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Meine Hündin beißt seit neustem kleine Hündinnen!

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    Hallo zusammen!


    Wir haben seit 2 1/2 Jahren eine Mischlingshündin aus Spanien (Galgo espanol-Rhodesian-Ridgeback Mix). Sie war lammfromm bzw. zu Hause ist sie es auch noch.


    Vor einem Jahr haben wir einen Chihuahua-Welpen (weibl) dazugeholt. Sie verstehen sich blendend, teilen alles und lieben sich heiß und innig.


    Im Februar sind wir umgezogen, in unserer Nähe gibt es ein kl. Wäldchen und mittlerweile haben wir andere Hunde+ Besitzer kennengelernt und treffen uns meistens abends um halb sieben. Darunter sind ein Labradorrüde, eine Bordeaux-Dogge(weibl) und ein Husky-Mix (weibl)(gerade 10 Monate alt) der Rest ist um die 3-5 Jahre alt.


    Die 5 spielen immer sehr schön miteinander, Shary (meine Problem-Hündin) scheint das Alpha-Weibchen zu sein, denn die Dogge ist so eine gemütliche und tapsige die läßt sich fast alles gefallen, was nicht heißen soll, das gebissen wird nur ein bisschen gerangelt.


    Seit eingiger Zeit fällt mir auf, das wer nicht so häufig im Wald ist verbellt wird und neuerdings fällt meine Shary die kleineren Hündinnen an.


    Vorgestern hat sie mit Absicht einen Beagel den Weg abgeschnitten und obwohl sie sich sofort ergeben hat, hat sich auf den Rücken geworfen, hat Shary sie dann noch weiter traktiert und bis ich eingreifen konnte hatte der kl. Beagle schon ein blutendes Ohr.


    Heute hatte ich sie rechtzeitig an der Leine als jemand fremdes in den Wald kam, mit einer kleinen Mischlingsdame (10 J). Shary saß ganz lieb bei mir an der Seite die kleine kam zum schnüffeln und ich sag noch zum Halter es wäre besser er ruft sie, da gings auch schon los und wieder ein blutendes ohr obwohl ich sie sofort weggerissen habe.


    Die Zicke trägt ein Würghalsband, weil Windhunde Könige sind im Kopf aus der Schlinge ziehen....ich war mit ihr auch in der Hundeschule, sie ist bis auf diese erhebliche Macke ein Schatz..sie weiß wer der Chef ist. Vor meinem Mann hat sie allerdings mehr respekt obwohl ich immer mit ihr arbeite und mich um sie kümmere. Sie kommt auch nicht zu kurz, ich beschäftige mich mit beiden gleich und mit Maya hat sie auch null Probleme, das absolute Dreamteam.


    Wenn Shary von der Leine ist hat sie leider manchmal Bohnen in den ohren, ist so ne richtige Ziege, oh mama hat gerufen ja ja ich komme, dann trottet sie langsam auf mich zu, macht hier und da noch nen schlenker. Aber wenn sie was sieht bzw. wittert dann kann ich sie nicht mehr ablenken, dann hört sie leider gar nicht.


    Habt ihr nen guten 'Rat für mich? Ich möchte nicht, daß sie die nächsten Jahre an der Leinen mit nem Halti rumläuft ist doch ein Windhund, die braucht ihre Renn minuten.



    Vielen Dank :help:

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  • Hallo
    wie alt ist sie denn hats du sie schon erwachsen oder als welpen bekommen?


    Huendinnen koennen durchaus zicken werden, gegenueber anderen huendinen, nicht allen aber doch was man vielleicht als rivale ansehen koennte, da hilft auch nicht unbedingt wenn sie kastriert sind je nachdem wann das geschehen ist...


    Nicht alle huendinnennverstehen sich mit allen, das kann feindschaften bis im wahrsten sinne des Woirtes aufs blut geben oder bis zum Tod.


    Ich will dir jetzt keine angst machen, es ist halt schwer einzuschaetzen wenn man nicht dabei ist. aber vielleicht kann sie so manche einfach nicht leiden...

    "Alles wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten, sind im Hund."
    Franz Kafka

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Deine Hündin scheint ein starkes Meutengefühl zu diesen Hunden, die sie täglich trifft, entwickelt zu haben. Sie will was nicht dazu gehört fernhalten und macht das recht rabiat. Wahrscheinlich seid ihr immer mehr oder weniger im gleichen Gebiet unterwegs, dieses wird sie ebenfalls als ihr Territorium ansehen, was ihre Agressivität bestärkt.


    Wenn meine Vermutung stimmt, wird sie sich - zumindest noch jetzt - mit anderen Hündinnen auf neutralen Gebieten und in neutralen Situationen (nicht das gewohnte Spazierrevier, nicht die gewohnten Hundekollegen) auch neutral benehmen.


    Ich würde mit ihr neue Wege nehmen oder andere Zeiten auslesen, damit sie ihre Freunde nicht trifft. Höchstens zwei mal pro Woche würde ich ihr die gewohnten Treffen gönnen, sie dabei an der Schleppleine haben und sehr aufmerksam sein (nicht so einfach, wenn man sich unter guten Kollegen unterhält!).


    Aufpassen: vielleicht wird die Anwesenheit vom Chihuahua auch auf neutralen Gebiete eine erhöhte Angreifbereitschaft erwecken.


    Ich würde die Hündin viel allein beschäftigen (Hundesport, Fährten, Suchspiele, usw.) und ihr Kontakt mit Artgenossen v.a. auf gesicherten Arealen (so wie in der Hundeschule) haben lassen. Ich würde ebenfalls sehr oft Hundeveranstaltungen besuchen (Agilityturniere z.B.), was ihr Sozialverfhalten günstig beeinflüssen könnte.


    Es mag sein, dass sie dann wieder verträglicher wird.

  • Noch was: du hast sie schon erwachsen erhalten und sie lebte als Strassenhund. Dann ist es nicht wunderlich, dass die Gruppe eine wichtige Rolle für sie hat. Es wäre nämlich nicht erstaunlich, dass sie in Spanien das Zusammengehörigkeitsgefühl zu einigen Artgenossen erleben durfte und dass diese Gruppe ihr das Überleben ermöglichte.

  • Mit dem was Du mir schreibst, hast Du vollkommen recht. An diesen Aspekt habe ich noch gar nicht gedacht.


    Sicherlich wird sie ihre Kollegen in Spanien gehabt haben....ich habe sie heute abend mit Leckerchen an mich gebunden, das klappt recht gut. Gestern haben wir schon ein anderes Gebiet welches sie noch nicht kannte genommen zum :bindafür: Gassi gehen. War mit dem Rad unterwegs, das hält sie sehr auf Trab.


    Ich werde Deine Ratschläge in die Tat umsetzen, auch wenn mir das abends immer sehr gut gefiel mit den anderen Herrchen und Frauchen vor allem wenn es jetzt früh dunkel wird...

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