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Nächtliches Bellen...Hilfe ;-)

  • Hallo,
    seit ca. 3 Wochen haben wir unsere zwei Kleinen bei uns. Sie haben sich inzwischen gut eingelebt, was man leider am Folgenden besonders merkt: Sie fühlen sich bei uns jetzt zuhause, das heißt sie verteidigen dies auch. Nachts schlafen sie in ihrem Korb im Flur. Am Anfang schliefen sie im Wohnzimmer, doch dort ist eine riesen Fensterfront und alles, was sie sahen, auch ihr eigenes Spiegelbild oder das Hören einer kreischenden Krähe veranlasste sie dazu zu bellen. Also kamen sie in den Flur. Immoment sind nur diese beiden Räume möglich, da die beiden noch nicht völlig stubenrein sind und dort die einzigen abwischbaren Räume sind :-).


    Nun zum Problem:
    Auch im Flur reagieren sie auf ungewohnte Geräusche oder wenn die Zeitung kommt. Denn es ist der Flur zur Haustür und auch die Haustür ist aus, wenn auch grobem, Glas. Dann schlagen sie wie wild an. Für die Nachbarn (Reihenhaus) ist das natürlich mitten in der Nacht (heute um 4 und um 5) nicht so toll und auch ich könnte drauf verzichten :wink: .


    Die Frage ist nur: Wie gewöhne ich es ihnen ab? Wenn ich zu ihnen gehechtet komme, haben sie mich schon gehört und aufgehört zu bellen. Sie sollen ja auch nicht lernen, dass wir kommen, wenn sie bellen. Ich bin da völlig ratlos wie man ihnen das abgewöhnen könnte :-)


    Danke für eure Tipps! Bitte helft mir :flehan: :freude:

  • Hallo Sophie,


    Hunde bellen, das gehört zum Hundsein dazu. Und das Hunde bellen, wenn sie irgendwas seltsames hören, ist ebenso normal. Du wirst also mit dem Bellen letztlich leben müssen.


    Aber vielleicht kannst du Möglichkeiten finden, dass Bellen zu reduzieren. Vielleicht kannst du die gläserne Haustür mit einem undurchsichtigen Vorhang verhängen. Wenn der aus richtig dickem Stoff ist, dämpft er zudem noch Geräusche, und vielleicht bringt das ein bißchen mehr Ruhe.


    Dann wäre es evtl. eine Idee, die beiden Zwerge nicht in den Flur zu sperren, sondern sie nachts in Transportboxen zu tun und diese mit ins Schlafzimmer zu nehmen. Dort müssen sie sich melden, wenn sie mal müssen, ihr könnt es dann hören und mit ihnen rausgehen. So könnt ihr 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen: die Beiden werden schnell sauber, und sie müssen nicht mehr alleine im Flur "Wache halten".


    Gruß :) Wiebke

  • Hmmm, vielleicht kann ich Dir helfen, Sophie.
    Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Tierheimhund, der mit 2 Jahren zu uns kam und eher schreckhaft ist. Als er dann anfing, sich wohlzufühlen und sicherer zu werden, bekann er zu bellen, wenn ihm was suspekt vorkam. Er schläft nachts nicht bei uns, sondern im Wohnzimmer auf dem Sofa. Freiwillig. Er ist dort in Hörweite von unserem Bett. Wenn er nachts anschlägt, bin ich zuerst aufgestanden und in's Wohnzimmer gegangen, habe kurz mit beruhigender Stimme gesagt: 'ok, ist gut. Ich hab's gehört. Jetzt geh schlafen'. Irgendwie hat ihn beruhigt, dass er gemerkt hat, dass er nicht alleine auf weiter Flur ist, sondern er mich avisiert und ich dann entscheide, was getan wird. Ich bin dann solange bei ihm geblieben, bis er wieder ruhig war, habe ihn aber nicht gestreichelt oder viel mit ihm gesprochen. Jetzt brauche ich nicht mehr aufstehen, ich sage ihm diesen Satz vom Bett aus, auch in beruhigendem Tonfall, und aus Gebell ist nun nach 5 Monaten nur noch 'wuff' geworden. Und eigentlich finde ich es sehr beruhigend, dass er mir Bescheid sagt, wenn draussen was Ungewöhnliches ist. Und WUFF ist ok, denke ich. Mein anderer Hund schnarcht sich nämlich gemütlich durch jegliches Geräusch im Treppenhaus durch. :wink:
    Die Gefahr bei Deinen beiden ist nur die: da sie ja nicht bei Euch schlafen, sondern in einem anderen Zimmer, könnten sie schon auf die Idee kommen, dass man ja mit Gebell erreicht, dass Ihr aufsteht und so weiter. Deshalb habe ich auch bei Duran vermieden, dass aus kurzem Aufstehen und Beruhigen eine Kuschelstunde wird. Und Du hast zwei Beller, die schaukeln sich wahrscheinlich schon eher mal hoch.


    Ich bin der Meinung, dass Schimpfen wahrscheinlich eher nicht hilft, da nächtliches Bellen eher aus Angst verursacht wird. Wenn man die Angst und Folgereaktion bestraft, wird sie nicht besser. Ich finde es besser, dem Hund zu zeigen, dass er schon Bescheid geben soll, man dann aber als Mensch entscheidet, ob 'angegriffen' :freude: oder weitergeschlafen wird.
    Klingt kontraproduktiv, hat aber einer Freundin mit übereifrigem Westie auch schon geholfen.
    Diesen Tipp habe ich mir aus dem Buch von Jan Fennell geholt 'mit Hunden sprechen', das glaube ich hier im Forum auch vorgestellt wird.
    Viel Glück !!
    Chrissi

    Positive reinforcement works when you find something that is positively reinforcing to the dog. That you have not found what it is, does not negate the method.
    (Debbie Jacobs)


    Duran und der Flitzeflummi Dixie
    http://www.dogforum.de/dixie-chick-t157648.html

  • Hallo Chrissi,
    das klingt spannend! Das mit dem OK-Ruf hat mir jetzt schon noch jemand geraten. Damit der Hund weiß, er "braucht" nicht aufpassen. Ich werde das genau probieren wie du es gesagt hast. Braucht wahrscheinlich etwas Geduld.




    @ Wiebke:


    Natürlich soll ein Hund bellen dürfen! :freude: . Nur nachts um halb 4 muss das ja nciht unbedignt sein, wenn es zu verhindern ist :wink: . Deinen Vorhangtipp finde ich gut....das mache ich! Und in ein paar Wochen kommen sie ja zu uns runter. Mal sehen wie sich dann alles entwickelt. Zudem waren sie nun schon ein paar Nächte ruhig, na ja, es kam auch keine Werbezeitung :wink: . Danke!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Also wegen der Zeitung: Habt ihr so einen Schlitz in der Tür oder so?
    Wir haben da die Lösung gefunden, eine Zeitungsbox anzubringen, weiter von der Tür weg. Also wenn ihr da die Möglichkeit habt, vom Platz her, wäre das doch auch ein Kompromiss.

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