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Kabbern oder nicht-Kabbern, das ist hier die Frage

  • Hallo Experten,


    mein kleiner Welpe ( 11 Wochen ) versucht immer wieder beim Spielen und Toben an meiner Hand oder meinem Arm zu Knabbern, wobei er dabei so vorsichtig ist, daß selbst mein 3-jähriger Sohn es lustig findet.


    Da Oskar mein ersten Hund ist - und die Meinung der Trainerin in der Welpenschule auch nur eine Meinung ist - würde ich gerne von Euch etwas dazu erfahren. Soll ich ihn ruhig "Knabbern" lassen oder es unterbinden? Wenn ich es ihm abgewöhnen soll, dann wie?


    Vielen Dank für Eure Ratschläge


    Patrick

  • Hallo,


    ich würde es verbieten! Ganz klar!


    Denn noch ist der Hund klein und süß - und es tut (noch!) nicht weh!
    Aber wehe wenn der Hund ausgewachsen ist und ein starkes Gebiss hat - dann ist es nicht mehr lustig!


    Wenn der Kleine jetzt knabbert/zwickt würde ich ein kurzes, quitschiges "Au" sagen, meistens lassen sie dann los (wir immitieren ja das Quitschen eines Hundes).
    Ansonsten würde ich ebensfalls "Au" (oder "Aus") sagen und die Schnauze des Hundes vorsichtig öffenen und von deiner Hand entfernen.


    Und spiele doch mit z.B. Kautauen oder ähnlichem mit ihm - damit er etwas hat, wo er reinbeissen kann und darf! Viele Hund ebrauchen das!


    Meine Maus ist heute soweit, dass sie sofort loslässt, wenn sie Menschenhaut zwischen den Zähnen spürt oder ein kurze "Au" hört (dann ist sie meist so verdattert und guckt mich mit einem 'Ich wollte das nicht, sie nicht böse!'-Blick an :o) )


    Liebe Grüße
    Julie

  • Zitat von "Joy"

    Denn noch ist der Hund klein und süß - und es tut (noch!) nicht weh!
    Aber wehe wenn der Hund ausgewachsen ist und ein starkes Gebiss hat - dann ist es nicht mehr lustig!


    oh ja...als Leila zu uns kam (aus dem TH) hatte der Vorhalter anscheinend versäumt ihr beizubringen, dass man bitte nicht in die Hände und Beine von Menschen beißen/knabbern sollte...am kleinen Foto links kann man auch schön sehen, dass sie nicht gerade ein kleines Gebiss hat. Unsere Hände, Arme und Beine sahen fantastisch aus und so manches Kleidungsstück hat in den ersten Tagen ziemlich gelitten.


    Wenn Dein Hund auf 'au' oder ein kurzes jaulen reagiert und von Deiner Hand (oder welches Körperteil auch immer gerade angeknabbert wird) ablässt, ist das prima. Auch haben wir bei Leila konsequent mit einem sofortigen Spielabbruch reagiert und sind (wenn es möglich war) weggegangen bzw. haben sie ignoriert bis sie sich wieder beruhigt hatte.
    Mittlerweile kennt sie den Unterschied zwischen Ball, Kauknochen oder anderem Beißzeug und menschlichen Körperteilen sehr genau und lässt auch sofort die Hand oder den Finger in Ruhe sollte mal 'etwas dazwischen' geraten.


    Aber muss ich auch sagen, dass wir ihr das 'knabbern' nicht ganz verbieten. Da wird bei einer Kuscheleinlage auch sehr gerne mal ganz sanft mit den Vorderzähnen ein Finger von uns 'gesäubert'; auch knabbert sie gerne mal an der ganzen Hand mit sichtlicher Wonne. Dieses 'Knabbern' findet aber in einem ganz anderem Zusammenhang statt und sie ist dabei auch unheimlich sanft.

  • Was meinst Du mit Knabbern?
    Shnappen in Körperteile ist ein normales Spielverhalten und wenn der Hund dabei so vorsichtig ist, dass es nicht einmal annähernd weh tut ist auch nichts schlimmes dabei.
    Allerdings finden Fremde so etwas meist nicht gut und glauben, dass der Hund beissen will. Wenn man dann die Hand wegzieht, kann der Hund versuchen, die Hand festzuhalten...
    Da Du schreibst, dass Du ein Kind hast, würde ich DIESE Form von Knabbern freundlich aber bestimmt verbieten.


    Es gibt ein Knabbern, das mit Spielen nichts zu tun hat, sondern mit liebevoller Körperpflege ("Flöhen"). Dabei knabbern die Hunde zärtlich mit schnellen Bewegungen der Schneidezähne. Das würde ich nicht verbieten, da es sich um eine wirklich liebevolle Geste handelt, die meist auch nur auf Familienmitglieder beschränkt ist.

  • Meiner "schnappt" immer nach meiner Hand oder meinem Arm beim Spielen.Es tut nicht weh und es macht ihm Spaß .Ich sehe es auch nicht als Beißen an.Wenn wir zB um seinen Ball kämpfen,zerrt er,läßt ganz kurz den Ball los,um mich zu "beißen"und packt wieder seinen Ball.Das passiert in Sekundenschnelle.Ich finde es witzig.
    Mein Hund ist 6 Jahre alt und ich habe keine Kinder im Haus.Bei Kindern würde ich es unterbinden.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Joy"

    Hallo,


    ich würde es verbieten! Ganz klar!


    Denn noch ist der Hund klein und süß - und es tut (noch!) nicht weh!
    Aber wehe wenn der Hund ausgewachsen ist und ein starkes Gebiss hat - dann ist es nicht mehr lustig!


    :???: Es gibt doch nichts schlimmeres als Welpenzähne... Ich bin froh, wenn meine ihr endgültiges Gebiss haben, das tut nicht mehr so weh und verletzt nicht so schnell.


    Wenn der Hund so vorsichtig ist, dann muss man sich entscheiden, ob man das mag oder nicht.
    Meine Hunde dürfen an mir rumknabbern oder auch Hände oder Arme ins Maul nehmen.
    Wenn man das nicht mag, dann verbietet man es eben.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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