Kreuzbandriss & Meniskusschaden
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Ich bin total fertig! Unsere Großer hat vor 9 Tagen angefangen zu lahmen, haben das ganze erstmal 2 Tage lang beobachtet, dachten er hätte sich vielleicht vertreten, aber dem war leider nicht so. Es wurde immer schlimmer und dann sind wir natürlich gleich zum TA.
Er hat ihn gründlich untersucht und auch schon den Verdacht auf einen Kreuzbandriss oder Anriss geäußert, hat aber zum Ausschluß, das nichts mit dem Gelenk ist ein Röntgenbild gemacht-da war zum Glück alles okay. Er hat mir dann erstmal Schmerzmiitel für 10 Tage mitgegeben, mit der Hoffnung das es vielleicht besser wird und wir einen chirurgischen Eingriff verhindern können. Aber das ist nicht passiert, im Gegenteil es ist nur noch schlimmer geworden und mein Süßer hat letzte Nacht doll Schmerzen gehabt, so das ich heute- nach 7 Tagen -sofort nochmal hin bin.
Der Tierarzt hat Djego nochmal gründlich untersucht und mußte feststellen das es wahrscheinlich nicht nur eine Kreuzbandriss ist, sondern auch ein Meniskusschaden besteht und eine Operation unumgänglich ist. Obwohl ich damit gerechnet habe, hat es mich echt umgehauen!
Er selber operiert aber nicht, am Mittwoch kommt ein Arzt aus der Uni-Klinik Göttingen und wird den Einfgriff vornehmen. Hab richtig Angst um meinen Schatz und leide doll mit ihm mit!
Hat denn jemand Erfahrung mit solch einem Eingriff??? Habe schon einiges über OP Methoden gelesen, aber alles recht trocken beschrieben. Vielleicht hat jemand das gleiche mit seinem Schatz -leider- durchmachen müssen, würde mich über Informationen wie er gelaufen ist, Heilung, evtl. Physio etc. wirklich sehr freuen!!!
Was bei mir außerdem noch dazu kommt, ist die Angst vor der Narkose. Bin das etwas vorgeschädigt, da unsere ehemaliges Familienmitglied- unser Gizmo- nach einem Routine-Eingriff einfach nicht mehr aufgewacht ist, er ist in meinen Armen gestorben, ohne das wir auch nur im entferntesten damit gerechnet haben! Und das sitzt mit immer noch ziemlich stark in den Knochen!

Wir brauchen Euren Rat...

Djego & Sina
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo Ihr
Meine ist hat vorgestern auch ein neues Kreuzband bekommen. Konnte Sie gestern abholen. Bei Ihr ging es auch mit Lahmheit los und als wir es durch gabe von Scherzmitteln fast weg hatten hat Sie auf gefrorenem Boden gestoppt und sich das Kreuzband gerissen. Kann euren Schmerz verstehen, da es wirklich ein schlimmer anblick ist wenn der geliebte Schatz so leidet. Ich hatte auch sehr große Angst vor dem Eingriff, da ich in der Klinik wo es gemacht wurde , Anfang letzten Jahres auch einen anderen Hund verloren hab. Mir ging es richtig schlecht und ich war richtig erleichtert als ich Sie gestern wieder mit nach Hause nehmen konnte.
Der verdacht auf Meniskusschaden hat sich bei Ihr nicht bestätigt. Zur Heilung meinten die Ärzte das es von Hund zu Hund verschieden ist. ich hab im bekannten kreis zeiten zwischen 2 und 4 monaten gesagt bekommen. Bin bei meiner mal gespannt. Sieht ja schon schlimm aus mit diesem riesigen stabilitätsverband ums Bein aber Sie kommt ganz gut damit klar. Hoffe bei Euch ist auch alles gut verlaufen. Drück Euch die Daumen. Liebe Grüße Alexandra -
Moin
und mein Beileid. Das ist keine wahnsinnig dramatische OP, die Heilung geht "relativ" schnell und der Hund wird nach einiger Zeit wieder voll belastbar sein. Aber zu wünschen ist soetwas wirklich niemand ... das Schlimmste fand ich, den Hund auszulasten ohne Bewegung.Kannst auf meiner hp nachlesen, wie es bei Chica war (2x Kreuzbandriss und 1x Meniskus OP). Wenn du dann noch Fragen hast kann ich dir gerne helfen.
Gruß, staffy
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Erstmal Danke für Eure lieben Antworten! Habe mich lange hier nicht angemeldet, da ich alle Hände voll zu tun hatte- Djego mit seinem Hinke-Bein, mein Pferd hatte eine schlimme Kolik und und und... Frei nach dem Motto, wenn es kommt dann alles aufeinmal! :|
So aber nun zu Djego... er wurde heute operiert, nachdem der Termin zweimal verschoben wurde. und es ist soweit auch alles gut gegangen und wir sind vor ca. einer Stunde zu Hause rein. Allerdings ist Djego ja schon von Haus aus ein kleines/großes Sensibelchen und ist schon mit lauten Wimmern und Heulen in die Narkose rein- was mir schon ziemlich nah ging... aber jetzt kommt er so auch raus aus der Narkose bzw. richtig narkotisiert ist er nicht mehr, aber er durchläuft gerade die verschieden Stufen des Bewußtseins während er so langsam zu sich kommt. Ich hätte ihn auch da lassen können, aber mein TA und auch der Prof. der operiert hat, meinte es wäre schön für ihn zu Hause so richtig klar zu werden, in seinem Umfeld. Na ja... und nun liegt er hier und wimmert und heult zum herzzerreißen! Mir wurde versichert das es normal ist, er kommt genauso raus wie er in die Narkose rein ist, trotzdem geht es uns durch Mark und Knochen und wir versuchen alles um es ihm so angenehm wie nur möglich zu machen. Er merkt das wir bei ihm sind und wird zum Teil auch etwas ruhiger wenn wir mit ihm sprechen und ihm streicheln.
Ach Mensch... das ist schon schrecklich seinen Schtz so leiden zu sehen und zu hören! :nosmile:
Wird eine lange Nacht...
Liebe Grüße,
Sina
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Hallo Sina...
Ich hoffe Ihr habt die Nacht gut rum bekommen??
Gizmo hat bei der letzten OP auch seeehr gelitten als er aus der narkose aufgewacht ist.Selbst als er ziemlich klar zu sein schien hat er total gejammert und ich dacht schon die hätten vergessen ihm das Schmerzmittel zu geben...Aber innerhalb von insgesamt 4-5 Stunden war er wieder ok.Ausser halt den wirklichen Schmerzen.Ich hoffe Ihr habt es gut überstanden und Eurem Hund gehts gut...
Gute Besserung!!
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Hallo...
ja, wir haben sie gemeinsam rum bekommen. Zuerst lag Djego auf der Matratze die wir extra für ihn hingelegt hatten, die meiste Zeit lag ich bei ihm- bis auf kurze Ausflüge ins Bad etc.- und habe ihn beruhigt, ihm mit einem Waschlappen Wasser ins Maul getropft und zwischen durch bin ich auch ein paar mal für kurze Zeit eingeschlafen. Irgendwann fing er an den Kopf zu heben und hat dann hat er natürlich auch versucht sich von seiner Halskrause zu befreien- die findet er nämlich ganz gemein!
Er hat bis heute Morgen um 05.00 Uhr gejammert und geheult und irgendwann wurde er immer ruhiger und ist eingeschlafen. Habe mich dann auch völlig übermüdet auf die Couch geschleppt und bin auf der Stelle eingeschlafen. :schlafen: Gegen 07.00 Uhr bin ich dann wach geworden weil Djego zu mir auf die Couch gesprungen ist- wie auch immer er das gemacht hat- und wir haben zusammen noch ein wenig schlafen können.Mittlerweile ist er wieder fast ganz da und war auch schon zweimal auf dem Hof um mehr oder weniger sein Beinchen zu heben und hat auch endlich was getrunken und ein wenig gefuttert.
Die erst Etappe wäre also erstmal geschafft... Wir sind ein tolle Team, der Dicke und ich! :yes:
Ganz lieben Gruß von uns!
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Hallo,
unser knapp 10 Jahre alter Golden Retriever hatte vor knapp 2 Wochen ebenfalls eine OP wg. Kreuzbandriß am rechten Hinterlauf.
Die ersten Tage waren für den Hund als auch für uns schrecklich.
Wir sind dabei die Spaziergänge wieder auf zunehmen. Er belastet das Bein immer noch nicht richtig, die Muskeln zittern regelrecht dabei.
Ich würde gerne zur Physiotherapie mit ihm gehen.
Weiß jemand einen guten Physiotherapeuten im Großraum Ingolstadt oder München.
Grüße Marianne -
Hallo,
also erst mal Glückwunsch, daß die OP gut verlaufen ist. Finde ich SUPER von Deinen Tierärzten, daß der Kleine mit nach Hause durfte zum aufwachen - das spricht auch dafür, daß die OP komplikationslos war. Hat Dein TA was zum Miniskus gesagt? Wie ist operiert worden - klassisch oder TPLO?
Ich habe leider etwas Erfahrung mit Kreuzband, meiner hat sich vor 2 Jahren das linke Kreuzband gerissen und dann vor 4 Monaten das rechte... Mein TA hatte mich vor 2 Jahren schon gewarnt, daß sehr oft, wenn mal ein Kreuzband gerissen ist, das andere über kurz oder lang auch reisst. Und so kam's dann leider auch.
Ganz wichtig ist, daß er sich jetzt schont. Durch die Schmerzmittel spürt er im Moment keine Schmerzen im Knie und da kann es leicht passieren, daß er sich überfordert - und im schlimmsten Fall etwas reisst. Also wirklich: absoluter Schongang, keine Treppen, nicht springen (auch nicht auf die Couch!) und NUR mit Leine rausgehen. Das musst Du eine Weile durchhalten, je nachdem wie gut es heilt so bis 6 Wochen.... und dann LANGSAM steigern.
Und dann solltest Du - in Absprache mit Deinem TA - später mit Physiotherapie anfangen, weil die Muskeln an dem operierten Bein ziemlich schnell abbauen und um die Gelenkigkeit wieder zu fördern. Da werden Dir auch Übungen gezeigt, die Du ganz einfach zu Hause regelmässig nachmachen und mit der Zeit steigern kannst. Du solltest Dir aber eine sehr gute Physio suchen, da gibt es mittlerweile leider viele Scharlatane. Am besten ist - finde ich - jemand der sowohl TA ist also auch Physio. Vielleicht fragst Du mal den TA, der operiert hat.
Marianne: 2 Wochen nach der OP ist ziemlich früh, mit Physio anzufangen. Hat Dir Dein TA schon ein ok gegeben? Kommt mir echt sehr früh vor. Habe mit meinem erst nach 5 Wochen mit Physio angefangen. Konnte Dir Dein TA keine Physio empfehlen?
Liebe Grüsse
Melanie -
Hallo Melanie,
herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Der TA hat von Physiotherapie gar nicht gesprochen. Das war so meine Idee. Wenn deine Erfahrung zeigt, dass wir vor 5 Wochen nicht anfangen sollen, dann bleibe ich momentan weiter bei den kurzen Spaziergängen. Ich merke allerdings auch, dass die Muskulatur sich abbaut und unser Bobby den Hinterlauf immer sofort entlastet - darum auch mein Gedanke mit Physiotherapie.
Ich werde noch beim TA nachfragen, wir müssen nicht mehr hin, Fäden sind gezogen, Wunde super gut verheilt. Aber bei einem 10 Jahre alten Hund will ich alles tun was irgend möglich um ihn noch möglichst lange beweglich zu halten.viele Grüße
Marianne -
Hallo Marianne,
meiner ist auch 10...
Dass die Muskulatur abbaut, ist ganz normal. Und das geht beim Hund sehr schnell.
Physio würde ich auf jeden Fall machen. Such Dir am besten jetzt schon jemanden - gute Physiotherapeuten sind meist schon im voraus ziemlich ausgebucht... Der / die kann Dir dann auch nach einem ersten Angucken sagen, wann Du ca. anfangen kannst. Und mein Rat: such jemanden, der nicht nur Physio ist sondern auch Veterinärmediziner. Meine Erfahrung ist, daß die einfach sehr viel mehr wissen über die ganzen Zusammenhänge...
Gibst Du schon einen Futterzusatz für die Gelenke? Falls nein, würde ich damit anfangen. Weil in JEDEM operierten Gelenk IMMER Arthrose entsteht - über kurz oder lang. Das ist einfach Tatsache. Ich hab' mehrere Mittelchen durchprobiert und bin jetzt bei Canosan. Das mag er und lt. TA ist es eines der besten. Ist allerdings - leider - nicht ganz billig. Falls Du das nimmst, kauf unbedingt beim TA. Im Internet werden billigere Kopien angeboten, die haben aber nicht die originalen Inhaltsstoffe :x
Alles Gute
Melanie - Vor einem Moment
- Neu
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