• Liebe Gerri,

    Du hast das einzig richtige getan. Vorgestern und gestern hab ich nur still mitgelesen.

    So gut wie jeder hier im Forum mußte solche Entscheidungen schon mindestens einmal treffen, viele sicherlich sogar mehrfach. Es ist immer schwer.

    Sie ist angekommen, ganz sicher. Dort hat sie keine Schmerzen mehr. Ich glaube fest an dieses Land hinter der Regenbogenbrücke und es ist sicherlich der größte Beweis von Liebe wenn wir unsere Tiere in Würde gehen lassen. Es tut so weh und es wird dauern bis man ohne Tränen Fotos anschauen kann. Ich weiß das. Aber schlimmer wäre wenn man bei so einem Befund zu lange wartet und sich selber irgendwann sagen muß " Du hast zu lange gewartet".

    Wir wünschen Dir die Kraft die im Moment nötig ist und Deinem Hund ein wunderbares Leben hinter der Regenbogenbrücke. Fühl Dich umarmt. Burgit

  • Lieber Gerry!

    Fühl dich einfach fest gedrückt.

    Und das Gefühl der Erleichterung kenne ich auch. Als ich meine Luzie vor fast 6 Jahren erlösen mußte (Vergiftung, nachfolgend Leukämie), hatte ich dieses Gefühl auch. Es war auch schwer ja, aber was mir von ihr (neben all den anderen Erinnerungen) im Kopf geblieben ist und bleibt, ist ihr letzter Blick. Ein freudiger, dankbarer Blick. Keine Angst, keine Trauer, kein Vorwurf. Einfach nur Erleichterung, als wolle sie mir sagen "Du hast mich verstanden".

    Ja, natürlich trauert man, es fehlt etwas im Leben. Ein großes Loch im Leben entsteht.

    Auch wenn heute meine 3 Chaoten hier rumtoben, Luzies Platz in meinem Herzen ist heute noch genau so groß. Heute aber trauere ich eigentlich nicht mehr. Ich vermisse sie noch ja, aber ich kann viel über die schönen Erinnerungen mit ihr lachen.

    Ich wünsche dir sehr, da es dir auch bald so geht. Daß der Schmerz über den Verlust nach läßt.

  • Hallo geri......

    doch es ist so.......irgendwie jedenfalls.ich konnte es nicht ertragen, dass mein rocky schmerzen hat.und totkrank war er ja nun mal, ohne hoffnung.ich hatte mir geschworen, ihn nicht unnötig leiden zu lassen, nur weil ich vielleicht nicht loslassen wollte......und da war die entscheidung, nachdem er nachts schmerzen ( hecheln, unruhe ) schon schnell gefallen...
    natürlich überlege ich oft, ob es richtig war....."hätte er nicht noch...ein paar wochen...er ist doch erst 3.....mein mann wollte ihn gerne noch einmal sehn-er war zu der zeit in china...."
    aber es wäre nicht ok gewesen, es gab nun einmal keine rettung mehr....
    und genauso war es bei deiner ronja......
    auch du hast es richtig gemacht...!!!!!!
    ronja mußte nicht mehr unnötig leiden......
    deshalb bin ich immer noch oft ganz traurig und vermisse rocky jeden tag....( auch weil er noch so jung war , es war am 3.7.07).......

    alles liebe für dich.......

    Kerstin ( und tief im herzen roky )

  • Ich kann mich nicht oft genug bedanken...Für die lieben Worte..


    Bis gestern habe ich gedacht das ich das nicht überleben würde den Verlust meines Hundes,weil ich an damals gedacht habe als mein zweiter Hund(Tiffany) mit einem Alter von einem halben Jahr überfahren wurde und ich Tage lang am weinen wahr,und noch heute traurig bin wenn ich daran denke..Und es ist schon 9 Jahre her...

    Aber das Gefühl der Erleichterung ist momentan viel mehr in meinem Kopf.
    Sie hat keine Schmerzen mehr,sie spielt da oben bestimmt mit ganz vielen Stuppsnasen herum und schenkt mir diese Kraft..
    Ich habe den Schmerz,und sie die Erlösung.....

    Sie ist doch immer bei mir,oder...?
    Sie ist doch jetzt mein Schutzengel,oder.?
    Sie ist nicht alleine,oder..?

    Ich werde sie wiedersehen....
    Ganz bestimmt sogar... :roll:


    Nachtrag...

    Ich habe sie heute Nachmittag nach Hause geholt und neben meinem anderen Hund beerdigt..
    Es war wieder sehr schlimm,aber ich habe mich jetzt beruhigt...

    Danke nochmal an Burgit,vielen vielen Dank....
    Ihr helft mir alle sehr....

    Tausen dank...

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