Gebärmutterentzündung mit 4,5 MONATEN! Wer hat Erfahrung?

  • 4. Besitzer ist echt heftig... Aber diese Wundertütenhunde sind toll!
    Meine Wundertüte wurde auch mit ca. 5 Monaten kastriert und hat sich bis jetzt prächtig entwickelt. (Nach 14 Tagen als die Fäden gezogen wurden war alles vergessen.)
    Natürlich kann man die evtl. Spätfolgen erst spät erkennen, aber geh trotzdem positiv ran.

  • Klaro =) Nen 5. Besitzer gibts für Luni 100%. Auch wenn ich jeden morgen in einem Aroma namens Inkontinenz aufwache oder mein Hund eben nur Spezi-Futter futtern kann.

  • Ich bin die Besitzerin von Suki, die mit 2 Monaten kastriert wurde. Suki ist ein toller Hund, leider habe ich keinen Vergleich, wie sie sich ohne Kastration entwickelt hätte. Ich vermute sie wäre etwas größer geworden. Von der Narbe sieht man gar nichts mehr, bei großer Freude geht etwas Urin ab, ansonsten hält sie dicht. Aber sie ist auch mit über einem Jahr noch Baby in manchen Verhaltensweisen, manche Hunde sind irritiert, weil sie nicht wissen, was sie ist (Welpe, Hündin, Rüde) und ihre Zitzen haben sich nie entwickelt. Das heißt, sie hat wie beim Welpen nur so kleine "Pickelchen".

    Was hat dein Tierarzt sonst noch für Spätfolgen angesprochen, würde mich mal interessieren, da der Tierarzt hier in Mexiko behauptet, das würde nichts machen :kopfwand:

    Liebe Grüße,
    Nicky

  • Also zuerst eben die Inkontinenz. Und das andere ist der Knochenwachstum, bzw Osteoporoserisiko. Am SA gehts zum Fäden ziehen und da werd ich den TA mit ganz vielen Fragen bombadieren :) Ich werde dann nochmal genauer berichten können, es ging vorgestern alles so schnell.

  • Ja, das wäre schön, Osteporosisrisiko wären dann wohl eher Spätfolgen, oder? Mich würde interessieren, wie man das beim Hund analysieren könnte bzw. wie man dann vorbeugen könnte.
    Also zum Beispiel vermehrt Magerquark/Milchprodukte füttern.

    Liebe Grüße,
    Nicky

  • Das Längenwachstum der Röhrenknochen wird bei so früh kastrierten Hunden länger dauern; d.h. sie werden durchschnittlich hochbeiniger und auch schmalbrüstiger als normal entwickelte Hunde. Das ist dann insbesondere bei grossen Rassen ein Problem, weil das Skelett weniger belastungsfähig ist. Bei kleinwüchsigen Hunden ist das Risiko geringer; man muss einfach damit rechnen, dass die Wachstumsphase länger dauert als normal.

    Auch die psychische Entwicklung wird länger dauern, aber im Einzelfall kann man nie sagen, was anders geworden wäre bei normaler Entwicklung.

    Ich würde nicht viel mehr tun als knapp füttern (wenn sie sich von der OP erholt hat) und ihr Zeit lassen, wenn es später nicht so schnell vorwärts geht wie man sich erhoffte. Sich also einfach auf eine verlängerte Junghundphase einstellen. Alles andere müsste mit dem TA abgesprochen werden, wenn es echte Probleme wegen fehlender Hormone geben würde. In USA werden oft Welpen kastriert und scheinen danach ok für den normalen "Hausgebrauch" - für Hochleistungssport dürften sie eher weniger in Frage kommen....

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