Hartnäckiger Virus...was tun?

  • Wegen genau dieses Problems hab ich nach einem Forum, bzw nach Hilfe im Internet gesucht, da ich mittlerweile wirklich verzweifelt bin.
    Ich versuche den Fall möglichst kurz zu schildern:

    Meine Shih Tzu Hündin bekam am 10.11.07 drei kerngesunde, bildschöne Welpen, die auch prächtig heranwuchsen.
    Anfang Januar 2008, als die Welpen also schon 7 Wochen alt waren, legte sich meine Schwägerin einen Welpen einer anderen Rasse zu, den sie mir nach weiteren 3, 4 Tagen einen Tag in "Pflege" gab, da sie kurzfristig weg mußte. Sicher bin ich mit den allgemeinen Regeln zur Welpenpflege vertraut (die ersten 5 Lebenswochen keine fremden Hunde an sie ranlassen, usw), da sie aber schon fast acht Wochen alt waren, dachte ich mir nix schlimmes dabei, zumal der Hund meiner Schwägerin nicht wirklich viel mit ihnen zusammen war und es ja nur für ein paar Stunden an einem Tag war.
    Einen Tag, nachdem ich Besuch von diesem Welpen hatte, erbrachen meine Welpen nachts Schleim und tags darauf hatten sie starken Durchfall. Natürlich suchte ich sofort den Tierarzt auf, der ihnen mehrere Spritzen (Antibiotika, fiebersenkendes Mittel, Aufbaupräparat) spritzte und den Kleinen Flüssignahrung verordnete, die ich ihnen mit einer Spritze quasi gewaltsam in den Mund einflösen mußte, da sie auch die Nahrung, bzw. die Muttermilch verweigerten. Anfangs befürchtete der Arzt, dass es sich um die "Katzenseuche" handeln könnte, ein Test schloss das jedoch aus. Danach tippte er auf den Corona Virus. So weit, so gut...am nächsten Tag ging es zwei Welpen schon viel besser, nur ein kleiner Rüde schwächte mehr und mehr ab. Ich also wieder zum Tierarzt, der mir gleich sagte, dass die Chancen für ihn mittelmäßig bis schlecht sind. Er ließ mir die Wahl zwischen einschläfern und einem "Versuch" mit Infusionen. Natürlich entschied ich mich für die Infusionen...die leider nix halfen...am nächsten Tag versagte der Kreislauf des Kleinen und er starb :-(
    Zwischenzeitlich hatte ich erfahren, dass der Welpe meiner Schwägerin vom ersten Tag an Durchfall hatte, sie es aber auf die Nahrungsumstellung, bzw. den Stress des Heimwechsels geschoben hatte. Da wußte ich natürlich, von wem sich die Kleinen diesen Virus geholt hatten. Kurz darauf hatte es auch die Mama der Welpen erwischt. Der Tierarzt meinte, dass so ein Virus bei ausgewachsenen Hunden bei weitem nicht so schlimm sei, und ich mir keine Sorgen machen soll.
    Zur Sicherheit bekam sie aber auch Antibiotika verabreicht. Wieder einen Tag später erwischte es auch den Hundepapa, also meinen zweiten Shih Tzu. Immer die selben Symptome...zwei Tage lang erbrechen von Schleim, (teils blutiger) Durchfall, Nahrungsverweigerung, Abgeschlagenheit...danach war alles wieder normal!
    Nach meinen "Großen" erwischte es den Hund meiner Mutter. Ihm erwischte es an einem Samstag Abend und meine Mutter meinte, dass es ausreiche Montag mit ihm zum Arzt zu gehen...ein schwerwiegender Irrtum. Sonntag verschlechterte sich der Zustand des Hundes rapide und fiel quasi von einer Sekunde auf die andere tot um. Das war natürlich ein riesen Schock für uns alle! Nicht mal der Tierarzt konnte sich die urplötzliche Verschlechterung des Zustands nicht erklären und denkt, dass der Hund eine angeborene Herzschwäche hatte, und der Virus dann zuviel für sein Herz war. Von wegen "...ausgewachsenen Hunden macht so ein Virus nix..."
    Meinen Hunden ging es zwischenzeitlich wieder sehr gut, Eltern wie Welpen waren topfit, zwei Tierärzte, die ich unabhängig voneinander besuchte, gaben mir auch grünes Licht, die Welpen in ihr neues Zuhause umziehen zu lassen.
    Gestern Nacht bekam meine Hündin auf einmal wieder Durchfall und heute Morgen verweigerte sie mir wieder die Nahrung und erbrach häufig. Ich natürlich wieder zum Tierarzt (wo ich seit 3 Wochen Stammkunde bin), der ihr wieder mal ein Antibiotikum und ein Schmerzmittel verabreichte...fiebersenkendes Mittel war nicht notwendig, da sie komischerweise Untertemperatur hatte. Aber auch er kann mir keine Antwort auf meine Frage geben...WAS IST DAS FÜR EIN HARTNÄCKIGER VIRUS? Oder ist es im jetzigen Fall meiner Hündin gar eine andere Erkrankung? Ich bin wirklich verzweifelt und weiß nicht mehr, was ich tun soll. Ich hab das komplette Haus von oben bis unten und von hinten bis vorne mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert um ja jede einzelne Bakterie abzutöten, ich hab meinen Hunden keine Extraleckerlies gegeben und wüßte auch sonst nicht, was ich falsch gemacht haben könnte, bzw was es sein könnte.
    Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Kann es tatsächlich der Corona Virus sein? Ist er so hartnäckig? Ich habe seit meiner Kindheit immer Hunde gehabt, aber sowas ist mir noch nie vorher passiert und ich bin mit meinem Latein am Ende. In den letzten drei Wochen hab ich knapp 400€ beim Tierarzt gelassen.
    Außerdem wollte ich auch fragen, wie die Rechtslage aussieht...können meine Schwägerin und ich die Tierarztkosten von der Züchterin einklagen, die den kranken Welpen verkaufte? Ich sehe die Chance eher schlecht, da man ja erstmal beweisen müßte, dass er den Virus eingeschleppt hat. Aber verschiedene Züchter sagten mir mittlerweile, dass man als Züchter immer der Ar*** ist und bei Unstimmigkeiten zahlen muß.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!

  • Liebe Melanie!
    Oh weh - du hast ja total viel mitgemacht in der letzten Zeit! Fühl Dich mal ordentlich in den Arm genommen! :knuddel:

    Richtig helfen kann ich Dir nicht. Du hast bestimmt schon eine Kotprobe und das Blut eines Patienten untersuchen lassen. Was ist denn dabei herausgekommen?

    Morgen früh wird es bestimmt noch weitere Fragen und vor allem bessere Tipps geben.

    Hast Du schon einen zweiten TA zur Rate gezogen?

    Ich hoffe für euch, dass ihr verbliebenen Gestalten diese Krise gut und schnell gesundend übersteht! :/

    Halt uns bitte auf dem Laufenden!

    Daumendrückende Grüße!

  • Ohje ohje... :umarmen: auch mal von mir einen Trostknuddel, das ist ja wirklich heftig.

    Hab hier was gefunden im Web... dieser Coronavirus ist jedenfalls nicht die Katzenseuche unter FIP bekannt, das sie außschließlich nur Katzen befällt und leider in 77 % der befallenen Katzen zum Tode führt...

    Das deine Pelznasen den Corona Canine Virus (erst seit den 70iger bekannt) sich eingefangen haben ist sehr wahrscheinlich. Dieser Virus kann gerade für Kleinrassen sehr gefährlich werden... Hier mal ein Auszug von einer Chihuahua Webseite mit Erfahrungsbericht....

    Corona-Virus

    Canine Corona Virus, in Deutschland erstmalig 1971 nachgewiesen. Das Virus tritt besonders im Winter auf, da es gegen Kälte unempfindlich ist, Wärme jedoch die Überlebenfähigkeit einschränkt. Die Inkubationszeit beträgt nur 24-36 Stunden.Das Virus wird durch direkten Kontakt mit virushaltigem Kot übertragen. Es kommt zu Apathie, Erbrechen, gleichzeitigem oder etwas später auftretendem anhaltenen Durchfall, meist mit Blut vermischt und sehr stinkend. Das Erbrechen hört oft bereits am nächsten Tag auf, während der Durchfall Tage anhalten kann. Fieber kann, muß aber nicht auftreten.

    Warnung: Gerade bei Kleinrassen wie dem Chihuahua ist bei diesen Anzeichen der sofortige Besuch des Tierzarztes besser noch einer Uni-Klinik undbedingt notwendig. Durch den anhaltenden Durchfall kommt es schnell zu einer Austrockung des Körpers, unter Umständen zu einem völligen Abfall des Glucose und/oder Calciumgehalt des Blutes. Hier sind sofortige, je nach Schwere des Durchfalls tagelangen Infusionen notwendig um den Flüssigkeitsgehalt aufrecht zu erhalten. Eine Impfung gegen das Corona-Virus gibt es in Deutschland nicht, in Spanien schon, von einer Impfung wird aber abgeraten, da das Krankheitsbild viel Ähnlichkeit mit dem Parvo-Virus hat.

    Vorbeugemaßnahmen sind u.a.: regelmäßge Parvo-Impfung, jährliche Entwurmung, Stabilisierung des Immunsystem (z.B. durch Echinacea)

    Hier noch unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Corona-Virus.

    Sonntag ca. 10 Uhr erster Durchfall, Verweigerung von Essen, ab ca. 13.00 Uhr mehrmaliges Erbrechen, offensichtliches Bauchweh, 16:00 Uhr Untersuchung beim Tierzarzt, kein Fieber, Paspertin-Spritze gegen Bauchschmerzen, Kontrolle für Montag früh verabredet. Ab 1.00 in der Nacht plötzlich wieder Erbrechen von Schleim, ca. 10 Minuten nach Wasseraufnahme, Montag morgen stinkender blutiger Durchfall beim Arzt, 4 Stunden am Vormittag, 3 Std. am Nachmittag Infusionen am Tropf, Wärmedecke und Vitaminspritzen, Verdacht auf starke Gastritis. Mit einem recht munterem Hund Ankunft daheim um 19.00 Uhr. 21.30 plötzlicher Zusammenbruch, steife Gelenke und rasante Fahrt in die Uni-Klinik.Anhaltender blutiger Durchfall über weitere 4 Tage, 7 Tage am Tropf, massive Behandlung mit Antibiotika, Calcium und Glucose. Nach der Entlassung zwei Wochen strenge Diätkost, sie brauchte ca. 3 Wochen um wieder richtig fit zu werden.

    Bestenfalls informierst du deine Welpenbesitzer, dass es eventuell zu einem Rückschlag kommen kann und beim nur kleinsten Hinweis sie UMGEHEND in eine Tierklinik fahren sollen. Der Mist scheint nicht nur sehr gefährlich, sondern auch verdammt langwierig zu sein....

    Was die TA-Kosten betrifft, würde ich über deine Freundin an den Züchter gehen, es kann ja wohl nicht angehen, dass er Tiere mit einer solchen Erkrankung verkauft... und da deine Mäuse wohl NUR von dem Welpen deiner Freundin die Erkrankung haben können... würde ich wenn nötig sogar gemeinsam mit deiner Freundin einen Rechtsanwalt einschalten, schon allein aus dem Grund dass dieser ominöse Züchter ja auch noch andere Welpen weitergegeben hat, die ebenfalls erkrankt sind... eine Meldung beim Zuchtverband würde ich ebenso machen...

    Ich drück dir und deinen Mäusen die Daumen und wünsche gute Besserung.

    Ganz liebe Grüsse
    Pandora

  • Hallo Melanie,

    himmel d. ist ja die reinste Horrorgeschichte.

    Bitte besorg Deinen Welpenbesitzern

    Pentofuryl Saft und Oral Pädon Tee Tabl.

    Es wirkt bei Welpen hervorragend bei Durchfall, immer die Babydosierung. Ausserdem sollen sie sich vorsichtshalter Humana Heilnahrung besorgen, die stopft ohne Ende wenn da wieder was passiert. Natürlich müssen sie zum TA, aber als Sofortmaßname ist d. alles ausprobiert und für gut befunden. Es hat bei 6 Wochen alten Katzenbabies Wunder gewirkt.

    Ansonsten würde ich das Immunsystem wirklich nochmal vom Tierarzt stützen lassen. Mehr kann man fast nicht tun.

    Natürlich könnt Ihr den anderen Züchter verklagen, aber wenn der andere Hund schon länger dort weg war als 10 Tage werdet Ihr eher keinen Erfolg haben. Leider.

    Vielleicht helfen die Tips wenigstens ein bisschen. L.G. Burgit

  • Hallo ihr Lieben und vielen vielen Dank für Eure Antworten!
    Meiner Hündin geht es zum Glück wieder bestens! Heute Morgen hatte sie gesunden Appetit und freute sich auch sehr auf ihren morgendlichen Spaziergang...das war gestern nicht so, da wollte sie nicht mal mehr raus...meine Hündin hat zwei große Leidenschaften...spazierengehen und essen :-) Wenn sie eins von beiden nicht mag, ist ihr Zustand bedenklich, wenn sie aber beides nicht mag (so wie gestern), dann muß ich mir große Sorgen machen.
    Heute schien aber, wie gesagt, alles normal zu sein. Sie fraß brav und sehr ausgehungert ihr Hühnchen mit Reis, sprang danach in freudiger Erwartung an der Haustür herum, und schimpfte beim spazierengehen mit jedem entgegenkommenden Hund :-) Sie spielt, flitzt herum und scheint wieder die Alte zu sein.

    @Aporebu...natürlich hab ich die beiden Nachbesitzer der Welpen gründlich über die Geschichte informiert und ihnen versichert, dass ich, im Falle eines Rückfalls, weitere Kosten übernehme. Vielen Dank für die Tipps bezüglich der Medikamente/Nahrung...ich werd die Sachen gleich heute besorgen!

    @Pandora...hört sich wirklich so an, als wäre es dieser Corona Virus. Ich muß aber gestehen, dass ich den bis vor drei Wochen nicht kannte. Wie gesagt, ich hatte seit meiner Kindheit immer Hunde, die natürlich mal krank waren, oder sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen hatten...aber in diesem Ausmaß kannte ich das bisher nicht.
    Was die Züchterin des Welpen meiner Schwägerin betrifft, werde ich auf jeden Fall versuchen, zumindest einen Teil der Tierarztkosten einzuklagen. Der Verlust des Welpen und Hund meiner Mutter ist eh unbezahlbar :-(
    Ich habe ein bißchen im Internet über diese Züchterin recherchiert und habe dabei herausgefunden, dass sie schonmal einen kranken Hund verkaufte. Hab die Besitzerin dieses Hundes kontaktiert und sie erzählte mir, dass der Welpe damals schlimmen Husten hatte, und die Züchterin meinte, dass das nix schlimmes sei und ein Mucosolvan Saft zur Behandlung ausreicht. In Wirklichkeit handelte es sich um eine schwere Lungenentzündung und der Welpe kämpfte mit dem Tod.
    Sie bekam damals, nach etlichen Anwaltsbriefen, einen kleinen Teil ihrer Tierarztkosten erstattet.
    Bei der Züchterin handelt es sich um eine Massenzüchterin, die ihre ganzen Welpen unter hygienisch saumäßigen Bedingungen im Stall hält!!! Meine Schwägerin meinte, dass die Welpen im Haus waren, als sie sie besichtigte (gut, ist ja auch kein Problem, die Welpen zur Besichtigung in's Haus zu holen), aber schon einen "merkwürdigen Stallgeruch" hatten.
    Ich werde diese Frau natürlich auch beim Zuchtverband melden!

    @Veela...ich war bei zwei Tierärzten, merkwürdigerweise machte keiner der beiden einen Kot- oder Bluttest. Ein Arzt machte lediglich den Test auf "Katzenseuche". Die andere fragte ich, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Kottest zu machen, um den Virus gezielt bekämpfen zu können...sie meinte daraufhin, dass das keinen Sinn macht, weil es im Endeffekt egal ist, um welchen Virus es sich handelt, sondern die Bakterien, die sich um den Virus bilden, bekämpft werden müssen.

    Ich danke euch nochmal ganz doll für eure Antworten, habt mir auf jeden Fall weitergeholfen!
    Natürlich halte ich Euch auf dem Laufenden (hoffentlich nur mit positiven Nachrichten ;-) )

    Habt ihr noch irgendwelche Tipps, was die Hygiene betrifft? Wie gesagt putze und desinfiziere ich mehrmals täglich alle Böden, wasche die Deckchen der Hunde auf 60 Grad, und desinfiziere alle 2-3 Tage auch Teppiche und Polstermöbel. Kann man sonst noch irgendwas tun? Ich möchte auf gar keinen Fall, dass der Virus nochmal zuschlägt und hab jetzt auch wahnsinnige Angst, dass mein Rüde einen Rückfall bekommen könnte.

  • Zitat

    @Veela...ich war bei zwei Tierärzten, merkwürdigerweise machte keiner der beiden einen Kot- oder Bluttest. Ein Arzt machte lediglich den Test auf "Katzenseuche". Die andere fragte ich, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Kottest zu machen, um den Virus gezielt bekämpfen zu können...sie meinte daraufhin, dass das keinen Sinn macht, weil es im Endeffekt egal ist, um welchen Virus es sich handelt, sondern die Bakterien, die sich um den Virus bilden, bekämpft werden müssen.

    Huhu ShihTzu! Oh je, da hast du ja eine schwere Zeit hinter dir. Du Arme. Aber es überrascht mich wirklich, dass keiner der Tierärzte eine Kot- oder Blutuntersuchung machen ließ. Vor allem die Aussage der Tierärztin ... da bin ich schon sprachlos. Was jetzt? Viren oder Bakterien? Sollten tatsächlich Bakterienstämme für die Erkrankung verantwortlich sein, dann kann man diese anhand einer Kotuntersuchung exakt bestimmen und dann - so wie du ja richtig angesprochen hast - gezielt durch Antibiotikagabe bekämpfen. Wir haben das nämlich gerade mit unserem 6monatigen Spaniermix durchgemacht bzw. machen es noch durch.

  • Hallo Lumelich!

    Ich fand das auch merkwürdig, vertraute dann aber der Aussage der Ärztin, da ich ansonsten sehr zufrieden mit ihr, und auch dem anderen Arzt bin. Sie meinte, dass sich um den Virus Bakterien bilden, und diese in erster Linie bekämpft werden müssen. Irgendwie bin ich total verunsichert. Vielleicht wäre es sinnvoll, sich die Meinung eines dritten Arztes einzuholen?

    Wie geht es Eurem Hund jetzt? Hatte er auch solche Symptome wie die meinigen?

  • Hallo ShihTzu!

    Nein, bei unserem Hundi waren die Symptome bei Weitem nicht so heftig. Anfang Dezember kam Bibbo am einem Sonntag von Spanien ins Tierheim, Dienstags haben wir ihn geholt und er hatte vom ersten Tag an super heftigen Durchfall. TA verordnete erstmal eine dreitägige Wurmkur, weil sich bei anderen Hunden im Tierheim Giardien eingenistet hatten. Es wurde nicht besser und deshalb ließen wir eine Kotprobe untersuchen. Diagnose: Salmonellen und ein weiterer Bakterienstamm, ansonsten kein Befund. Hat ja auch gereicht. :roll: Dann bekam Bibbo Antibiotika und es wurde besser aber net wirklich gut. Inzwischen hat sich rausgestellt, dass unser kleiner El Kacko sich in der Zwischenzeit wohl nen Bandwurm eingefangen hat, also nochmals Wurmkur rein. Seitdem ist es wirklich .... naja ... fast schon richtig gut. Aber trotzdem lassen wir gerade sein Blut untersuchen. Der kleine Spanier könnte ja auch einer dieser südländischen Krankheiten mitgebracht haben.... :motz:

    Du, ehrlich, ich finde es schon sinnvoll, gezielte Untersuchungen zu machen. Nicht alle auf einmal, sondern halt systematisch alles abklappern. Frag doch deine Tierärztin nochmal. Dieses im Dunkeln tappen ist doch echt ätzend und geht furchtbar an die Nerven. Die Kotuntersuchung kostete uns ca. 60 Euro und danach wussten wir, was los ist. Gerade wenn Bakterien im Spiel sind, wie bei uns. Also ich war schon froh, zu wissen, warum ich auch die Schei...erei bekommen hab :D , war nämlich ansteckend.....

  • @Shi Tzu eine Kotprobe hätte man schon mal machen können und mit der Katzenseuche ist eigentlich doch ziemlich bekannt, dass die nicht auf die Hunde übertragen werden können. Finde ich echt verwunderlich von deinem TA.
    Aber, hauptsache sie sind wieder wohl auf, schade um den einen Kleine, dass er es nicht geschafft hat. Vielleicht hilft mal eine Kohletablette auch, wenn es wieder losgeht.

    Ich wünsche dir, dass keine Rückschläge mehr kommen und das alle gesund bleiben. Eben schau, dass du was gegen die Züchterin unternehmen kannst. Es ist ein Hammer, uns wurde vor vielen Jahren auch ein kranker Dackel angedreht. Der Züchter musste schliessen.

    Pandora, war super das du dies alles reingesetzt, denn mir war der Virus bis dahin auch unbekannt. Man lernt nie aus.

    Super
    Tine

  • Ja, das kenn ich...der Virus meiner Hunde (was immer es auch sein mag) war auch auf Menschen übertragbar...sie haben es beispielsweise auf meine Schwester übertragen, und die hat es widerrum auf ihren Yorki übertragen...also es ist wirklich eine hochansteckende Sache!

    Würmer und andere Krankheiten wie Staupe, Hepatitis usw schlossen beide Tierärzte aus, weil die Eltern mehrmals komplett durchgeimpft und entwurmt sind, und somit eine sehr geringe Chance bestand, dass gleich beide, trotz Impfung, bzw Entwurmung, sich eine dieser Krankheiten oder Würmer eingefangen hatten.

    Habe übrigens gerade mit der Züchterin des anderen Welpen telefoniert. Sie meinte, dass ich ihr die Tierarztrechnungen schicken soll, und wir dann alles weitere besprechen werden...ich bin gespannt!

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