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Beiträge von Garfield

    Garfield bekommt Advantix, ist bei hiesiger Zeckenpopulation ausreichend und ich hab mir sagen lassen, das es etwas weniger aggressiv sein soll als Exspot. Ganz glücklich bin ich aber damit auch nicht, da es für Katzen hochgiftig ist, und unser Hund nunmal alles mit dem Kater teilt. TA hat mich zwar versucht zu beruhigen, aber ganz geheuer ist mir das nicht, ich trenn die beiden momentan die ersten beiden Nächte nach der Behandlung - stößt bei beiden nicht grad auf Begeisterung...
    Zusätzlich bekommt er noch so ein Halsband aus dem Futterhaus, hab die Marke vergessen. Ist so ein grünes, rein pflanzlich, riecht in erster Linie gut und macht ein seidiges Fell. Ob es tatsächlich auch gegen Ungeziefer hilft sei aber mal dahingestellt :wink:
    LG :hallo:
    Garfield

    Ich habe den Dalmatiner als Reitbegleiter angezweifelt, Züchtungen verändern sich im Laufe der Zeit, das sollte man nicht unterschätzen, grade der Dalmi ist ein Modehund, und die letzten Jahrzehnte nicht mehr auf die alte Robustheit hin gezüchtet worden. Die einzigen Dalmis die ich kenne sind Weicheier, die ständig irgendein Wehwehchen haben, insbesondere der Winter macht ihnen zu schaffen, u.a. da sie viel zu wenig Fell haben.
    Riesenschnauzer sind tatsächlich Gebrauchshunde, aber warum sie mehr Bewegung und Beschäftigung als andere Hunde brauchen sollen, ist mir nicht ganz klar. Es sind zu allererst mal große, sportliche Hunde, und als solche natürlich nicht gemacht um den ganzen Tag in der Ecke zu liegen. Aber welcher Hund ist das schon? Und warum ein "echter" (gibts auch unechte?) Gebrauchshund hier abgelehnt wird, verstehe ich auch nicht, im Gegenteil: ein Reitbegleithund ist ein Gebrauchshund! Auch wenn das Pferd heute nur noch Freizeitpartner ist, hat sich für den Hund doch wenig verändert. Ich würde jedem Reiter so einen Partner wünschen, bin ja schließlich sehr glücklich damit, und nach dem was Du nun noch über Deine Situation erzählt hast, würde ich ihn Dir tatsächlich empfehlen.
    Lediglich die Sache mit Deiner Bürokollegin klingt nicht so optimal, kannst Du nicht vielleicht das Büro tauschen?
    :hallo:
    Garfield

    Ich habe meinen Hund von Welpe an mit zum Reiten genommen, natürlich kann er nicht gleich mitlaufen, aber er gewöhnt sich so am besten an die Umgebung und die Abläufe, mit einem erwachsenen Hund stelle ich mir das sehr schwierig vor. Zunächst mal ist natürlich eine ganz normale Grundausbildung nötig, bevor die nicht sitzt brauchst Du gar nicht ans Pferd gehen, den ersten richtigen Ausritt habe ich erst mit über einem Jahr gemacht, wichtig ist auch die Kondition langsam aufzubauen.
    BC sind tolle Hunde, und auf die Gefahr hin mir jetzt hier von den überzähligen Fans dieser Rasse eine Klatsche zu fangen, halte ich sie für völlig ungeeignete Reitbegleithunde. Nebenher laufen lastet diese Rasse kopfmäßig nicht aus, ich kenne einige Fälle, in denen BC´s dann irgendwann aus purer Langeweile anfingen zu jagen, andere Reiter "anzulauern" etc. Geh mal auf ein Breitensportturnier und schau bei der Pferd&Hund Klasse zu, da wirst Du seltenst einen Border finden. Ausserdem kannst Du dort kompetente Leute ansprechen, die Erfahrungen mit Reitbegleithunden haben.
    Zu den bisher hier empfohlenen Rassen: Spaniel sind schlicht zu klein, sie können mit einem Pferd nur auf kleineren Ritten mithalten, nach einem Galopp wirst Du ne halbe Stunde auf Deinen Hund warten müssen. Die Sache mit dem Jagen wurde ja bereits angesprochen. Dalmatiner sind zu empfindlich, grade im Winter kannst Du so einen Hund nicht stundenlang mit in die Kälte nehmen. Labrador kenne ich hier einen, das kann durchaus funktionieren. Ist nun nicht so mein Favorit, kann ich daher wenig zu sagen.
    Ich habe mich zwar nicht bewußt für einen Riesenschnauzer entschieden damals, würde aber grade als Reitbegleiter keine andere Rasse mehr haben wollen. Der geschichtliche Hintergrund der Rasse liegt in der Begleitung von Post-/Brauereikutschen, um diese zu beschützen, ausserdem lebten die Riesenschnauzer in den Pferdeställen mit den Tieren zusammen und schoben dort Wachdienst. Ich weiß nicht, ob man sowas wirklich vererben kann, aber mein Hund hatte zu Pferden von Anfang an ein besonderes Verhältnis, warum auch immer. Was ihn sonst noch als Reitbegleiter auszeichnet ist sein nicht vorhandener Jagdtrieb (wir können durch Rehe und Kanickelrudel reiten, er guckt da nichtmal hin), hohe Lernbereitschaft, maximaler Bezug auf mich (ich muß selten um seine Aufmerksamkeit kämpfen, ich hab sie einfach) und eine gute Kondition, die mittlerweile natürlich arg abgenommen hat. Er ist allerdings auch nicht reinrassig, sondern eine Kreuzung mit einem Windhund-Mix.
    Ich habe einige Jahre im Büro gearbeitet, dabei konnte ich meinen Hund mitnehmen. Es gab aber immer wieder mal Tage, an denen ich viele wichtige Termine oder Präsentationen hatte, an denen ich ihn Zuhause gelassen habe. Er war dann bis zu 9 Stunden alleine, er hat das sehr gut weg gesteckt. Allerdings hast Du dann natürlich keinen Feierabend, Du mußt Dich erst intensiv mit dem Hund beschäftigen. Mittlerweile habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und bin als freiberufliche Reitlehrerin unterwegs, der Hund ist immer dabei. Allerdings verbringt er täglich einige Stunden allein im Auto, da es nicht auf allen Reithöfen gern gesehen ist, wenn ein unangeleinter Hund mit läuft. Wenn ich ihn anleine kann ich nicht arbeiten, also muß er warten.
    Da Du auch noch Agility machen willst, gehe ich mal davon aus, das Du kein eigenes Pferd hast, damit hat man nämlich idR keine Zeit für Hundesport. Was hält das betreffende Pferd davon ein "Hundebegleitpferd" zu werden? Du mußt beide als Partner ausbilden, das Pferd ist ein wichtiger Part in der Konstellation und nicht beliebig austaschbar. Will sagen: ohne eigenes Pferd brauchst Du eigentlich keinen Reitbegleithund, es sei denn das Du mit einer Beteiligung beispielsweise ganz sicher noch viele Jahre unterwegs sein wirst. Wie ist das überhaupt in Deinem Stall geregelt? Bringen schon andere Einsteller ihre Hunde mit, wie ist die Akzeptanz gegenüber Hunden? Bist Du bereit seine Hinterlassenschaften weg zu machen? Gibt es Katzen? Liegen Giftköder für Mäuse aus? Gibt es einen beheizten Raum (Sattelkammer, Stübchen etc) wo der Hund auch mal alleine bleiben darf? Wäre für den Winter gut zu wissen, da die wenigsten Hunde wirklich mehrere Stunden bei Minusgraden im Stall rumliegen können ohne krank zu werden.
    Thema Büro: kannst Du Mittags irgendwo in der Nähe Gassi gehen, gibt es Grünanlagen? Sind alle Kollegen einverstanden und nicht allergisch? Gibt es einen Fahrstuhl, oder müßt ihr die Treppe nehmen? Schaffst Du überhaupt Hund und Essen in Deiner Pause?
    Und die wichtigste Frage, die sich mir stellt: was willst Du machen, wenn sich nach einem Jahr rausstellt, das der Hund irgendetwas hat? HD, Arthrose, ein Herzfehler - dann ist es Essig mit Agility und Ausritten, was dann? Du gehst arbeiten und Reiten, der Hund ist solange zu Hause? Wo ist dann sein Platz in Deinem Leben? Ich habe genau dieses Problem ebenfalls mit meinem nunmehr 12 Jahre alten Herrn, Ausritte gehen nur noch im Schritt, maximal eine Stunde. Im Winter werde ich ihn öfter zu Hause lassen müssen als bisher, da er die Kälte immer weniger verträgt. Vielleicht muß ich ihn auch anfangen ihn in Wollpullis zu packen, so peinlich mir das ist, aber dann könnte er wenigstens noch einen begrenzten Zeitraum mit. Klar, er ist alt, das geht mit jedem Hund mal so. Aber es kann eben (grade beim Labrador ist HD ja nicht ganz abwegig) auch mal in jungen Jahren zuschlagen, dann solltest Du in der Lage sein Dein Leben darauf einzustellen.
    Ich denke, das Du es besser noch etwas abwarten solltest. Reiten ist sehr zeitaufwändig, überlege Dir gut, ob Du notfalls auch doppelt soviel Zeit hättest.
    LG
    Garfield

    Hohoho, schöne Sommerumfrage :freude:
    Ich hab mal 11-25 angehakt, obwohl ich das so genau nicht sagen kann, ist immer unterschiedlich. Unsere beiden (Hund & Kater) bekommen beide eine Kleinigkeit, einfach weil es uns Spaß macht. Letzte Weihnachten gabs für Garfield einen Quietscheball mit Weihnachtsmännern drauf und eine Massagebürste, der Kater hat so einen Rascheltunnel bekommen. Da beide sich glücklich mit ihren Geschenken beschäftigt haben, war es auch für uns schön, wir schenken uns sozusagen am Weihnachtsabend zwei glückliche Tiere :wink:
    Ausserdem liebt Garfield das Auspacken, den Quietschie hatte ich in Papier gewickelt, er rupft das dann selber runter. Geht halt nur mit Geschenken, die ihn wegen Geruch oder Geräusch auch interessien. Kann das nur empfehlen, ist ein angenehmes Kontrastprogramm zu menschlich-gesittetem auswickeln, bei dem am besten das ganze Papier heil bleiben muß :lol:
    LG
    Garfield

    Emmi, hast Du mal ein Rudel beobachten können? Da nimmt sich der Ranghöhere was ihm gefällt, glaubst Du, das er dafür erst ein Tauschobjekt anbietet? Auch anfassen lassen muß er sich überall, ob ihm grade danach ist oder nicht. Ich will lieber nicht drüber nachdenken, was er sonst im Zweifelsfall mit Fremden oder ungestümen Kindern anstellen könnte, auch ein Besuch beim TA ist sonst unnötiger Stress für alle Beteiligten.
    Und auch wenn er Angst hat oder unsicher ist, ist vermehrte Dominanz der richtige Weg, einem Hund vermittelt das nämlich im Gegesatz zu uns nicht das Gefühl von Unterdrückung, sondern von Sicherheit. Und da wir hier nicht grade von einem Schoßhündchen reden, ist dieser Schritt absolut überfällig, bevor die Situation wirklich mal kippt.


    flying-paws
    Das ging mir beim lesen auch schon durch den Kopf, aber ich wüßte ehrlich gesagt auch keinen klugen Rat, bei meinem Hund ist die "Flegelphase" lange her, und Menschen gegenüber hat er sich eh nie aggressiv verhalten.
    Was würdest Du denn tun, wenn er angreift?


    LG
    Garfield

    Ich schließe mich meinen Vorrednern zwar grundsätzlich an, möchte aber in Deinem speziellen Fall nochwas hinzufügen.
    In einem anderen Thread schreibst Du, das Dein Hund unter anderem deshalb einen Maulkorb braucht, weil er auf jeden xten Menschen aus unerfindlichen Gründen aggressiv reagiert. Abgesehen davon, das ich mich hiermit dem Rat anschließe, dieses Problem mit einem Profi so schnell wie möglich anzugehen, denke ich nicht, das Deine Daisy bis dahin der geeignete Hund ist, um Kontakt mit einem eher ängstlichen Kind zu haben.
    Du solltest den Kontakt besser komplett meiden, bevor doch mal was schief geht, ein gesundes Kind ist weit wichtiger als der freie Auslauf im Garten. Das mag Dir lächerlich erscheinen, wenn sie sich doch so gut mit dem anderen Kind versteht, aber es ist schlicht zu gefährlich, Du kannst ihr Verhalten nicht eindeutig genug einschätzen. Auch können sich da Aggressionen ansammeln, wenn sie das Kind oft sieht und verbellt, die sich durchaus an einem Unbeteiligten (zB dem kleinen Bruder) entladen könnten.
    Ziemlich heikel, find ich... :/
    Take Care!
    Garfield

    Betaisodona ist zum desinfizieren gedacht, wenn die Wunde bereits verschorft ist und keinen entzündeten Eindruck macht, dann wäre es besser mit einer Wundsalbe (zB Bepanten) die Haut zu entspannen und den weiteren Heilungsprozess zu fördern. Betaisodona ist prima als Erstversorgung, trocknet die Wunde allerdings auch aus, deshalb nicht zu lange anwenden. Wenn die Wunde bereits verschorft ist, würde ich bis auf besagtes cremen nichts mehr tun, manchmal ist weniger ja bekanntlich mehr :wink:
    Wenn die Wunde wieder aufgehen sollte kann ich Dir wärmstes Silberspray empfehlen, das legt sich wie ein Pflaster auf die Wunde und schützt vor neuem Dreck von aussen. Außerdem hat man durch den Silberfilm einen guten Überblick, ob der Hund "heimlich" wieder dran war, frag mal Deinen TA danach.
    LG
    Garfield

    Nee, wenn das gefährlich sein kann, dann gibts das nicht mehr, große traurige Kulleraugen hin oder her. Wir finden schon ein neues Lieblingsobst, keine Sorge. Werde morgen mal nen Bananentest starten :wink:
    Gruß
    Garfield

    redborder
    Na nun bin ich aber platt :shock:
    Garfield frisst die Dinger seit etwa 10 Jahren wo immer er sie kriegen kann, natürlich achte ich drauf das er sie nicht kiloweise reinhaut, aber eine Handvoll frisst er eigentlich immer mit wenn ich welche kaufe. Gab noch nie Probleme, ob er nach so vielen Jahren vielleicht immun dagegen ist?
    Werde sie dann wohl lieber nicht mehr geben, nun bin ich ja doch ganz schön verunsichert. Leider werde ich dann wohl auch keine mehr essen können, Weintrauben teilen war bei uns schon Ritual geworden *schnüff*
    Na dann suchen wir uns mal ne Ersatzdroge zum teilen, Bananen sind doch ungiftig, oder?
    Gruß
    Garfield

    Mach Dich nicht selber verückt, habe auch eine graue Schnauze hier liegen, die mir schon einige Male einen ähnlichen Schreck eingejagt hat.
    Hunde in dem Alter haben manchmal extrem schlechte Tage, das ist noch kein Indiz fürs Schlimmste. Wenn sie sich wirklich extrem auffällig verhält, dann rufe Deinen TA an, und bitte um Rat. Oder fahr einfach mit ihr hin, ich bin auch schon oft mehr oder weniger umsonst da gewesen. Ansonsten kann ich mich nur anschließen: Ferndiagnosen von lauter Nicht-Tierärzten werden Dir hier nicht helfen.
    Wenn sie allerdings normal frisst und sich sogar mit einem Kauknochen beschäftigen mag, ist es wahrscheinlich nicht so schlimm. Vielleicht ist ihr Kreislauf heute einfach nicht ganz in Ordnung? Alte Hunde reagieren manchmal sehr fühlig aufs Wetter. Mach Dir nicht so schwarze Gedanken, behalt sie im Auge und nimm Dir viel Zeit zum knuddeln. Ich weiß nicht ob es dem Hund tatsächlich hilft, aber mir tut es immer sehr gut :wink:
    Und übrigens: man ist nie soweit...
    LG
    Garfield

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