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Alter Hund hat Anfälle - weiss jemand Rat?

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    Hallo Fories,


    es geht heute mal nicht um meinen Hund, sondern um den alten Dackel meiner Eltern. Er ist vierzehn oder fünfzehn Jahre alt und langsam macht sich ein körperlicher Abbau bemerkbar, im grossen und ganzen ist er aber noch guter Dinge.


    Vor etwa zwei Wochen hatte er zum ersten Mal nachts einen Anfall, letzte Nacht dann wieder. Ich kann das jetzt nur aus zweiter Hand schildern, weil ich nicht dabei war. Die Symptome sehen wohl etwa so aus, dass er im Schlaf wie wild anfängt zu jaulen und zu strampeln, dann wohl aufwacht, aber nicht recht "bei Sinnen" ist - also er tobt weiter und schnappt auch nach meinen Eltern (schläft mit im Bett). Das ganze dauerte jeweils so ca. eine Viertelstunde, danach war er sehr zittrig und durstig. Am Morgen danach war dann wieder alles in bester Ordnung.


    Der Tierarzt meint, dass es gelegentlich schon mal vorkommt, dass bei einem alten Hund im Gehirn "etwas aussetzt" (ich weiss jetzt nicht, ob er es so ausgedrückt hat, ich war bei dem Gespräch nicht dabei). Die einzige Möglichkeit, dies zu beeinflussen, wären starke Medikamente (welche, weiss ich wieder nicht), aber nachdem es bislang nicht oft vorgekommen ist, wollen wir ihm das natürlich nicht antun, zumal das Herz usw. ja auch schon nicht mehr so ganz in Ordnung ist.


    Seine Lebensqualität leidet ja nicht grundsätzlich unter den Anfällen, aber währenddessen ist es natürlich schlimm - auch für meine Eltern, die da hilflos danebenstehen.


    Ich hab mir gedacht, ich setz den Beitrag mal hier rein, weil sich vielleicht ja jemand findet, der diesbezüglich Erfahrungen gemacht hat und eventuell Ratschläge für uns parat hat. Also zum Beispiel kann man ihm irgendetwas (pflanzlich eventuell) geben, um ihm in der Akutsituation zu helfen? Wenn jemand schon mal einen ähnlichen Krankheitsverlauf an (s)einem Hund beobachtet hat: wurde es schlimmer bzw. kann es sich verschlimmern, wenn man ihn nicht medikamentös behandelt? Und welche Erfahrungen habt Ihr dann mit der Gabe von Medikamenten gemacht?


    Ich glaube zwar nicht, dass dieses Phänomen so wahnsinnig weit verbreitet ist, aber einen Versuch ist es wert. Wir alle (und besonders meine Eltern) leiden sehr mit dem Kerlchen mit und ein Erfahrungsaustausch wäre sicher hilfreich.


    Daher schon mal vielen Dank für eventuelle Antworten.


    Viele Grüsse,


    Brigitte

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  • Es gibt bei alten Hunden eine Art Epilepsie, die deiner Beschreibung ziemlich entspricht.


    Ob eine medikamentöse Behandlung möglich ist, weiss ich nicht. Vielleicht sollen deine Eltern in einer guten Tierklinik den Hund genau untersuchenlassen.

  • Hallo libra,


    danke für Deine Antwort.


    So etwas habe ich auch vermutet, war mir aber nicht sicher, ob es das bei Hunden gibt.


    Das Problem mit der Untersuchung ist, dass der Hund sich bei Tierarztbesuchen immer aufs Furchtbarste aufregt und danach noch tagelang leidet. Deshalb wollen sie ihm das so weit wie möglich ersparen, so lange keine zwingende Notwendigkeit vorliegt. Die Frage ist halt jetzt, ob es nicht schon so weit ist... ihn unter den Anfällen leiden zu lassen kann auch nicht die Lösung sein.


    Hmmm, werd wohl noch mal bei meinem Tierarzt nachfragen, um eine zweite Meinung zu haben. Möglicherweise kann er mir etwas zum Thema Epilepsie erzählen, ohne den Hundeopa sehen zu müssen.


    Jetzt hab ich zumindest schon einmal ein konkretes Stichwort, wonach ich fragen kann, also vielen Dank, libra.


    Viele Grüsse,


    Brigitte

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  • Hallo Brigitte R.


    so wie du das schilderst würde ich auch auf eine epilepsie tippen.
    habe selber eine hündin die an epilepsie erkrankt ist.


    epilepsie kann aus verschieden ursachen entstehen ( erblich bedingt; vergifftungen, krankheiten, unterzuckerug usw.. )


    bei eurem hund würde ich sagen das es altersbedingt. manche hunden bekommen auch epilepsie wenn andrere krankenheiten oder organe krank oder nicht mehr 100 % funktionsfähig sind.


    ich würde noch ein wenig abwarten und das ganze beobachten. wenn das ganze nur ein zweimal im jahr vorkommt sind medikamente nicht erforderlich. wenn das ganze sich doch monatlich oder in noch kürzeren ständen wiederhohlt würde ich denn hund auf jeden fall unter medikamente stellen da solche anfälle durchaus gesundheitliche folgen haben können vor allem bei älteren hunden. während eines anfalles machen die vierbeiner einen wahren hochleistungssport.
    auf jeden fall würde ich auch zum tierarzt gehen wenn die anfälle länger als 5 min dauern.


    meine hündin bekommt seit einem jahr medikamentte und ist seit dem so gut wie anfallsfrei.


    bei meiner hündin ist es so das wenn sie mal einen anfall hatte mußte ich schauen das sie so ca. 20 min nicht mit anderen hunden zusammenkommt weil sie mir die dann regelrecht angefallen hat.
    ist aber nahc oder vor einem anfall normal. die einen hunde werden sehr anhänglich oder agressiev.


    wenn der hund im anfall ist kann mann nichts machen außer liegen lassen und schauen das er sich nicht verletzen kann. also am besten auf den boden legen und schauen das nichts in der gegen rummsteht an dem er sich verletzten könnte.


    alles gute euch noch...


    l.g ayka u. bianca

  • Also, wir haben auch noch einen älteren Mischling, der jetzt 11 Jahre ist!
    Der hat diese Anfälle, die du da schildertst auch, aber schon ziemlich lange. Da er sie nicht allzu oft hat (vielleicht 5-mal im Jahr), hat uns der Tierarzt von Medikamenten abgeraten. Bei unserem Hund lag es wohl daran, dass wir ihn mit 4 Jahren einem Alkoholiker abgenommen haben, der in immer schlug, trat und anschrie. Auch heute reagiert er noch mit Zittern, wenn man mal lauter redet oder z.B. bei Silvester ist es ganz schlimm.
    Wenn unser Hund dann diese epileptischen Anfälle hat, ist er auch total weggetreten, aber sehr anhänglich. Schau einfach, wie schon oden genannt, dass er sich nicht verletzen kann, weil sie ja öfters hinfallen und zeig ihm einfach, dass du für ihn da bist!


    lg Julia

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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