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Hund hat wahnsinnige Angst

  • Hallo!
    Ich habe ein Problem bei dem ich nicht mehr weiter weiß!
    Auf diesem Wege hoffe ich evtl. Hilfe zu bekommen!


    Meine Hündin (Dobimix-19 Monate) hat beim spielen Angst wenn mehr als ein Hund mit ihr spielen will wahnsinnig Angst! Sie hatte noch NIE schlechte Erfahrungen mit Menschen oder Tieren gehabt (kenne sie seit der Geburt)!
    Wenn 2 Hunde (egal ob fremde oder bekannte) sie zum spielen durch bellen animieren wollen steht sie steif da, legt die Ohren an und zieht die Rute ein!
    Sie bewegt sich keinen Meter mehr (Beschwichtigungsverhalten), erst wenn das gebell aufgehört hat läuft sie ganz normal weiter!
    Sie spielt aber ansonsten noch recht gern und ausgiebig!
    Aber IMMER nur mit einem Hund!!!!!!!!!!!!!!


    Niemals wird in einer Gruppe gespielt oder rumgetobt!
    Wenn wir unseren Abendspaziergang machen sind wir meist 12 bis 15 Hunde aller Rassen und Größe!
    Sie kommt in der Gruppe bzw. dem Rudel gut zurecht und weiß sich auch unterzuordnen aber wie halt oben schon geschrieben wird es ein Problem wenn mehrere Hunde mit ihr spielen wollen!


    Habe vorallem das Gefühl das das immer schlimmer wird und wollte mir daher mal hier Rat suchen!


    Manche Leute meinten schon das sie das vom Dobermann hat, andere sagen einfach sie ist sensibel und das sei normal!


    p.s.: Sie zeigt aber zu keiner Zeit irgendeine Art der Agression!!!!!!!!!!!!

    LG Carsten und die Vierpfötler

  • Hallo Emma!


    Ich kann dich beruhigen, das ist normal. Die meisten Hunde spielen lieber zu zweit als zu mehreren. Meinem Hund ist das auch unangenehm, wenn so ne Horde auf ihn zugewetzt kommt. Besondes wenn sie die anderen noch nicht kennt. Wichtig ist, dass du deinen Hund bei diesem Verhalten nicht beachtest. Gucke gezielt in eine andere Richtung, sprich nicht "ermunternd" oder "tröstend" auf ihn ein. Dies bestärkt nur sein Verhalten. Es ist gut, dass du mit so einer großen Gruppe unterwegs bist, vor allem, wenn die anderen Hunde mit diesem Verhalten klarkommen. Dein Hund lernt so, dass es nichts beunruhigendes ist, von meheren Hunden umrundet zu werden. Überfordere deinen Hund nicht, es reicht völlig aus, wenn er sich "nur einen" Hund heraussucht und mit dem spielt. Und, du schriebst, dass er noch gut spielt. Wenn du Glück hast, dann kann das auch lange so bleiben, meiner ist 3 und spielt immer noch wie ein Junghund.


    Gruß/Esmeralda

  • Sie ist es auch gewöhnt mit min. 6 Hunden zu laufen!
    Egal ob auf dem Platz oder beim normalen Spaziergang, es sind immer ne ganze Menge Hunde um uns! :freude:


    Da ich aber bisher noch niemaden kennengelernt habe der das gleiche Problem mit seinem Hund hatte wußte ich nicht mehr ob es normal ist oder eine Verhaltensstörung!


    Bei ihren Angstattacken lasse ich sie auch völlig links liegen da ich ja weiß das die Hunde nichts böses wollen!
    Ich beachte sie dabei nicht bzw. helfe ihr dann auch nicht! Meist gehen wir dann normal weiter!!


    MfG Carsten (Herrle von Emma)

    LG Carsten und die Vierpfötler

  • :hallo: Carsten (Herrle von Emma :wink: )


    ich kann Esmeralda da nur zustimmen und hab da auch selbst Erfahrung mit. Ich hab 2 Weiber hier rum flitzen und hin und wieder den Rüden meines Vaters. Der Kerl bekommt bei soviel Action hier auch die Krise, klemmt den Schwanz ein und sucht hinter mir ständig Schutz. Wenn sich meine Weiberbande dann wieder beruhigt hat, gehts ihm auch besser.


    Er kennt auch das Gefühl von Rudel. Die Ex von meinen Vater hatte insgesamt 10 Hunde plus die beiden Hunde meines Vaters und in dem Rudel hat der Rüde sich auch nicht wohlgefühlt, sich ständig mit eingeklemmten Schwanz verkrochen usw. Seid die EX ausgezogen ist und der Rüde wieder mit seinem Lieblingsmädel allein ist, blüht er wieder richtig auf.


    Da deine Emma ja ansonst mit der riesen Bande mitläuft und sich immer nur einen Pelzgefährten zum Spielen aussucht, denke ich wirklich es ist normal. Mehr als 2 kann schon mal überfordern. Ich stell mir das so vor: Du stehst in der Mitte von 2 Leuten, die beide auf dich lauthals einreden, weil sie sich mit dir unterhalten wollen... :wink: Ein bisschen viel auf einmal. *grins*


    Liebe Grüsse
    Pandora & die Weiberbande

    "Das geschriebene Wort, ist meine Leidenschaft mit der Fantasie der Leser ein Kopfkino zu drehen."


    In Gedanken & im Herzen immer dabei
    Dakota +2004 Nita +2006 Cheyenne +2008


    FOTOGALERIE DER USERHUNDE...: Seite 13

  • Da ist was dran!
    Ich denke vielleicht das ich wirklich die ganze Sache zu ernst genommen habe und mir zuviel Sorgen um meine kleine, liebe, süße etc. Hündin gemacht habe :freude:
    Da sie ja kein Agressives Verhalten zeigt bzw. auch noch nicht vor Angst gebissen hat werde ich es mal so weiterlaufen lassen und verfolgen ob es besser wird!

    LG Carsten und die Vierpfötler

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "emma2004"


    Da sie ja kein Agressives Verhalten zeigt bzw. auch noch nicht vor Angst gebissen hat werde ich es mal so weiterlaufen lassen und verfolgen ob es besser wird!


    Auch wenn sie mal nach einem schnappt, der ihr zu nahe kommt, dann ist das nicht schlimm.


    Mach dir nicht so viele Sorgen. :yingyang:


    Gruß/die inzwischen etwas entspanntere Esmeralda (Thread:Hund greift an)...

  • Schnappen tut sie ja schon wenn es ihr zu viel wird mit den Hunden bzw. wenn sie von anderen gereizt wird!
    Aber zwischen Schnappen und beißen gibts ja nen himmelweiten Unterschied!

    LG Carsten und die Vierpfötler

  • Hallo Carsten,


    es gibt viele Hunde, die in einer größeren Gruppe nicht spielen wollen. Das ist auch gar nicht so dumm, denn in einer Gruppe kann man schnell den Überblick verlieren und Auseinandersetzungen zu spät bemerken. Manche Hunde sind da eher rüpelhaft - denen ist es egal. Aber Du hast da ein sensibleres Exemplar erwischt - eigentlich ja rassetypisch...! Und das ist durchaus positiv zu sehen.


    Wenn andere Hunde mittels Bellen zum Spiel aufforden (was durchaus rasseabhängig ist), dann "erzieht" Deine Hündin die nervigen Kläffer, indem sie einfach überhaupt keine Reaktion mehr zeigt! Das ist ziemlich schlau! Erst, wenn die anderen von ihr Abstand nehmen, bewegt sie sich wieder. Das ist eine Mischung aus Beschwichtigung und Erziehung der anderen - keine Reaktion=Erfolg des Verhaltens/Bellens! Ich würde an Deiner Stelle darauf achten, dass diese Situation nicht zu lange dauert - solange Du also noch das Gefühl hast, sie regelt das, ist es ok. Ich handhabe es so, dass ich nach einer gewissen Zeit (je nachdem wie souverän der Hund ist, der "verbellt" wird) splitte und die anderen Hunde wegscheuche. Wenn die Verbeller anfangen die Individualdistanz des "Opfers" zu unterschreiten, wird sich dieses auch durch schnappen wehren. Reagieren die anderen Hund darauf nicht, solltest Du sofort eingreifen!


    Es gibt auch Hunde, die finden es toll durch Kläffen zum Spiel aufgefordert zu werden - deshalb probieren manche "Kläffer" immer wieder andere mit dieser Methode zum Spiel zu animieren! Besonders nervig in dieser Hinsicht sind mir bisher mehrere Bearded Collies in einer Spielgruppe in Erinnerung geblieben... da ging es oft laut zu...


    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo Carsten!


    Pebbles reagiert eingentlich genauso. Sie spielt gern mit einem Hund, den sie gut genug kennt. Hundegruppen an sich findet sie jedoch nicht so prickelnd. Meist schaut es bei ihr mittlerweile aber so aus, daß sie dann fokussiert auf den einen Hund spielt und die Gruppe drumrum weitestgehend vergessen kann, solange sie keiner davon berührt. Das hat aber auch eine ganze Zeit gedauert, bis sie so weit war.


    Kläffer kann sie auch nicht leiden und reagiert genauso wie deine Hündin. Wir hatten eine zeitlang mal Leute mit 2 Labbis auf dem Hundeplatz, mit denen sie einfach schon aufgrund ihrer Ungestümtheit nicht spielen wollte. Endeffekt: Beide standen, einer rechts und einer links von ihr, kläffend da. Pebbles in der Mitte, Ohren nach hinten und schaute einfach ins Leere. Da war eigentlich immer sehr schön zu beobachten, daß die Rüden dann schnell nachgaben und mit sich selbst spielten und sie in Ruhe liessen *g*

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

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