Wer kennt solche Krampfanfälle?
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Hi,
erstmal vorweg - ich war natürlich schon beim TA

Luna - Pinschermix, 4 Jahre - hat in den letzten ca 1 1/2 Jahren 4 Krampfanfälle. Sie äußeren sich so:
Sie hat keine Kraft mehr in den Beinen, dann wandern die Vorderpfoten über die Ohren und sie zittert dabei. Das Pfotenkrampfen ist relativ schnell vorbei. Sie zittert noch ne ganze Weile und kann nicht stehen. Dann ist alles vorbei. Luna ist dabei bei vollem Bewusstsein.
Den erste Krampfanfall habe ich nicht als solchen erkannt, er war sehr kurz und es sah so aus, als wären ihren die Vorderpfoten eingeschlafen. Der zweite - ca ein halbes Jahr später - was schon etwas länger, vielleicht so 3-4 Min. Der dritte war dann, wieder ca ein halbes Jahr später, ca 5-6 Min und am Samstag ( nach nur knapp 2 Monaten) - passierte auf der Morgenrunde. Sie knickte vorne ein und dann ging auch schnell das Krampfen los.
Das ganze dauerte vielleicht 10 Min, das Krampfen nur kurz. Sie konnte aber nicht stehen und sie musste sich übergeben.Es ist kein typischer epileprischer Anfall - sowas hatte meine erste Hündin - ich weiß also wie sowas aussieht.

Heute wurde Blut abgenommen und am Donnerstag bekomme ich die Ergebnisse.
Kennt jemand von euch solche Art von Krampfanfällen? Wäre schön, wenn ihr mir eure Erfahrungen berichten könntet. Was für Untersuchungen wurden gemacht, bekommt der Hund Medikamente - welche?
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Es gibt nicht immer nur die typischen epilephtischen Anfälle. Anfallsleiden sind oft sehr unterschiedlich und wie Du das beschreibst ist das schon eine große Möglichkeit.
Was hat denn der TA als weiter Diagnostik oder Behandlung vorgeschlagen?
Gruß
Herbert -
Hi Herbert,
wir warten jetzt erstmal die Blutuntersuchung ab. Danach besprechen wir die weitere Vorgehensweise.
Und ja - es könnte natürlich auch eine Form von Epilepsie sein.

Edit 29.05.08
Also die Blutuntersuchung hat nichts gebracht - außer das alle Werte in Ordnung sind - ist ja auch was

Luna bekommt jetzt erstmal ein homöopathisches Mittel, mehr kann man ja eh erstmal nicht machen.
Kennt vielleicht doch jemand noch so eine Form der Anfälle?
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Nun,
einerseits dumm dass da nichts raus gekommen ist als Ergebnis, andererseits gut. Wenn es echte Krampfanfälle wären ist aber auch die Frequenz sehr gering. Versuch doch mal zu überlegen wie denn die äußeren Einflusse zu den jeweiligen "Krämpfen" war.Stress mit irgendetwas,
viel Sonne auf den Schädel,
körperlich überpowert,
zu wenig getrunken,
zu wenig gefressen...
Ich würde das auf dem Papier festhalten, da man sich später immer nicht so gut daran erinnert. Hoffen wir das das nächste Ereignis lange auf sich warten lässt oder nie wieder "vorbeikommt".Pass bei der Gabe des homöopathischen Mittels am Anfang auf. Homöopathische Mittel führen schon einmal dazu dass am Anfang der Behandlung die Symptome stärker werden.
Gruß
Herbert -
Hallo Bettybuh!
Es könnte sich z.B. auch um Diabetes handeln. Dieser kann beim Hund u.a. Krampfanfälle hervorrufen.
Ein Bluttest könnte dann auch "zufällig" ohne Befund sein. Dazu kommen aber andere Symptome, wie z.B. auffällig viel trinken und pinkeln, etc.
Alles Gute für Luna!
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ich habe einen hund erlebt der auch eine art krampfanfälle hatte aber die so 10-12 mal am tag zum schluss. sie war auch bei bewusstsein, hatte auch noch andere symptome wie unruhe und durchfall. bei ihr wurde ein viel zu niedriger vitamin b wert festgestellt. jetzt bekommt sie vitamin b tabletten und ist wieder völlig normal.
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Zitat
Versuch doch mal zu überlegen wie denn die äußeren Einflusse zu den jeweiligen "Krämpfen" war.
Stress mit irgendetwas,
viel Sonne auf den Schädel,
körperlich überpowert,
zu wenig getrunken,
zu wenig gefressen... das gibt es bei Luna nicht
Hi Herbert,
ja - daran habe ich auch schon gedacht und dies auch bei der Tierärztin angesprochen. Nun ja - was sollte sie sagen - sein kann eben alles

Aber du hast schon Recht - Luna ist schon ein sehr aufgeweckter Hund - sie ist einfach von ihrem Naturell ein Hibbel. Und sie leidet sehr, wenn ich mich schlecht fühle - vorallem wenn es mir seelisch nicht gut geht.
Habe - wie es der Zufall will - vor 2 Tagen mit einer Frau geredet, deren Hündin hat die gleichen Anfälle. Bei dem Hund wurden schon zig Untersuchungen gemacht und nichts zu finden. Sie vermutet auch, dass der Hund einfach ab und an überdreht - aus welchen Gründen auch immer. Sie gibt dem Hund auch das homöapatische Mittel und der Hund bekommt zwar ab und an einen Anfall, aber nicht oft.
Mit bleibt jetzt eh nur abwarten.
Und das homöopatische Mittel soll ich auch erstmal nur 2 x die Woche geben. Für den Notfall kann ich Recuretropfen nehmen - also wenn sie einen Anfall hat soll ich einen Tropfen aufs Zahnfleisch tun.
ZitatEs könnte sich z.B. auch um Diabetes handeln
Meine erste Hündin hatte Diabetes und nachher auch epileptische Anfälle - daher kenne ich die Symtome.
Luna zeigt nichts in dieser Richtung
Zitathatte auch noch andere symptome wie unruhe und durchfall
Durchfall hat Luna erst einmal gehabt, da hatte sie sich aber einen Virus eingefangen

Aber ich werde das mit dem Vitamin B im Hinterkopf behalten - wenn mal wieder eine Blutuntersuchung nötig sein sollte, werde ich darum bitten, das zu untersuchen

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Hallo Susanna,
ich habe mich etxra hier angemeldet, damit ich Dir antworten kann :-))Freunde von mir haben ein Podengo-Mädchen, die seit geraumer Zeit ähnliche Anfälle hat. Ich selber habe auch mal einen miterlebt, als sie bei mir übernachtet hat. Das Tier ist auch vollkommen wach, zittert und kann nur schwer auf ihren Beinen stehen.
Nach einer Blutuntersuchung ist festgestellt worden, dass der Fettwert erhöht war (obwohl es sich um ein absolut schlankes Tier handelt). Kaum vorstellbar, aber war so. Meine Freunde haben darauf hin die Ernährung umgestellt, sämtliche fettigen Kaustangen weggelassen und ausschließlich ein Hundetrockenfutter gefüttet, was Getreidefrei ist. Das haben jetzt schon mehrere berichtet, dass es Hunde gibt, die kein Getreide vertragen. Das Tier hatte mehrere Wochen keinen Anfall mehr . Dann haben sie Putenfleisch hinzugefüttert und prompt kam wieder einer. Der Gedanke, dass es dann mit der Ernährung zusammenhängt, ist naheliegend.
Vielleicht versuchst Du mal eine Getreidefreie Ernährung. Schaden kann es auf keinen Fall und evtl. brauchst Du dann Dein Tier nicht mit Medikamenten zu behandeln. Viel Erfolg wünsche ich Dir,
Liebe Grüße, Regine
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Zitat
Meine Freunde haben darauf hin die Ernährung umgestellt, sämtliche fettigen Kaustangen weggelassen und ausschließlich ein Hundetrockenfutter gefüttet, was Getreidefrei ist. Das haben jetzt schon mehrere berichtet, dass es Hunde gibt, die kein Getreide vertragen. Das Tier hatte mehrere Wochen keinen Anfall mehr . Dann haben sie Putenfleisch hinzugefüttert und prompt kam wieder einer. Der Gedanke, dass es dann mit der Ernährung zusammenhängt, ist naheliegend.
ZitatVielleicht versuchst Du mal eine Getreidefreie Ernährung. Schaden kann es auf keinen Fall und evtl. brauchst Du dann Dein Tier nicht mit Medikamenten zu behandeln.
Mein ich das nur oder widerspricht sich das ein bisschen. Wenn die Anfälle wieder auftreten wenn zum getreidefreien Futter Putenfleisch dazu gegeben wird kann es doch wohl nicht am Getreide liegen, oder?Vielleicht hätte man mal überlegen sollen was in dieser Anfallsfreien Zeit noch anders war als sonst.
Getreide ist doch nicht der Auslöser aller Krankheiten...
Gruß
Herbert -
Hallo Susanna,
da bin aber mal gespannt, was die heutige Untersuchung ergibt.
Der Formenkreis der epileptischen Anfälle ist ja sehr groß und manche Anfallsarten werden ganz lange nicht erkannt, da keines ihrer Symptome irgendwie typisch ist.Hoffentlich weißt du bald Bescheid.
Alles Gute,
Friederike - Vor einem Moment
- Neu
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