Mein Hund ißt nichts mehr
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Hallo Ihr Lieben,
es geht um meinen süßen Djego, er ißt seit 2 Tagen überhaupt nichts mehr und hat sich gestern auch zweimal übergeben.
Zur Vorgeschichte... Djego wurde Ende Januar am Kreuzband operiert. Leider hat sich das Ganze nicht so regeneriert wie gehofft- trotz einhalten aller Regeln, Physiotherapie etc. Daher kam am Mittwoch der Prof. aus Göttingen wieder in unsere TA-Praxis um sich Djego noch mal genau anzuschauen. Es könnte sein das der Meniskus auch noch gerissen ist - obwohl er bei der OP noch völlig intakt war. Er war sich aber nicht 100%ig sicher, da Djego in den Beugebewegungen keine Schmerzen zeigte. Daher sollen wir das Ganze noch bis Ende August/Anfang September beobachten und ihm erneut eine 3 Wochen Kur Metacam zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen geben und zusätzlich noch ein Homöopathisches Mittel gegen Gelenkbeschwerden geben- sollte es allerdings nicht besser werden, müßte er Djego noch mal operieren.

Wir haben gleich am Mittwoch mit den Medis angefangen. Am Donnerstag hat er sie auch noch ganz normal zu sich genommen- vermischt im Futter.
Und seit gestern rührt er nichts mehr an. Da er das Metacam schon zweimal bekommen hat und auch gut vertragen hat, ist es eher unwahrscheinlich laut TA das er darauf reagiert. Haben somit die Homöopathischen Tabl weggelassen um zu schauen ob es daran liegt...Er rührt immer noch nichts an, wirklich gar nichts, selbst die leckersten Sachen nicht, die er sonst förmlich einatmet.
Habe ihm auch schon in den Fang geschaut ob er da vielleicht irgendetwas hat, aber es war nichts zu sehen.
Bin mir gerade unsicher, ist es ratsam heute noch zum TA zu fahren, oder noch ein wenig abwarten ob es sich wieder gibt und normalisiert???
Lieben Gruß,
Sina & Djego - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Mein Hund ißt nichts mehr schon mal geschaut ?*
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bei der Krankengeschichte würde ich lieber heute zum TA fahren.
Vielleicht verträgt er ja etwas von den Medikamenten nicht ?Säuft er denn ?
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Hallo Sina,
fahre besser zum TA.
Dein Hund hat in der letzten Zeit sicherlich viele Medikamente bekommen und alle Antirheumatika, zu denen auch Metacam zählt (oder nicht?) können nach längerer Einnahme die Magenschleimhaut schädigen.
In unserer Gegend haben viele Hunde derzeit einen Mageninfekt mit Kotzerei.
Möglich, dass Dein Hund auch etwas in dieser Art hat, aber frage besser den TA. -
Hallo Sina,
schlimme Geschichte. Dein armer Hund.
Ich kann dir nur sagen wie ich wahrscheinlich reagieren würde.
Erstmal muss sicher gestellt werden, dass der Hund ausreichend bzw. überhaupt trinkt.
Dann würde ich Metacam getrennt vom Futter verabreichen.
Vielleicht behagt ihm die Mischung nicht mehr.
Möglich ist auch, dass bereits die Magenschleimhaut angegriffen ist und dein Hund deshalb nichts runter bringt.Wenn der Hund weiterhin nicht frisst, natürlich so wie du es vorhast, zum Tierarzt.
LG, Friederike
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Vielen Dank für Euren schnellen Antworten!
Trinken tut er ganz normal- zum Glück!
Habe gestern Abend unseren TA angerufen, welcher gesagt hat ich solle erstmal noch abwarten, es könne auch eine Magenverstimmung sein... aber mir fällt es wirklich sehr schwer einfach nur zu warten!
Sonst ist er aber glücklicherweise ganz gut drauf- er spielt gerade mit unserer kleinen Emma-Maus... was ja ein gutes Zeichen ist, oder?
Oh mann.. ich mach mich hier total verrückt... Er ist halt mein kleines Sensibelchen und seit der OP bin ich das irgendwie auch!
LG Sina
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Ein bewährtes Mittelchen wenn der Hundemagen nicht so fit ist und Sodbrennen, Erbrechen den Hund fordern und er nichts anrühren will:
Maaloxan.
Unser Rüde hat des Öfteren mit dem Magen zu tun und reagiert auf das Mittel recht gut.
Anfangs wurde ihm das eingeflöst, später auf einem ungetoastetem Toast gereicht. Bei seiner Futtergier ist das die seitdem beste Methode.Das Mittelchen kennen bestimmt einige aus der Werbung, oder dem Eigengebrauch.
Wird auch von so manchem TA angewendet.
Gruß,
Bert -
Hallo,
soweit mir bekannt ist, geht Metacam stark auf den Magen und darf nur zusammen mit Futter gegeben werden.
Wenn Dein Hund nichts frißt, würde ich persönlich ihm daher derzeit kein Metacam geben (es ist ja ein eher chronisches Bein-Problem und kein akutes bei ihm ?) und erst mal versuchen, ihn wieder ans Fressen zu bekommen. Wenn er trinkt, hast Du es schon mal mit Fleischbrühe versucht ?
Erst wenn das Fressen wieder gut funktioniert, würde ich es mit Metacam wieder versuchen. Wenn dann das Gleiche wieder auftritt, würde ich nach einem alternativen Medikament suchen.
Und den TA würde ich natürlich trotzdem aufsuchen, Metacam kann auch Magenblutungen etc. verursachen, wenn ich mich richtig erinnere!
LG Petra -
kann Rehlein nur zustimmen. Metacam geht heftig auf die Magenschleimhaut. Der eine Hund kann damit umgehen, der andere nicht. Ich würd den TA nach einer Alternative fragen, Rimadyl zum Beispiel (falls es das noch gibt.)
LG
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Entwarnung, Djego nimmt wieder sein Futter zu sich!
Er haut zwar noch nicht ganz so rein wie sonst, hat aber wieder Appetit und behält das Futter auch bei sich.
Die Medis bekommt er aber erst wieder wenn er wieder richtig auf der Höhe ist und sich der Magen erst wieder ganz erholt hat.Danke für Eure ganzen lieben Ratschläge! :2thumbs:
Lieben Gruß,
SinaPS: über alle weiteren gesundheitlichen Entwicklungen mit seinem Bein und ob er doch noch mal operiert werden muß, berichte ich wenn ich mehr weiß... Drückt uns die Daumen das wir das Ganze ohne OP überstehen!!!
Lieben Gruß,
Sina & Djego
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