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Junghund Labrador ganz leidiges Thema mit Ernährung
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Aber der Zuchtverein bei uns hat für die Welpen/Hunde empfohlen, den Proteingehalt auf ca. 35% zu begrenzen. Fand ich echt wenig, im o.g. Vergleich, halte mich an ca. 40%.
Sicher, dass es da um den PROTEINgehalt geht, der auf 35% festgesetzt wurde oder eher auf den FLEISCHgehalt einer Ration? Das eine ist ja nicht gleich das andere.
Wer 40% Fleisch je Mahlzeit füttert, füttert ja nicht 40% Protein.
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4. März 2026 um 13:54
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Junghund Labrador ganz leidiges Thema mit Ernährung - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Aber der Zuchtverein bei uns hat für die Welpen/Hunde empfohlen, den Proteingehalt auf ca. 35% zu begrenzen. Fand ich echt wenig, im o.g. Vergleich, halte mich an ca. 40%.
Sicher, dass es da um den PROTEINgehalt geht, der auf 35% festgesetzt wurde oder eher auf den FLEISCHgehalt einer Ration? Das eine ist ja nicht gleich das andere.
Wer 40% Fleisch je Mahlzeit füttert, füttert ja nicht 40% Protein.
Ihr habt recht, es ging um den Fleischgehalt, hatte ich gedanklich mit Protein gleichgesetzt.
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Sicher, dass es da um den PROTEINgehalt geht, der auf 35% festgesetzt wurde oder eher auf den FLEISCHgehalt einer Ration? Das eine ist ja nicht gleich das andere.
Wer 40% Fleisch je Mahlzeit füttert, füttert ja nicht 40% Protein.
Ihr habt recht, es ging um den Fleischgehalt, hatte ich gedanklich mit Protein gleichgesetzt.
ja, so wird aus meiner Sicht auch eher ein Schuh draus. Danke für die Klarstellung!
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anbei einmal der letzte Bluttest
Hab erst heute hier alle neueren Posts, inklusive diesem hier gelesen.
Vorweg: ich find es sehr gut, dass du am Montag mit der EB den Kohlenhydrat und Fleischanteil besprechen willst.
Was mir bei diesen Blutwerten auffällt sind der Kreatinin und BUN Wert. Das sind die Werte, welche mit der Nierenfunktion zusammenhängen.
Sie sind zwar beide innerhalb des Normal-Bereichs, aber beide sind in der oberen Hälfte vom Normal-Bereich.
Es gibt Hunderassen, bei denen ist ein höherer Kreatininwert genetisch normal. Labradore gehören nicht dazu.
Bei einem so jungen Hund, würden mir solche Werte, bzw. die Tendenz, welche diese anzeigen, ehrlich gesagt nicht so gut gefallen.
Wenn Kreatinin und BUN außerhalb des Normal-Bereichs gehen und zu hoch sind (ich meine damit am Anfang von "zu hoch"), dann ist die Nierenfunktion bereits zu 1/3 bis zu 1/2 eingeschränkt. Das ist das Tückische an den Nieren-Blutwerten. Die werden erst Rot, wenn die Funktion bereits eingeschränkt ist. Nieren können sich nicht wie die Leber erholen. Wenn die Werte hoch sind, dann bleibt einem Nierendiät, Infusionen, und der Versuch die übrig gebliebene Nierenfunktion so lang wie möglich aufrecht zu erhalten.
Mit Cupers Ernährungsgeschichte finde ich, dass diese Kreatinin- und BUN Werte Aufmerksamkeit brauchen. Er hat bislang sehr Proteinlastig gegessen. Zuerst BARF, dann Nassfutter (das ist sehr, sehr Proteinlastig im Vergleich zu einem Trockenfutter. Braucht man nur die Trockensubstanz vergleichen), und jetzt gekocht mit sehr hohem Fleischanteil.
Es gibt Hunderassen, die genetisch bedingt eine hohe Proteinzufuhr brauchen. Labradore zählen wieder nicht dazu.
Der hohe Fleischanteil muss vom Körper verarbeitet werden. Das machen vor allem auch die Nieren.
Die gesunden Nieren bauen das "Zuviel" der Stoffe ab, die der Körper nicht braucht. Wenn man dem Körper lange Zeit zuviel solche Stoffe gibt, arbeiten die Nieren wie verrückt. Das schadet den Nieren.
Ja, es gibt die Theorie, dass fleischlastige Nahrung nicht mit Nierenschädigung zusammenhängt. Aber: der Abbau der Stoffe erfolgt über die Nieren. Je mehr unnötige Stoffe abgebaut werden müssen, desto mehr müssen die Nieren arbeiten. Je mehr sie arbeiten, desto eher werden sie müde. Wenn sie müde werden, schränken sie die Funktion ein.
Ich wär da sehr sehr vorsichtig. Denn wie gesagt, wenn die Nieren einmal eine eingeschränkte Funktion haben, gibt's nur mehr Management, damit's nicht schlimmer wird. Die werden nicht wieder gesund, oder heilen.
Plus, wie Shiri auf Seite 21 schrieb: zuviel Fleisch verursacht auch gern Sodbrennen/Bauchschmerzen. Was Cupers Unwohlsein erklären könnte.
Deswegen ja, sprich bitte mit der EB über Kohlenhydrate, Gemüse und Fleischanteil. Am besten aber auch mit dem TA, der dabei benachrichtigt werden soll, welche Ernährungsphilosophie bei Cuper angewandt wird (in diesem Fall: Fleischlastig). Denn bei den Blutwerten fehlen mir die Werte von Calcium, Phosphor und Gesamtproteine (zusammen mit Kreatinin und BUN sind das die Standardwerte um die Nierenfunktion zu kontrollieren).
Das ist eine ernste Geschichte mit den Nieren. Lass es bitte nicht dazu kommen.
Ich folge seit einiger Zeit eurer Geschichte, und ich glaub ich bin nicht die einzige hier im Forum, der Cuper von der Ferne ans Herz gewachsen ist.
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die mit dem Hund vielen lieben Dank für den Hinweis. Ich werde es am Montag direkt ansprechen. Unsere EB ist gleichzeitig auch unsere TA. Daher passt das gut.
Darf ich fragen, welches fachliche Hintergrundwissen du bzgl der Blutwerte hast?Ich habe gerade in den Blutwerten von vor der ED Operation geschaut. Das war am DEZ 2025. da ist Calcium erhöht 11,5 mg/dL
Phosphorus 9.0 *
Creatinine 0,8 mg/dL
ggf. Sagt das auch noch etwas aus?Die Blutwerte haben ja bereits zwei EB inkl. Der TAEB gesehen und keiner hat zu den Werten etwas gesagt.
Ich glaube Mittlerweile das wir gar keine große Unverträglichkeit beim Thema Proteinquelle haben, sondern das irgendetwas anderes im Busch ist und die eigentliche Ursache ist.
Gerade Nachts arbeiten doch Leber und Nieren besonders und Räumen auf, ober hab ich das falsch aufgeschnappt?
Edit: mir fällt gerade ein, irgendetwas mit den Nieren wurde bei dem Verdacht zur Blasenentzündung getestet aus dem Urin heraus. Ich Versuch das mal in Erfahrung zu bringen. Laut TA war aber alles unauffällig. - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zu dem fachlichen Hintergrundwissen bzgl der Blutwerte
Ich bin ganz ehrlich, ein fachliches Studium dazu hab ich nicht absolviert.
Aber: bei meinem alten Hund, mein Jagerle, wurde im März 2020 im Alter von 12 Jahren chronische Niereninsuffizienz (CNI) diagnostiziert. In den ersten 7 Monaten haben sich die Blutwerte stetig verschlechtert, dann stabilisiert und teils auch leicht verbessert und sind konstant geblieben bis zu den letzten 2 Monaten seines Lebens (ich musste mich im November 2022 von ihm verabschieden, als er fast 15 Jahre alt war).
In dieser Zeit habe ich mich deswegen sehr intensiv mit der Krankheit auseinandergesetzt (zeitlich auch möglich Dank der zahlreichen Lockdowns in Italien damals), und hab alles wie ein Schwamm aufgesaugt was ich dazu finden konnte. Da ich von meiner Uni-Studienzeit gewohnt bin, vorrangig wissenschaftliche und fundierte Quellen zu verwenden, hab ich das hier natürlich auch gemacht, und Dank meiner Dreisprachigkeit konnt ich dementsprechend viele Texte lesen.
Meine Tierärzte haben sich auch immer sehr viel Zeit genommen, mir verschiedene Sachen zu erklären, und dadurch entstand ein reger Austausch, der auch zu diesem Blutwerte-Wissen beiträgt.
Das ist super, dass du Blutwerte von vor der ED OP hast. Das ist immer sehr praktisch, wenn man einen Vergleichswert hat. Ich hab bei meinem Hund, dem Wolfele, auch Blutwerte wo er gesund ist, damit ich, sollte Mal was sein, einen Vergleichswert habe (diese Idee stammt auch von der Zeit mit jagerle's Krankheit, bei ihm hatt ich auch ältere Werte zum Vergleich).
Also laut den Angaben, die du machst, ist das Kreatinin in den 2 Monaten gestiegen.ich hab das jetzt ein bisschen spezieller recherchiert, und ein Datenblatt von Laboklin gefunden, das auf die Unterschiede von den Referenzbereichen der Blutwerte bei Junghunden und adulten Hunden eingeht. Zu finden hier
Laboklin arbeitet hier mit anderen Einheiten als Idexx. Umrechnungshilfen findest du hier für Kreatinin (da gilt eine andere Umrechnungseinheit) und hier für Calcium und Phosphat
Laut diesem Datenblatt von Laboklin, wäre der Calcium Wert im Referenzbereich von Junghunden von Cuper's Alter. Phosphat knapp drüber, Kreatinin im oberen Referenzbereich. Laut Laboklin sollte das Kreatinin altersbedingt eher im unteren Bereich sein.
Wenn du Muse und Zeit hast, wär das Wochenende jetzt vor dem Termin am Montag ideal, um das Wissen zu vertiefen.
Diese Google-Such-Seite könnte als Anfang dienen:
Hund Kreatinin Referenzwert Blut (zu der hier mit angezeigten Iris Kidney Seite: die haben die Skala eingeführt, welche den Grad der Niereninsuffizienz einstuft, an welchen sich TÄ richten).
Versuch, bei der Recherche Seiten von bspw. Laboklin, Idexx, Universitäts Tierkliniken, u.ä. zu finden. Mit der Suche findet man oftmals pdf Artikel von Publikationen in Fachzeitschriften.
Zu der Urinuntersuchung bei der Blasenentzündung, die gemacht wurde:
Also wenn's mit dem Calciumwert zusammenhängt, könnten sie vielleicht auf Nierensteine kontrolliert haben.
Oder: wenn die Nierenfunktion untersucht wird, wird vom Urin das spezifische Gewicht bestimmt, und kontrolliert, ob Eiweißverlust vorliegt.
Dazu nimmt man am besten als Probe den ersten Urin am Morgen, denn der ist konzentriert. (Im Laufe des Tages "verdünnt" sich der Urin, der erste am Morgen ist der beste für Untersuchungen).
(Ja, ich bin oft frühmorgens mit einem Stieltopf neben meinem Hund gestanden um den Urin direkt aufzufangen und dann mit einer Einwegspritze aufzusaugen. Und ja, die Leute um mich herum haben sehr schräg dreingeschaut
)Bei dem Termin würde ich dieses Laboklin Datenblatt mal mitnehmen und auch schauen, was deine TÄ/EB dazu sagt, zusammen mit den Blutwerten, die du hast.
Und: wenn du dich bei der TÄ/EB nicht adäquat und professionell aufgehoben fühlst, wechsle. (Ich persönlich wär bspw. auch nicht glücklich, wenn ein TA mir sagt, dass er alle Details aufschreibt und gibt, und dies dann nicht tut.). Auch wenn ihr schon bei verschiedenen TÄ ward. Vielleicht findest du, dass einer der anderen TÄ einen kompetenteren Eindruck gemacht hat. Bzgl. Nieren wäre ein TA spezialisiert in Innere Medizin bzw. Nephrologie perfekt.
Die Vertrauensbasis ist das A und O zwischen TA und euch. Es passiert, dass man da etwas suchen und probieren muss, bis man den TA findet, bei dem man sich professionell und fachlich kompetent wirklich gut aufgehoben fühlt. Aber die Suche ist es Wert.
Vielleicht hat hier vom Forum jemand Erfahrung mit TÄ der Inneren Medizin in eurer Umgebung.
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so, der Bericht von Enterosan ist da. Heut Nachmittag gehts auch zum Tierarzt bzw. der EB.
Vielleicht kann der ein oder andere hier schon etwas erkennen, wo ich den TA drauf aufmerksam machen kann.
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Ach guck, tatsächlich eine Erhöhung von Clostridien. Das passt ja zur fleischlastigen Ernährung.
Enterosan gibt an die Tierärzte auch einen Therapieplan heraus. Lass Dir den bitte geben!
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den bekomme ich aber, soweit ich verstanden habe, nur über den Tierarzt, weil Enterosan nicht direkt dem Endkunden Auskunft gibt.
Ansonsten scheint ja allgemein die Darmschleimhaut gereizt / entzündet zu sein
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und laut Doktor KI ist wohl der stark erhöhte Zonulin Wert für das Leaky gut verantwortlich.
Wie würde man das behandeln? Ich frage nur, damit mir die EB nicht irgendwas nachher wieder aufschwatzt.
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