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Rangordnungsproblem bei 2 Rüden

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    Hallo,


    wir haben 2 Mischlinge, der eine (Sammy) ist 5Jahre alt, eigentlich ein sehr ruhiger charakter aber durchaus dominant (in bezug auf verteidigung seines reviers, misstrauisch gegenüber besuchern, lässt sich ohne probleme streicheln würde sich aber nie von fremden umarmen lassen etc......) --> Rudelführer.
    Der andere heißt Ballou ist 3Jahre alt, eher der aufgewühlte/unruhige Typ, wirklich sehr verspielt, zeigt bei fremden hunden die sich "aufspielen" (knurren....) eher schüchternes/unterwürfiges verhalten, Mutter ist ein Terrier.


    Probleme gabs eigentlich keine, klar ab und zu sind sie sich wegen irgend einer Kleinigkeit in die Wolle gekommen (Spielzeug oder sonstiges), haben kurz "gekämpft" (verletzungslos) und der jüngere hat auch sogut wie immer den kürzeren gezogen, meiner Meinung nach völlig normal, zeigte sich immer unterwürfig, aus meiner Sicht beide gut Erzogen (folgen auf befehl, haben auch paar Tricks drauf etc.)


    An einem Tag berichtete mir mein Vater das sie im Garten um die Rangordnung gekämpft haben (aber ne stufe heftiger), Sammy trug eine Bisswunde zwischen den Beinen davon und humpelte etwas auf einem Fuß, einzige was noch wichtig ist das wohl der Ballou die Auseinandersetzung gewonnen hat (sammy war auf dem boden er drüber....) Seit diesem Tag ist es mehrmals täglich zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen wo jeder der beiden gut was abbekommen hat, lustigerweise ließen sie sich (als sie beider verletzt waren, paar Bisswunden und beide humpelten) beide in den kofferaum von unserem auto einladen zum spazierenfahren (da ist nicht viel mit abstand) und auf während des spazierengehens keine Auseinandersetzung, aber dafür am nächsten Tag. Das ganze ging jetzt soweit das man sie in unserem Haus getrennt halten muss weil der kampf an sich um einiges heftiger war/ist als früher, wir haben sie während des kampfes getrennt nach möglichkeit (zu zweit).


    Nungut, ich habe mich erkundigt, gelesen was man tun kann, wie z.B. den Rudelführer (Sammy) in seinem Verhalten bekräftigen und den anderen beschwichtigen, konkrete Beispiele wie die Familie sitzt in der Küche zum Tisch (essen), Sammy ist bei uns, Ballou ist im Wohnzimmer muss Platz machen und wird beim Versuch in die Küche zu kommen wieder zurückverwiesen. (klappt, bleibt auch dort, passt), außerdem füttere ich den Sammy dazu noch offensichtlich mit Leckerein und benutze auch Wörter (feines feines, marki....) damit Ballou es hört/mitbekommt. Genauso wie das Sammy zu erst Futter bekommt, er zuerst das Haus beim spazieren gehen verlässt ....


    soweit in der Theorie, genutzt hat es bisher nix, da es heute noch so aussah das wenn ich Sammy bloss in die gegend vom Ballou gebracht habe (2m) Haare aufgestellt werden, knurren, bis hin zu fletschen (vom prinzip würds dann wieder richtig rundgehen)


    Heute beim Spazierenlaufen (war nicht dabei, hatten bisher keine möglichkeit sich anzufallen, da getrennt) hatten sie wieder einmal ihre chance und haben sich übelst zugerichtet (wurden wieder getrennt), war bis vor kurzem noch beim Tierartz (Ballou hat Sammy das Ohr zerfleddert), tiefe Bisswunden zugefügt etc. Für mich und auch Meinung des Tierarztes ist das was die da treiben ein Kampf um Leben und Tod.


    Echt schlimm sowas und ich bin überfordert, da ich nicht weiss was ich machen soll, da ist nix mit langsam zusammenführen, für mich sieht das so aus als wären es die größten Erzfeinde die es gibt (keiner lässt locker, gibt nach).


    Hoffe mal das ich die Situation gutmöglichst geschildert habe und hoffe das ich von hier den ein oder andere Sinnvollen Tipp erhalte wie ich das Problem lösen kann ohne das einer den anderen tötet oder wir sie beide für immer räumlich trennen müssen oder sogar einen weggeben!


    Schonmal vielen Dank für eure Bemühungen
    MfG


    Ralph Moser

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  • Hallo Ralph, ein ähnliches Problem hatte ich vor kurzem hier auch. Allerdingst ging es da um unseren eigenen Rüden und um einen Pflegehund den ich lange hier hatte. Beide sind gleich alt bis auf 2 monate.Anfangs war alles super sie haben wunderbar mit einander gespielt und getobt. Dann wurde unsere Hündin heiß und da zankerei ging los.Erst nur kleine Kämpfe dann immer mehr.Ich hab sie dann auch getrennt wenn niemand zuhause war. Mir sagte dann jemand das wenn man den rang niedrigeren kastrieren lässt diese Kämpfe mit der Zeit nachlassen.Ob das stimmt weiß ich nicht.Aber vorstellen kann ich mir das schon. Ich hab den jüngeren nicht kastrieren lassen weil er ja nur zur Pflege hier war.Er ist jetzt vermittelt und beide Rüden sind jetzt wieder Herr im Haus. Ich hoffe du bekommst das Problem schnell in den griff ohne einen Hund abgeben zu müssen


    gruss Andrea45

  • Ich würde mit dem Problem mal den Ta und in der Hundeschule nachfragen . Ich hatte einen kastrierten Rüden und der wurde mir bei solchen Machtkämpfen totgebissen (chihuahua gegen Schäferhund ). Mir wurde auch schon mal gesagt , das die Hunde , wenn sie kastriert sind für andere Hunde schlecht einzuschätzen sind und es dann somit zu Auseinandersetzungen kommt. Ob das stimmt weiß ich leider nicht .
    Als Pflegehund hatte ich eine Chihuahua-Hündin (kastriert) , die hatte sich ständig mit meiner unkastrierten Hündin in der Wolle , obwohl solche Machtkämpfe in meinem Rudel eher selten sind , hatten sich die Beiden täglich und das mit Bissverletzungen .


    LG Iris

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  • das mit dem kastrieren hab ich gestern vergessen zu erwähnen, Tierartz meint das es eine maßnahme sei aber keine Lösung bringt (bei so einem krassen fall....)


    jemand noch ideen?


    Gruß


    Ralph

  • Hallo Ralph,
    das klingt ja richtig heftig. Ein paar Fragen:
    wie lange habt ihr die beiden schon?
    schon immer in dieser Konstellation?
    hat sich irgendwas verändert?
    wer fängt an zu stänkern? Immer Ballou?
    reagiert Sammy auch gleich agressiv oder wehrt er sich nur?


    Ich denke aber mal, daß muss sich jemand mit viel Erfahrung vor Ort anschauen...
    Ob Kastration was bringt? Der Versuch wärs zumindest wert.


    Nachdenkliche Grüße Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn ich das jetzt mal so sagen darf , einen Hund zu kastrieren , nur aus der Hoffnung , das das Problem sich dann löst finde ich nicht so gut .
    Soweit ich informiert bin ist das sogar verboten , Hunde ohne medizinischen Grund kastrieren zu lassen .



    Ich würde das Problem auch erstmal anders angehen .Frag da mal einen Fachmann . Wenn es ganz hart kommt , wirst du dih wohl für einen der Beide entscheiden müssen und den Anderen in gute Hände abgeben .


    LG Iris


  • Haben beide als Velpen geholt, also kennen sie sich schon seit je her, konstellation war immer die gleiche.....
    Verändert hat sich nichts was mit dem Vorfall zusammenhängen könnte.
    Ballou fing prinzipiell an zu stänkern, bloss im moment ist das schwierig zu sagen, auf jedenfall ne sehr gespannte Haltung gegenüber dem anderen, sobald sie sich sehen stellen beide die Haare und dann gehts auch schon mit knurren .... weiter
    Sammy ist wie schon beschrieben dominant, wenns los geht gehen die beide auf einander los (schwierig zu beurteilen wer da angreift und wer sich da bloss wehrt) Sammy ist auch ziemlich lediert im moment ......


    Heute habe ich paar Adressen vom Tierarzt bekommen, bloss ich weiss nicht, Hundepsychologe hin oder her, kann mir da aber fast nicht vorstellen was es da wirkungsvolles geben soll da sie sobald sie die gelegenheit bekommen sich zerfleischen....


    Kastration ist natürlich nicht ausgeschlossen und wohl das geringere übel als das einer gehen muss, aber denke mal nicht das es zu einer Lösung führen wird ....

  • Hi Ralph,
    daß mit dem Hundepsychologen würd ich nicht so weit wegschieben, versuch es doch einmal. Weggeben willst Du ja verständlicherweise keinen von beiden. Ich habe sowas bei unseren Hunden nie gehabt, hatte auch schon mehrere Kostellationen, also fast gleichaltrige Rüden, einer kastriert, der andere nicht. Aktuell 2 (bzw. 3 Rüden, der eine ist aber noch Baby) Rüden, beide kastriert, großer Altersunterschied.
    Womöglich hat sich etwas zwischen die beiden "geschlichen", was ein Außenstehender mit Ahnung flux erkennen kann. Wäre doch die beste Lösung, wenn ein Hundetrainer Euer Problem lösen könnte.
    Kastration ist ja immer ein heikles Thema, auch hier im Forum.
    Ich hätte aber kein Problem damit, meine Hunde aus diesem Grund zu kastrieren. Meine Rüden sind kastriert, weil ich ihnen die Schmacht nach unseren sehr zahlreich vorhandenen Nachbarhündinnen (alle unkastriert) ersparen will. Habe nur gute Erfahrungen damit.


    Berichte weiter
    LG Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Ich habe das gleiche Problem gehabt mit meinen 2 Rüden!
    Der eine ist 9 der andere 3 1/2. Der ältere war wie Du auch beschrieben hast sehr dominant! Ich muß hinzufügen dass beide kastriert sind aber nicht aus diesem Grund und vor allem das verbesserte auch unsere Lage nicht! Es ging bei unseren beiden sehr lange ruhig zu, sie spielen viel und für uns war klar der ältere ist der Chef! So das Problem war aber das sich unser kleiner zum Chef gewandelt hat. Wir das allerdings nicht bemerkten. So dass es wie Du beschrieben hast zu heftigen Kämpfen gekommen ist! Ich kann Dir das nachfühlen.
    Unsere Lösung war die dass wir unseren Kleinen in seiner Führungsposition bestärkt haben. Ich denke bei Euch hat sich auch die Führungsposition geändert und ihr bestärkt aber immer noch den falschen deshalb hören auch die Kämpfe nicht auf! Wir haben also unseren Kleinen immer zuerst gefüttert und alles andere zuerst mit ihm gemacht. Ihn also richtig in seiner Führungsposition bestärkt. und siehe da die Kämpfe haben aufgehört! Für uns war es sicherlich schwierig das zu verstehen das sich die Führungsrolle unter den Hunden geändert hat. Aber seitdem wir das konsequent durchziehen ist Ruhe eingekehrt! Sie leben auch weiterhin völlig entspannt nebeneinander her und spielen etc. auch miteinander.
    Also ich würde Dir empfehlen das zu probieren. Also immer deutlich dem älteren zeigen der jüngere ist der Chef. Dann kann nix mehr schiefgehen!
    Wünsche Dir viel Erfolgt und halte uns auf dem laufenden was passiert.


    LG
    Tiffany

    Genieße das Leben denn es ist das einzige was Du hast.

  • wollt mich zwischendurch mal melden.


    im moment sieht es so aus das sie immer noch getrennt sind und wenn man beide sich gegenüber stellt (spiegeltüre in der mitte) wedelt der kleine wieder bloss sammy ist glaub immer noch sehr wütend (stellt haare, fängt an zu knurren) und der kleine dann natürlich auch.....


    wir warten jetzt noch ab bis es sammy wieder besser geht (mit seinem ohr)


    werde dann berichten....

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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