Westy erkrankt. Wie kann ich ihm helfen ? :hilfe:

  • Hallo zusammen,

    der Hund meiner Familie (ein Westy) ist 13 Jahre alt, und irgendetwas macht ihm zu schaffen.

    Er vor ungefähr 3 Wochen damit angefangen, wärend dem "gassigehen" oder Zuhause im Körbchen egal wo. Irgendwann am Tag, fängt er an durch das Haus zu schleichen und wirkt total nervös, alle 20 Sekunden zittert er ganz komisch und zieht seine Pfoten etwas hinter sich her und wirkt total verkrampft!

    Ich war mit Ihm schon beim Arzt. Die haben gesagt, dass er ein großes Herz habe, was aber nicht weiter schlimm sein sollte, weil es bei ihm natürlich wäre, da er früher sehr viel gelaufen ist. Außerdem wurde festgestellt, dass er Wasser in der Lunge hat.

    Dann hat er 3 Spritzen bekommen:

    -1* Antibiotika
    -1* Entwässerspritze
    -1* irgendetwas mit weißen Blutkörperchen

    Nun gut, ich war schon heil froh, dass er 5 Tage lang, nach dem Besuch beim Arzt ruhe hatte, aber dann sah ich, dass er schon wieder Anfing zu zittern. :???:

    Er bekommt jetzt jeden Tag 2* eine halbe Wassertablette, dann eine Stoffwechseltablette und Tropfen.

    Ich weis nicht mehr was ich machen soll.
    Ich bitte :gott: euch mir zu helfen! :hilfe:

    M.f.G. Marco :|

  • Evtl. noch einen zweiten TA aufsuchen?

    Mein Bearded hatte auch ein "Sportlerherz" (heißt anders, so sage ich nur dazu). Da er auch in jungen Jahren sehr viel gelaufen ist (Fahrrad) hatte er so ab dem 9ten Lebensjahr öfters Husten (Herzhusten) wenn er sich z.B. übermässig freute.

    Medikamente hatte er keine bekommen und die Symptome die du beschreibst kenne ich auch nicht.

    Also vielleicht doch noch mal bei einem anderen TA oder Klinik vorstellen und Fragen wie man das Herz evtl. noch unterstützen könnte, falls es daran liegt. Die gestellte Diagnose würde mich jetzt nicht so zufrieden stellen.

  • Geh' noch einmal zum Tierarzt und sag' diesem, dass die Symptome wieder da sind. Wenn dieser keine Ahnung hat, was helfen kann, geh' zu einem anderen Tierarzt und lasse den Hund noch einmal durchchecken.

    Ansonsten wird dir hier wohl keiner helfen können, denn das mit den Ferndiagnosen von Laien ist nicht das Wahre.

    Grüße
    Elke

  • Hallo,

    ich möchte dir dazu erzählen das unser Familienhund - auch Westie, aber mittlerweile schon 16 Jahre alt - auch ein vergrößertes Herz und Wasser in der Lunge hat. Mittlerweile sieht er auch schlechter und hört kaum noch was (aber er darf, er ist schliesslich ein Greis :-))
    Er bekommt auch jeden Tag seine Tabletten und ist damit ganz gut eingestellt. Diese wird er auch bis zum Schluss nehmen müssen. Es gab/gibt allerdings auch Höhen und Tiefen und wir wissen das wir ihn nicht leiden lassen werden, sollte er in seiner Aktivität und Lebensfreude eingeschränkt werden.
    Er ist allerdings früher nie ein großartiger Läufer gewesen (ganz normal meine ich damit, nicht übermäßig) und bekam dieses trotzdem.

    Diese Zittern könnte auch einfach eine Alterserscheinung sein.

    Wir allerdings vertrauen auf den guten Ruf unserer TK und diese behandeln unseren Hund nun schon seit Welpe an.

    Ich schlage dir vor besuche deinen TA erneut und berichte von der Rückkehr der Symptome, sollte dir die Diagnose nicht ausreichend sein bzw. Behandlungsmethode oder der -erfolg nicht zusagen, suche noch eine 2. ggf. 3 Meinung auf.

    Nur die Krankheiten an sich werden bzw. sind nicht heilbar (zumindest bei unserem Hund, vielleicht gibt es da auch noch unterschiedliche Herzerkrankungen in Ausmaß und Schwere), du kannst ihm nur die Zeit erträglicher durch entsprechende Unterstützung bzw. beschwerde-/schmerzfreier machen.

    All dies sind allerdings nur meine Erfahrungswerte und stützen sich nicht auf medizinische, studierte Kompetenz meinerseits.

  • Hallo,

    danke für die schnellen und vielen Antworten!

    Also ich war bei einer TK und dann bei einem TA mir kommt es so vor, als ob die einfach keine Ahnung haben. Sie haben tausende von Kontrollen gemacht ihm Spritzen gegeben u.s.w. solangsam werde ich echt arm !

    Und dann sagt der Arzt zu mir auch noch die ganzen Symthome deuten ganz klar auf Epelepsi hin, aber wir sollten erst das Herz untersuchen ... daran liegt es nicht also will er jetzt die Lunge prüfen ......

    Ob das der richtige weg ist?

    Würde es dem Hund schaden, wenn man ihm die Medikamente für Epilepsi(ich meinte gegen Epilepsi), gibt (natürlich vom Arzt verschrieben) und schaut ob es sich verbessert?

    Wenn nicht kann man ja weiter Untersuchungen, sofern nötig machen.

    m.f.g.

  • Hallo,

    ich finde wenn du selbst schon kein gutes Gefühl bei deinen TÄ hast, dann wirst du da sicher nicht glücklich.

    Ich für mich frage mich wenn der TA doch auf Epilepsie tippt, warum untersucht er dann noch Herz und Lunge??? Und verschreibt euch vorher dagegen Tabletten? Das Wasser hat er doch festgestellt oder war das auch nur eine Vermutung? Was genau oder wogegen hat er denn Spritzen gegeben??? Hat er dir das mitgeteilt?

    Soweit ich weiß wird Epilepsie nicht von diesen Organen (Herz/Lunge) ausgelöst. Korrigiert mich wenn ich falsch liege.
    Und bei Epilepsie hört man doch immer von Krampfanfällen, die du aber nicht beschrieben hast. Ich weiß allerdings nicht ob es Epilepsie auch in abgeschwächter Form, also nur Zittern gibt.

    ICH für meinen Teil aber, würde keine Epilepsiemedis geben, wenn keine 100% verlässliche Diagnose gestellt wurde. Medis sind sicher nie gut und schon gar nicht wenn man sie eigentlich nicht braucht.

  • Hallo,

    epileptiforme Anfälle können verschiedene Ursachen haben, darum muss schon auch anderes untersucht werden, damit klar wird, ob man Epilepsie behandeln muss, oder etwas anderes.

    Ich habe wegen ähnlicher Symptome meiner JRT-Hündin (10) einen Diagnostik-Marathon hinter mir, dabei war auch der Versuch mit Epilepsie-Medikamenten, nur leider ohne Erfolg.
    Die letztendliche Diagnose gefällt mir nicht (Insulinom), aber wenigstens habe ich eine und kann mit Futterplan und Prednisolon meiner Hündin wieder Lebensqualität verschaffen, solange es noch dauert.

    Marco, ich drücke alle Daumen, dass ihr etwas findet, was zu beahndeln ist.

    LG

    Eureka

  • Hallo,

    danke schonmal für dei ganzen Antworten. Wir waren heute wieder bei einem ta der wohl mehr erfarung hat.

    Er hat es sich angekuckt und gesagt bei den ganzen Symthomen kann man schon sehr stark von Epelespi ausgehen, deswegen hat er uns dann für 1 Woche undgefähr Tabeltten gegeben. Er hat gesagt das es von Hund zu Hund unterschiedlich ist wie lange es dauert, damit die Tabletten anschlagen, aber ich habe da schon relativ viel Hoffnung !

    Gruß marco

    ~~>

    omg ... :motz: jetzt kriege ich echt mal angst.

    nach 4 stundne nachdem wir ihm die medizin gegeben haben, fing er an zu zittern hat ins BAd gepinkelt und viel immer wieder zusammen.

    Was ist das man dieser sch*** Arzt :irre:

    Mein dad und meine Oma sind jetzt zum Arzt gefahren

    ~~>

    so sie sind wieder da.
    Der Arzt hat gesagt, die Medikamenete waren überdosiert und dadurch wäre er so dran gewesen. Jetzt muss er morgen nochmal dahin, weil ihm der Blutdruck abgefallen ist und dann bekommt er weniger Medizin!

  • Nur Mut, an diese Epi-Medikamente muss sich der Körper erst gewöhnen und der Hund muss darauf eingestellt werden. Dazu lässt man in gewissen Abständen den Medikamentenspiegel im Blut bestimmen, damit es passt.

    LG

    Eureka

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