Muss sie bald sterben??? :-(

  • Hallo, ich bin zum ersten mal hier, weil ich auf der Suche nach einem Forum bin, wo mir vielleicht weiter geholfen werden kann...


    Ich habe eine alte Schäfermix-hündin... Sie ist mindestens 13 Jahre alt, vielleicht auch älter. Ihr Herz ist bissl schwach und sie hat einen nicht steuenden Tumor am Hinterschenkel. Aber so geht es ihr eigentlich recht gut.... Nur heute macht sie mir Sorgen... :-((( Sie ist total unruhig, hechelt viel, läuft auf und ab... Sie ist so ruhelos, dass ich schon dachte, sie müsste mal dringend.... aber Fehlanzeige... Jetzt habe ich ihr einen Kauknochen gegeben, damit sie wenigstens mal paar Minuten liegen bleibt.


    Wer kennt die Anzeichen für einen Tod durch Altersschwäche? Ich hab so Angst!!!! Ich meine, ich rechne schon so lange damit, aber ich bin doch überhaupt noch nicht soweit.... Muss ich mir Sorgen machen????


    Liebe Grüße Lavendel

  • Hi,


    würde Dir auch raten, dirngend den TA aufzusuchen. Für solche Fragen ist ein Forum nicht das richtige. Ferndiagnosen sind mehr als heikel.


    Fieber messen könntest Du vorab aber schonmal.


    Gruß
    Alexandra

  • Mach Dich nicht selber verückt, habe auch eine graue Schnauze hier liegen, die mir schon einige Male einen ähnlichen Schreck eingejagt hat.
    Hunde in dem Alter haben manchmal extrem schlechte Tage, das ist noch kein Indiz fürs Schlimmste. Wenn sie sich wirklich extrem auffällig verhält, dann rufe Deinen TA an, und bitte um Rat. Oder fahr einfach mit ihr hin, ich bin auch schon oft mehr oder weniger umsonst da gewesen. Ansonsten kann ich mich nur anschließen: Ferndiagnosen von lauter Nicht-Tierärzten werden Dir hier nicht helfen.
    Wenn sie allerdings normal frisst und sich sogar mit einem Kauknochen beschäftigen mag, ist es wahrscheinlich nicht so schlimm. Vielleicht ist ihr Kreislauf heute einfach nicht ganz in Ordnung? Alte Hunde reagieren manchmal sehr fühlig aufs Wetter. Mach Dir nicht so schwarze Gedanken, behalt sie im Auge und nimm Dir viel Zeit zum knuddeln. Ich weiß nicht ob es dem Hund tatsächlich hilft, aber mir tut es immer sehr gut :wink:
    Und übrigens: man ist nie soweit...
    LG
    Garfield

  • Hallo Lavendel,


    Das Verhalten hat mein Hund auch (11 Monate). Ist in der letzte Zeit extremer geworden, ausserdem hat sie für kurze Zeit manchmal "Kratzanfälle" im Kopfbereich. Das passiert krampfartig mit beide Vorderpfoten, was zum zusammenbrechen des Hundes führt.
    Andere Symptomen, die extrem auffallen sind Apathie. Der Hund läuft wie unter Drogen durch die Wohnung und Garten und kann keine 2 Minuten liegen bleiben. Beim laufen törkelt er leicht, als ob es ihm schlecht ist, fällt dennoch nicht komplett um.
    Der Hund ist auch extrem dünn geworden, was ich aber auf den Leberschaden zurückführen kann, den Mein Hund (laut Tierarzt) wahrscheinlich von irgend eine Art von Gift hat.


    Wir sind dabei mit dem Tierarzt die Lebergeschichte zu behandeln, aber die Unruhe/Apathie konnte kein TA bis jetzt lokalisieren. Solltest du jemand finden, der was dazu sagen kann, bitte schreibe mir das, dann könte ich dem TA mindestens eine Idee geben, was es sein könnte.

  • Nach unzählige Tests, haben wir es rausgefunden. Ein Zugang vom Verdauungsystem zum (als Fötus) Nabelschnur, der sich normalerweise 2 Wochen nah der Geburt schließen sollte ist noch offen. Somit gelangen die Schadstöffe statt komplett in die Leber, in den Körper. Sie vergitet sich sozusagen jedesmal alleine, bei füttern...


    Nach 2 Tage Diätfutter ist sie wieder fit, dennoch muss sie entweder ein Leben lang mit Diätfutter leben (was für sie eher ein Vergnügen ist und für uns sehr viel Geld) oder eine OP steht an (die auch teuer sein wird).


    Ich denke deine Hund wird auch Problemen damit haben, am besten machst du mal nen Bluttest und schaust dir die Werte rum um die Leberfunktionen mal genauer an.


    Viel Glück!


    Oona

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