Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Nerv eingeklemmt? Bandscheibenvorfall? Unklare Schmerzen.
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Ich würde mal schauen, ob Wärme ihm gut tut.
Das Problem ist, wenn ein Schmerz da ist, egal wo er her kommt, verspannen sich die Muskeln. Die verspannten Muskeln können eine Zeit lang den Körper in einer Position halten, um keinen neuen Schmerz auszulösen.
Das blöde ist einfach, das funktioniert nicht unendlich lange... irgendwann sind die Muskeln überfordert, es spannen sich weitere Muskeln an, um den ersten Muskeln zu helfen.
...und jeder, der mal eine Teekanne für länger als 5 Minuten mit ausgestrecktem Arm gehalten hat, weiß, was Muskeln für Schmerzen auslösen können.
Daher würde ich ihm einfach mal Wärme anbieten(Wärmflasche, Rotlicht, Schlafplatz an der Heizung). Die Wärme gar nicht auf die Stelle legen, wo das Problem vermutet wird, sondern angrenzend... Bauch, hinterer Rücken, Brust...
Will er die Wärme akut nicht haben, zwing ihn nicht dazu, dann lass sie weg.
Desweiteren kannst du in leichten kreisenden Bewegungen die Muskeln lockern.
ich würde an der Rute starten, und mit Zeige und Mittelfinger beider Händer kreisende Bewegungen machen... immer von der Wirbelsäule weg, Richtung Bauch... wenn du unten angekommen bist, fängst du wieder neben der Wirbelsäule(2 Fingerbreit weiter als beim Start) an.
Den Druck wählst du so, als wenn du ein Stück Augenpopel beim Hund entfernst.
Und auch hier gilt, nur soviel, wie er zulässt, nicht zwingen.
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22. Februar 2026 um 20:25
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LG Steffi mit Buddy
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Danke Tiggy !! Massieren traue ich mich nicht so recht, also nicht jetzt gerade. Aber Infrarot machen wir seit gestern und er findet es toll. Entspannt sich sichtlich. Ich hab damit nicht gerechnet, normalerweise mag er das nicht. Aber gerade scheint es viel Druck zu nehmen.
Leider war es dann gestern so, dass er dabei so sehr entspannt hat, dass er sich auf den Rücken wälzen und sich mit den Pfoten so über Augen und Nase reiben wollte. Das macht er immer so ein bisschen süß und albern, wenn er sich gerade wohl fühlt und Körperkontakt toll findet. Gestern hat natürlich genau das, also die Bewegung, zu einer Schmerzattacke geführt. Deshalb höre ich jetzt auf, bevor er in diese völlige Entspannung kommt.
Ich hab auch das Gefühl, dass Gehen ihm irgendwie gut tut. Ich weiß nicht, ob das stimmt, vielleicht will er einfach von zuhause weg, weil er den Ort mit Schmerzen verbindet. Oder ob er im Gehen wirklich vielleicht die Muskulatur lockert und deshalb gern spazieren gehen würde.
Wir gehen derzeit nur bis zum Lösen und zurück, zum Glück ohne Treppen nur in den Garten. Wenn ich dann nach erledigter Mission auf kürzestem Weg zurück möchte, will er unbedingt weiter gehen oder draußen herumstehen und durch die Gegend schauen und schnuppern.
Wir haben keine konkrete Zeitangabe für Löserunden bekommen, aber ich hab mir maximal 10 Minuten zurechtgelegt. Meint ihr, das passt? Hab ich gestern vergessen zu fragen. -
Ich mit mehreren BSV in der HWS habe mich in der Akutphase fast NUR bewegt. Zur Ruhe kommen war ganz schlimm, weil dann der Nervenschmerz los ging. Geschlafen hab ich fast nur aus völliger Erschöpfung.
Meine Wohnung war nie wieder so sauber wie in den zwei Wochen. Alles war besser als sitzen oder liegen. Und selbst im sitzen habe ich immer irgendwas in Bewegung gehabt zur Ablenkung. Gleichförmige Bewegung waren und sind eine gute Medizin. Vermutlich schätzt du richtig ein, dass Bolle es leichter fällt, in Bewegung zu sein. -
Ja, aktive Bewegung ist wichtig. Wenn Muskeln arbeiten, können sie stützen, ohne zu verspannen.
Wichtig ist, ihm anzubieten, das er sich bewegt, wie er mag(natürlich nicht einem Hasen hinterher jagen). Immer wieder Pausen anbieten. Vielleicht auch einen Bollerwagen/Handkarren mitnehmen, weich gepolstert, wo er rein kann, wenn du merkst, das er eine Pause braucht.
Im Haus vielleicht einfache Suchspiele auf gerade Fläche anbieten.
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Ach, ich fühle so sehr mit Dir - bin selbst auch immer das reinste Nervenbündel wenn mit dem Tier etwas nicht stimmt. Ich bin für diese Art der Sorge einfach nicht geschaffen und mein Umfeld ist dann häufig on top auch noch genervt von mir und somit wenig hilfreich.

Wäre es mein Tier mit diesen Beschwerden, so würde ich wohl während der Schmerzspitzen insofern beruhigen, als dass ich sagen würde: 'ist gleich vorbei, mein Schatz, gleich vorbei...' und versuchen, dabei möglichst ruhig und zuversichtlich zu klingen.

Aber Diagnostik würde ich dann auch betreiben wollen - und notfalls freundlich, aber bestimmt, darauf bestehen.
Ich wünsche Euch eine möglichst ruhige Nacht mit ein paar Mützen Schlaf für alle!

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Bist du Physio oder so? Du klingst so mutig!
Weil mein Impuls war gerade eher: Oh nee, von richtigen Runden bin ich meilenweit entfernt. Das trau ich mich derzeit wirklich nicht. Und Bewegung auch nur an der kurzen Leine, am weichen Geschirr und niemals soll da Zug draufkommen, so intuitiv.
Die Leine dient mir auch nur als Absicherung, ich mach was geht über Stimme und was nicht geht über Leckerchen.
Ich fragte mich eher: Maximal 10 Minuten, ist das schon zu viel? Darf er das nur drei Mal am Tag oder vielleicht auch fünf mal?
So irgendwie. Bollerwagen haben wir gar nicht, käme mir aber auch gerade ganz abwegig vor (ich wohne im Wald, hier geht's überall über Stock und Stein und Hügel hoch und Hügel runter, die Erschütterungen wären mir glaub ich schon normal zu heavy)Wäre es mein Tier mit diesen Beschwerden, so würde ich wohl während der Schmerzspitzen insofern beruhigen, als dass ich sagen würde: 'ist gleich vorbei, mein Schatz, gleich vorbei...' und versuchen, dabei möglichst ruhig und zuversichtlich zu klingen.

Aber Diagnostik würde ich dann auch betreiben wollen - und notfalls freundlich, aber bestimmt, darauf bestehen.
danke dir. Sie sind ja auch schnell vorbei, das ist nicht mal gelogen. Ich glaube wir sind in so einem Tunnel aus Angst vor der nächsten Schmerzattacke.
Eben bin ich mal nicht rüber gegangen und habe Freund das machen lassen. Aber es klappt nicht so richtig, Bolle traut ihm gerade einfach nicht.
Mit der Bildgebung: ich bin da jetzt wirklich bereit, das morgen noch mal anzusprechen aber auch zu akzeptieren, wenn die wieder sagen, dass es nichts bringt. Hauptsache ist für mich, da bin ich mittlerweile emotional, dass wir einfach egal was tun, damit diese Schmerzspitzen aufhören. Ob das dann mit X, mit Y oder ohne alles passiert, überlasse ich letztlich den Profis.
Ich hoffe allerdings auch darauf, dass morgen meine Lieblingsärztin da ist. Der vertraue ich 100% und mit der kann ich auch gut reden, glaube ich. -
Ja, ich bin Physio, und arbeite in einer Firma, in der wir auch eigene Studien zum Thema Bewegung erstellen. Hauptaugenmerk sind hierbei Rückenschmerzen.
Das Problem an Schmerzen ist einfach, das man oft nicht einschätzen kann, was jetzt gute, und was schlechte Bewegung ist. Das führt dann meist zu "hinlegen, ausruhen, Schmerzmittel", das wiederum führt zu einem Muskelabbau und zu weiteren Schmerzen.
Wir Menschen geraten dabei oft in ein Abhängigkeitsverhältnis... uns wird ja geholfen... und wenn gar nichts mehr geht, gibt es Reha, Pflege, etc... Wir wissen, und wird geholfen, und wir hören auf uns selber anzutreiben.
Tiere haben es da einfacher, sie wissen, das ihnen niemand hilft, sie machen sich keine Gedanken darum, das sie ja zur Not wen haben. Sie kämpfen sich meist schneller wieder aus der Situation raus und bewegen sich(klar, in der heutigen Zeit sollte auch das angeleitet werden, um Folgeschäden zu verhindern.)
Darum sind Hunde nach Verletzungen und zb Bandscheibenvorfällen oft schneller wieder fit, als wir Menschen.
Ich würde alles an Bewegung zulassen, was er in einem "entspannten" Tempo erledigen kann und will.
Wenn du für dich sagst, 10 Minuten am Stück sind erst einmal deine Grenze, dann mach das. Notiere dir im Hinterkopf, wie seine Bewegungen sich im Vergleich zum Start zum Ende verändert haben. Wenn du keinen direkten Unterschied feststellst, und er noch etwas im Vorgarten schnüffeln will, dann lass ihn.
Passgang, also rechtes Vorderbein und rechtes Hinterbein gleichzeitig, würde ich als Zeichen sehen, das er eine Pause braucht.
Ich würde ihm einfach mehrmals am Tag eine Runde anbieten.
Alles was in der Bewegung nach vorne/unten geht, würde ich zulassen. Ich würde ruckartige Bewegungen nach oben und zur Seite vermeiden.
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Bewegungen nach oben und zur Seite vermeiden.
das finde ich jetzt gerade richtig krass, weil ich in der Minute, bevor ich das gelesen habe, mein Protokoll verändert habe. Da stand fast überall "Wendung nach rechts" "Blick nach rechts" und jetzt ist mir gerade aufgefallen: es ist wahrscheinlich immer rechts oben, einfach nur nach rechts geht, rechts und hoch löst den Schmerz aus.
Die Pausen machen wir einfach immer, wie er sagt. Ich wackele ihm einfach hinterher bis zum Häufchen. Außer, wenn es wieder reingehen soll, dann muss ich ihn locken.
Dieser gleichzeitige Stress vom Schmerz bzw der Schmerzerwartung (nur meine Interpretation, er hat Angst, dass er wieder kommt, weiß aber nicht, wie er das vermeiden soll weil er kein Muster versteht und ist deshalb hilflos) und Stress vor Langeweile, das ist einfach schrecklich für ihn. Ich glaube, in gleichmäßigem Gehen ist halt noch nie eine Schmerzspitze gewesen, (auch) deshalb bewegt er sich draußen freier. Und die Ablenkung hilft wahrscheinlich auch._________
Ich schlafe heute mit Alma und Bolle im Wohnzimmer, der arme Smutek muss drüben bleiben. Alma ist sensibel genug und geht nicht in Bolles Nähe. Der Wecker steht auf 4, dann gibt es die nächste Novalgin. Hoffentlich können wir morgen direkt früh kommen. Kriege schon wieder die Krise bei der Vorstellung. Die Tür geht nach außen auf, das ist eh immer ein Akt mit Hund, der partout nicht rein will. Und dann muss er getragen werden und auch das hasst er, weil er halt auf keinen Fall da rein will. Jetzt hab ich natürlich zusätzlich schreckliche Angst, ihm dabei weh zu tun. Bisher ist es gut gegangen, hoffentlich morgen auch.
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Ich drücke alle meine Daumen, dass morgen Deine Lieblingsärztin für Euch da ist.

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Wenn ich einen Hund tragen muss, hat mir noch nie jemand die Bitte ausgeschlagen, eine Tür Mal eben aufzuhalten.
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