Rücken im Eimer
-
-
Hi Ihrs!
Mal gucken, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Hoover ist seit einem wilden Spiel im Dezember am Rücken extrem empfindlich - ein leichtes Anstupsen und er zuckt. Die Muskulatur ab Halswirbelsäule in Schwanzrichtung ist komplett hart, er spielt nicht mehr mit Hunden und läuft auch nicht mehr so gerne.
1. Tierarzt im Dezember: Schmerzmitteltherapie - Wirkung=0
2. Tierarzt im Jänner: Blockadenaufhebung, Massage, Wirkung deutlich sichtbar, Kontrollbesuch bei dem Tierarzt - nochmal das Gleiche, Hund ok - jedenfalls für ein paar Monate
Dann wieder die gleichen Symptome.
3. Tierarzt gestern: Komplettes Blutbild, verdacht auf neurologisches Problem/Borreliose/Rheumaähnliches Zeugs/Autoimmunerkrankung, etc. pp.Hat das schonmal jemand bei seinem Hund gehabt? Was könnte das nun wirklich sein? Bin langsam echt am verzweifeln und hoffe, dass die Blutergebnisse (kommen nächsten Dienstag - doofer Feiertag) irgendwas ergeben. Langsam gehen mir nämlich die Ärzte aus

lg
schnupp - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Rücken im Eimer schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Mir fallen da ein Bandscheibenvorfälle, Spondylosen, Cauda Equina neben all dem was bereits kontrolliert wurde.
Bruno war am Rücken auch so verspannt, wollte bestimmte Bewegungen nicht mehr ausführen.
Nach CT war deutlich, dass er akut eine Entzündung in der Hüfte hat und CE.Er wird jetzt mit Traumeel und Zeel behandelt.
Ich massiere ihn täglich nach Anleitung.Es geht ihm sehr gut.
Ich hoffe sehr, du findest einen Arzt, der deinem Hund weiter helfen kann.
LG, Friederike
-
Jo, ich auch...
Klingt ja alles nicht wirklich nett
Wenn jemand noch gute Ärzte im Raum Münster (NRW) kennt - her damit...
-
Hallo!
Das klingt ja gar nicht gut, tut mir leid das Dein Hund solch Probleme hat.
Ulixes hat recht, es könnte Spondylose oder Cauda Enquina Syndrom sein. Die Symptome sprechen leider dafür. Aber mach Dir erstmal nicht so viele Sorgen, vielleicht ist es ja auch "nur" ne verspannte Rückenmuskulatur. Ist Hoover schon einmal komplett durchgeröngt worden? Das würde ich Dir auf alle Fälle empfehlen. Das kostet zwar einiges, aber dann weißt Du zumindest woran Du bist.Jetzt ist erstmal genaue Ursachenforschung gefragt, dann werden wir weitersehen
Ich hoffe Dir kann jemand noch einen guten TA empfehlen, der zB auch digitales Röntgen anbietet.LG und gute Besserung für Deinen Schnuff
und halt uns auf dem Laufenden
-
Hallo!
Zwischenbericht: Alle Blutwerte ok - nur ein Nierenwert ist knapp außerhalb der Grenze - liegt aber wohl daran, dass er ein notorischer Wenig-Trinker ist. Nach Einholung einer zweiten Meinung von meiner "Haustierärztin" werde ich die Behandlung von dem Arzt, der die Blutuntersuchung gemacht hat, allerdings nicht durchführen.
Er tippt auf ein neurologisches Problem und will das 3 Monate lang mit Cortison behandeln. Für Cortison bin ich allerdings nur im letzten Notfall - werde deshalb mit ihm noch eine Physiotherapie machen, um auszuschließen, dass es sich um ein Problem mit dem Gelenk handelt (Isosakralgelenk oder so ähnlich *schäm* - aber ich kann mir die Fachausdrücke einfach nciht merken...)
Wenn das nix hilft, dann wirds wohl doch cortison werden - aber eben nur als letzte Alternative...
Nun steh ich hier ich armer Tor und bin so schlau als wie zuvor...

-
-
Zitat
Er tippt auf ein neurologisches Problem und will das 3 Monate lang mit Cortison behandeln. Für Cortison bin ich allerdings nur im letzten Notfall - werde deshalb mit ihm noch eine Physiotherapie machen, um auszuschließen, dass es sich um ein Problem mit dem Gelenk handelt (Isosakralgelenk oder so ähnlich *schäm* - aber ich kann mir die Fachausdrücke einfach nciht merken...)
Wenn das nix hilft, dann wirds wohl doch cortison werden - aber eben nur als letzte Alternative...
Ich finde die Nebenwirkungen einer 3 monatigen "Cortisonkur" sind zu groß um sie auf Verdacht durchzuführen, da diese "Kur" zur Behandlung einer Autoimmunerkrankung auch ziemlich hochdosiert durchgeführt werden müsste.Ist denn die Wirbelsäule mal komplett geröntgt worden?
Ab welcher Höhe der Wirbelsäule ist er denn auf dem Rücken so empfindlich? Iliosacralgelenk heißt es übrigens
wäre ja eine ziemlich tiefe Stelle die eigentlich nicht zu Verspannungen der ganzen Wirbelsäule führen würde.
Welches Gelenk hatte denn im Januar eine Blockade?Die Auflösung der Muskelverspannungen ist auf jeden Fall sehr wichtig, lass dir von der Tierkrankengymnastin da mal Griffe und Möglichkeiten zeigen.
Gruß
Herbert -
Hallo!
Dachte mal, ich schreib unsere Fortschritte
Sind mittlerweile seid 3 Wochen bei einer Physiotherapeutin, sie konnte die Cortison - Behandlung auch nicht nachvollziehen. Wir machen nun jeden Tag einige Übungen, um die Muskulatur im hinteren Rückenbereich/Hinterbeine wieder aufzubauen und Hoover kommt einmal in der Woche aufs Magnetfeld.
Die Schmerzempfindlichkeit hat massiv nachgelassen - bissal zuckt er noch, wenn man ihn an ein paar wenige Stellen berührt, aber das wird echt von Woche zu Woche weniger.Auch läuft er wieder lieber und spielt wieder mit Hunden - im Moment nur mit ausgewählten, kleineren Exemplaren (letzes WE hat er ne Stunde nen Dackel durch die Gegend gescheucht und am Tag drauf in ne hübsche Spanieldame verliebt
). Nur große Hunde meidet er - die könnten ihm ja wieder weh tun... Auch die Muskulatur im Rückenbereich ist lockerer geworden, noch nicht 100%ig so, wie sie sein sollte, aber deutlich besser.Herbert:
Auszug aus dem Bericht vom 7. März 2008Hoover zeigt eine hochgradige Berührungsempfindlichkeit an folgenden Druck- bzw. Triggerpunkten:
LG3: lumbosakraler Übergang
Bl26 und Bl 18 beidesiets: Bezug zu Kreuzdarmbeingelenken und Kruppenmuskulatur
Blasenmeridian im Bereich der Lendenwirbelsäule: paravertebrale Lumbalmuskulatur
Ma 31 links: Druckpunkt am Ursprung des M. rectus femoris (Quadriceps); empfindlich bei muskulären Problemen, aber auch bei Hüft- und KniegelenksproblematikenBlockaden: rechtes Kreuzdarmbeingelenk, 3 und 4. lendenwirbel, 9. Brustwirbel in FSR rechts
Geröngt wurde er - nichts Auffälliges, alles im grünen Bereich
So long - ich hoffe, dass wir jetzt endlich auf dem richtigen Weg sind....
lg
schnupp -
So wie es sich liest seid ihr das, aber Muskulatur braucht dein "kleiner" wirklich...

Gruß
Herbert -
Schön, dass es schon besser geht. Du könntest unterstützend vielleicht noch Globuli geben, z.B. Vermiculite D6. Eine Bekannte von mir schwört auf "Flexi Start" bzw. "Flexi Go".
Unser Hund brauchte die Mittel noch nicht, aber wie gesagt, Freunde von uns haben damit (und mit Physiotherapie) tolle Erfolge erzielt.
LG
Astrid mit Lobo -
Hi!
Danke für den Tip - werd am Freitag (nächster Termin bei der Physiotherapeutin) gleich mal fragen, was sie von erwähnten "Medikamenten" hält!
Hab heute endlich ne Rotlichtlampe bekommen - soll ich unterstützend anwenden. Hab sie im sicheren Abstand heute ausprobiert - er fands glaub ich ganz okay. Nur was mich gewundert hat - die Muskulatur in den Bereichen fing ganz doll zu zucken an. Werd morgen gleich mal meinen "Physiotherapieguru" anrufen, ob das normal ist, aber vielleicht weiß das einer von Euch???
lg
schnupp
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!