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Fragen, Tips und Tricks zum CLICKER-TRAINING

  • hey hundefreunde!!!


    nun hab ich mal ein paar fragen. ich habe mich nämlich nun mit dem clickern beschäftigt und glaube auch daran!! :bindafür:
    jedoch frage ich mich, wie es ist wenn man 2 hunde hat. wenn beide gerade "bei fuß" laufen zum beispiel. einer von beiden läuft gerade richtig gut, aber eben nur einer.. mach ich dann "click" und gebe nur einem das leckerli oder wie!? man kann ja nich immer alles getrennt üben.. die andere farge ist folgende: meine hunde sind ja schon 1,5 und 3 jahre alt, können also die grundkommandos schon. ich möchte sie nur perfektionieren, also zum beisiel nich "nur platz", sondern solange "platz" bis ich sage "ab!". wie mache ich das da?? "platz"sagen und gleichzeitig wenn er sich legt "click" und später dann erst nach ein paar sekunden, wenn er schon liegt!?
    hat da jemand erfahrung?? ich hoffe auch, es wat nich allzu schwierig erklärt.. :)


    freue mich schon auf hoffentlich viele tips!!!

  • Zitat von "fussl"

    hey hundefreunde!!!


    nun hab ich mal ein paar fragen. ich habe mich nämlich nun mit dem clickern beschäftigt und glaube auch daran!! :bindafür:


    Man muss ans Clickern nicht glauben, damit es funktioniert :wink: Das ist nämlich keine Zauberei, sondern schlichte Lerntheorie...


    Ich übe Neues mit dem Clicker immer solange einzeln mit dem Hund, bis er es perfekt beherrscht und es unter Kommando ist. Dann funktioniert es auch bei Zweien.


    Wenn Du eine Übung länger machen willst, dann formt man das genauso wie andere Dinge, manche "Clickerer" sagen auch, man macht das Zeitfenster größer. Du musst Dich also in kleinen Schritten zu der gewünschten Länge hinarbeiten.
    Das Problem hierbei ist nämlich, dass Dein Hund das Kommando "Platz" ja schon kann. Es heißt für ihn: Hinlegen und gleich wieder aufstehen (evtl. sogar ohne Kommando von Dir?). Jetzt muss der Hund es neu lernen, denn das Kommando "Platz" soll ja nun aus Hinlegen, Liegenbleiben (auch unter Ablenkung) und Auflösung zum Austehen (auf Kommando) bestehen. Es ist also plötzlich eine andere Übung für den Hund, die zwar wie die Altbekannte anfängt, aber dann anders weitergeht. Du musst also ganz geduldig wieder von vorn anfangen.
    Ich würde wahrscheinlich ersteinmal wieder völlig ohne Kommando arbeiten und es erst ganz am Ende einführen.


    Viele Grüße
    Corinna

  • hey!! danke für deine tipps!! heisst das, dass du erstmal mit einem hund übst, der kann es dann und dann holst du einen anderen, der es noch nicht kann dazu, oder meinst du, du übst es mit beiden getrennt und erst wenn es beide unabhängig voneinander können, bringst du sie zusammen??


    wann führt man denn das kommando ein?? wenn die übung klappt, oder!? ich verstehe nur noch nicht so ganz wie das funktionieren soll.. soll ich jetz immer warten bis sich madame mal zufällig hinlegt?? dann sind aber vielleicht gerade beide hunde zusammen?? will jetzt als erstes mal mit dem ordentlichen "bei fuß" anfangen. meine luca kann das nämlich mit und ohne leine gut, mein theo komischerweise nur ohne leine. werde eine übung nach der anderen machen!! würde auch gerne das zu anderen leuten hinrennen rauskriegen. das machen beide phasenweise nicht und dann wieder. da hab ich mir überlegt, wenn sie beide aufm weg zu anderen leuten sind, rufen, sie drehen sich um, in dem moment "click". später dann nur wenn sie zu bissl auf mich zukommen usw. richtig?? komme mir grad ganz schön schwer von begriff vor, werds erstma ausprobieren, kriegt man ja dann sicher auch bei der übung mit!!


    danke nochmal!

  • Ich handhabe es tatsächlich so, dass ich nur alle Hunde zusammen habe, wenn ich Kommandos mache, die sie schon "perfekt" können.


    Du solltest das Clickern in kleine Trainigseinheiten einteilen, in denen der Hund erkennen kann, dass sich sein Verhalten lohnen könnte. Bei mir sieht das z.B. so aus, dass ich demonstrativ den Clicker auspacke, die Leckerchen bereit stelle und dann noch sage: "Wir klickern jetzt!" Dann übe ich mit dem einen Hund eine Weile, und kennzeichne dann auch wieder das Ende der Einheit, indem ich sage: "Jetzt ist Schluss." und demonstrativ Clicker und Leckerchen wegräume. Ist das für den Hund nicht klar, wird er häufiger am Tag ins Leere laufen oder sich total hochpuschen, weil er entweder nicht den ganzen Tag über etwas anbieten will oder aber es tatsächlich versucht! Das ist unmöglich für Hund und Mensch... und führt auch dazu, dass das Clickern weniger ergiebig ist. Meine Hunde wissen, dass sie sich fünf bis zehn Minuten richtig anstrengen können und dann ist wieder gut.


    Macht der Hund ein Verhalten 100%ig in den Einheiten (auch unter Ablenkung), beginnt man das Kommando vor das Verhalten zu setzen - und schwupps, hat man ein Verhalten unter Signal gebracht. Auch das muss man dann noch ein wenig üben und kann dann den Clicker Ausschleichen. Dann kann man es im Alltag "nutzen"...


    Viel Spaß beim Üben
    Corinna

  • Hi Corinna,


    hab gerade mit Begeisterung Deine Erklärung gelesen - auch ich bin absoluter Anfänger im Clickern - und finde es sehr toll und einläuchtend erklärt. Ich habe mich immer gefragt, wie mache ich Paul begreiflich - jetzt ist Arbeiten und jetzt ist Schluss. Ich werde Deine Erklärungen mal austesten und bin schon gespannt, ob es bei Paul was bewirkt. Er ist leider nicht gerade der schnellste im Begreifen *schmunzel* aber egal ich lieb ihn trotzdem ganz doll. Gern hätte ich Deinen Bericht auch positiv Bewertet, ging aber leider nicht. Hast Du echt super erklärt.


    Danke
    agil

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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