blind/ tumore/ zahnprobleme/ entzündung
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hallo,
war beim tierarzt. sie wollte keine biopsie machen.
hab jetz übermorgen ein op termin beim chirugischen facharzt für meinen hund bekommen.
mal sehen was der sagt... gibt nach aussage der tierärztin zwei möglichkeiten:
1. aggresiver tumor...vermutlich müssten sie dann den halben unterkiefer enfernen oder den ganzen. das würd im grunde darauf hinauslaufen den hund einzuschläfern, da gesamt befund mit den augen und der gebärmutter/milchleisten tumoren doch ziemlich viel aufeinmal ist.
2. eine etwas harmlosere art von tumor...da wäre es möglich den tumor zu entfernen und es gäbe eine gute chance, dass es nicht mehr wieder kommt.
Ich hoffe so sehr auf das 2.
aber wer weiss, ich war jetzt bei zwei ärzten und beide haben eine verschiedene meinung. mal sehen was der dritte sagt.
vor ner woche dachte ich noch, oh gott mein hund wird blind usw.
und heute denk ich, dass ich sie einschläfern muss wegen einem kiefertumor. früher hab ich immer gedacht sie bekommt mal ganz schlimm was mit der hüfte.ich ertrags alles jetz schon kaum noch. ich will auf keinen fall das sei leiden muss.
wenn ich weiss es gibt keinen weg mehr, dann werde ich sie am mittwoch einschläfern lassen, auch wenn sie heut noch mit mir auf der wiese gespielt hat. wenn es ihr dann in 2 wochen schlecht geht und denn schmerzen bekommt und jämmerlich eingeht, das könnte ich ihr nich zumuten. ich will nicht das sie sich quält. das hab ich jetz schon bei 2 hunden von meinen elten alles durch...so bis zum bitteren ende alles zu versuchen und dann wurde es doch nix mehr... das mach ich mit meiner nich.
ich hätt am freitag noch nich gedacht, das ich sie jetz am mittwoch vielleicht einschläfern lassen muss. manchmal gehts echt schnell...anscheinend.hab heut schon geheult deswegen und hab den ganzen tag immer mal wieder einen dicken kloß im hals...
viele grüße M.
- Vor einem Moment
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Zitat
...hab heut schon geheult deswegen und hab den ganzen tag immer mal wieder einen dicken kloß im hals...Hallo,
...und darüber brauchst Du Dir auch keine Gedanken machen.
Unser Dino war noch viel älter als Dein Hund und er war so lange so krank,
wir wussten geraume Zeit, dass das Unvermeidliche bevorstand.Und trotzdem, als es dann so weit war... es zerreisst einen schier.
Ich wünsche Dir und Deinem Hund alles Gute für den entscheidenden
Termin übermorgen.
Du wirst so oder so die Richtige Entscheidung treffen.
Du hast trotz aller Angst und aller Liebe zu dem Hund eine sehr gute und
vernünftige Einstellung zu der Situation.Ich drücke Euch die Daumen!
liebe Grüsse ... Patrick
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Hallo lilil,
ich drücke dir morgen die Daumen, dass bei der Untersuchung nicht die schlimmere Möglichkeit bestätigt wird.
Deine Einstellung finde ich übrigens auch sehr gut. Das dir ein dicker Kloss im Hals sitzt, ist nur allzu verständlich.
Bitte meld dich morgen und sag uns Bescheid wie es aussieht.
Lass dich mal
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Hallo,
auch hier werden alle Daumen und Pfoten für Euch gedrückt.
Deine Einstellung finde ich auch sehr gut. Ich selbst denke genau so, auch wenn es schwer fällt.Sag uns bitte bescheid.
Liebe Grüße
Steffi E.
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Hallo,
ist schon ein Ergebnis da??
Ich kann´s nicht fassen, daß es bei Deinem Hund vielleicht genau dasselbe ist wie damals bei meinem...
kann nur alle Daumen drücken, daß das mit dem Tumor eine voreilige, falsche Diagnose war, denn sonst musst Du Dich auf´s Schlimmste gefasst machen!
Die Tumore im Kiefer sind wirklich ganz besonders fies!Drücke alle Daumen :2thumbs:
Ganz liebe Grüße,
Monika
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erstmal vielen, vielen dank für all eure antworten und tips...und für euer verständis und mitgefühl.
ums kurz zu machen....die schlimmste variante hat sich bestätigt.
der tierarzt hat es sich angeguckt, meinte man könnte den halben unterkiefer entfernen, da dann der schnitt aber zu nah am tumor ist, würde es vermutlich sehr schnell wieder kommen. also müsste er im grunde den ganzen unterkiefer entfernen und das macht er nicht.sein vorschlag war, den hund noch einige schöne letzte wochen zu gewähren, ohne op`s und heilungprzesse der dadurch entstehenden wunden....und somit auch ohne schmerzen und leiden.
wenn sie dann in einigen wochen schmerzen bekommt und nich fressen mag und sie anfängt sich sehr schlecht zu fühlen, sollte man das dann beenden.
ich denke es ist/war eine sehr schwere entscheidung und es wird mir auch sehr schwer fallen mich von meinem hund zu trennen, aber es scheint das beste zu sein es so zu handhaben.
ich finds gut, dass der tierarzt mir seine ehrliche meinung gesagt hat und nicht versucht hat noch geld dran zu verdienen mit op`s und nachfolgenden dingen und behandlungen.
hoffe es wird nich zu krass meinen hund in den nächsten wochen sterben zu sehen.
sobald ich merke, dass sie anfängt sehr unter dem tumor zu leiden werde ich es beenden.
momentan will sie spielen mit dem bällchen und mit den anderen hunden und fressen tut sie auch noch.das is genau das was ich über diese tumore auch im internet gelesen hab.
man hat ein quitschfidelen hund, der einen großen tumor hat.
da denkt man, dass der hund doch eigentlich garnich mehr so fröhlich sein kann. Aber hunde sind da hart im nehmen. die leiden erst darunter wenns richtig schlimm wird.hoffe ich muss da jetz nich ständig so dunkle gedanken wegen meinem hund haben....das zerrt an den nerven.
ich denke manchmal muss man kapitulieren können.
viele grüße an euch alle M.
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Hallo lillil,
das tut mir unglaublich leid für dich. Es ist sicher einfach nur furchtbar, wenn man weiss, dass der eigene Hund bald gehen muss.
Du kannst dich vermutlich nur damit trösten, dass du wenn es so weit ist, das einzig Richtige tun wirst.Macht euch gemeinsam noch die schönsten Wochen eures Lebens.
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Zitat
...ich denke manchmal muss man kapitulieren können.
Hallo,
...tut mir sehr leid, dass sich die schlimmste Befürchtung bewahrheitet hat.
Aber Du hast recht. Es war sehr fair vom Doc Dir die Wahrheit zu sagen
und Dir und dem Hund damit noch einige schöne Wochen zu lassen, ohne
aussichtslosen Kampf unter Schmerzen.Und glaube mir, es ist keine Kapitulation.
Es ist eine unumgängliche Tatsache, die jeden Tierhalter mal trifft.
Den Einen leider früher, den Anderen später.Aber hier zeigt sich dann ob ein Tierhalter Verständnis für seinen Hund
aufbringen kann und ihm hilft die Welt so zu verlassen, wie er in ihr ge-
lebt hat.
Fröhlich und unbeschwert.Dem Tier bei diesem Schritt beizustehen, bevor es leidet und sich quält
ist der grösste Liebesbeweis. Kein Kapitulieren.Kopf hoch!
Verbringe noch so viel Zeit wie möglich mit Deiner Hündin und verwöhne
sie. Denke nicht in düsteren Bildern, sondern geniesse sie verbleibende
Zeit mit ihr.
So kannst Du sie dann auch in Erinnerung behalten wie sie war .Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, alles Gute und viel Kraft!
liebe Grüsse ... Patrick
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Oh je, das tut mir leid
Sicherlich wird sich Monika wieder hier melden, die Dich ganz bestimmt moralisch unterstützen wird.
Das wurde sie damals nicht nur von mir, sondern auch über Ecken hier aus dem Forum.
Ich habe damals gemeinsam mit ihr gelitten, und auch den Verlauf miterlebt.
Es ist schwer, Dir einen Rat zu geben, aber ich gebe Dir den gleichen, den ich Monika damals gab.
Verlebe noch eine wunderbare Zeit mit Deinem Hund, erlebe sie bewusst und ganz intensiv.
Sage alles, was Du noch zu sagen hast.Nicht alle haben das "Glück" sich richtig bewusst zu verabschieden, und glaube mir....der Tag wird kommen, wo Du ganz sicher weisst, dass Deine Hündin gehen möchte.
Man spürt das.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft bis dahin, lass' Dich einfach mal drücken von mir
Hast Du eine ganz gute Freundin, mit der Du das gemeinsam ausstehen kannst...oder sonst vielleicht jemanden?
Ich glaube das hilft sehr, wenn man nicht alleine ist.
Alles Gute für Euch!
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Hallo,
da fehlen mir immer die Worte...
Ich weiss, dass einen nichts trösten kann in dem Moment und daher möchte ich Dir einfach nur sagen:
Es gibt hier Menschen, die mit Dir leiden und Dich gut verstehen können.
Halt den Kopf oben und schau Dir Deine Hündin an. Sie weiss nichts von dem schlimmen Ergebnis und lebt ihr Leben weiterhin fröhlich so lange sie kann.
Diese Freude sollten wir mit ihnen teilen, so lange es geht.Fühl Dich mal gedrückt...
Liebe Grüße
Steffi E.
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