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Hunde und Behinderung

  • Hallo,


    Ich würde Luna gerne zu einer Behindertenbegleithündin ausbilden (nicht nur lassen, sondern selbst viel mitarbeiten!).
    Wohin wende ich mich am besten? Hat jemand Erfahrung mit Hunden für Behinderte? Ich habe schon ein bisschen Erfahrung mit Luna gesammelt und ihr einiges beigebracht (Licht an/aus, Tür auf/zu, Jacke auf, ...). Ich würde aber gerne von jemandem mit mehr Erfahrung noch Tipps bekommen. Kann Luna auch "öffentlich" so eine "Berufsbezeichnung" bekommen? Wohin kann ich mich wenden?


    Vielen Dank im Voraus für alle Tipps!


    Jette

  • Hallo Jette,


    ich frage Dich mal, warum willst Du Deine Huendin das lehren?
    Meist (zumindst kenne ich das von verschiedenen Fernsehreportagen so) werden die Hunde speziell passend zu ihren zukuenftigen Besitzern abgerichtet. D. h. dann aber, dass die Hunde irgendwann nicht mehr bei ihrem Trainer leben, sondern zu dem Behinderten ziehen, in dessen Besitz der Hund uebergeht. Schliesslich braucht der den Hund nicht nur Stundenweise, sondern staendig.
    Ich denke mal, dass Du das nicht gemeint hast.


    Dann kenne ich noch die eine andere Art, da gehen die Besitzer mit ihren Hunden z. B. in Altenheime und besuchen die Bewohner dort. Die Hunde verrichten aber keine "Arbeit" wie Du das beschrieben hast, sondern sind nur da, um gestreichelt zu werden, Gesellschaft zu haben, die Alten zu animieren und auch mit dem Hund zu reden.
    Aus dem gleichen Grund gehen auch einige Hunde in Krankenhaeuser zu Kranken jeden Alters.


    Hier in Kanada ist es notwendig, dass der Hund eine Bescheinigung vom Tierarzt hat, dass er gesund ist. Das regelmaessige und haeufigere Besuche zum Check up beim Tierarzt mit eingeplant werden.
    Der Hund braucht einen Wesenstest. Denn schliesslich ist die Motorik der betroffenen Leute nicht immer fuer den Hund abschaetzbar. Und er muss dabei total cool bleiben.
    Wie das fuer Deutschland ist, weiss ich nicht. Hoffe aber fuer Dich, dass noch jemand was weiss und Dir antwortet.

    Viele liebe Gruesse


    oldsfarm

  • Hallo,


    vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort.
    Ich bin praktisch schon der "zukünftige Besitzer", bzw. ich habe keine Arme und bin bei einigen Dingen auf Hilfe angewiesen. Darum habe ich Luna schon einiges beigebracht, was mir im alltäglichen Leben hilft.


    Luna bleibt glücklicherweise bei allem cool. Sie fährt im Glasfahrstul, Rolltreppe, hat keine Angst bei Gewitter oder wenn es knallt (Gewehr)...


    Mit meiner Motorik hat Luna auch keine Probleme. Ich mache halt alles mit dem Füßen und Luna hört auf "Fußzeichen", bei allen anderen aber auf Handzeichen.


    Viele Grüße nach Kanada!


    Jette

  • Hallo Jette,
    das wusste ich nicht.


    In Deinem Fall wuerde ich doch mal bei Deiner Krankenkasse fragen, wo es in Deutschland ein Zentrum gibt das Hunde dafuer ausbildet. Vielleicht koennen die Dir weiterhelfen.
    In Amerika gibt es leider nicht sehr viele Zentren die so was machen und die Ausbildung ist auch sehr teuer, da langwierig.
    Ich wuensche Dir alles Gute und hoffe, dass vielleicht hier noch jemand dazu was weiss, oder Dir Deine oder eine andere Krankenkasse Hilfe geben kann.
    Die koennen Dir vielleicht auch sagen, ob und wieviel sie zu der Ausbildung Deines Hundes besteuern koennen.

    Viele liebe Gruesse


    oldsfarm

  • Hallo Jette,
    schau doch mal im Netz. Dort gibt es zahlreiche Pages, die über Behindertenbegleithunde schreiben. Zum Beispiel der DBTB ev.V (Deutscher Berufsverband für
    Therapie- und Behindertenbegleithunde e.V.). im Netz erreichbar unter: http://www.behindertenbegleithunde.de bilden in der Regel Welpen direkt bei ihren zukünftigen Besitzern aus. Vielleicht arbeiten sie auch mit dir und deinem (schon älteren) Hund zu Hause. Über Kosten und Umstände weiß ich natürlich nicht Bescheid. Schau einfach mal auf die Page. Und vielleicht rufst du mal an. ein Telefonat finde ich immer netter und persönlicher als eine Mail!


    Würde mich freuen, wenn du uns darüber in Kenntnis setzt, wenn sich etwas ergibt!

    LG, von Julia, Einstein Joyce und Grete-Rakete

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


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