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  • Hallo,


    ich hab ja folgendes Problem..........meine Freundin hat ein supersüssen Labi Mix im Tierheim entdeckt, war schon einige mal mit ihm spazieren und wollte ihn auch gerne haben. Der Hund kommt aus Russland, ist ein Jahr alt........... wurde im Tierheim gechipt und geimpft.


    Nun will das Tierheim 170 Euro für diesen Hund haben. Ist das normal??? Sollte ein Tierheim nicht lieber froh sein, daß dieser Hund aus der Gefangenschaft befreit wird? Bis zu 100 Euro hätte sie finanziell ohne Probleme hinbekommen.... aber 170??????


    Gibt es irgendwelche Verordnung oder Vorschriften, wie sowas berechnet wird oder kann ein Tierheim sich Preise machen wie es will?


    Über eine Info von euch wäre ich sehr dankbar, da meine Freundin wirklich tottraurig ist, das sie die Kleine nun nicht mitnehmen kann.


    Vielen lieben Dank und

  • Hallo,


    nun, vielleicht sollte sich Deine Freundin mal Gedanken machen das so ein Hund auch ein Tierheim Geld kostet?
    Der ist wahrscheinlich von Russland aus nicht rübergelaufen?
    Und war sicherlich weder geimpft, entwurmt, gechipt?
    Musste erstmal tierärztlich untersucht werden?
    Brauchte vielleicht Medikamente?
    Und... fressen musste der bestimmt auch schon was.


    Strom und Wasser, Steuern, laufende Kosten und Personal muss übrigens auch ein Tierheim bezahlen. Wie sollen die das machen???


    Und ganz ehrlich... wenn es an diesen 70 Euro mehr scheitert, dann ist es vielleicht gut so. Was macht denn dann Deine Freundin wenn der Hund mal krank wird? Tierarztkosten belaufen sich GANZ fix mal auf ein paar hundert Euro? Und Steuern machen auch noch mal ein bisschen was? Und Leine, Korb, Autogitter und vor allem Fressen machen nochmal ein paar Euro?
    Ganz ehrlich, wenn es so knapp ist, sollte man lieber auf einen Hund verzichten und vielleicht ehrenamtlich mit Tierheimhunden was machen. Da tut man was Gutes und dem Tierheim hilft es auch, man hat trotzdem Hunde um sich, vielleicht wäre das was?!


    Liebe Grüße


    Ella

    Trickdogging und Hunde-Spiele für Jederman

  • Da kann ich mich Ella nur anschließen. Wahrscheinlich decken die EUR 170 kaum die Kosten, die das TH hatte. Nur mal so als Beispiel, ich habe meinen Cocker im März für 160 EURO aus dem TH geholt. Nach einem Monat habe ich mal die Kosten zusammengestellt und hatte alles in allem, mit Tierarzt, Versicherung, Hundesteuer, neuer Leine und sonstigen Sachen die noch gebraucht wurden, insgesamt 500 EURO ausgegeben und das, ohne irgendwelchen extra Schnick-Schnack.


    Wenn es an 70 EURO Anschaffungskosten scheitert, dann laßt es besser. Wenn Deine Freundin Hund so liebt, dann wäre es doch eine Idee, weiterhin als Ausführer ins TH zu gehen. Damit hilft sie dem TH und den Hunden dort und hat, ohne große Kosten, Kontakt zu den Hunden.

    Viele Grüße
    Daniela und die Cockergang.


    Nicht jeder, der einen Hund hochheben kann, kann auch einen Hund vernünftig halten.

  • Naja, ich bin der Meinung, das 170 € schon sehr happig sind, und es scheitert ja im Endeffekt nicht an den 70 € nur mal so, sondern eben weil alles andere noch angeschafft werden muss, wobei ihr als jahrelange Hundehalterin diese Kosten schon sehr bewusst sind..... und der Hund ist gerade mal 2 Wochen da und ein "Urlauber" hat ihn von drüben mitgebracht, also muss man die Kosten schon mal nicht berechnen.


    Wie auch immer, mich interessiert ja, ob es eine Verordnung gibt, wo festgelegt wird, was ein Tierheim so nehmen darf.... ich wollte mir nämlich auch mal einen aus dem Tierheim holen, und da wollte man sogar unglaublich 320 € für haben.......


    Wie werden solche Kosten festgelegt?


    Liebe Grüsse

  • PS: habe mich auch etwas falsch ausgedrückt..............


    Wollte damit sagen, das sie sich auf 100 € eingestellt hatte..... und mal ernsthaft 70 € finde ich verdammt viel Geld.


    Es gibt auch Leute die Rechnen müssen, dürfen diese dann eure Meinung nach kein Hund halten???????

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hallo mitini,


    auch wenn dem Tierheim nun gerade dieser Hund nicht sonderlich hohe Kosten verursacht hat, so gibt es dort sicher andere Tiere, die teure Behandlungen oder Operationen benötigen, transportiert werden müssen oder lange dort auf einen neuen Besitzer warten und in der Zeit ernährt werden müssen. Ich finde einen Preis von 170 Euro völlig ok.


    Ein Beispiel: Ich habe meine Teak vor fünf Jahren für 50 DM bekommen - aus dem Tierheim. Der niedrige Preis kam daher, weil der Tierheimleiter wusste, dass das noch einige hundert Mark an Kosten für ihre weitere Behandlung auf mich zukommen würden! Teak war drei Wochen im Tierheim und ihre Krankenakte belegt, dass sie die 50 DM an Behandlungskosten weit überschritten hat... Futter, Pflegepersonal usw. gar nicht mit eingerechnet!


    Ich hätte selbst für diesen kranken Hund mehr bezahlt!


    Viele Grüße
    Corinna

  • Naja 50 DM sind nicht "340 DM"................ ich geb für meinen Sammy sicher auch das letzte Hemd, aber ernsthaft muss ich gestehen, das ich bei der Anschaffung damals schon auch auf Geld geschaut habe und mir deswegen keinen Hund beim Züchter geholt habe..............

  • Für unseren Hund hat das Tierheim 250 Euro Schutzgebühr genommen. Die Summe haben wir erst erfahren, als bei uns Zuhause der Überlassungsvertrag gemacht wurde (gleichzeitig mit der Vorüberprüfung)
    Aber dieser Hund sollte es sein, und von daher war die Summe letztlich nebensächlich.



    viele Grüße
    hajo

  • Mein Tierheim-Border-Collie hat mich viel mehr gekostet in seinem bisherigen Leben, als der zweite BC vom Züchter!


    Wie gesagt, es war abzusehen, dass der Hund noch viel Geld kosten würde - und die 340 DM haben wir bei Weitem überschritten... Ich habe den Hund gesehen und es einfach gewusst - das ist meiner! Vom Herzen her...


    Aber ganz ehrlich, wer hier schon knauserig ist... naja, die anderen haben das ja nun auch schon zu genüge geschrieben!


    Viele Grüße
    Corinna

  • uiuiuiuiui!


    ich finde es überhaupt traurig, dass man sich hier über sowas unterhalten muß. es ist wohl mehrfach erwähnt worden, dass die tierheime weit mehr kosten haben als sie an übergabegebühren/schutzgebühren "verdienen" können-und würde es keine spenden/oder sachspenden geben, könnten einige tierheime bestimmt gleich zu machen.


    deine freundin sollte sich wirklich nochmals überlegen ob sie dann mit anderen kosten (steuer/versicherung/etc.) klar kommt.


    viel glück und grüße
    christina

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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