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Hallo zusammen,
ich habe mich soeben hier im Forum angemeldet, weil ich hoffe das mir hier vielleicht jemand weiter helfen kann.
Mein Bruder besitzt einen 5jährigen Labrodor Rüden, bei dem am Wochenende Krebs festgestellt wurde. Welche Art von Krebs es genau ist kann ich nicht sagen, da, lt. TA, hierfür eine Probe entnommen werden müsste. Unser Hund hat aber schon seit längerer Zeit ein sehr schlechtes Blutbild, zu wenig rote Blutkörperchen, und daher ist das Risiko zu groß ihn in die Narkose zu legen. Der Krebs wurde anhand der Ultraschallbilder an der Milz und im Brustkorbbererich festgestellt.
Meine Frage wäre nun, was können wir tun, Futter / Bewegung, um gegen den Krebs anzukämpfen. Keiner von uns kann diese Diagnose momentan so richtig begreifen und aktzeptieren fällt noch schwerer. Wenn man ihn so ansieht, denkt man es sei alles in Ordnung. Er hat glänzendes Fell, läuft mit wedelnder Rute auf einen zu und freut sich wie ein König wenn er auch nur seine Leine sieht. Nur wenn man ihn längere Zeit beobachtet merkt man das es ihm doch nicht so gut geht - er ist sehr schnell müde, schläft viel und fressen tut er auch nicht mehr so wie früher.Ich hoffe mir kann jemand Ratschläge und Tips geben. Was ich aber vielleicht noch sagen sollten ist, das eine Chemotherapie für uns alle nicht in Frage kommen würde. Eine Chemo ist für den Menschen schon unerträglich und das möchte keiner von uns unserem Liebling antun. Damit möchte ich niemandem zu nahe treten der dies für seinen Hund entscheiden würde, aber da ist jeder nun mal anders und wir wollen dies nicht.
Lg Katja
- Vor einem Moment
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Hi,
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Das tut mir sehr, sehr leid. Ich kann das gut verstehen, daß ihr das jetzt noch gar nicht so richtig begreifen könnt.
Ich glaube, bei Tieren ist es wohl am Besten, ihn leben zu lassen solange es geht und wenn es nicht mehr geht den Hund zu erlösen. Ich habe zu oft gesehen wie Menschen unter einer Chemotherapie gelitten haben. Das hat meine Sicht auf Euthanasie beim Menschen auf immer geprägt.Es gibt bestimmte Diätmethoden, die einem Hund mit Krebs das Leben erleichtern und eventuell die Weiterentwicklung des Krebses verlangsamen können. An Eurer Stelle würde ich Euren Tierarzt fragen, ob er Euch da beraten kann und ob sowas für diesen Hund in Frage käme.
Fühlt Euch mal alle ganz doll umarmt. Das muß wirklich ein Schock sein, sowas am Wochenende zu erfahren.
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hallo und willkommen hier im forum, katja!
ich kann mich meiner vorrednerin nur anschliessen. und ich möchte euch sagen, dass es mir sehr leid tut, eine solche diagnose ist schrecklich. ich wünsche euch ganz viel kraft, damit fertig zu werden. trotzallem ein schönes wochenende und viel glück.
melina
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hallo katja!!!
das tut mir sehr leid für euch! mein wauzi hat leider auch krebs. allerdings nur äußerlich, das heißt er hat hautkrebs. der tumor befindet sich genau auf dem schulterblatt und ist kinderfaust-groß.
innerlich haben wir alles abchecken lassen, er hat keine metastasen.
leider sieht das bei euch ja etwas anders aus. das mit der chemo kann ich total verstehen und nachvollziehen. bei uns gäbe es noch die variante pfote zu amputieren, welche für uns aber auch nicht in frage kommt.
wir haben uns für die begleitende schmerzlindernde therapie entschieden, d. h. sollte er irgendwann schmerzen haben (im moment ist es nicht der fall) werden diese im erträglichen rahmen gelindert. leider wird aber dann irgendwann der zeitpunkt kommen, an dem man die schmerzen nicht einfach so lindern kann und dann werde ich mein wauzi auf seinem letzten weg begleiten und ihn gehen lassen.
sprecht doch bezüglich dieser therapie mal mit einem TA eures vertrauens.
ansonsten könnte man natürlich noch operativ entfernen, in soweit es natürlich mit einer narkose bei eurem wauzi möglich ist.schlaft ruhig eine nacht drüber und überlegt genau was ihr tun wollt und könnt. holt euch auch eine zweite meinung ein, im schlimmsten fall ist die diagnose die gleiche.
ich wünsche euch viel kraft und etwas ruhe!
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Hallo,
erst ein mal danke für die Antworten. Es tut schon gut wenn man nur ein paar liebe Worte liest.
Leider gibt es von unsem Dicken keine positiven Neuigkeiten, eher noch das Gegenteil. Er hat jetzt auch noch einen Husten dazu bekommen und hat gestern gebrochen. Unsere TA hat Ihm nun noch einmal eine Aufbauspritze gegeben und ein extra Futter. Heute ging es Ihm wohl etwas besser. Nur ist dies ja auch keine Lösung auf Dauer.
Es ist schwer in so einem Fall die richtige Entscheidung zu treffen, nur da für unseren Liebling eine OP nicht mehr in Frage kommt werden wir Ihn niemals unnötig leiden lassen. Hoffen tun wir alle noch, nur sind wir uns auch bewusst darüber das wir wahrscheinlich schon dabei sind Ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Es tut einfach nur weh.Ich wünschen allen Tierliebhabern und Besitzern das sie niemals diesen Schmerz erleben müssen den wir momentan ertragen müssen.
Fühlt Euch alle ganz lieb gedrückt.
Lg Katja
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Hallo Katja,
ich hatte selbst bis zum Frühjahr diesen jahres eine krebskranke Hündin.
ich würde an Eurer Stelle auf alle Fälle begleitend nach alternativen Heilmethoden Ausschau halten, also Homöopathie, Misteltherapie, ggf. Ernährungsumstellung (Der Krebs wird beispielsweise genährt durch Zucker) , ggf. Quark-Öl Mischung nach Johanna Budwig geben.
Dazu würde ich mir einen ganzheitlich arbeitenden Tierarzt oder einen Tierheilpraktiker suchen der Euch beraten kann.
Unter anderem findest Du welche auf der Homepage der Gellschaft für ganzheitliche Tiermedizin
Du kriegst auch sehr viele Infos wenn Du einfach mal g**glst; einfach mal biologische Krebsabwehr eingeben oder Hund und Krebs etc..Und ein sehr informatives Forum zum Austausch bei krebskranken Hunden ist http://www.krebs-beim-hund.de
Mit diesen Methoden kann man - selbst wenn es für eine Heilung zu spät sein sollte - aber jedenfalls die verbleibende Lebensqualität erheblich verbessern und eventuell den Verlauf zumindest hinauszögern.
Mein Hund hatte nur noch 5 Wochen zu leben, aber er hatte dadurch eine lebenswerte Zeit die sonst keiner für möglich gehalten hätte.Alles Gute!!
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Das tut mir sehr leid für euch!!!
Ich habe selber im letzten Jahr einen Hund mit Krebs begleitet! Es war nicht mein eigener, aber ich liebte ihn ,als wäre es mein eigener.Und für mich persönlich muß ich sagen, daß Chemotherapie eine alternative für mich ist.
Die Nebenwirkungen von der Chemo kann man zwischen Mensch und Tier zum Glück nicht vergleichen.
Die Chemotherapie greift alle schnell wachsenden Zellen im Körper an. Wovon der Hund viel weniger hat ,als der Mensch.
Besonders beim Hund ist der Herzmuskel gefährdet und der Magen Darm Trakt.
Der Herzmuskel wird in einer guten Klinik vor jeder Chemo per Herzultraschall untersucht.
Wir hatten als einzige Nebenwirkung, daß der Hund sein Pipi ,die ersten Tage nach der Chemo nicht immer halten konnte. Was sich aber immer schnell gab.Er hatte eine Lebenserwartung von noch ein paar Tagen.
Nach der OP und der Chemo labte er noch ein wunderschönes Jahr !
Wofür ich sehr dankbar bin.Ich drücke euch ganz doll die Daumen, den für euch richtigen Weg zu finden !
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ich weiß wie du dich fühlst. bei meiner Laila wurde ein mamatumor operiert,der war gutartig. Aber bei der op wurde ein Lympfknoten gefunden der veränderungen aufwies. leider bösartig. Mein tierdoc sagt ich soll mir keine sorgen machen....der krebs MUß ja nicht auf andere organe gestreut haben! Ich mache mir aber sorgen und werde meine dicke röntgen lassen!!!
Ich weiß nicht was dann auf mich zu kommt.
Laila ist ein absoluter Welpennarr...also habe ich einen süßen Welpen besorgt in der hoffnung das Laila für den kleinen um ihr leben kämpft und den krebs besiegt. die beiden sind ein total süßes pärchen und Laila benimmt sich so als wenn der Kleine ihr Baby wäre. Das läßt mich hoffen.
dir liebe Katja, wünsche ich sehr viel kraft und nur das beste. ich fühle mit dir!!
Ganz lieben gruß
Anja -
Wir drücken Daumen und Pfoten, für alle kranken Hunde, daß alles Gut ausgeht.
Ich würde auch alles versuchen.
Wir leiden mit Euch.
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