Hündin hat immer wieder Angst-Episoden

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  • Ist die Schilddrüse gecheckt worden?

    Schilddrüsenwerte wurden nicht gecheckt, nein. Allerdings sehe ich bei ihr auch keine typischen Symptome, also keine Haut-/Fellveränderungen, Müdigkeit, Ohrenentzündung, Gewichtsabnahme bzw. auch keine generelle Verhaltensänderung. Diese Angstepisoden sind halt alle 2-3 Tage für 15 Minuten und lassen sich mit bestimmten Situationen triggern. Wäre da eine SDU realistisch?

    (Ich will das nicht ausschließen, will aber auch keine Diagnose hinterherlaufen, die super unrealistisch ist. Ich kenne Hunde mit SDU, die langsam aber stetig immer träger wurden. Das ist bei unserer Hündin so gar nicht der Fall.)

    Die Werte unten im Spoiler wurden bislang untersucht. Bis auf Phosphor war alles im grünen Bereich. Phosphor war etwas zu niedrig, das lässt sich allerdings dadurch erklären, dass sie sich zu dem Zeitpunkt mehrfach übergeben hatte und nüchtern war.

    Blutwerte
    • GLU (Blutzucker)
    • CREA (Kreatinin)
    • BUN (Harnstoff)
    • BUN/CREA (Verhältnis)
    • PHOS (Phosphor)
    • CA (Calcium)
    • TP (Gesamtprotein)
    • ALB (Albumin)
    • GLOB (Globuline)
    • ALB/GLOB (Verhältnis)
    • ALT (Leberenzym)
    • ALKP (Enzym)
    • GGT (Leberenzym)
    • TBIL (Bilirubin)
    • CHOL (Cholesterin)
    • AMYL (Amylase)
    • LIPA (Lipase)
    • Na (Natrium)
    • K (Kalium)
    • Na/K (Verhältnis)
    • Cl (Chlorid)
  • Verstehe ich das richtig, dass der Hund eine chronische Magenerkrankung hat?

    Sie hat einen empfindlichen Magen und reagiert auf fetthaltiges Futter mit Sodbrennen. Seit dem Umstieg auf NF Pferd und 2x täglich Lupovet IGOR Vegan vor ca. 1 Jahr ist das aber weg.

    Insgesamt geht es ihr viel besser als damals, wo die Symptome sehr deutlich waren. Da hat sie keine Nacht durchgeschlafen, ständig Schmatzen und Pfoten lecken... das ist jetzt alles weg.

    Sie hatte vor 4 Wochen die akute Gastritis. Die war aber bei der Kontrolluntersuchung nach 5 Tagen nicht mehr auf dem Ultraschall sichtbar. Auch Bauchspeicheldrüse und restliche Verdauungsorgane waren unauffällig. Sucrabest hat sie 7 Tage bekommen, das Antibiotikum 10 Tage. Danach war alles OK.

  • Also tatsächlich chronisch krank mit Magenschmerzen. Da wundert es nicht, dass sie ängstlicher wird. Ich würde dringend weitere Diagnostik machen und auch die Schilddrüse abklären lassen.

  • Schilddrüsenwerte wurden nicht gecheckt, nein. Allerdings sehe ich bei ihr auch keine typischen Symptome, also keine Haut-/Fellveränderungen, Müdigkeit, Ohrenentzündung, Gewichtsabnahme bzw. auch keine generelle Verhaltensänderung. Diese Angstepisoden sind halt alle 2-3 Tage für 15 Minuten und lassen sich mit bestimmten Situationen triggern. Wäre da eine SDU realistisch?

    Ja, kann gut sein. Kann auch sein das die Werte durch die Magengeschichte und den Infekt durcheinander gekommen sind und kein grundsätzliches Problem mit der Schilddrüse vorhanden ist. Meine Hündin war auch nur phasenweise super ängstlich und hatte sonst so gut wie keine Symptome.

  • By the way ... bei meiner Hündin waren die ersten Symptome zur (altersbedingten) Schilddrüsenunterfunktion leichte Magen-Darm-Probleme. (Sie musste zwischendurch mal zum Haufen machen, was sonst nicht der Fall war und sie brauchte plötzlich etwas mehr Futter als früher um ihr Gewicht zu halten.)

  • Also tatsächlich chronisch krank mit Magenschmerzen. Da wundert es nicht, dass sie ängstlicher wird. Ich würde dringend weitere Diagnostik machen und auch die Schilddrüse abklären lassen.

    Was wäre "weitere Diagnostik"?

    Beim Sodbrennen wurde schon viel Diagnostik gemacht. Das einzige, was man laut TÄ noch machen könnte, wäre eine Gastroskopie mit Biopsie. Laut ihr wäre man dadurch aber auch nicht schlauer, da man damit keine Diagnose bekommt, nur einen Verdacht. Und dann wäre die Empfehlung eine Ernährungsumstellung. Da unsere Hündin durch die Futterumstellung + Nahrungsergänzung beschwerdefrei ist, kommt das aufs gleiche raus.


    Ich finde das ganze auch einfach wenig greifbar. Wir waren heute morgen 2 Stunden unterwegs, zwischendurch 30 Minuten Nasenarbeit. Es war stürmisch, ständig klapperte irgendwo etwas, die Autobahn hat man auch gehört, aber beste Laune und keine Angst.

    Unsere TÄ ist kommende Woche sowieso in Urlaub, ich denke ich werde danach einen Termin machen und noch mal die spezifischeren Blutparameter untersuchen lassen. Da die nächsten Tage ruhiger sind und ich auch wieder regelmäßig Gassi gehen kann, werde ich dann auch schon schlauer sein, ob weniger Stress einen Effekt hat.

    Aktuell stresst mich das Thema auch so sehr, dass das die ganze Situation nicht besser macht (gestresster Halter -> gestresster Hund). :frowning_face:

  • Ich bin irritiert. Gibt es immer wieder Sodbrennen oder nicht? Also, so, dass der Hund ganz normal fressen kann, ohne Maßnahmen.

    Definiere "Maßnahmen".

    Sie frisst ganz normal ihr NF mit Pferd, bekommt normales TF als Leckerli, das pflanzliche Präparat mit Seealgen und Lakritze, sowie Tryptophan. Damit ist sie beschwerdefrei.

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