• Hallo,

    bei dem Hund meiner Tante wurde gestern Knochenkrebs festgestellt. Der Hund ist 8 Jahre alt. Ich wollte mich mal erkundigen, ob es irgendwas gibt womit man dem Hund helfen kann. Also Ernährungsmäßig oder so. Gibt es etwas um das Immunsystem zu stärken?

    Bin für jeden Tip dankbar.

    LG Krissy

  • Ich habe öfters schon von Arteminisin gehört, es ist ein rein pflanzlicher Stoff. Prof. Henry Lai von der Universität Washington gelang es damit, einen an Knochenkrebs erkrankten Hund zu heilen. Ich weis allerdings nichts genaueres über diese Methode.
    In Amerika hatte sich zudem ein radioaktives Isotop namens Samarium 153, ein Komplex aus radioaktivem Samarium und Ethylendiamintetramethylenphosphonat (dank Wörterbuch richtig geschrieben ;) ) , bei Hunden mit Knochenkrebs bewährt. (Kontakt über Schering Deutschland GmbH; aber Genehmigungsverfahren)
    Beides sind aber nach wie vor sehr umstrittene Methoden, allgemein gilt leider, dass Knochenkrebs nicht heilbar ist. Aber man es es herauszögern.

    Es gibt auch eine Behandlung mit Schlangengiftenzymen (Horvitherapie).

    Neulich bin ich auch auf Heilpilze aufmerksam geworden, die den Krankheitsprozess verlangsamen sollen. (Maitake, Coprinus und Reishi)

    Die Ernährung kann auch optimiert werden. Am besten solltest du völlig auf Getreide verzichten und keine gehärteten Pflanzenöle verwenden, demnach auch kein Trockenfutter! Am besten frische Sachen.
    Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren/kaltgepresstem Leinöl kann unterstützend wirken. So auch Zink, Cebion, Selen und Schwarzkümmelöl.
    Ebenso würde ich auch eine zusätzliche Portion natürliches Vitamin C geben. (z.B. Hagebuttenpulver, Acerolapulver)
    Eine Freundin setze EMX ein und erzielte gute Erfolge.

    Vielleicht könntet ihr auch zu einem Homöopathen gehen. (kenne mich da aber nicht so gut aus, evtl. Arnica D1000 oder Silicea D1000)

    Ist nun etwas länger geworden. :ops:
    Natürlich kannst du nicht alles einsetzen, aber ich wollte dir gerne erstmal einen groben Überblick verschaffen, was alles möglich ist und dir bzw. deiner Tante ein bisschen Hoffnung geben. :^^:
    Wenn du über einzelne Sachen Nähers wissen möchtest, kannst du gerne Fragen stellen.

  • Hallo , mein Hund hatte auch Knochenkrebs! ist mit 7 jahren daran erkrankt und konnte aufgrund einer sehr guten Therapie noch 3 Jahre weiter leben (schmerzfrei und glücklich). Tierkliniken die diese Therapie anbieten sind Universitätsklinik Leipzig, Hannover, Giesen. Es ist eine hochwertige und relativ neue form der Chemotherapie gepaart mit einer Bestrahlung.

    Wichtig ist beim Knochenkrebs möglichst schnell mit der Therapie anzufangen, da dieser Krebs sehr agrgessiv ist.

    viel Glück wenn du noch fragen hast.... gerne.

    LG kat

  • Hallo Kat,

    Zitat

    hochwertige und relativ neue form der Chemotherapie gepaart mit einer Bestrahlung.


    Kannst Du mehr über diese Therapieform erzählen?
    Ich bin daran sehr interessiert, weil ich ja eine Info-HP über das Osteosarkom beim Hund erstellt habe (und immer noch dabei bin)....neue Therapien sind natürlich für Alle, die in diese Situation kommen sehr interessant!
    Wir haben zwar unsere Hündin Roxy am 21. April 08 über die Regenbogenbrücke begleiten müssen, weil sie den Kampf gegen den Knochenkrebs verloren hatte, aber wie gesagt, ich führe die HP weiter......

    Du kannst mir sonst auch gerne ne Mail schicken!

    Hoffe von Dir zu hören.....bis dahin

    Viele Grüße

    Sabrina mit Kira und Arco und Roxy im Herzen
    http://www.roxys-seite. de Info-HP über das Osteosarkom beim Hund

  • Hallo!
    klar kann ich dir weitere Infos geben: also ich habe die Therapie mit Fluke damals im Herbst 2004 begonnen. In der veterinärmdizinischen Fakultät und Tierklinik Leibzig! Er bekam intravenös Pamidronat ca. 5 mal in einem ca. 14 tägigen Abstand. Hier kurz ein Link zu dem Mittel Pamidronat http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/arti…rc=heft&id=6401
    Ausserdem erhielt er 2-3 Mal zwischendurch ein Chemomittel ebenfalls intravenös.
    zwischen den medikamentösen Gaben bekam er Bestrahlung in der gleich nebenan gelegenen Humanmedizinischen Klinik. das war hochdosierte Strahlung die zur Schmerzlinderung eingesetzt wurde und punktuell auf das Krebsgewebe gerichtet wurden- dabei veränderte sich die Haut und Fellfarbe an der Stelle- aber nach der 3ten Anwendung bemerkte man schon deutlich, dass er weitaus weniger Schmerzen hatte als zuvor und der Tumor vermutlich in Verbindung mit dem Pamidronat nicht mehr weiterwuchs... was zuvor sichbar der Fall war.
    Die gesamte Therapie verlief über eine Zeitraum von ca. 3 Monaten und war auch vom Kostenfaktor und dem Ergebnis vertretbar ( auch für mich als Studentin). Ich habe erfahren dass wohl Hannover das inzwischen auch anbietet.
    Toll das du das alles auf einer Seite sammelst!
    Wenn du noch mehr Fragen hast gerne!
    Bis dahin
    Kat mit Fluke im Herzen

  • Hallo Kat,

    sag mal, magst mir Deine Erfahrungen mal aufschreiben, damit ich es dann mit auf die HP als Erfahrungsbericht setzen kann -- Oder ist es noch "zu frisch" bei Dir?
    Drei Überlebensjahre ist doch schon ne lange Zeit........

    Wenn ich mir alles über die Therapie im Internet selber zusammen suche ist die ganze Therapie so "auseinander gerissen" und ohne Bezuge -- das wäre doch schade, denn es hört sich ja doch sehr interessant und vielversprechend an.......

    Überlege es Dir doch mal in Ruhe ......

    Ich hoffe bald wieder von Dir zu hören....bis dahin

    Viele Grüße
    Sabrina mit Kira und Arco und Roxy im Herzen
    http://www.roxys-seite. de Info-HP über das Osteosarkom beim Hund

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