Hündin beisst Hündin und der daraus enstehende 3. WK
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Also, Hallo erstmal

Ich bin ganz neu hier und das Thema das ich hiermit eröffne ist eigentlich auch der Grund für meine Anmeldung. Eigentlich geht es meiner Meinung nach um eine relative Lapalie, doch da mir trotzdem fast der dritte Weltkrieg bevorsteht, würde ich gerne ein paar Meinungen von euch einholen.
Folgendes hat sich zugetragen: Letzte Woche feierte meine Freundin ihren 23. Geburtstag und gab deswegen ein gemütliches Fest. Eingeladen waren nicht nur etwa 17 Menschen sondern auch 4 Hunde: Meine zwei jährige Schäferhündin, ein kleiner und ein großer Mischlingsrüde und eine zierliche English Pointer Dame. (Nebenbei gesagt, der große Mischlingsrüde ist der vierbeinige Freund meiner Freundin) Soweit war an sich alles in Ordnung; denn wir wussten das die Vier sich verstehen, da sie nicht das erste Mal zusammen waren. Doch falsch gedacht: Es gab beinahe Mord und Totschlag.
Meine Hündin hat sich kurz vor der Feier überlegt, das es an der Zeit wäre mal wieder Läufig zu werden und damit ging der Ärger auch schon los. Wer von den Hunden darf kommen, wer nicht, wo wird, wegen der kleinen roten Flecken gefeiert usw. Naja, schlussendlich lautete die Abmachung folgendermassen: Die beiden Rüden bleiben im Haus und wir feiern im Garten. Doch wie das mit Abmachungen nunmal so ist, nicht immer wird sich auch drann gehalten. (An dieser Stelle muss ich erwähnen, das die Pointerhündinn beim folgenden Geschehen noch nicht anwesend war) Die Mutter meiner Freundinn sah es nicht ein, das die Rüden in der Wohnung bleiben und in ihren Augen somit bestraft werden und sie meinte, das das alles schon gut geht. Ok gesagt getan, bloß keinen Ärber mit der Schwiegermama, Rüden zusammen mit Läufiger Hündin in einem Garten.
Stress, meines Erachtens, vorprogrammiert. Baika, (meine Hündin) war noch in der "roten Phase" es konnte somit also im Sinne von Decken nichts passieren, doch was passiert dann, wenn die Rüden wollen, aber die Hündin nicht? Richtig, sie verbeisst die Rüden. Gut, der alte Mischlingsrüde meiner Freundin hat sich noch garnicht für sie interressiert, der Kleine dafür sehr und hat prompt eine Abreibung kassiert. Kommentar meiner Schwiegermutter in Spe: Lass die das unter sich ausmachen. Ok, meinem Hund konnte ja nichts passieren, also dachte ich mir wieder einmal: Bloß keinen Stress mit deiner angehenden Schwiegermutter! Schlussendlich ist dann dem Kleinen zum Glück auch nichts passiert. Doch jetzt kommt der Punkt!Die Feier dauerte schon eine Weile an, ich hatte mich an das gelegentliche Gekläff zwischen meiner Hündin und dem kleinen Rüden gewöhnt und dachte mir nichts mehr dabei. - Dann kam die Pointerhündin dazu.
Kurz gesagt: Sie war kaum auf dem Grundstück, schon blutete sie. Baika hat wohl auch noch weitergebissen als die andere Hündin sich schon unterworfen hatte. Ich jedoch, habe das, da wo ich gerade war, garnicht richtig mitbekommen, da ich es nicht sehen konnte und habe die Geräusche falsch identifiziert. Dachte halt das Baika mal wieder dem kleinen Rüden bescheid stößt. Nunja die Pointerhündin hat drei Löcher im Rücken und jetzt bin ich der Buhmann! :kopfwand: Die Mutter meiner Freundin ist auf 180! obwohl ich genau das vermeiden wollte. Mein Hund wäre angeblich verhaltensgestört! Ja, ich soll mich mit einem Blumenstrauß bei der Besitzerin des Pointers entschuldigen
Das meine Haftpflicht die Tierartzkosten übernimmt, versteht sich von selbst, aber alles darüber hinaus halte ich doch für übertrieben. Soll ich mich dafür entschuldigen, dass sich mein Hund verhalten hat wie ein Hund? Oder wie, oder was?Meine Meinung ist folgende: Baika erkannte den Garten meiner Freundin als ihr Revier und da sie gerade läufig war, hat sie etwas überreagiert, als da plötzlich eine andere Hündin auftauchte, schliesslich waren ja auch noch die zwei Rüden dabei. Eigentlich ist sie sonst nicht so. Ok, an der Leine ist sie ein richtiges Biest, aber sie hat noch nie einen Hund so attackiert. Ja, eigentlich verträgt sie sich wunderbar mit anderen Hunden. Mir geht es hauptsächlich darum, dass der Fehler meines erachtens nicht bei Baika lag, sondern bei uns allen. Nicht nur ich, sondern auch meine Freundin und ihre Mutter hätten mit so etwas rechnen müssen. Ich erkenne gerne Kritik an mir an, denn die ganze Aktion war nicht gerade gut geplant, aber zu sagen, das Baika an allem schuld sei, ja gar verhaltensgestört, das geht doch wohl zu weit.
Ich bitte um eure Meinungen!
Das könnte mir vielleicht helfen die Sache wieder ins Reine zu bringen. Danke im Vorraus. -
21. Juli 2007 um 20:22
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Wenn deine Versicherung das übernimmt, ist doch alles in Butter.
Alles was meiner Meinung nach wichtig ist, ist dass der Tierarzt schaut, dasss sich die Wunden nicht entzünden.
Was nicht wichtig ist, ist, dass du dich extra entschuldigst.
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HI
Um was geht es Dir eigentlich ? Darum, dass Du gut aus der Sache rauskommst ?
Sorry, mir tun eigentlich nur die Hunde leid, die an diesem Tag nicht nur sehr gestresst wurden, sondern auch mindestens einer zu Schaden gekommen ist - und das vorhersehbar !
So verhält man sich nicht als verantwortungsbewusster Hundehalter - Speschwiegermutter gilt das Gleiche.
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Hallo Jens,

na, das war ja reichlich Trubel bei euch, allerdings hätten ihr damit rechnen müssen, dass sowas passiert!
Und zwar alle!Ich für meinen Teil habe meine Hunde IMMER im Auge, gerade in so einer Ausnahmesituationen wie eine Hitze!
Nun gut, ich persönlich würde mich auch bei der Besitzerin der Pointerhündin entschuldigen, allerdings nicht weil meine Schwiemu in Spe das so will, sondern weil es sich einfach so gehört.
Deine Hündin hat nun mal Bockmist gebaut und da finde ich es auch nur fair, dass du das ganze wieder ins Lot bringst!
Ob nun mit oder ohne Blumenstauß - das bleibt dir überlassen.
Aber ein wenig Schmerzensgeldleckererchen würde ich schon mitnehmen!
Du brichst dir doch auch keinen Zacken aus der Krone, such noch mal das Gespräch und stell klar, dass ihr alle Schuld an dem Dilema seid und nicht nur Baika, obwohl ich eigentlich dir noch die meiste Schuld geben würde, weil du nicht auf deine Hündin geachtet hast!
Nichts für Ungut, aber wenn daraus ein Streit exkalieren würde, wäre das doch sehr Schade für alle Beteidigten!
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Ich denke mal, Jens hat dazugelernt und wird sowas nicht mehr machen.

Was halt in Zukunft wichtig ist, dass du dich anderen gegenüber durchsetzt, wenn es um deinen Hund geht. Du weißt, was für deinen Hund gut und nicht gut ist, und wenn es die anderen nicht begreifen wollen, haben sie Pech gehabt.
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Wie gesagt, das ich einen Fehler gemacht habe ist mir klar. Mir geht es halt darum, das ich bzw. wir die Fehler gemacht haben und nicht der Hund, der jetzt von allen als Bestie gesehen wird.
Achja und entschuldigt habe mich mich gleich nachdem es passiert ist und zwar mehr als ein Mal. Doch meine Speschwiegermutter will halt ein richtiges Zeremoniell und das kann ich nicht verstehen.
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Wenn sie den Hund alle hassen, dann nimm ihn doch das nächste Mal einfach nicht mehr mit. Ich würd dann ehrlich gesagt auch nicht mehr hinfahren.
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Also ich muß Silke recht geben, dahingehend, dass Du dir wirklich keinen Zacken aus der Krone brichst, wenn Du vielleicht noch mal mit Leckerchen oder so zur Pointerhündin gehst.
Zu dem anderen Thema, wenn es möglich ist, rede noch mal mit deiner SchwieMu, wenn das nicht möglich ist, dann würde ich ehrlich gesagt vorerst dort nicht mehr aufkreuzen, wenn mein Hund da nicht erwünscht wäre.
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Tja, Jens der "Beisser" ist immer der Schuldige!
Wenn du dich entschuldigt hast ist es doch gut, wenn du keine Zeremonie willst ist das auch gut.
Muss jeder selber wissen!
Ich würde bei den Besitzern der Pointerhündin mit Leckerchen auftauchen, deiner Baika ein süßes Schildchen um den Hals, mit "SORRY" und du hast allen den Wind aus den Segeln genommen!Auf diktieren lassen würde ich mir auch nichts, wenn muss das von dir selber kommen!
Lass Schwiemu - Schwiemu sein und sei beim nächsten mal einfach vorsichtiger und vor allem schütze deine Hündin, dass es nicht mehr zu solchen Situationen kommt!
Die Gemüter werden sich schon wieder beruhigen!

Gute Besserung für die Pointerhündin!
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Ich würde mich ebenfalls entschuldigen!
Meine große wurde Ende Mai gebissen, ohne Vorwarnung und nicht vorhersehbar wie bei euch. Die Besitzerin der anderen Hündin kam mit Erbeerlimes und Leckerlies und hat sich nochmal entschuldigt! Das hätte sie nicht tun müssen, wir sind befreundet und es war klar, das es ihr leid tut. Dennoch fand ich sehr, sehr nett!
Und genauso würde ich auch handeln! Hingehen mit ner Kleinigkeit und sich nochmal entschuldigen! In der Beiß-Situation und auch danach ist ein riesen Theater da (das mein ich nicht böse!!), da geht sowas oft unter! Ist doch nichts dabei!

Tja und der Schwiegermama würde ich einen Kaffee anbieten und mit ihr nochmal über alles in Ruhe reden

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