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Frecher Welpe und gelangweilter Ersthund

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    Hallo zusammen!
    Bora - Überaschungsei-Wundertüten-Mischling - bevölkert meine Wohnung nun seit vier Wochen, sie ist ungefäht 14 Wochen alt. Sayed - Baladi = ägyptischer Wüstenhund - macht mit seinen viereinhalb Jahren ganz den Erwachsenen: Sie ist den ganzen Tag damit beschäftigt, ihm auf den Kranz zu gehen und er ignoriert sie mehr oder weniger erfolgreich. Soweit finde ich das alles super - nimmt mir eine Menge Erziehungsaufgaben ab.
    Ich weiß und versuche mich auch dran zu halten, daß ich dem großen Massa mehr Aufmerksamkeit zu geben habe: Mehr streicheln (ist er noch nie dran interessiert gewesen - jetzt auch nicht), erst fressen (ist ein Windhund und achtet auf seine Linie, sprich: Futter interessiert ihn im Prinzip nicht), Kleine meistens ignorieren (das mag der Große!) und überhaupt mehr Aufmerksamkeit für Sayed. Er ist an Aufmerksamkeit also nicht interessiert - es sei denn, ich beschäftige mich mit Bora.
    Ich habe nun ein wenig das Problem, wie ich mit Bora ordentlich üben kann, der Große ist immer dabei, "turnt" auch mit, aber eigentlich orientiert sich Bora hauptsächlich an ihm - und das auch, wenn er gelangweilt das Geschehen vom Rande her verfolgt.
    Hundewiese mit vielen Welpen und so klappt prima - aber wie bekomme ich die Kleine dazu, sich auf mich zu fixieren (Wald, Feld, Fuß), wenn der Große, den sie vergöttert, immer dabei ist?

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  • Hi Du!


    Ganz einfach: Den Großen nicht mitnehmen ;). Falls das machbar ist, dass du mit beiden immer mal getrennt gehst, wenn du mit der Kleinen üben möchtest!


    LG murmel

  • Danke Murmel - ich habe einfach das Gefühl, daß es zu wenig ist, wenn sich beide ignorieren und ich getrennt mit beiden übe - Sayed guckt immer so mitleidig, wenn ich auch nur Nachts die Pieselsitzungen ohne ihn mache (die alte 'ich bin so ein armer Hund - nimm mich mit!!!-Masche). Und gerade Wald oder Feld sind natürlich nur mit beiden zu machen - die Tageszeit ist halt begrenzt. Wie kann ich ihm vermitteln, daß der der Beta ist (Alpha bin natürlich ich), wenn er kein Interesse daran hat?? Aber auf Bora "losgeht" (im völlig ausgeglichenen Maße), wenn ich mich mehr mit ihr beschäftige - obwohl er keinen Bock hat, beschäftigt oder beschmust zu werden?

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  • Ganz klar - er ist eifersüchtig.
    Hört sich nach nem sehr eigenwilligem Hund an. Eventuell glaubt er auch er sein der Chef - aber das kann man im Forum nicht beurteilen.
    Ich würde trotzdem versuchen mit der Kleinen auch öfter mal allein raus zu gehen. Wenn er nicht da ist wird sie sich an dir orientieren müssen. Nur so kannst du eine echte Bindung zu ihr aufbauen. Du kannst tolle Spielchen mit ihr machen und dich für sie interessant machen.
    Der Große wird das nicht dulden wenn er dabei ist, und immer dazwischen funken, was bei der Kleinen den Eindruck erweckt, dass du eh nix zu sagen hast. Deswegen orientiert sie sich dann am (in ihren Augen) Alpha.


    Verzwickte Sache! Ich hab grad eine ähnliche Situation zu Hause: kleine Hündin zum erwachsenen Rüden. Aber bei mir gabs glücklicherweise nicht solche Probleme. Ich war anfangs oft getrennt draußen. Da ist mir meine Kleene schön hinterhergedackelt und hat sich richtig auf mich geprägt. Inzwischen gehe ich mit beiden zusammen raus. Beide schauen immer das sie mich nicht verlieren. Die Hündin mehr als mein Rüde. Mein Rüde macht auch gern mal sein eigenes Ding. Wenn er damit fertig ist kommt er aber gleich angewetzt.
    Und ganz besonders amüsant ist: Wer auf mein Rufen zu spät kommt wird von dem angemotzt der schon da ist - so nach dem Motto wegen dir mussten wir warten.

  • Mittlerweile hat sich auch eingestellt, was Lene vorhergesagt hat. Ich hatte jetzt öfter mal die Möglichkeit, Bora allein auszuführen und sie ist super geworden. Frauchen ruft? Dann gibt es bestimmt Leckers - da komm ich erstmal fix! Bloß der Große hat anscheinend mehr und mehr das Gefühl, daß die ganzen Befehle ihn nix angehen. Wohlgemerkt: Wenn sein Name vor dem Befehl kommt, dann bequemt er sich aus. In der Wohnung ignoriert er mittlerweile übrigens auch Boras Kleintier-Beiß-ich-liebe-dich-Bekundungen...
    Aber auf der Hundewiese sind sie ein Team. Alles wird gut!!!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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