Allergietests - komplett unterschiedliche Ergebnisse
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stefanie -
11. Mai 2008 um 06:58
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Ich habe bei meiner Hündin anfang des Jahres einen Bluttest wegen möglicher Futtermittelallergien machen lassen, da sie leichten Haarausfall um die Augen und Augentränen hatte, nachdem sie manche Fleischsorten gegessen hat. Das Ergebnis lautete: hochgradig allergisch gegen Rind und Lamm, gering gegen Huhn, nicht allergisch gegen Fisch und Pute und sämtliche Getreidesorten und Kartoffeln. Ich habe dann zunächst aussschließlich Kartoffeln und Fisch gefüttert und das Augentränen verschwand, der Haarausfall wurde sehr viel besser. Da ich nun immer wieder gehört habe, daß die Bioresonanztestung genauer und zuverlässiger sein soll und ich gerne auch noch bei Obst/Gemüse Sicherheit haben wollte, hab ich vor zwei Wochen testen lassen. Ich bin sehr erstaunt, daß bei dem Test nichts heraus kam, mein Hund verträgt nach diesem Test wohl alles, sämtliche Fleisch-, Obst-, Gemüse- und Getreidesorten, Milch - alles eben. Das nun wiederum kommt mir merkwürdig vor. Hat jemand auch beide Testarten durchführen lassen und Ähnliches erlebt. Oder einen Bioresonanztest, der gar nichts gezeigt hat.
LG Stefanie - Vor einem Moment
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Hallo,
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So sehr ich auch Heilpraktiker und deren Behandlungen nicht schlecht finde, so sehr bin ich bei ihren "Tests" durchaus skeptisch.
Wenn Dein Hund auf die Ausschlussdiät, die Du bisher aufgrund der Blutuntersuchung ausprobiert hast, positiv reagiert, würde ich mich ehrlich gesagt nicht durch einen Bioresonanztest verunsichern lassen.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich bisher weder noch eigene Erfahrungen sammeln konnte.
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Kann mich souma nur anschliessen. Ich wäre seehr skeptisch über die "Resultate" einer Maschine, von der niemand (auch die Anwender nicht!) weiss, was sie wirklich tut.
Die exaktesten Resultate bei einer Futterallergie erhält man über die Ausschlussdiät und anschliessend die Wiedereinführung einzelner verdächtiger Komponenten.
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hi,
ich habe keine erfahrungen mit der bioresonanz.
aber: wenn es deinem hund mit deiner ausschlussdiät doch offensichtlich besser geht als vorher, dann lass dich doch von dem neuen ergebnis nicht verunsichern und füttere so weiter.
du kannst dann das angebot ja vorsichtig erweitern, um zu sehen, ob sich der zustand deines hundes ändert.lg cjal
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Beide Tests beim gleichen Tier habe ich noch nicht machen lassen, daher habe ich bei Tieren keine Vergleichswerte.
Habe aber damals mein Pferd per Bluttest über den TA testen lassen. Es kamen einige Futtermittel heraus, gegen die er allergisch sein könnte. Wie der TA mir erklärt hat, sagte der Test nicht aus, gegen was mein Pferd allergisch sei, sondern nur, auf was eine Allergiebereitschaft bestehen würde - und das in verschiedenen Stufen von 0-5.
Bei meinem Pferd habe ich auch überhaupt keine Unterschiede bemerkt mit diesen Futtermitteln oder ohne. Man hört auch öfters, dass dieser Bluttest nicht zuverlässig ist.
Bei mir selbst wurde früher mal ein Hauttest gemacht und es kamen auch so einige Allergien dabei heraus. Dann habe ich vor Jahren einen Test über Bioresonanz machen lassen und dabei kamen ganz andere Allergien heraus, denen eine Milch-Allergie zugrunde lag (=Basis-Allergie, ist beim Menschen immer entweder Milch oder Weizen, darauf bauen die anderen Allergien dann auf). Bei mir wurde dann eine Bioresonanz-Behandlung gemacht, bei der nach und nach die Allergien "gelöscht" wurden. Tja, bei mir hat's zumindest sehr gut geholfen, habe so gut wie keine Symptome mehr. Was ich aber nach wie vor habe und behalten werde, ist eine Unverträglichkeit von Schweinefleisch. Denn eine Unverträglichkeit ist etwas ganz anderes als eine Allergie, kann sich aber ähnlich ausdrücken. Allergien können übrigens wechseln, hatte die HPin gesagt, und ich weiß es auch aus eigener Erfahrung.
Meinen Hund habe ich nur im Bioresonanzverfahren testen lassen, sie ist nur auf EG-Zusatzstoffe (BHA,BHT,Ethoxiquin), Herbstgrasmilben und "Weißer Riese" allergisch. Sie hat auch keine allergischen Symptome, daher denke ich, dass es stimmt. Trotzdem sind von den Futtersorten ohne EG-Zusatzstoffe, die ich zum Testen hingeschickt hatte, nur ganz wenige für sie positiv ausgefallen. Auf die anderen reagiert sie zwar nicht allergisch, sie sind aber trotzdem für sie nicht gut verträglich bzw. nicht stärkend für ihren Organismus, sondern belastend bis neutral. Am ehesten hat sie Probleme mit Schaf-/Lammprodukten - Schaflunge veträgt sie aber ohne Beanstandung, also reagiert sie selbst hierauf nicht allergisch. Das sind so meine eigenen Erfahrungen zum Thema Tests/Allergien/Unverträglichkeiten. Das Thema Allergie ist sehr komplex und jeder Organismus reagiert anders, daher ist es recht schwierig, allgemeingültige Ergebnisse zu erhalten, glaube ich.
Es kommt beim Bioresonanzverfahren -wie in eigentlich allen anderen Bereichen auch- sehr darauf an, ob man an jemand Guten/Erfahrenen gerät. Daher kann ich auch nachvollziehen, dass manche gute, andere schlechte Erfahrungen damit gemacht haben.
Wenn es Deiner Hündin mit dem Ausschluss bestimmter Futtermittel besser geht, wäre ich an Deiner Stelle auch sehr vorsichtig damit, andere Fleischsorten auszuprobieren. Und dass Du jetzt durch dieses völlig andere Ergebnis verunsichert bist, dass kann ich mir vorstellen.
Aufschluss würde vielleicht auch nur ein erneuter Test in beide Richtungen geben, der vielleicht von anderen Personen/einem anderen Labor ausgewertet wird.
LG Petra -
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Also, wenn Du doch feststellt, dass der Hund schon auf einige Dinge reagiert, dann reicht das doch.
Mein Junior hier ist so ein Spezie, der auf einige Dinge scheinbar allergisch ist, ein Bluttest steht noch aus. Aber da ich weiß, dass er reagiert, bekommt er das besagte Futter einfach nicht mehr.
Bei Bluttest und Bioresonanz- finde ich- vergleichst Du Äpfel mit Birnen.
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Das Problem ist nur, 6 Jahre lang sind keine Probleme aufgetaucht - und es ist auch jetzt kein Juckreiz da, kein Durchfall, keine Hautprobleme - nur eben dieser leichte Haarausfall um die Augen und das leichte Tränen, das nun weg ist. Als mögliche Ursache habe ich damals Rind und Lammfleisch gesehen, das ich oft gefüttert habe und ich sah das durch den Bluttest dann bestätigt - doch der TA war sehr skeptisch und meinte: der Bluttest gibt nur Auskunft über Antikörper, die gegen bestimmte Proteine gebildet würden und wenn diese hoch wären, könne man das nicht eins zu eins als Allergie werten, sondern es gäbe allenfalls Aufschluß darüber, daß das Protein dem Körper bekannt wäre, weil eben Rind/Lamm sehr oft gefüttert würde. Emma sei vom Typ her seiner Meinung nach kein Allergiker, weder vom Wesen her (wenn man das so sagen kann), noch vom Erscheinungs-, Symptombild. Für mich stellt sich nun die Frage, vor allem, im Zusammenhang mit der Bioresonanz, ob es nun doch so ist, daß sie keine allergische Reaktion zeigt, sondern einfach eine milde Form von Demodex hat. Leider ist der Haarausfall an so einer blöden Stelle, daß sich kein TA bisher an ein Geschabsel wagen wollte. Das mit der erhöhten Antikörperzahl aufgrund vermehrter Fütterung scheint mir sehr logisch, andererseits wundert es mich dann aber, das auf sämtliche Getreidesorten keine Antikörper gebildet wurden, denn die hat sie ja im Trockenfutter die ersten Jahre en masse bekommen. Mmmh
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Weiß nicht, was Du schreiben wolltest, aber das mit der Reaktion habe ich deshalb geschrieben, weil ich auch einen Allergiker hier habe. Die Bluttests haben nicht wirklich was gebracht, dennoch verträgt er weder Huhn noch Pute, noch Truthahn.
Da er mit Durchfall reagiert und sich vermehrt kratzen muß, gibts das einfach nicht mehr zu fressen, haben eine gute Alternative gefunden und können auch gut abwechseln.
Dein weiteres Post ist leider ler, so weiß ich nicht was Du mit dem Zitat schreiben wolltest.
Edit: Schreib Dir gleich was...muß aber erst mal meine Tochter versorgen!
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Hallo Heike,
ja, mit dem zitieren hab ich manchmal so meine Probleme ;-)mit den Äpfeln und den Birnen - hab ich nicht verstanden, was konkret Du damit meinst - müßten beide Methoden, wenn sie wirklich ihre Berechtigung haben, die Allergie nicht aufdecken können, wenn auch auf unterschiedlichem Wege ?
Eine Ausschlußdiät ist deshalb so schwierig, weil es bei Emma keine sofortigen Reaktionen gibt - der Haarausfall ist irgendwie schleichend da und weg
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Hallo Stafanie:
Naja, das mit den Äpfel und Birnen meinte ich, dass es eben beides nicht schulmedizinisch ist, und bei letzterem noch jede Menge Glaube dazukommt.
Also, bei meinem Meerschweinchen (ja, der Vergleich hinkt auch
) hatten wir am Auge auch mal üblen Haarausfall und Nässung- selbst da hat der TA eine Hautprobe genommen- es waren Milben und sogar ein Pilz!Der TA sollte doch unbedingt mal ein Geschabsel nehmen- vielleicht ist es ja auch ein Pilz- das läßt sich auch mit Schwarzlicht gut testen. Ohne das wirds wohl schwierig werden eine gescheite und vor allem wirkungsvolle Therapie zu starten.
Eine Ferndiagnose ist da wirklich schwierig. Hol Dir doch noch eine zweite Meinung ein. Vielleicht gibts in Deiner Nähe einen, der auf Hautprobleme spezialisiert ist, oder Augenerkrankungen.
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