erziehung bei 1 1/2 jährigem hund...
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hallo,
heute holen wir unser neues familienmitglied aus dem tierheim, ein 1 1/2 jähriger border collie mix...
von der erziehung her isses bei ihm net ganz so gut bestellt, aber ich denke in dem alter kann man da noch einiges machen...nun zu meiner frage:
bisher war ich ja nur vom tierheim aus mit ihm spatzieren...
kann also sein das es sich auch legt wenn er bei uns ist...er zieht an der leine bei normalem spatziergang, wie kann ich ihm am besten "bei fuss" bei bringen ohne andauernd an ihm rumzuzerren? ablenken mit leckerlie in der hand habe ich schon versucht, klappt nicht wirklich...
auch wenn ein anderer hund an uns vorbei geht zieht er und will hin (spielerisch, er belt nicht und knurrt auch nicht)...
ich habs so gehandhabt das ich mit ihn an den strassenrand gehe (würde ihn ja sitzen lassen, aber er kennt das komando scheinbar ned
) und dort warte bis der andere hund vorbei ist, wollte ihn auch schon mit leckerlie ablenken, aber so verfressen ist er ned...wie habdhabe ich das am besten?
bin für tips immer dankbar...
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hallo henry,
unsere bonny (jackrussel terrier) ist jetzt knapp 2 jahre alt und wie haben leider auch erst vor einem halben jahr mit der hundeschule begonnen. es war ein voller erfolg sie gehorcht seit dem viel viel besser. das mit dem leckerlie ist die bekannteste methode und hat bei unserer bonny z.b. sehr sehr gut funktioniert. natürlich klappt es nicht gleich beim 1 oder 2 mal. man sollte den hund ständig damit beschäftigen egal ob im garten oder im großen flur ;).
ganz wichtig sobald dein hund dich anschaut immer loben und das am besten übertrieben tun, dann bekommt er erst ein leckerlie.wenn du "fuss" richtig üben willst, könntest du das z.b. an einer mauer sehr gut üben. und zwar stellst du deinen hund ziemlich eng zwischen dich und der mauer und läuftst die mauer immer wieder auf und ab. dabei nicht vergessen sobald er aufschaut loben und ab und zu ein leckerlie geben aber auch immer nur wenn blickkontakt besteht.
wie gesagt immer üben am besten bei jedem spaziergang und auch zuhause weil nur so lernt dein hund und merkt sich was sache ist. solche sachen wie schlagen oder schimpfen bringt nichts.... viel loben wenn er was richtig gemacht hat...
was hälst du von einer hundeschule ???
dort lernen die hunde die grundsachen am besten... -
Hallo,
wenn euer neuer Mitbewohner bisher keine/ kaum Erziehung hatte, fängst du im Prinzip wie bei einem Welpen an.
Elementar sind natürlich solche Dinge wie Sitz & Platz, sowie Leinenführigkeit.Die Idee ihn abzusetzen bis ein entgegenkommender Hund vorbei ist, ist gut, funktioniert aber nur, wenn er erstmal Sitz in allen Lebenslagen befolgt.
Er sollte auch nur mit deiner "Genehmigung" mit anderen Hunden Kontakt aufnehmen dürfen, d.h. den Hund erst absitzen lassen, wenn er ruhig sitzt dann mit einem Freigabewort (z.B. OK) zum anderen Hund lassen.
Solange er noch kein Sitz beherrscht würde ich an deiner Stelle so zügig wie möglich am anderen Hund vorbeigehen, damit er merkt, dass zerren und ziehen nicht zum Erfolg führen.Zum Thema Leinenführigkeit gibt es einige gut Bücher (z.B. Das andere Ende der Leine). Da solltest du dich mal einlesen und dann konsequent trainieren. Werden am Anfang möglicherweise zwar keine weite Spaziergänge, aber lange.

Wenn er nicht auf Leckerlies steht kannst du es am Anfang zum Ablenken auch mit Spielzeug versuchen. Vielleicht hat er ja eins, dass er besonders mag.
Später sollte das natürlich auch ohne Hilfsmittel funktionieren, aber das wird noch was dauern.Wichtig ist in jedem Fall konsequentes Training, z.B. wenn er zieht, stehen bleiben oder umdrehen und in die andere Richtung gehen. Da gibt es einige Möglichkeiten. Daher solltest du dir ein wenig Literatur dazu besorgen und schauen, was bei euch am besten funktioniert.
Viel Erfolg und nicht aufgeben.
Gruß, Alex.
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hallo,
danke für deine antwort...;)eine hundeschule werde ich mit ihm besuchen, jedoch will ich das er sich erst etwas eingewöhnt und werde nicht direkt mitihm in eine hundeschule gehe... solange wollte ich halt daheim schon üben...

also, schlagen oder so kommt bei mir sowieso nicht n die tüte, wie gesagt habe ich auf dem spatziergängen im tierheim einfach mal versucht und es fruchtete halt nicht so wirklich...
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Das mit dem extremen ziehen hat unsere im TH auch gemacht.Anfangs bei uns zu Hause auch,ist ja auch alles neu....Bin dann einfach stehen geblieben u. erst weitergegangen wenn sie zu mir zurück kam.Das hat gut geklappt....aber Hundeschule ist gut,da gehen wir auch hin!
Wir sind so nach 2 Wochen das erste Mal gegangen.
lg,Kathrin -
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was murmelrumpumpel sagt ist ganz klar vorraussetzung... die grundvorraussetzung sollte gegeben sein und da hilft dir z.b. die welpenschule sehr gut... und dann die fortgeschrittene hundeschule zum aufbauen.
ok ist zu verstehen doch ich würde nicht all zu lange warten mit der hundeschule weil um so früher um so besser. in jungen jahren nehmen die hunde einges mehr auf.
ich kann dir wie gesagt den rat geben immer wieder üben.. üben.. üben

hab schon ziemlich oft gehört die meisten leute denken ein, zwei mal hundeschule und dann klappt das schon... FALSCH ! der hund lernt ständig und braucht gehirntraining. du merkst auch wenn du viel übungen mit ihm machst und er viel denken muss.. dann wird er abends ziemlich müde sein (so ist es z.b. bei unserer bonny).
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Hallo,
vorweg, ich finde es klasse, dass Du Dir einen Hund aus dem TH geholt hast

Die Vorposter haben Dir schon gute Tipps gegeben, denen ich mich anschließe.
Wichtig bei der Leinenführung ist, dass Du, sobald die Leine stramm ist, entweder stehen bleibst oder kommentarlos die Richtung wechselst. Ist der Hund dann auf Deiner Höhe angekommen, lobe ihn. Das Lob steht an 1. Stelle, denn damit zeigst Du dem Hund, er hat seine Sache gut gemacht und er weiß, was Du von ihm willst.
Dass er zu anderen Hunden will, ist völlig normal, nur ich lasse keinen Leinenkontakt zu. An der Leine sind viele Hunde rüpelig, weil sie sich von Frauchen/Herrchen beschützt und sicher fühlen. Dann kommt es vor, dass es zu Rangeleien kommt. Muss nicht, kann aber.
Wir haben da schon schlechte Erfahrungen gemachtViele Grüße
Conny -
hallo...
danke für die vielen antworten und tipps...
nun ist der kleine ja schon seit fast einer woche bei uns und es klappt bis jetzt wirklich super...ich brauche zwar lange bis ich beim spatzierengehen mein ziehl erreiche (durch das vor und zurückgehen wenn er zieht) aber er versteht schnell und es klappt gut...
auch sitz, platz und pfötchen zählen nun zu unserem erlernten wissen...
nun noch eine andere frage...
wie bringe ich es fertig das er mich mehr beachtet? wenn zb. ein anderer hund kommt kann ich ihm selbst ein leckerlie direkt vor die schnauze halten und es interessiert ihn nicht...
rufen oder so hat dann erst recht keinen sinn...
oder auch generell beim spatzierengehen ist alles andere wichtiger als ich...
wie kann ich seine aufmerksamkeit bekommen...? :/ -
Also, ich bin gerade dabei dieses Problem mit meinem Welpen zu lösen und habe den besten Erfolg bei folgender Methode: Wenn mein Hund einen anderen sieht und hin rennt, also nicht's mehr hört und sieht, verschwinde ich ganz schnell hinter den nächsten Busch, Baum oder sonstwas. Hauptsache aus dem Blickfeld verschwunden, dann einmal rufen, pfeifen und warten. Wenn der Ruf ihn erreicht hat und er in die Richtung schaut und mich nicht mehr sieht, kommt er wie von der Tarantel gestochen. Schnell so getan als ob Schuh zugebunden oder sonstwas, Hauptsache er bekommt nicht mit das man gewartet hat, und LOBEN, LOBEN, LOBEN.
Wie gesagt funktioniert bei meinem SUPER. Versuche es mal und berichte.Gruß Conny
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immoment lasse ich ihn noch nicht frei laufen...
ich habe ihn ja erst seit dienstag und weis noch nicht wie er reagiert und was er maacht wenn er ohne leine ist...
daher ist das verstecken an sich etwas schwieriger...
- Vor einem Moment
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