Welpe & Büro - Eure Erfahrungsberichte Pro & Contra
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Hallo Zusammen
Ich bin neu hier im Forum. Ich weiss, das Thema "Welpe & Büro" wurde hier schon öfters behandelt. Ich habe diese Threads alle durchgelesen. Aber da für mich doch noch ein paar Fragen offen sind, schneide ich das Thema hier nochmals an. Ausserdem haben mich die verschiedenen Threads auch sehr verwirrt. Denn einerseits wird gesagt, es sei überhaupt kein Problem, andererseits wird wieder davon abgeraten.
Was mir noch fehlt ist folgendes: Erfahrungsberichte! Wie lief es bei denen ab, die den Hund von Welpe an mit ins Büro genommen haben? Wie sah der Tagesablauf aus, welche Probleme gab es, wie habt ihr das gehandelt?
Ausserdem möchte ich von euch gerne Pro & Contras hören.
Zu guter Letzt bin ich froh, wenn ihr mir Argumente DAFÜR auflistet. Solche, die man z.B. bei Kollegen vorbringen kann, die skeptisch oder sogar dagegen sind (vorallem Leute, die keine Ahnung von Hunden haben und sich z.T. falsche Vorstellungen machen).
So, das wäre erst mal alles

Alles Liebe und Danke im Voraus
Fabienne - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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hallo
also ich nehme meinen kleinen english toy terrier dobby, 11 wochen auch mit ins büro.
bei uns klappt das super! am morgen wenn wir kommen darf er noch etwas herumspielen und dann gehts ab in seine box zum schlafen/dösen. er muss auch lernen dass er mir im büro nicht überallhin nachlaufen darf. ab und zu quietscht/jault er etwas um mich zurückzurufen. aber das wird immer besser und weniger. meistens gehen wir so nach 3 stunden kurz raus zum versäubern und dann darf er wieder spielen bis er müde wird. manchal pennt er auch 4 stunden durch und wenn ich dann mittagspause hab gehen wir raus. ich habe glücklicherweise einen chef der verständnis hat dafür, dass wir bis dobby stubenrein ist manchmal zwischendurch noch raus müssen.
ansonsten darf dobby auch so zwischendurch aus der box um zu spielen oder manchmal auf meinem schoss kuscheln
alle im büro finden ihn toll!
wir haben halt auch den vorteil dass wir nur 5 leute sind. in einer grossen firma gäbe es eventuell mehr probleme. -
Hallo,
Leja war 12 Wochen, als wir sie bekommen haben und ich sie mit ins Büro genommen habe. Da mein Chef seinen Hund jeden Tag mit ins Büro nimmt, habe ich mich mit seiner Frau und den beiden Hunden auf neutralem Boden getroffen.
Die ersten Wochen habe ich Lejas Kuschelelch mitgenommen und ein paar Spielsachen (ein Quietscheball ohne Quietsche, ein Welpenkauknochen usw)
Im Büro hat Leja ein Kissen, wo sie drauf liegen kann. In meinem Büro (das ich mir mit einer Kollegin teile) kann Leja sich frei bewegen. Wenn mein Chef nicht da ist, kann sie sich auch auf den Flur legen. Das liegt aber daran, dass der Chefhund Leja sehr interessant findet und sie ein wenig ...respekt vor ihm hat.
Die ersten Wochen bin ich mit Leja ca. alle 2 Stunden raus (manchmal auch öfters) und habe immer versucht die Zeiten ein wenig zu strecken. Jetzt ist sie 8 Monate und hält locker 4-5 Stunden aus. Ok, sie hat ein paar mal in mein Büro gepüschert, zum Glück liegt da Laminat, das ist leicht zu reinigen.
Ich habe mir einige Überstunden "angespart" und schreibe regelmäßig welche ab. Gerade in der Anfangszeit ist man doch sehr mit dem Hund beschäftigt und ich möchte mir nicht nachsagen lassen, dass ich weniger leiste. Ich lege die Mittagsrunde in meine Mittagspause, die Runde ist aber recht kurz. Leja bekommt vor Arbeitsbeginn und nach Feierabend genug Auslauf.
Ich habe mir angewöhnt, mein Büro und den Büroflur regelmäßig zu saugen bzw. zu wischen. Ein Hund macht zwangsläufig mehr Dreck und das muss ich unserer Reinigungskraft nicht zumuten.
Es herrscht Futterverbot für den Hund, nach Absprache können meine Kollegen aber gerne mal ein Rinderohr mitbringen oder ihr einen Hundekeks geben.
Was ich festgestellt habe, das Betriebsklima hat sich erheblich gebessert. Man redet doch mehr miteinander und lacht über die Kaspereien der Hunde. Und was gibt es für einen Menschen schöneres, als von einem Hund schwanzwedelnd begrüsst zu werden. Irgendwie ist die schlechte Laune dann wie weggeblasen.
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Also wir haben Pebbles mit 15 Wochen ins Büro genommen.
Sie hat dort ihre Decke auf der sie meist liegt. Zusätzlich hat sie verschiedenes Spielzeug und vereinzelt Leckerchen.Ich habe zwei Chefs und einer hatte kein Problem damit, der andere allerdings schon.
Also haben wir uns zusammen gesetzt und haben besprochen dass einfach verschiedene Regeln klar sein müssen .. wie z.b. Pausen, Sauberkeit, Hundeschule.
Das war für mich aber alles im Vorhinein klar und ich bekam auch ein seinerseits das OK.Es gab lediglich eine Beschwerde und das war das Bellen. Pebbles konnte es nicht haben, dass ich aus dem Büro gehe und an der Zentrale mit Kunden sitze. Sie konnte mich durch die Glastüre sehen und fing dann immer an zu bellen.
Mittlerweile darf sie mit mir nach vorne und legt sich unter den Schreibtisch und ich kann mich vernünftig mit den Kunden unterhalten.Was das Klima betirfft, kann ich meiner Vorrednerin nur beipflichten. Man redet und lacht viel mehr mit Kollegen.. und bei uns ist die Stimmung der Hunde meist auch schon viel positiver eingestellt. Kamen zwischenzeitlich sogar Kunden ins Büro und meinten, sie haben kein Anliegen, sie wären nur wegen dem Hund kurz da.
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Hallo Zusammen
Ich danke euch vielmals für eure Antworten.
Wie macht ihr das mit der Box? Ist die die ganze Zeit offen? Wie macht ihr das mit dem spielen am Arbeitsplatz? Heisst das einfach, dass der Welpe selber mit Spielzeug spielt oder dass ihr auch mal 10 Minuten oder so mit den Kleinen spielt? Wie oft legt ihr solche "Spielpausen" ein?
Einige meiner Kollegen meinen, wir hätten zu wenig Platz im Büro. Ja, wir haben kleine Büros (dafür aber mehrere). Der Hund bekäme aber seinen Platz unter meinem Schreibtisch (dieser ist riesig und es hat locker ein grosses Kissen oder eine Box darunter platz. Ich möchte ja auch nicht, dass der Hund dauernd rumläuft, sondern er soll bei mir im Büro sein. Büro heisst Ruhezeit. Der Hund bekommt in meiner Freizeit seine Bewegung. Und natürlich in der Mittagspause.
Wer macht das auch so? Klappt das bei euch?
Das andere Problem ist, dass vor ein paar Jahren bereits eine Kollegin ihren Hund immer mitgenommen hat (einen Neufundländer) und anscheinend lief das mit dem nicht so rund. Aber eine schlechte Erfahrung ist ja nicht repräsentativ für alle Hunde. Ausserdem möchte mit meinem Hund eine gute Ausbildung machen.
Eine Kollegin argumentiert, ein Hund sei Privatsache und gehöre nicht ins Büro. Ich lasse aber natürlich nicht locker, nur weiss ich leider nicht, wie ich dagegen argumentieren soll.
Liebe Grüsse
Fabienne -
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Guten Morgen Fabienne,
wir handhaben das hier ganz genau so. Morgens gehts eine kleine Runde durch den Park, eine kleine Pause von 10 Minuten im Büro, die 2 Stunden Mittagspause reichen dann für eine größere Runde. Meist geh ich dann kurz vor FA nochmal für 10 Minuten mit ihr auf die Wiese vor unserem Büro.
Fabienne, wie groß ist Euer Büro denn und wieviele Mitarbeiter müssen sich mit dem Hund arrangieren?
Kann mich noch an das Argument meines Chefs erinnern, dass ja dann jeder sein Haustier mitbringen möchte ... das war bei 5 Kollegen dann schnell vom Tisch
Und über welche Rasse reden wir in Deinem Fall?
Denn das spielt bei vielen sicherlich auch eine RolleLiebe Grüße
Nadine -
also ich spiele zwischendurch schon aktiv mit dobby, damit er auch nicht durchs ganze büro fräst. ich weiss mitlerweile wann er dann langsam müde wird und dann gehts ab in die box. ich schliesse diese zur zeit, damit er nicht raus kann. das möchte ich aber demnächst nicht mehr tun. ev. nur noch wenn ich das büro kurz verlassen muss (toilette, briefkasten und ähnliches), da soll er schon auf seinem platz bleiben. er schläft dann auch ziemlich schnell wenn er in der box ist. irgendwann wird er dann wieder munter, dann gehe ich kurz mit ihm raus und spiele wieder mit ihm. diese spielpausen kommen meistens am morgen früh (wenn ich ins büro komme), kurz vor dem mittag, nach der mittagspause und am nachmittag auch einmal vor. und weil mein hund so klein ist, darf er ab und zu mal auch für ein viertel stündchen auf meinen schoss zum schmusen und ich arbeite nebenbei ein bissel.
zukünftig soll während der arbeitszeit schon nicht mehr so viel gespielt werden, aber jetzt ist er ja noch ein welpe.
glücklicherweise findet mein chef allgemein hunde toll, so gibt es keine probleme. -
Also, wie gross unser Büro in qm ist, weiss ich leider nicht. Wir sind zu zweit drin (ich arbeite 100%, meine Kollegin 60%). Es isch schon klein, aber es wird auch von zwei riesigen Schreibtischen dominiert. Darunter hätte locker eine Hundebox oder ein grosses Kissen platz, ohne dass unsere Füsse im Weg sind.
Aber viele meiner Kollegen schreckt eben dieses kleine Büro ab. Sie denken, darin hätte es nicht genug platz für einen Hund (übrigens ein Pinscher-Mischling).
LG Fabienne
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Hallo,
kannst du deine Kollegin vielleicht damit überzeugen, dass ihr vielleicht eine "Probewoche" im Büro macht?
Wenn dein Hund sich benimmt und lieb ist, dann "verliebt" sie sich vielleicht in ihn und merkt dass der Hund nicht störend ist und dann ist das alles kein Problem mehr...?!

( Bei mir zieht meine Kleine auch bald ein und ich werd sie dann auch mit ins Büro nehmen und obwohl von Anfang an niemand was dagegen hatte, hilft es trotzdem sehr alle kontinuierlich mit süßen Welpen-Bildern von ihr zu versorgen :^^: )
lg Leela
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Hallo Leela
An eine Probewoche habe ich auch schon gedacht. Nur, was soll ich machen, wenn meine Kollegen auch nach der Probewoche nicht einverstanden sind und ich den Hund nicht mehr mitnehmen darf? Ich kann nur einen Hund haben, wenn er mitdarf. Ich kann ihn nirgends sonst unterbringen in dieser Zeit. Und ich möchte das auch nicht. Der Hund soll so viel wie möglich bei mir sein. Ich arbeite 100%, da würde ich meinen Hund ja kaum sehen, wenn er z.B. bei einem Hundesitter oder so ist.
Und ein Hund kommt erst ins Haus, wenn sicher ist, dass er bleiben kann.
LG Fabienne
- Vor einem Moment
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