streichel:
    Zur Tierklinik Hofheim kann ich eigentlich fast nur Gutes berichten, ich war mit meinem Knubbel auch am 04.06.08 da, hierzu existiert ein separates Thema "Fieber, schlechter Allgemeinzustand". Habe auf "Verdacht" Synulox und Baytril geben müssen, aber anstatt besser, ging es ihm am Mi / Do so schlecht, daß ich dachte ich müsse ihn erlösen, er hat offensichtlich die Tabletten nicht vertragen und seine Organe wurden augenscheinlich "vergiftet", er hat die ganze Zeit gewürgt, der Arme. Und nun komme ich zu dem einzigen Tipp den ich Dir geben kann: Ich habe meinen Süßen dann mit Ulmenrinde wieder aufgepäppelt. ich weiß nicht ob Du schon mal was davon gehört hast. Ich habe den Tipp auch erst vor 3 Wochen von einer Kollegin bekommen. Schau mal unter: http://www.lucky-land.de nach (dort unter 4 Pfoten-Shop) unter Ulmenrinde. Googel am Besten mal Ulmenrinde, da findet Du eine ganz tolle Beschreibung (wäre jetzt hier zu viel) aber meinem Knubbel hat es total geholfen, es hat seinen Körper ziemlich schnell entgiftet. Ich kann es Jedem nur ans Herz legen es mal auszuprobieren. In Deinem speziellen Fall für den Magen-Darm-Bereich. Ich gebe meinem Huni jetzt Cortison, was er gut verträgt und etwas homöopathisches zur Entgiftung der Organe und Ulmenrinde ebenfalls zur Entgiftung. Wenn er wieder etwas fitter ist, werde ich zu einem THP gehen, denn die Allgemeinmedizin kann keine Ursachefür seinen schlechten Zustand finden. Aber ich will ja nichts unversucht lassen.

    Ich drücke Dir und Deinem Fellgesicht die Daumen, daß alles Gut wird!

    Liebe Grüße
    Andrea

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